MEDIENMITTEILUNGEN

Archiv 2001

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17.12.2001 S-Bahn, Tram und Bus im ZVV sind zu Silvester bis 3 Uhr auf Achse.
21.11.2001 ZVV baut Wochenend-Nachtangebot aus
05.11.2001 „Winti-Thur-Bahn“
06.08.2001 ZVV als Party-Shuttle der Streetparade 2001: VBZ durchgehend, S-Bahn und Busse im ZVV bis 3 Uhr morgens
19.07.2001 Der ZVV im Fahrplanjahr 1999/2000: Mehr Kunden, mehr Ertrag, weniger Aufwand
10.07.2001 "S-Bahn Zürich: 3. Teilergänzung" Deutliche Angebotsverbesserungen bis 2006 geplant
21.06.2001 Von Tür zu Tür im Kanton Zürich ZVV-Reiseplaner – ein Joint-venture der Baudirektion und des ZVV
20.06.2001 Der Zürcher Verkehrsverbund profiliert sein Mobilitätssystem mittels einer Werbekampagne
19.06.2001 Am Züri Fäscht 2001 sind S-Bahn, Tram und Bus im ZVV rund um die Uhr auf Achse.
15.06.2001 Einfachere Bedienung der Ticketautomaten im ZVV
07.03.2001 Schöneichtunnel-Sanierung: kein Stau dank ZVV!
01.02.2001 Der ZVV nimmt die Verantwortung für die Qualität des öffentlichen Verkehrs wahr
11.01.2001 Rahmenkredit 2001/2002 für den Verkehrsverbund
 

Medienmitteilung vom 17. Dezember 2001

S-Bahn, Tram und Bus im ZVV sind zu Silvester bis 3 Uhr auf Achse.

Im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) verkehren in der Silvesternacht S-Bahn, Tram und Bus im Kanton Zürich über Mitternacht hinaus bis drei Uhr morgens nach Spezialfahrplan.

Die Tramlinien der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) zirkulieren mit Ausnahme der Linien 15 (ab 21.30 Uhr eingestellt) nach Spezialfahrplan. Auch sind viele regionale Buslinien der VBZ im Einsatz. Die S-Bahn Zürich verkehrt mit den Linien S3 bis S16 (ohne S14) im Stundentakt bis 3 Uhr morgens in die Region und umgekehrt. In Ergänzung zu den 

S-Bahn-Zügen verkehren auch die S4 und S10 der Sihltalbahn (SZU), die S17 der Bremgarten-Dietikon-Bahn (BD) sowie die S18 der Forchbahn (FB) ebenfalls bis 3 Uhr morgens mindestens im Stundentakt.

Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, übernehmen verschiedene Regionalbusse die Spätheimkehrer am Bahnhof. Im Einsatz stehen die Postautos der Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, die Verkehrsbetriebe Glattal, die Winterthurer Verkehrsbetriebe sowie die Zimmerbergbusse der SZU.

Aber auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen Spätverbindungen. Die Nightbird-Busse von SBB und Postauto bringen die Fahrgäste bis in die frühen Morgenstunden nach Bern, Basel, Luzern und St. Gallen. 

Für die Reise auf dem ZVV-Netz in der Silvesternacht gilt das normale Ticketsortiment. Es wird kein Zuschlag erhoben. Der ZVV empfiehlt folgende Tickets:

  • bis 5 Tarifzonen (Zonen 10 und 20 zählen doppelt): Die Tageskarte.
    Sie kostet nicht mehr als zwei Einzelbillette, ist aber 24 Stunden unbeschränkt gültig. Die Tageskarte kann an allen Billettautomaten im Verbundgebiet bezogen werden.
  • ab 6 Tarifzonen (Zonen 10 und 20 zählen doppelt): Den 9-Uhr-Tagespass. 
    Er berechtigt zur unbeschränkten Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV bis Betriebschluss (inkl. Silvester-Nachtangebot). Dieser kann mit Code *141 ebenfalls an allen Billettautomaten im Verbundgebiet bezogen werden 
  • ausserhalb des ZVV-Gebietes nach Zürich: Die normalen Fahrausweise der Schweizerischen Transportunternehmungen oder das „City Ticket“ nach Zürich (inkl. ZVV-Zone 10) oder Winterthur (inkl. ZVV-Zone 20).

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Medienmitteilung vom 21. November 2001

ZVV baut Wochenend-Nachtangebot aus

Im Dezember 2002 wird der ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) an Wochenenden einen zuschlagspflichtigen Nachtbetrieb einführen. Freitag nacht und Samstag nacht werden grundsätzlich bis vier Uhr früh S-Bahnen und Busse unterwegs sein. Im Vergleich zu den gegenwärtig verkehrenden Nachtbussen wird das Angebot verdoppelt.

Das Nachtleben insbesondere in den Städten Zürich und Winterthur wurde in den letzten zehn Jahren deutlich attraktiver. Zur Zeit sind über 300 Lokale über Mitternacht hinaus geöffnet. Gemäss einer Marktforschung des ZVV fahren an einem durchschnittlichen Wochenende zwischen ein und vier Uhr früh rund 120'000 Personen von ihrem Ausgang in Zürich oder Winterthur nach Hause. Nur zwei Prozent von diesen Heimkehrern nehmen heute den Nachtbus.

Der Verkehrsrat genehmigte am 15. November 2001 das Konzept des ZVV, im Dezember 2002 soll die Markteinführung erfolgen. Mit dem neuen, konsequent vernetzten Nachtangebot will der ZVV den Marktanteil des öffentlichen Verkehrs am Gesamtverkehr erhöhen. Zudem soll der Betrieb kostendeckend sein.

