MEDIENMITTEILUNGEN
Archiv 2005
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Medienmitteilung vom 22. Dezember 2005
Heiligabend ohne ZVV-Nachtnetz, Spezialfahrplan in der Silvesternacht
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember ruht das ZVV-Nachtnetz. In der Silvesternacht fahren
S-Bahn, Tram und Busse bis vier Uhr morgens nach Spezialfahrplan.
Vom 23. auf den 24. Dezember ist das ZVV-Nachtnetz regulär in Betrieb. In der Nacht vom 24.
auf den 25. Dezember fahren dagegen keine Nacht-S-Bahnen und -busse. Für die Silvesternacht gilt
bis vier Uhr morgens ein Spezialfahrplan.
Auch in der Silvesternacht ist ab ein Uhr zum gültigen Ticket noch der Nachtzuschlag von CHF
5.- pro Person zu bezahlen. Dieser ist 12 Stunden gültig und an Automaten mit *162 oder an
Schaltern erhältlich. Da viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Abreise lösen, führt
dies oft zu Warteschlangen an den Automaten. Wir empfehlen daher dringend, den ZVV-Nachtzuschlag
bereits bei der Hinfahrt am Abend gemeinsam mit dem Ticket zu lösen. Am günstigsten fahren
Inhaberinnen und Inhaber einer zkbnightcard: Sie müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Auch tagsüber Sonderfahrpläne
Am Samstag, 24. Dezember, gilt im ZVV der normale Samstagsfahrplan mit Ausnahme der Stadt
Winterthur, wo abends ab ca. 19 Uhr Sonderfahrpläne auf den Linien 1 bis 4 und 6 gelten. Kundinnen
und Kunden können sich auf www.zvv.ch, bei ZVV-Contact oder über die lokalen Fahrplanhinweise
informieren.
Am Sonntag, 25. Dezember, Montag, 26. Dezember, sowie am Montag, 2. Januar, fahren die
Verkehrsmittel im ZVV nach Sonntagsfahrplan.
Kontakt: Beatrice Henes, ZVV: 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 20.Dezember 2005
Medienmitteilung des Regierungsrates
Gestaffelte Gebühren gegen Schwarzfahrer im ZVV
Schwarzfahrer verursachen dem ZVV rund 15 Mio. Franken Einnahmeausfälle pro Jahr. Deshalb führt
der ZVV ab 1. Januar 2006 gleichzeitig mit der SBB gestaffelte Gebühren für das Fahren ohne
gültigen Fahrausweis ein. Zudem werden durch die generelle Personalienerfassung künftig alle
Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis gleich behandelt. Ein entsprechendes Massnahmenpaket ist vom
Regierungsrat genehmigt worden.
In den letzten zwei Jahren konnte die Schwarzfahrerquote im ZVV gesenkt werden. Die
Begleitung der S-Bahnen ab 21 Uhr, die vermehrte Kontrolle sowie die höheren Gebühren zeigen
Wirkung. Trotzdem wird der Ertragsausfall durch die Schwarzfahrer im ZVV noch auf rund 15 Mio.
Franken pro Jahr geschätzt. Die einheitliche Gebührenstaffelung im Selbstkontrollbereich und die
generelle Personalienerfassung sollen die Schwarzfahrerquote und die genannten Ertragsausfälle
weiter senken und Wiederholungstäter abschrecken. Der Regierungsrat genehmigte diese Massnahmen,
mit denen der ZVV der nationalen Regelung folgt.
80 Franken - 120 Franken - 150 Franken
Wird ein Fahrgast ab 1. Januar 2006 in einem Verkehrsmittel des ZVV innerhalb von zwei Jahren
mehrmals beim Schwarzfahren ertappt, werden die Gebühren laufend erhöht: Wer das erste Mal ohne ein
gültiges Ticket unterwegs ist, muss wie bisher eine Gebühr von 80 Franken bezahlen. Beim zweiten
Mal beträgt die Gebühr 120 Franken und ab dem dritten Mal 150 Franken. Eine strafrechtliche
Verfolgung bleibt in jedem Fall vorbehalten.
