MEDIENMITTEILUNGEN

Archiv 2000

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14.12.2000 ZVV-Spezialfahrplan Silvester–Neujahr
19.10.2000 S-Bahn-Vision
12.07.2000 Der ZVV im Fahrplanjahr 1998/99: Nachfrage gesteigert, Aufwand reduziert
12.05.2000 ZVV-Fahrplan 2000/2001 neu auf CD ROM
11.05.2000 ZVV und S-Bahn feiern runden Geburtstag
11.04.2000 10'000 Bäume für die Toggenburger Gemeinde Alt St. Johann
31.03.2000 Neu: ZVV Fahrplan auf WAP

Medienmitteilung vom 14. Dezember 2000

ZVV-Spezialfahrplan Silvester–Neujahr

Am Silvester sind S-Bahn, Bus und Tram im Zürcher Verkehrsverbund bis nach 3 Uhr auf Achse. 

Der öffentliche Verkehr bringt Reisende im Kanton Zürich bequem an ihre Silvesterparty und wieder nach Hause. Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zirkulieren nach einem speziellen Silvester-Nachtfahrplan. Die S-Bahn Zürich verkehrt im Stundentakt bis weit in die Agglomeration und umgekehrt. In Ergänzung zu den S-Bahn-Zügen fahren die Sihltalbahn (SZU), die Bremgarten-Dietikon-Bahn (BD), die Forchbahn (FB) und die Südostbahn (SOB) ebenfalls bis um 3 Uhr nachts. 

Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, stehen verschiedene Regionalbusse für die Spätheimkehrer bereit. Im Einsatz sind der Postautodienst der Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, die Verkehrsbetriebe Glattal, die Winterthurer Verkehrsbetriebe sowie die Ortsbusse Thalwil, Adliswil, Horgen, Wädenswil und Richterswil-Samstagern. 

Für die Reise auf dem ZVV-Netz in der Silvesternacht gilt das normale Ticketsortiment. Es wird kein Zuschlag erhoben. Der ZVV empfiehlt folgende Tickets:

  • bis 5 Tarifzonen (Zonen 10 und 20 zählen doppelt):
    Die Tageskarte. Sie kostet nicht mehr als zwei Einzelbillette, ist aber 24 Stunden unbeschränkt gültig. Die Tageskarte kann an allen Billettautomaten bezogen werden.
      
  • ab 6 Tarifzonen (Zonen 10 und 20 zählen doppelt):
    Den 9-Uhr-Tagespass. Er berechtigt zur unbeschränkten Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV bis Betriebsschluss (inkl. Silvester-Nachtangebot). Dieser Pass kann mit Code *141 ebenfalls an allen Billettautomaten bezogen werden. 
      
  • Ausserhalb des ZVV-Gebietes nach Zürich: 
    Die normalen Fahrausweise der Schweizerischen Verkehrsunternehmen oder das „City Ticket“ nach Zürich (inkl. ZVV-Zone 10) oder nach Winterthur (inkl. ZVV-Zone 20).

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Medienmitteilung vom 19. Oktober 2000

S-Bahn-Vision

Der Verkehr im Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich nahm auch in den 90er-Jahren weiter zu. Dieser Entwicklung hat der ZVV in den letzten Jahren mit neuen Angeboten Rechnung getragen. Trotzdem sind heute auf einigen S-Bahn-Linien nur noch Stehplätze frei. Mit dem für die kommenden Jahre vorausgesagten Verkehrszuwachs wird sich diese Situation weiter verschärfen.

In Zusammenarbeit mit der SBB hat der ZVV deshalb die S-Bahn-Vision "direkt schnell" entwickelt. Beschleunigte S-Bahnen, Viertelstundentakte für zentrumsnahe Gemeinden sowie Direktverbindungen zwischen grossen Wohn- und Arbeitsplatz-gebieten verkürzen die Reisezeiten und steigern so die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs. Mit diesen Massnahmen sollen 25% mehr Fahrgäste für die S-Bahn gewonnen werden.