Zum Einsatz gelangen S-Bahnen und Busse, die rund ums Jahr Freitag nacht und Samstag nacht in der Regel bis um vier Uhr früh fahren. Die S-Bahn zwischen Zürich und Winterthur verkehrt im Stundentakt. Die S-Bahn-Linien am rechten Seeufer, im Zürcher Oberland, im Limmattal - und ab 2004 auch am linken Seeufer - fahren im Zweistundentakt. Auf allen S-Bahnen werden Zugbegleiter eingesetzt. Die Nachtbusse zur Erschliessung der Städte Zürich und Winterthur erhalten einen Stundentakt mit Linienverlängerungen in die Agglomerationen. In den Regionen werden verschiedene Anschluss-Buslinien für die Feinerschliessung sorgen. Gegenüber heute wird das Angebot verdoppelt und es werden 85% der Bevölkerung des Kantons Zürich bedient.

Wer das Nachtangebot benutzen möchte, muss über einen gültigen ZVV-Fahrausweis für die zu befahrenden Zonen verfügen und einen Nacht-Zuschlag lösen. Der Zuschlag beträgt pauschal fünf Franken, unabhängig von der Anzahl der zu befahrenden Zonen.

Das ZVV-Nachtangebot 2002 bildet einen integralen Bestandteil des Fahrplanes 2002/04. Es wird deshalb in das ordentliche Fahrplanverfahren übernommen. Der Tarif hat die gesetzlich vorgeschriebene Vernehmlassung bei den Gemeinden zu durchlaufen. Angebots-Detailkonzept und Tarif werden dem Verkehrsrat im Sommer 2002 zur Genehmigung vorgelegt. Anschliessend bedarf der Tarif der Genehmigung durch den Regierungsrat.

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Medienmitteilung vom 5. November 2001

"Winti-Thur-Bahn"

Das kantonsübergreifende Projekt „Winti-Thur-Bahn“ zeigt auf, wie das Angebot der Zürcher S-Bahn in Stadt und Region Winterthur sowie in die Kantone Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau ausgebaut werden kann. „Winti-Thur-Bahn“ will die Marktstellung des öffentlichen Verkehrs in der Region Winterthur und den Nachbarkantonen stärken.

Die an der Peripherie des Lebens- und Wirtschaftsraums Zürich liegenden Wohnregionen in den Nachbarkantonen wachsen überdurchschnittlich stark. Der Verkehr aus diesen Regionen wird weiter zunehmen und vorwiegend in die Städte Zürich und Winterthur sowie in die Arbeitsplatzregionen Glattal und Limmattal fliessen. Der ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) hat in enger Zusammenarbeit mit den SBB, den Kantonen Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau, den betroffenen Regionalen Verkehrskonferenzen (RVK) sowie den Regionalplanungsgruppen das Projekt „Winti-Thur-Bahn“ erarbeitet.

Im Zentrum des Projekts steht die Ausdehnung des Zürcher S-Bahn-Netzes in die Nachbarkantone. „Winti-Thur-Bahn“ setzt auf kürzere Reisezeiten nach Zürich, ein verdichtetes Angebot und möglichst viele direkte S-Bahn-Linien über Winterthur hinaus. Zudem sollen die Anschlüsse zwischen dem S-Bahn- und dem Fernverkehr in Winterthur optimiert werden. Weiter ist eine zusätzliche Haltestelle zur Verbesserung der innerstädtischen Erschliessung von Winterthur geplant. Modernes Rollmaterial soll für erhöhten Fahrkomfort im Regionalverkehr sorgen.

Mit der Vorstellung des Projekts „Winti-Thur-Bahn“ startet die Vernehmlassung bei Nachbarkantonen, Regionen und Gemeinden. Die Umsetzung des Projekts erfordert Investitionen in die Infrastruktur von rund 85 Mio. Franken. Ueber die Finanzierung dieser Investitionen müssen sich die Kantone, die SBB und einzelne Gemeinden noch einigen.

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Medienmitteilung vom 6. August 2001

ZVV als Party-Shuttle der Streetparade 2001: VBZ durchgehend, S-Bahn und Busse im ZVV bis 3 Uhr morgens

In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2001 verkehren S-Bahn und Busse im ZVV-Gebiet über Mitternacht hinaus bis Sonntagmorgen um drei Uhr nach Spezialfahrplan. Die meisten Tramlinien der VBZ fahren sogar durchgehend und verbinden die verschiedenen Partys und Locations miteinander. Der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich wird damit zum offiziellen Party-Shuttle der Streetparade 2001.

Die Tramlinien der VBZ Züri-Linie zirkulieren mit Ausnahme der Linien 8 und 15 die ganze Nacht hindurch im 15 Minuten-Takt. Bis 3 Uhr morgens fahren die VBZ-Busse Nr. 31, 32, 34, 46, 62, 67, 70 und 80 (ebenfalls im 15 Minuten-Takt), und die S-Bahn Zürich verkehrt mit den Linien S3 bis S18 (ohne S14) im Stundentakt in die Agglomeration. In Ergänzung zu den S-Bahn-Zügen fahren auch die Sihltalbahn (SZU), die Bremgarten-Dietikon-Bahn (BD) und die Forchbahn (FB) ebenfalls bis 3 Uhr morgens im Stundentakt. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, bieten verschiedene Regionalbusse Anschluss. Im Einsatz stehen der Postautodienst der Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, die Verkehrsbetriebe Glattal, die Winterthurer Verkehrsbetriebe sowie die Zimmerbergbusse der SZU.

Für die Reise mit dem Angebot des ZVV in der Street Parade Partynacht vom 11./12. August 2001 gilt das normale Fahrausweissortiment, ohne Zuschlag.