Gleiche Behandlung aller Schwarzfahrer
Wer heute ohne gültigen Fahrausweis im ZVV unterwegs ist und die Gebühr von 80 Franken bar
bezahlt, dessen Personalien werden gemäss aktuellen Regelungen nicht erfasst. Ab dem 1. Januar
werden die Personalien aller Schwarzfahrer elektronisch registriert. Somit wird es keine anonymen
Schwarzfahrer mehr geben und die rechtsgleiche Behandlung im Wiederholungsfall ist gewährleistet.
Diese Massnahme erfolgt in Übereinstimmung mit dem Datenschutzrecht.
Kontaktperson bei Fragen: Michael Glauser, Medienstelle ZVV: 043 288 48 09
Medienmitteilung vom 30. November 2005
ZVV-Nachtnetz: Fahrplan-Verdichtung per 11. Dezember 2005
Die Nachfrage nach dem ZVV-Nachtnetz-Angebot steigt weiter. Ab dem 11.12.2005 verkehrt im
Limmattal die S-Bahn-Nachtlinie SN3 an Wochenenden neu im Stundentakt von Zürich bis Dietikon und
im Zweistundentakt weiter bis Brugg. In der Stadt Zürich wird mit der N18 eine neue Nachtbuslinie
eingeführt.
Nachtnetz-Ausbau im Limmattal
Das Limmattal ist einer der starken Wachstumsmärkte für das ZVV-Nachtnetz. Die Fahrgastzahlen
auf der Nacht-S-Bahn SN3 und auf der Anschlussbuslinie N30 stiegen 2005 im Vergleich zur
Vorjahresperiode um 38 %. Ab dem Fahrplanwechsel verkehrt die Linie SN3 neu stündlich von Zürich
nach Dietikon. Angepasst an die stündlichen Verbindungen der SN3 bis Dietikon verkehrt neu auch die
Nachtbuslinie N30 ab Schlieren nach Oetwil a.d.L. im Stundentakt. Damit wird das Angebot für das
Zürcher Limmattal verdoppelt.
Zudem verkehrt ab dem Fahrplanwechsel die Linie SN3 neu zweistündlich weiter bis nach Brugg und
einmal bis Aarau. In Brugg entstehen Anschlüsse an die beiden neuen überregionalen
Nightbird-Verbindungen nach Frick-Rheinfelden-Basel und Lenzburg-Aarau-Olten. Die Verlängerung der
Linie SN3 nach Brugg erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau, welcher die
Fahrplanverdichtung massgeblich mitfinanziert.
Nachtnetz-Ausbau in der Stadt Zürich
In der Stadt Zürich führen Kapazitätsengpässe immer wieder zu Verspätungen und
Anschlussbrüchen. Die neue Nachtbuslinie N18 soll das Stadtnetz entlasten und die Erschliessung
verbessern. Sie führt über die Strecke Toniareal - Escher-Wyss-Platz - Central - Bellevue -
Tiefenbrunnen und verbindet damit erstmals Zürich-West ohne Umsteigen mit dem Seefeld.
Kostendeckung gewährleistet
Der ZVV ist verpflichtet, das Nachtnetz kostendeckend zu betreiben. Dieses Ziel wurde im
letzten Betriebsjahr erreicht und wird auch für das laufende Jahr erwartet. Die ungebrochene
Nachfragesteigerung ermöglicht den weiteren Ausbau des Angebotes. Auch für das Jahr 2006 rechnet
der ZVV mit einer Kostendeckung von 100 %.