Die S-Bahn-Vision bildet gemeinsam mit den ersten Vorstellungen über die Weiterentwicklung im Fernverkehr die Grundlage für die Infrastrukturplanung. Erste Ausbauten sollen bis 2006 die Entlastung der bereits heute voll besetzten Linien ermöglichen. Vorgesehen sind zusätzliche S-Bahn-Angebote im Weinland und Oberland, am linken Ufer, im Knonaueramt sowie auf den Strecken zwischen Zürich und Winterthur und zum Flughafen. Für das Jahr 2012 ist sodann die Fertigstellung des neuen Durchgangsbahnhofs vorgesehen. Damit könnte auch die S-Bahn-Vision in ihren wesentlichsten Teilen umgesetzt werden.

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Medienmitteilung vom 12. Juli 2000

Der ZVV im Fahrplanjahr 1998/99: Nachfrage gesteigert, Aufwand reduziert

Die Mehreinnahmen aus dem Fahrausweisverkauf bestätigen es: Immer mehr Menschen im Kanton Zürich benutzen den öffentlichen Verkehr. Der Geschäftsbericht 1998/99 des ZVV zeigt auf, wie im Fahrplanjahr 1998/99 der Ertrag gesteigert und der finanzielle Aufwand gesenkt werden konnte.

Die Nachfrage im Bereich des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich steigt beharrlich. Im Fahrplanjahr 1998/99 wuchsen die Erträge aus dem Fahrausweisverkauf um rund 5%, und zwar bei gleichbleibenden Billetpreisen. Dies bedeutet, dass immer mehr Menschen vom Angebot des ZVV profitieren.

Dieser Kundenzuwachs brachte auch 10 Mio. Franken mehr Einnahmen. Da die Verkehrsunternehmen im Berichtsjahr ihre Produktivität erneut steigern konnten, lag ihr Aufwand mit 609,6 Mio. Franken um 17.1 Mio. Franken tiefer als in der Vorperiode. Mehr Einnahmen – weniger Aufwand: Diese doppelt vorteilhafte Tendenz bewirkte ein deutlich tieferes Defizit. So kostet der ZVV heute vergleichsweise weniger als vor 10 Jahren. Und diese Entlastung der öffentlichen Hand betrifft letztlich auch alle Zürcherinnen und Zürcher.

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Medienmitteilung vom 12. Mai 2000

ZVV-Fahrplan 2000/2001 neu auf CD ROM

Das Angebot des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich besticht durch ein dicht gewobenes Netz aus S-Bahn, Bus- und Tramlinien.

Um den Zugang zum öffentlichen Verkehr so einfach wie möglich zu gestalten, entwickelt der Zürcher Verkehrsverbund zusammen mit den Verkehrsunternehmen laufend die Fahrgastinformation weiter. So kann der ZVV-Fahrplan nicht nur zeitgemäss auf Internet und WAP-fähigem Handy abgerufen werden, sondern steht ab Fahrplanwechsel neu auf einer CD ROM zur Verfügung.

Der ZVV-Fahrplan umfasst den gesamten Fahrplan Schweiz plus Tram, Bus, Bahn und Schiff im Kanton Zürich. Die Bedienung ist einfach, Sie erhalten sofort die beste Verbindung, indem Sie die gewünschte Ausgangshaltestelle und Ihr Reiseziel eingeben. Dieser schnelle Zugriff bietet insbesondere für spontane Freizeitreisen und Fahrten mit Umsteigen eine hilfreiche Unterstützung. Die CD ROM enthält weitere nützliche Fahrgastinformationen wie Tickets & Preise sowie Liniennetzpläne.

Die CD ROM ist ab 13. Mai für Fr. 19.-- an den Verkaufsstellen der Verkehrsbetriebe Zürich und Winterthur sowie an den meisten Bahnhöfen im Zürcher Verkehrsverbund erhältlich. Systemvoraussetzung ist ein PC ab 486 mit 16 MB Hauptspeicher. Netzwerkversionen können für Fr. 149.-- auf Anfrage bezogen werden.