Für Fahrten im Zürcher Verkehrsverbund empfiehlt der ZVV folgende Fahrausweise:

  • bis 5 Tarifzonen: Die Tageskarte
    Sie kostet nicht mehr als zwei Einzelbillette, ist aber 24 Stunden unbeschränkt gültig. Die Tageskarte kann an allen Billettautomaten im Verbundgebiet bezogen werden.
  • ab 6 Tarifzonen: Den 9-Uhr-Tagespass.
    Er berechtigt zur unbeschränkten Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund. Während der Street Parade Partynacht ist der 9-Uhr-Tagespass bis am 12. August um 6 Uhr morgens gültig. Er kann mit Code *141 ebenfalls an allen Billettautomaten im Verbundgebiet bezogen werden.


Für die Anreise ausserhalb des ZVV-Gebietes nach Zürich empfielt der ZVV:

  • Das Zürich „Zürich City Ticket“ (SBB bis Zürich sowie Tram und Bus der VBZ).

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Medienmitteilung vom 19. Juli 2001

Der ZVV im Fahrplanjahr 1999/2000: Mehr Kunden, mehr Ertrag, weniger Aufwand

Die neusten Trendzahlen bestätigen die Erkenntnisse aus dem Geschäftsbericht zum Fahr-planjahr 1999/2000: Immer mehr Menschen im Kanton Zürich benutzen den öffentlichen Verkehr. Die bereits angekündigten Kapazitätsausbauten im Rahmen des Projekts „S-Bahn Zürich: 3. Teilergänzung“ tragen diesem Trend Rechnung. 

Im Fahrplanjahr 1999/2000 konnte der Ertrag um 4.5 Mio. Franken auf 311.5 Mio. Franken ver-bessert und der Aufwand um 2.8 Mio. Franken auf 606.8 Mio. Franken reduziert werden. Die Ko-stenunterdeckung beträgt 256.9 Mio. Franken, 6.5 Mio. Franken weniger als im Vorjahr. Damit stieg der Kostendeckungsgrad auf 58 %. 

Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die über die Erwartungen gestiegene Nachfrage zu-rückzuführen. Sowohl die Attraktivität der per Fahrplanwechsel 1999 eingeführten neuen Angebo-te als auch die gute Konjunkturentwicklung dürften zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Der Trend zu mehr Fahrgästen hält an: Im Mai 2001 lagen die ZVV-Einnahmen gut 15 Mio. Franken über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig werden die Kunden immer treuer, die Zahl der verkauften Abonnemente stieg im Mai dieses Jahres auf über 267'000. 

Nicht nur die Zahl der Kunden, auch deren Ansprüche wachsen. Deshalb hat sich der ZVV an-spruchsvolle Ziele bezüglich Attraktivität und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs gesetzt und wird das Angebot und dessen Qualität weiter ausbauen und verbessern. Ausbauten und Ver-besserungen kosten Geld. Die Entwicklung des Defizits wird aber im Rahmen der vom Kantonsrat im Mai verabschiedeten Strategie liegen. Auch Tarifanpassungen sind nicht geplant.

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Medienmitteilung vom 10. Juli 2001

"S-Bahn Zürich: 3. Teilergänzung" Deutliche Angebotsverbesserungen bis 2006 gepland

Der Zürcher Verkehrsverbund, der Kanton Aargau und die SBB planen bis im Jahr 2006 das Zürcher S-Bahn-Netz markant auszubauen. Ein erster Planungsstand des Projekts "S-Bahn Zürich: 3. Teilergänzung" wurde im Mai und Juni den Gemeinden im Kanton Zürich und den Regionalplanungsverbänden im Kanton Aargau vorgestellt. Die Planungen zum Projekt sollen bis Ende 2001 abgeschlossen sein. Zu den Kernzielen des Projekts gehört die Einführung des Viertelstundentakts auf den am dichtesten befahrenen Strecken. Die Beschaffung neuer Züge sowie der Ausbau von Strecken und Bahnhöfen werden notwendig. Die drei Partner rechnen in einer ersten Grobschätzung mit Aufwendungen von 200 Mio. Franken für Infrastrukturausbauten.

Die Nachfrage nach den Leistungen des Zürcher Verkehrsverbundes steigt unvermindert an. Allein von April 2000 bis April 2001 konnte der Zürcher Verkehrsverbund seine Kundenzahl gemessen an verkauften Abonnements um 15'000 auf 267'000 Stammkunden steigern. Täglich benützen 330'000 Reisende die S-Bahn Zürich. Die Anzahl Passagiere hat seit der Inbetriebnahme im Jahr 1990 um zirka 50% zugenommen. Damit stösst die S-Bahn auf verschiedenen Strecken an ihre Kapazitätsgrenzen. Mit dem Projekt "S-Bahn Zürich: 3. Teilergänzung" wollen der ZVV, der Kanton Aargau und die SBB die Engpässe beheben, das Leistungsangebot deutlich ausbauen und den Fahrplan verdichten. Die Planungen für den Ausbau des S-Bahn-Angebotes im Zürcher Oberland, im Limmattal und Aargau, im Knonaueramt, im Furttal sowie an beiden Ufern des Zürichsees schreiten voran. Zu den Kernzielen gehört die Einführung des 1/4-Stunden-Taktes auf den am dichtesten befahrenen Strecken. Ein Zwischenstand des Projekts wurde den Gemeinden und Regionen im Mai und Juni vorgestellt. Zum derzeitigen Stand der Planung sind folgende Verbesserungen vorgesehen:

Geplante Angebotserweiterungen im Kanton Zürich
ZVV und SBB planen die Einführung des Viertelstundentaktes ins Zürcher Oberland bis Rapperswil. Dazu muss der heute einspurige Abschnitt zwischen Bubikon und Rüti doppelspurig ausgebaut werden. Bis im Dezember 2006 könnten die Ausbauten realisiert sein.

Ein Viertelstundentakt ist auch am linken Ufer zwischen Zürich und Thalwil geplant. Der derzeit im Rahmen von Bahn 2000 im Bau befindliche Zimmerbergtunnel wird am linken Ufer zusätzliche Kapazitäten schaffen. Ein Angebotsausbau ist ab 2004 vorgesehen. Zudem soll die S2 halbstündlich von Ziegelbrücke den direkten Anschluss via Zürich zum Flughafen sicherstellen.