Nachtzuschlag
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzen möchte, muss zusätzlich zu einem gültigen Ticket einen
Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am
Automaten mit *162 bezogen werden. Da viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Abreise
lösen, führt dies nicht selten zu Warteschlangen an den Automaten. Wesentlich bequemer und erst
noch günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken), die an
bedienten Verkaufsstellen bezogen werden kann. Am günstigsten fahren Inhaberinnen und Inhaber einer
zkbnightcard: Sie müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, ZVV, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 18. November 2005
Neue Ticketautomaten für den ZVV
Die über 15-jährigen Ticketautomaten im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) müssen altershalber
ersetzt werden. Nach Durchführung des Submissionsverfahrens erhielt die Firma Ascom (Schweiz) AG
den Zuschlag. Die neuen Automaten sollen den Kundinnen und Kunden das Ticketlösen und den Zugang
zum öffentlichen Verkehr vereinfachen.
Der ZVV hat die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) mit der Durchführung der Beschaffung und mit
dem späteren Betrieb der neuen Ticketautomaten beauftragt. Auf Basis der nach
GATT/WTO-Übereinkommen durchgeführten Ausschreibung haben sechs Unternehmen ein Angebot
eingereicht. Die Angebote wurden einer eingehenden vergleichenden Bewertung unterzogen. Die Firma
Ascom (Schweiz) AG erzielte das beste Ergebnis.
Das am Automaten erhältliche Sortiment wird wesentlich erweitert. Neben Einzelbilletten und
Tageskarten werden neu Mehrfahrtenkarten, Monatsabonnemente und eine Auswahl nationaler Tickets
sowie das Z-Pass-Sortiment angeboten. Der neue Ticketautomat wird neben Münzen neu auch Postcard,
Maestro-Karte und Kreditkarten verarbeiten können. Die Bedienung der neuen Ticketautomaten erfolgt
durch einen „Touchscreen“. Der Verkehrsrat stimmte dem Kredit von gut 63 Mio. Franken an seiner
Sitzung vom 10. November 2005 zu.
Der Pilotbetrieb ist ab Anfang 2007, der Projektabschluss Ende 2008 vorgesehen.
Kontakt:
Lorenzo Martinoni, ZVV: 043 288 48 23 (Gesamtprojektleiter)
Medienmitteilung vom 17. November 2005
Ich bin auch ein Freund und Helfer
Am 19. November 2005 lanciert der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) eine Informa- tionskampagne zum
Thema "Sicherheit und Respekt". Im Zentrum der Kampagne stehen die Mitarbeitenden der im ZVV
zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen, die in ihrer Rolle als Ansprechpartner für Fahrgäste
vermehrt wahrgenommen werden sollen.
Die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln im Kanton Zürich ist gut. Dennoch zeigen
die vom ZVV regelmässig durchgeführten Kundenbefragungen, dass das Sicherheitsempfinden der
Fahrgäste nicht zwingend mit der objektiven Sicherheitslage übereinstimmt. Wirklich sicher fühlen
sich Fahrgäste nur, wenn sie wissen, an wen sie sich im Notfall wenden können. Hier setzt die
Informationskampagne "Ich bin auch ein Freund und Helfer" an, indem sie den Fahrgästen kompetente
Ansprechpartner nennt. 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Führerkabinen von Trams und
Bussen, im Ticket-Kontrolldienst oder unterwegs als Zug-Chefs S-Bahn stehen in kritischen
Situationen zur Verfügung. Sie greifen nicht aktiv in eine Auseinandersetzung ein, sondern
alarmieren je nach Bedarf die Leitstelle oder die Polizei.
In den S-Bahnen der SBB sind ab 21 Uhr bis Betriebsschluss auf jeder Komposition mindestens
zwei Zug-Chefs S-Bahn im Einsatz. Neben der Ticket-Kontrolle stehen sie als Ansprechpartner in den
Wagons zur Verfügung. Im Notfall alarmieren die Zugchefs die Bahnpolizei, die auf dem gesamten
S-Bahnnetz rund um die Uhr im Einsatz ist. Dank den in allen Bahnwagen angeschlagenen Notrufnummern
kann der Fahrgast im Notfall auch direkt mit der Bahnpolizei Kontakt aufnehmen.
Kontakt:
Michael Glauser, ZVV: 043 288 48 09
Medienmitteilung vom 27. Oktober 2005
Nacht-S-Bahnen und -busse verkehren eine Stunde länger
Die Umstellung auf die Winterzeit verlängert die Nacht vom Samstag auf den Sonntag (29./30.