ZVV-Fahrplan: auf CD ROM an ZVV-Verkaufsstellen

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Medienmitteilung vom 11. Mai 2000

ZVV und S-Bahn feiern runden Geburtstag

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) feiert am 27. Mai 2000 seinen 10. Geburtstag. In dieser kurzen Zeit hat er nicht nur eindrückliche Markterfolge erzielt, sondern sich bereits internationales Renommee verschafft. Ein neues Erscheinungsbild bringt künftig den zahlreichen Kundinnen und Kunden das Angebot des ZVV noch näher. Mit einem Gratistag lädt der ZVV die Bevölkerung am Geburtstag zu entspanntem Reisen auf seinem Netz ein.

Als am frühen Morgen des 27. Mai 1990 der erste S-Bahn-Zug der Schweiz anrollte, brach ein neues Zeitalter für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich an. Das vom ZVV massiv ausgebaute Angebot umfasst seither neben der S-Bahn auch alle anderen Verkehrsmittel wie Tram, Bus, Schiff und Seilbahn.

Das System zeichnet sich vor allem durch seine eng aufeinander abgestimmten Verkehrsträger aus. Dank dem Zonentarif können alle Verkehrsmittel mit nur einem Ticket benutzt werden. Der Taktfahrplan lässt die Kunden von einprägsamen Abfahrtszeiten und abgestimmten Fahrplänen für direkte Anschlüsse zwischen den Verkehrsmitteln profitieren.

Im ZVV entstand ein dichtes, effektives und kostengünstiges Netz, dessen Erfolg nicht auf sich warten liess: Heute werden im ZVV täglich 1,3 Millionen Fahrgäste befördert und allein bei der S-Bahn ist gegenüber 1989 eine Zunahme der Fahrgastzahlen von 252'000 auf 333'0000 Personen (+32%) zu verzeichnen.

Das deutlich bessere und komfortablere Angebot kostet die öffentliche Hand heute real gesehen mehr als 10% weniger als 1991; die Preise für die Kunden blieben seit 1996 stabil. Die Leistungsqualität bestätigte 1999 die EXPO 2000 in Hannover: sie zeichnete den ZVV für das weltweit vorbildliche Mobilitätsmanagement aus.

Die grösste Neuerung aus Angebotssicht war die S-Bahn Zürich, die erste ihrer Art in der Schweiz. Die Zukunft steht im Zeichen der Strategie "S-Bahn 2005 plus", die weitere Fahrplanverdichtungen und den Ausbau des Liniennetzes vorsieht. Bus- und Tramangebot halten mit diesem Ausbau Schritt, das S-Bahn Angebot wird mit weiteren Halb- und Viertelstundentakten verdichtet. Eine Stadtbahn für die Glattal-Region, Verbesserung der Dienstleistungsqualität sowie Förderung der Benutzerfreundlichkeit für mobilitätsbehinderte Personen heissen weitere ZVV-Ziele für die nächsten Jahre. Ausserdem macht es sich der ZVV zur steten Aufgabe, die Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern. Aus heutiger Sicht sind denn in den nächsten Jahren auch keine generellen Billettpreiserhöhungen vorgesehen.

Um den anerkannten Systemnutzen des ZVV in der Öffentlichkeit noch besser bekannt zu machen, startet im Juni 2000 eine breit angelegte Kampagne. Zudem tritt das neu entwickelte ZVV-Logo auf allen Tickets und Fahrgastinformationen in Erscheinung und begleitet neu auf sämtlichen Fahrzeugen die Marke der jeweiligen Verkehrsbetriebe. Es stellt in symbolisierter Form ein Netzwerk mit schnellen Verbindungen dar; der bewusst zweideutige Aufhänger (Slogan, Claim) "richtig verkehrt" profiliert den Sachnutzen in sympathisch-pfiffiger Art und Weise.

Mit diesen Anstrengungen möchte der ZVV seinen Beitrag zur Zielsetzung der Zürcher Regierung leisten, unter die ersten fünf europäischen Wirtschaftsregionen aufzusteigen. Je besser sich der eigene Binnenverkehr abwickelt, desto effizienter lässt sich die Verkehrsanbindung an andere europäische und internationale Standorte gestalten.