Im Knonaueramt ist die Einführung einer neuen Linie S15 zwischen Affoltern und Zürich mit Fortsetzung nach Uster und Rapperswil vorgesehen. Zusammen mit der heute bereits bestehenden Linie S9 ergibt sich ungefähr ein Viertelstundentakt und damit eine Verdoppelung des Angebots gegenüber dem heutigen Stand. Für die Realisierung sind Ausbauten bei Bonstetten und Hedingen notwendig. Eine Umsetzung ist frühestens bis im Jahr 2006 möglich.

Am rechten Zürichseeufer steht die Systematisierung des Fahrplans im Mittelpunkt. Im Jahr 2006 soll während der ganzen Betriebszeit an allen Wochentagen von 6 bis 24 Uhr derselbe Fahrplan gelten.

Geprüft wird auch die Einführung des Halbstundentaktes im Furttal während des ganzen Tages bis nach Buchs. Voraussetzungen wären bauliche Anpassungen an den Gleisanlagen des Bahnhofs Buchs.

Der von ZVV und SBB angestrebte Viertelstundentakt auf der S12 zwischen Zürich und Winterthur ist nur längerfristig und mit grösseren Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur im Raum Effretikon - Winterthur realisierbar. Im Rahmen der "3. Teilergänzung" werden deshalb lediglich in den Hauptverkehrszeiten einzelne Angebotsergänzungen realisiert werden können. Hingegen wird der Bau einer neuen S-Bahn-Haltestelle in der Stadt Winterthur geprüft.

Um die Verkehrsbeziehung zwischen dem Limmattal und dem Züricher Flughafen deutlich zu verbessern, wird auf den Fahrplanwechsel 2002 der Halt des Flugzuges Basel - Zürich Flughafen in Dietikon angestrebt.

Geplante Angebotserweiterungen im Limmattal und im Aargau
Der Kanton Aargau plant auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2004 die S3 stündlich von Dietikon nach Aarau zu verlängern. Ziel ist es, die S3 optimal mit dem aargauischen Regionalzugsnetz zu verknüpfen und in Aarau den direkten Anschluss an den Aargauer Intercityzug nach Bern sicherzustellen. Dies würde die Fahrzeit nach Bern für Reisende aus den Gemeinden entlang der S3 um bis zu einer halben Stunde verkürzen. Mit dem Halt an allen Stationen zwischen Zürich und Lenzburg und der Bedienung einer geplanten neuen Haltestelle Mellingen-Heitersberg würde die Region wesensgerecht an die S-Bahn angeschlossen. Der Kanton Aargau plant mit dem Bau der neuen Haltestelle Mellingen-Heitersberg einen neuen Verknüpfungspunkt zwischen S-Bahn/Bus, mit guter Anbindung an das modifizierte Busnetz im Reusstal und am Rohrdorferberg zu schaffen. Die S3 würde danach im Streckenabschnitt Lenzburg-Mellingen die heutige Fahrlage der Nationalbahn Ost einnehmen, welche im Abschnitt Lenzburg-Wettingen aufgehoben werden soll. Die verlängerte Linie Lenzburg-Brugg nach Baden sowie Busanschlüsse gewährleisten die Verbindungen Lenzburg-Baden/Wettingen. Die SBB prüfen derzeit gemeinsam mit dem Kanton Aargau, ob eine Realisierung des Projekts möglich ist.

"3. Teilergänzung" nur mit neuer Infrastruktur und neuem Rollmaterial
Die 3. Teilergänzung der S-Bahn Zürich erfordert neben der Planung von Fahrplanvarianten auch verschiedene Investitionen in den Ausbau des Streckennetzes sowie in die Bahnhöfe. Um den zusätzlichen Verkehr zu bewältigen, müssen zudem eine neue Serie von Doppelstockzügen beschafft werden. Die technischen Anforderungen der neuen Doppelstockzüge werden noch definiert. Sicher ist bereits heute, dass die Fahrzeuge den Ansprüchen der mobilitätsbehinderten Fahrgäste gerecht werden. Die drei Partner rechnen für das Projekt in einer ersten Grobschätzung mit Aufwendungen von rund 200 Mio. Franken für Infrastrukturausbauten. Der Kostenteiler zwischen SBB und den Kantonen wird im Verlaufe des Herbstes 2001 ausgehandelt. Der ZVV wird die Kreditvorlage spätestens im Laufe des Jahres 2002 zum Entscheid unterbreiten. Im Aargau ist Ende 2001 eine Anhörung des Projekts vorgesehen. Dem aargauischen Grossen Rat soll im Frühjahr 2002 eine entsprechende Botschaft unterbreitet werden. Im gleichen Zeitraum soll diese Vorlage auch bei den SBB zum Entscheid vorgelegt werden.

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Medienmitteilung vom 21. Juni 2001

Von Tür zu Tür im Kanton Zürich

ZVV-Reiseplaner - ein Joint-Venture der Bahndirektion und des ZVV

Die ZVV-Homepage ist um eine Attraktion reicher: den Tür-zu-Tür-Fahrplan für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich. Der ZVV-Reiseplaner zeigt Ihnen den schnellsten Weg von der Wohnung oder dem Arbeitsplatz zu einem beliebigen Ort im Kanton Zürich. Geografisch präzise und zeitlich für den gesamten Weg. Komfortabler planen als mit dem ZVV-Reiseplaner geht es nicht!