Oktober) um eine Stunde. Busse und S-Bahnen des ZVV-Nachtnetzes passen sich an und fahren
durchgehend im Stundentakt. So kommen auch Nachtschwärmer, die nicht um drei Uhr ihre Uhr
zurückstellen, sicher nach Hause. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser langen Nacht gelöst
werden.
Am kommenden Wochenende wird die Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Dies verlängert
die Nacht vom Samstag auf den Sonntag um eine Stunde. Doch nicht nur die Nacht wird länger, auch
das ZVV-Nachtnetz ist eine Stunde länger in Betrieb. Ausserdem verkehren die meisten Nacht-S-Bahnen
und -busse in den Regionen stündlich statt im Zweistundentakt. Wer die Uhr nicht pünktlich um drei
Uhr zurückstellt, kommt also trotzdem sicher nach Hause. Eine Übersicht der Abfahrtszeiten der
Nachtnetzlinien ist unter www.zvv.ch abrufbar.
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzen möchte, muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis einen
Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am
Automaten mit *162 bezogen werden. Da viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Abreise
lösen, führt dies nicht selten zu Warteschlangen an den Automaten. Wesentlich bequemer und erst
noch günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27.-- Franken), die an
bedienten Verkaufsstellen bezogen werden kann. Am günstigsten fahren Inhaberinnen und Inhaber einer
ZKB-Nightcard: Sie müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Kontakt:
Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 19. Oktober 2005
ZVV-Nachtnetzzuschlag per SMS
An der vergangenen Street Parade konnte der Nachtnetzzuschlag im Rahmen eines Markttests
erstmals per SMS bezahlt werden. Trotz guter Kundenakzeptanz wurden die Erwartungen des ZVV nicht
erfüllt.
Weil bei Grossveranstaltungen die Kapazitäten der Ticketautomaten nicht ausreichen, konnte an
der Street Parade 2005 der ZVV-Nachtzuschlag alternativ per SMS bezahlt werden. Der Absatzkanal „
SMS“ stiess bei den vom neuen Angebot Gebrauch machenden Kundinnen und Kunden auf gute Akzeptanz,
der Absatz blieb aber mit 2500 Zahlenden unter den Erwartungen des ZVV. Ein Grund hierfür mag im
noch zu geringen Bekanntheitsgrad des neuen Angebots liegen. Eine Neuerung allgemeinverständlich an
einem internationalen Anlass mit tausenden von Teilnehmern wirksam zu kommunizieren, bleibt
weiterhin eine Herausforderung.
Die Abwicklung durch den Nachtzuschlagsprovider verlief einwandfrei. Technische Probleme
bestanden hingegen bei der Datenübermittlung. Während der Streetparade-Nacht war das Netz von einem
der drei Mobiltelefonprovidern über die ganze Testphase von 01 Uhr nachts bis 06 Uhr morgens
gestört. Die entsprechenden Bestätigungen, dass der Nachtzuschlag gelöst wurde, konnten in den
betroffenen Fällen nur mit grosser Verzögerung zugestellt werden. Die Ursache der Störung ist bis
heute nicht geklärt und wird zurzeit noch durch den betroffenen Telekomanbieter untersucht.
Im Hinblick auf die kommende Silvesternacht wird die Durchführung eines zweiten Markttests
geprüft.
Auskünfte für Medien:
Lorenzo Martinoni, ZVV, Tel. 043 / 288 48 23
Medienmitteilung vom 20. September 2005
Frische Brise vom ZVV
Am 8. September 2005 fasste der Verkehrsrat den Beschluss, 15 Schiffe der Zürichsee
Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) mit Partikelfiltern nachzurüsten. Partikelfilter in Dieselmotoren
erlauben die Reduktion der Feinstaubemissionen um bis zu 99 %. Messresultate des AWEL (Amt für
Abfall, Wasser, Energie und Luft) bestätigen die Wirkung der Partikelfilter.