Die Zürcher Pioniertat macht Schule: Der Erfolg des ZVV ermutigte nicht zuletzt auch andere Regionen, eigene S-Bahnen aufzubauen. Die Nordwestschweiz und Bern zogen bald einmal nach; das jüngste Beispiel heisst "Ostwind" und erfreut ab dem Fahrplanwechsel vom 28. Mai 2000 die Region St. Gallen. Weitere S-Bahn-Systeme sind im Léman-Becken, in der Zentralschweiz, im Tessin und im Raum Solothurn-Aargau in Planung.

Der ZVV dankt den 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr grosses tägliches Engagement und den politischen Verantwortungsträgern für ihre weitsichtige Unterstützung. Der Dank geht in spezieller Form auch an Bevölkerung und Kundschaft. Stammkundinnen und Stammkunden erhalten ein Geschenk, alle übrigen Fahrgäste und die Bevölkerung sind am 27. Mai 2000 einen Tag lang gratis zum Reisen in Bahn, Bus, Tram und Schiff auf dem ZVV-Netz eingeladen.

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Medienmitteilung vom 11. April 2000

10'000 Bäume für die Toggenburger Gemeinde Alt St. Johann

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) lässt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Verkehrsunternehmen Bäume als Schutz gegen Lawinenniedergänge pflanzen. Mit dabei: Prinz Aga Khan, Präsident der Stiftung Alp Action.

Die EXPO 2000 Hannover hat im Dezember 1999 das Mobilitätsmanagement des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) als vorbildliches "Weltweites Projekt" ausgezeichnet. Die Weltausstellung ist dem Leitthema "Mensch – Natur – Technik. Eine neue Welt entsteht" gewidmet. Die Auszeichnung des ZVV zeigt, dass der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich dem internationalen Vergleich nicht nur Stand hält, sondern dass er sogar Vorbildcharakter hat. Dieser Erfolg ist nur dank dem grossen Engagement der rund 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich. Ihnen dankt der ZVV, indem er in der Toggenburger Gemeinde Alt St. Johann für jeden Mitarbeitenden einen Baum zur Aufforstung eines lawinengefährdeten Gebietes pflanzen lässt. So kann zum Schutz von Mensch und Natur ein ansehnlicher Wald heranwachsen. Für alle ein nachhaltiges Geschenk.

Das Eidgenössische Institut für Schnee- und Lawinenforschung hat dem ZVV das Schutzwaldprojekt empfohlen. 1991 wurden grosse Waldflächen durch den Sturm "Viviane" zerstört. Im Winter 98/99 mussten wegen Lawinengefahr und massivem Schneegleiten Menschen und Tiere evakuiert werden. Die Aufforstung hilft, diesen Gefahren und Einwirkungen zu begegnen und eine ökologische Aufwertung des steilen Berghanges zu sichern.

Zusammen spannen – was liegt näher: Das Schutzwaldprojekt des ZVV wird in enger Zusammenarbeit mit der internationalen Stiftung Alp Action durchgeführt, einer ebenfalls von der EXPO 2000 Hannover ausgezeichneten Organisation. Ziel der Stiftung Alp Action, die von Prinz Sadruddin Aga Khan im Jahr 1990 gegründet wurde, ist es, zur Erhaltung von Natur und Landschaft in den Alpen beizutragen und ein "grünes Dach über Europa" zu bilden. Zwei Institutionen – zwei ausgezeichnete, nachhaltige EXPO-Projekte - die sich ergänzen.

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Medienmitteilung vom 31. März 2000

Neu: ZVV Fahrplan auf WAP

Ab sofort kann der ZVV Fahrplan unter der Adresse wap.zvv.ch abgerufen werden. Dazu erforderlich ist ein Wap-fähiges Handy. Der ZVV Fahrplan enthält alle nationalen Verbindungen sowie die vollständigen Fahrpläne von Tram, Bus, Bahn, Schiff im Kanton Zürich. Wer zum Beispiel von der Kyburg an den Paradeplatz, vom Fernsehstudio auf den Üetliberg oder von Arosa nach Genf reisen will, kann mit dem WAP-Handy von einem beliebigen Standort aus die nächste Verbindung abrufen. Einfach Start- und Zielhaltestelle eingeben und schon ist der gewünschte Fahrplan zur Hand. Mit dem ZVV Fahrplan auf WAP wird die Benutzung des öffentlichen Verkehrs noch einfacher und bequemer.

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