Es ist vorbei mit dem mühsamen notieren, welcher Weg denn genau einzuschlagen sei vom Bahnhof bis zum Zielort. Es ist vorbei mit dem Studieren von Karten und dem Suchen der schnellsten Verbindung zwischen Start und Ziel. Der ZVV-Reiseplaner nimmt Ihnen diese Suche ab. Vorausgesetzt, Sie reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, und Sie reisen im Kanton Zürich. Der ZVV-Reiseplaner berechnet für Sie auf den Meter genau den schnellsten Weg von Ihrem Ausgangspunkt zu Ihrem Zielort. Er zeigt Ihnen die notwendige Zeit auf die Minute an – präzise, zuverlässig und in hoher Qualität für das ganze Gebiet des Kantons Zürich. Ein zoombarer Ortsplan mit dem Weg von der Haltestelle zur gewünschten Adresse ergänzt dieses Angebot.

Der Reiseplaner – ein Zürcher Gemeinschaftsprojekt
Der ZVV-Reiseplaner ist ein Gemeinschaftsprojekt der Baudirektion des Kantons Zürich und des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV. Vom GIS-Zentrum im Amt für Raumordnung und Vermessung - dem Koordinationszentrum für das Geographische Informationssystem - stammen die GIS-Applikation sowie das Karten- und Adressmaterial. Der ZVV steuerte alle Daten des öffentlichen Verkehrs bei. Der Zusammenbau zum Reiseplaner entstand in enger Kooperation zwischen beiden Partnern. Das Produkt darf sich sehen lassen. Erstens entstand der ZVV-Reiseplaner dank der intensiven Zusammenarbeit ausserordentlich kostengünstig und zweitens gibt kein anderer Fahrplan – weder auf dem Web, noch auf CD-Rom oder in gedruckter Version - so umfassend und so genau Auskunft über alle Destinationen im Kanton Zürich.

Guter Start des Reiseplaners
Seit dem Fahrplanwechsel ist der ZVV-Reiseplaner auf dem Netz – und der Start ist geglückt. Immer mehr ZVV-KundInnen entdecken das neue Angebot und sind begeistert davon. Die Mails und Briefe, die den ZVV erreichen, bestätigen: mit dem Reiseplaner für den Kanton Zürich wurde eine wichtige Lücke erfolgreich geschlossen. Die Homepage des ZVV – www.zvv.ch – wird damit zum Portal für den öffentlichen Regionalverkehr im Kanton Zürich. Der ZVV-Reiseplaner war das erste Gemeinschaftsprojekt des ZVV und des GIS-Zentrums der Zürcher Baudirektion. Der Erfolg ermutigt, auf dem erfolgreichen Weg weiterzuschreiten.

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Medienmitteilung vom 20. Juni 2001

Der Zürcher Verkehrsverbung profiliert sein Mobilitätssystem mittels einer Werbekampagne

In diesen Tagen erscheint die neue Werbekampagne des Zürcher Verkehrsverbundes. Wie bereits im Jahr 2000 werden wiederum Angebotsvernetzung und Verbundtarif profiliert. Die Umsetzung dieser Botschaft erfolgt jedoch völlig neuartig, nämlich durch Bilder, die verblüffen und zum Denken anregen.

Die Kernkompetenz des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) ist die „vernetzte Mobilität“. So sind z.B. die Fahrpläne der einzelnen Verkehrsträger im Kanton Zürich hochgradig aufeinander abgestimmt. Wer von einem Regionalbus auf die S-Bahn umsteigt, hat in der Regel keine Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Eine weitere Errungenschaft des ZVV ist der Zonentarif. Dies bedeutet, dass mit demselben Fahrausweis alle Verkehrsmittel in den gelösten Zonen benützt werden können - egal, ob Tram, Bus , Bahn oder Schiff.

Angebotsvernetzung und Zonentarif stiften einen grossen Kundennutzen, nämlich Zeitgewinn und Bequemlichkeit beim Reisen. Der ZVV hat vergangenes Jahr damit begonnen, diesen Nutzen mittels einer Werbekampagne zu profilieren. Dominanter Werbeträger waren die Verkehrsmittel der Partnerunternehmen des ZVV (S-Bahn-Lokomotiven, Trams, Busse, Schiffe). Im Grossraum Zürich verkehrten ab Juni 2000 fast 80 Fahrzeuge mit einer verblüffenden Aussage. Auf den Trams las man: „Ich bin auch ein Schiff“, auf S-Bahn-Loks „Ich bin auch ein Bus“, etc. Diese Botschaft wurde immer gleich aufgelöst mit der Zeile „Ein Ticket für alles“ zusammen mit dem Markenlogo des ZVV und dem Claim „Richtig verkehrt“.

Dieselbe Botschaft soll auch dieses Jahr mittels einer Kampagne kommuniziert werden. Hauptmedium ist aber nicht mehr die Schrift, sondern das Bild. Ein Tram fährt dort, wo sonst nur Schiffe verkehren, nämlich auf dem See; ein Postauto fährt dort, wo sonst nur S-Bahnen verkehren, nämlich auf einer Schiene; etc. Mittels verblüffender Fotos soll der Betrachter irritiert, zum Staunen gebracht und zum Auflösen des Rätsels animiert werden. Als Werbemittel gelangen Anzeigen und Plakate zum Einsatz. Der Text lautet kurz und bündig: „Ein Ticket für alles. ZVV. Richtig verkehrt“. Die Kampagne startet in diesen Tagen. Gleichzeitig werden in reduziertem Umfang die bisherigen Verkehrsmittel mit der Beschriftung „Ich bin auch...“ unterwegs sein.

Der ZVV will mit diesem Auftritt einen weiteren Schritt zum Identitäts-Aufbau unternehmen. Ziel ist, dass der ZVV in breiten Kreisen als Qualitätsmarke für vernetzte Mobilität im Grossraum Zürich wahrgenommen wird und dass das Reisen mit dem ZVV in den Augen der Bevölkerung Zeitgewinn und Entspannung bedeutet. Last not least soll aufgrund dieser Leistungs- und Unternehmensprofilierung der Umsatz gesteigert werden. 

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Medienmitteilung vom 19. Juni 2001

Am Züri-Fäscht 2001 sind S-Bahn, Tram und Bus im ZVV rund um die Uhr auf Achse

Dank einem spektakulärem Nachtangebot des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) stehen in den Nächten vom Freitag/Samstag 6./7. Juli und Samstag/Sonntag 7./8. Juli 2001 die Räder der öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Zürich nicht still. Beide Nächte hindurch sind die Verkehrsunternehmen des ZVV nach Spezialfahrplan unterwegs und ermöglichen damit den Festbesuchern eine bequeme An- und Heimreise – egal zu welcher Tages- bzw. Nachtzeit. 

„Richtig verkehrt“ heisst das Motto des ZVV auch am Züri Fäscht 2001, welches vom 6. bis 8. Juli stattfindet. Denn Bahn, Tram und Bus im Kanton Zürich fahren im Auftrag des ZVV vom 6. auf den 7. und vom 7. auf den 8. Juli die ganze Nacht hindurch nach einem Spezialfahrplan. Der öffentliche Verkehr bringt damit Reisende bequem ans Fest und wieder nach Hause - egal zu welcher Zeit. 

Neben den Verkehrsbetrieben der Stadt Zürich (VBZ) und den S-Bahn-Linien S1 bis S35 fahren auch die Sihltalbahn (SZU), die Bremgarten Dietikon-Bahn (BD), die Forchbahn (FB) und die Südostbahn (SOB) während der beiden Festnächte durchgehend. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, sorgen verschiedene Regionalbusse für den richtigen Anschluss. Im Einsatz stehen der Postautodienst Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, die Verkehrsbetriebe Glattal, die Winterthurer Verkehrsbetriebe sowie die Ortsbusse Adliswil, Thalwil, Horgen, Wädenswil und Richterswil - Samstagern. 

Ticket-Empfehlungen für Anreisen aus dem ZVV-Gebiet
Für die Reise aus dem Tarifgebiet des ZVV ans Züri Fäscht gilt das ZVV-Ticketsortiment (ohne Zuschlag). Der ZVV empfiehlt je nach Länge der Anfahrtswege folgende Fahrausweise:

Bis 5 Tarifzonen:
Die Tageskarte. Sie kostet nicht mehr als zwei Einzelbillette, ist aber 24 Stunden gültig. Die Tageskarte kann an allen Billettautomaten im Verbundgebiet bezogen werden.

Ab 6 Tarifzonen:
Den 9-Uhr-Tagespass. Er berechtigt zur unbeschränkten Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV. Vom 6. bis 8. Juli 2001 ist der 9-Uhr-Tagespass jeweils bis um 6 Uhr morgens des dem Ausgabetag folgenden Tages gültig.
Der 9-Uhr-Tagespass kann mit Code *141 an allen Billettautomaten im ZVV bezogen werden.

Ticket-Empfehlung für Anreisen ausserhalb des ZVV-Gebiets
„Zürich City Ticket“. Es beinhaltet die Reise mit der SBB bis Zürich HB und zurück sowie die Benutzung des Stadtnetzes Zürich (ZVV-Zone 10) bis um 6 Uhr morgens des dem Ausgabetag folgenden Tages.

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Medienmitteilung vom 15. Juni 2001

Einfachere Bedienung der Ticketautomaten im ZVV

Die 1300 Ticketautomaten im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) werden einfacher bedienbar: die Zielcodeliste wurde überarbeitet und die Codes für Anschlussbilletts und Klassenwechsel vereinfacht. Zudem wurde die neue Frontplatte vandalensicherer und auf die Bedürfnisse von behinderten Personen hin optimiert.

Auf dem Netz des ZVV stehen rund 1300 Ticketautomaten. Alle Automaten sind mit einer Zielcode-Frontplatte ausgerüstet, die den Erwerb der Tickets ermöglicht. Die Verbindungsliste mit 7506 Verbindungen und die Zielcodeliste wurden überprüft und aufgrund von Kundenwünschen angepasst oder ergänzt.
20% der Ticketautomaten im ZVV stehen an einer S-Bahn-Haltestelle. Diese Geräte bieten neben den Verbund-Destinationen auch nationale Ziele an. Diese Ziele wurden bisher in alphabetischer Reihenfolge in separaten Bereichen dargestellt. Um den Suchvorgang für den Kunden zu vereinfachen, werden alle Ziele alphabetisch geordnet in einem einzigen Bereich dargestellt. Damit der Kunde die nationalen Ziele weiterhin als solche erkennen kann, werden sie in «Negativ-Schrift» dargestellt. Diese Darstellungsvariante wurde von der Fachstelle für «Behinderte im öffentlichen Verkehr» empfohlen und entspricht den Anforderungen für Sehbehinderte.

Neue Codes für Anschlussbillette und Klassenwechsel

Die Codes für Anschlussbillette und Klassenwechsel wurden neu nummeriert und sind damit leichter merkbar. Die letzte Stelle der Codenummer entspricht jetzt immer der Anzahl Zonen des gewählten Tickets. Übersicht der geänderten Codes:



Seit dem 10. Juni 2001 sind MitarbeiterInnen der SBB, der VBZ und der WV mit dem Austauschen der Zielcodes-Frontplatten und dem Laden der neuen Angebotsdaten beschäftigt. Innert 3 Wochen werden sämtliche 1309 Frontplatten im Verbundgebiet ausgetauscht sein.

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Medienmitteilung vom 7. März 2001

Schöneichtunnel-Sanierung: kein Stau dank ZVV!

Die Sanierung des Schöneichtunnels hat in den ersten Tagen nicht zum befürchteten Verkehrschaos geführt. Dazu tragen vor allem jene 1‘500 Autofahrerinnen und Autofahrer bei, die bereits zu Beginn der Sanierungsarbeiten auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen sind. Dabei profitieren sie zusätzlich von einem speziellen Fahrausweis des ZVV: dem „City-Link“. 

Alle redeten vom Stau ... 

Seit vergangenem Montag ist eine Röhre des Schöneichtunnels gesperrt. Das prognostizierte Verkehrschaos blieb in den ersten drei Tagen aus. Die Informationskampagne der Polizei und der Tiefbauämter von Stadt und Kanton Zürich sowie des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) hat offenbar gewirkt.

... und viele zogen Konsequenzen

Die relativ geordnete Verkehrssituation am Schöneichtunnel ist in erster Linie auf Verhaltensänderungen der Autofahrerinnen und Autofahrer zurückzuführen: offensichtlich sind viele auf den öffentlichen Verkehr umgestiegen, andere befahren den Tunnel zu einem sehr frühen oder späten Zeitpunkt. 

ZVV-Zusatzangebote für 2'800 Neukunden 

Der ZVV hat sich auf den Ansturm von Umsteigern gut vorbereitet. Um Kapazitätsenpässen vorzubeugen, werden seit dem 1. März auf den S-Bahn-Linien S5 und S12 am Morgen je ein Zusatzzug eingesetzt und zwei bestehende Züge durch je eine weitere Doppelstockeinheit ergänzt. Am Abend verkehrt ein weiterer Entlastungszug zur S5. Seit Sanierungsbeginn sind ferner zwei weitere S-Bahnzüge (S9 und S12) mit einer dritten Doppelstockeinheit verstärkt. Mit diesem Angebotsausbau stehen in den Spitzenzeiten bis zu 2'800 neue Sitzplätze zur Verfügung. Das Busangebot der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO) ist den S-Bahn-Angebotserweiterungen angepasst worden. In der Stadt Zürich setzen die VBZ sechs Zusatzbusse auf Linien ein, die vom Schöneich-Umfahrungsverkehr betroffen sein könnten.

1'500 neue ZVV-Kunden 

Zur Erfolgskontrolle eingesetzte SBB-MitarbeiterInnen zählen seit Beginn der Tunnelsperrung in den S-Bahnen zur morgendlichen Hauptverkehrszeit täglich über 1500 zusätzliche Fahrgäste. Die Zusatzangebote der VZO und der VBZ werden ebenfalls rege nachgefragt, bei gleichbleibenden Fahrgastzahlen auf den bisherigen Kursen. Da diese Zahlen relativ gut mit dem Minderverkehr im Schöneich-Tunnel bzw. mit der Situation auf den Umfahrungsstrassen korrespondieren, kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Neukunden auf der S-Bahn zum grössten Teil um Schöneich-Umsteiger handelt.

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Für die Sanierung des Schöneichtunnels wurde ein spezielles Fahrausweisangebot geschaffen: der ZVV CityLink. Er wird in zwei Versionen angeboten: als Test-Abo (CityLink-Tageswahlkarte) und als Langzeit-Abo (CityLink-Pass). Mit diesen Fahrausweisen kostet der Kilometer 16 bis 18 Rappen - also praktisch gleichviel, wie die Benzinkosten für den Auto-Kilometer betragen. Für Pendler und Pendlerinnen sind die Vorteile des öffentlichen Verkehrs besonders augenfällig: pünktlich am Arbeitsplatz und wieder zu Hause, stressfreie Fahrt und die Möglichkeit, die Fahrzeit für Zeitungslektüre oder zur Entspannung zu nutzen. Der ZVV stellt allen Interessentinnen und Interessenten gerne eine individualisierte Offerte mit persönlichen Fahrplänen zu - unverbindlich und gratis. Sie kann bestellt werden via ZVV-Homepage www.zvv.ch, Rubrik „klick => Schöneich“ oder telefonisch über die Nummer 0512 222 122. Diese Hotline gibt Auskunft über sämtliche Fragen zum öffentlichen Verkehr. 

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Medienmitteilung vom 1. Februar 2001

Der ZVV nimmt die Verantwortung für die Qualität des öffentlichen Verkehrs wahr

Die kürzlich durchgeführte Kundenzufriedenheits-Studie 2000 des ZVV macht deutlich, dass der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich bei den Benutzerinnen und Benutzern insgesamt gut ankommt. Die Fahrgäste schätzen das breite Angebot, die Möglichkeit, sich leicht und umfassend zu informieren, das freundliche und kompetente Fahrpersonal sowie den gut ausgebauten Ticket- und Verkaufservice. Handlungsbedarf besteht insbesondere in den Bereichen Fahrgastinformation bei Pannen, bei der Ausdehnung und Verdichtung der Betriebszeiten sowie beim Fahrkomfort. Entsprechende Massnahmen sind bereits eingeleitet.

Im Herbst 2000 hat der ZVV nach 1996 und 1998 zum dritten Mal Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs befragt. Diese Kundenzufriedenheitsstudie 2000 zeigt auf, wieweit der ZVV und die Verkehrsunternehmen die Erwartungen der Kundinnen und Kunden erfüllen. Sie dient als Grundlage zur Einleitung von Verbesserungsmassnahmen.

Der Fragebogen für die Studie 2000 wurde optimiert, um die Aussagekraft der Befragung zu erhöhen. Eine Vergleichbarkeit mit den Studien von 1996 und 1998 ist deshalb nur bedingt möglich.

Insgesamt liegt die Kundenzufriedenheit mit 73 von 100 Punkten leicht unter dem Branchendurchschnitt (76 Punkte) öffentlicher Verkehrsmittel. Sehr gut schneidet der ZVV bezüglich Erschliessung des Kantonsgebiets ab. Auch die Möglichkeiten, sich vor Antritt einer Reise über Abfahrtszeiten und Routen zu informieren, werden als gut erachtet. Ebenfalls positiv bewertet werden das Fahrpersonal sowie die Ticket-Verkaufstellen. Die Fahrgäste fühlen sich tagsüber und auch am Abend sicherer als vor zwei Jahren.

Verbesserungspotenzial besteht in verschiedenen Bereichen. So sind in den Augen der Befragten die ländlichen Regionen mit dem vorhandenen Angebot zwar räumlich gut erschlossen (man kommt beinahe überall hin), die Kundinnen und Kunden erwarten aber einen dichteren Fahrplan und längere bzw. bessere Betriebszeiten in den Randstunden und am Sonntag.

Der Fahrkomfort (Platzangebot, Luftqualität, Temperatur) erfüllt die Erwartungen der Kunden weniger gut als vor zwei Jahren. Dies lässt sich auf die gestiegene Nachfrage zurückführen, die auf einzelnen Linien zu Kapazitätsengpässen geführt hat.

Bemängelt wird das Pannenmanagement. Ueber Verspätungen und Angaben zu Anschlüssen und möglichen Ausweichrouten wird noch nicht rasch und umfassend genug informiert. Die Fahrgäste wünschen sich ausserdem Verbesserungen bei den Anschlüssen, wenn es irgendwo zu Störungen oder Verspätungen kommt. Der Umgang mit Reklamationen wird von den Fahrgästen als ungenügend eingestuft.

Was viele Fahrgäste seit der Einführung der Gratiszeitungen bereits festgestellt haben, wird durch die Ergebnisse der Studie 2000 bestätigt: Die Sauberkeit in den S-Bahnen und den Fahrzeugen in den Städten Zürich und Winterthur hat sich verschlechtert und muss als ungenügend bezeichnet werden. Gleiches gilt für die Sauberkeit der Haltestellen in den Städten.

Der ZVV und die Verkehrsunternehmen nehmen die Anliegen der Kundinnen und Kunden ernst. Bereits sind Massnahmen eingeleitet, die sich aus früheren Befragungen ergeben haben und deren Notwendigkeit durch die Studie 2000 bestätigt wurden. Schwerpunkte sind beispielsweise die Verbesserung der Information im Normalbetrieb wie auch im Störungsfall, aber auch die bessere Sicherung von Anschlüssen bei Verspätungen.

Kurzfristig werden auf den Fahrplanwechsel 2001 bessere und dichtere Fahrpläne realisiert, wofür der ZVV knapp 13.5 Mio. Franken aufwendet. Das ist der drittgrösste Ausbau seit 1990.

Mittelfristig wird der Abbau von Kapazitätsengpässen durch die im Herbst 2000 vorgestellte S-Bahn-Vision in Angriff genommen. Sie sieht vor, dass bis 2006 die dringendsten Infrastrukturausbauten im S-Bahn-Netz realisiert werden (3. Teilergänzungen S-Bahn). Das ermöglicht zusätzliche und neue S-Bahn-Angebote.

Aufgrund der Studie 2000 wird sich der ZVV zusammen mit den Verkehrsunternehmen besonders in den Bereichen Sauberkeit und Reklamationen engagieren und die nötigen Massnahmen an die Hand nehmen.

Angaben zur Studie: 7360 verteilte Fragebogen, 5125 zurückgesandt Fragebogen (Rücklauf = 70%), Befragungszeitraum 25.9.00-20.10.00, Verteilung der Fragebogen durch das Marktforschungsinstitut LINK (Ausnahme VBZ, Verteilung durch eigene Mitarbeiter), Vorgabe eines anhand der Einsteigerzahlen erstellten Stichprobenplanes.

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Medienmitteilung vom 11. Januar 2001

Rahmenkredit 2001/2002 für den Verkehrsverbund

Aus den Verhandlungen des Regierungsrates 
Sitzung vom 9. Januar 2001

Offensive Strategie, stabile Preise und tieferes Defizit beim ZVV: Der Regierungsrat beantragt einen Rahmenkredit von 471,2 Mio. Franken für die Fahrplanperiode 2001/2002 und zeigt die Ziele des ZVV für die kommenden Jahre auf.

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) erfüllt seine Aufgaben innerhalb des Rahmenkredits (Defizit), der vom Kantonsrat für eine Fahrplanperiode von mindestens zwei Jahren festgelegt wird. Da ab 2002 der Fahrplanwechsel von Anfang Juni auf Mitte Dezember verlegt wird, verkürzt sich die Berechnungsperiode auf 19 Monate. Der Rahmenkredit für die Fahrplanperiode 2001/2002 beläuft sich auf 471,2 Mio Franken. Auf zwei Jahre hochgerechnet entspricht dies 595,2 Mio. Franken. Damit wird der laufende Rahmenkredit 1999/2001 von 621,2 Mio. Franken deutlich unterschritten. 

Gemeinsam mit dem Rahmenkredit beschliesst der Kantonsrat Grundsätze über die Tarifordnung sowie über die mittel- und langfristige Entwicklung des Angebots. Der mittelfristige Planungshorizont 2002 bis 2006 wird in einem Strategiebericht erläutert, der sich insbesondere zu den Zielen und Stossrichtungen des ZVV äussert. Bis ins Jahr 2006 hat sich der ZVV zum Ziel gesetzt, die Nachfrage im öffentlichen Orts- und Regionalverkehr um 15 Prozent zu steigern. Mit gezielten Angebotsausbauten sollen bestehende Kapazitätsengpässe abgebaut werden. Auch die Zufriedenheit der Kunden soll durch verschiedene Massnahmen weiter erhöht werden. 

Trotz Angebotsausbauten darf das Defizit bis ins Jahr 2006 das Niveau des Defizits von 1996 nicht übersteigen. Der Regierungsrat unterstützt auch das Vorhaben des ZVV, auf generelle Preiserhöhungen bis 2006 zu verzichten und die Leistungen für die Kunden gleichzeitig weiter zu verbessern.

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