Auf dem Landweg erbringen die Unternehmen des ZVV 55 % der Fahrzeugkilometer abgasfrei mit
S-Bahnen, Trams und Trolleybussen. Die übrigen 45 % übernehmen Dieselbusse. Schon 1990 rüsteten die
VBZ ihre Dieselbusse erstmals mit Russfiltern aus. Seit 1999 ist für die Unternehmen im ZVV die
Ausrüstung neuer Busse mit Partikelfiltern obligatorisch. Bis ins Jahr 2003 erschwerten technische
Unzulänglichkeiten den konsequenten Filtereinbau. Filter verstopften und mussten nach kurzer Zeit
gereinigt oder ersetzt werden. Seither wurde die Filtertechnik laufend verbessert. Im Sommer 2004
überprüften die Verkehrsunternehmen des ZVV die Möglichkeiten für den nachträglichen Filtereinbau
bei Dieselbussen, worauf der ZVV im November 2004 ein Filternachrüstungsprogramm für 120 Fahrzeuge
beschloss. Dank dieser Massnahme konnte der Anteil der mit Filtern ausgerüsteten Busse von 50% auf
72% erhöht werden. Zur Beobachtung der Wirkung der Partikelfilter führte das AWEL im April 2005
eine Messreihe an einer Bushaltestelle durch. Die Messresultate bestätigen den Entscheid des ZVV
vom November 2004: die mit Partikelfiltern ausgerüsteten Busse verursachen bedeutend weniger
Emissionen.
Kontaktpersonen:
Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung ZVV, 043 288 48 30
Hanspeter Sigg, Leiter Technik ZSG, 044 487 13 41
Medienmitteilung vom 19. September 2005
ZVV befragt seine Kundinnen und Kunden
Bereits zum fünften Mal befragt der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) seine Kundinnen und Kunden
nach ihrer Meinung zur Qualität des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich. Die Resultate dieser
Befragung ermöglichen es dem ZVV, sein Angebot den Bedürfnissen seiner Benutzerinnen und Benutzer
optimal anzupassen.
Seit 1998 werden die Fahrgäste des ZVV alle zwei Jahre zur Qualität des öffentlichen Verkehrs
im Kanton Zürich befragt. Bisher erfolgte die Verteilung jeweils während fünf Wochen im
September/Oktober. Neu wird die Befragung in vier Phasen durchgeführt, die erste Phase beginnt
heute und dauert bis am 23. Oktober. Die letzte Befragungsphase endet im Juli 2006. Die Resultate
werden im Dezember 2006 vorliegen. Das Marktforschungsinstitut LINK verteilt im Namen des ZVV
insgesamt 9000 Fragebogen an Kundinnen und Kunden in Tram, Bus, Bahn und auf dem Schiff. Die neue
Verteilung der Fragebogen in vier Phasen hat zum Ziel, einmalige äussere Einflüsse zu nivellieren
und ein besseres Gesamtbild über ein ganzes Jahr zu liefern. Ziel der Befragung ist, die Qualität
der Dienstleistungen aus Kundensicht zu erfahren. Aufgrund der Befragungen der letzten Jahre wurden
verschiedene Projekte ausgelöst. Die Servicequalitätsmessung erlaubt zudem, den Erfolg dieser
eingeführten Massnahmen zur Qualitätsverbesserung zu überprüfen. Der ZVV hofft deshalb auf eine
engagierte Teilnahme seiner Kundinnen und Kunden.
Für Fragen zur Servicequalitätsmessung wenden Sie sich bitte an:
Kathrin ter Hofte, Tel. 043 288 48 22
Medienmitteilung vom 1. September 2005
ICH BIN AUCH EIN GEWINNER.
ZVV-T-Shirt-Aktion
Der ZVV realisierte als weiteres Element seiner mittlerweile fünf Jahre dauernden
Imagekampagne (Stichwort: „ICH BIN AUCH EIN…“) eine T-Shirt-Aktion. Dabei wurde die Produktion von
T-Shirts mit individuellen, von den Bestellern selber kreierten „ICH BIN AUCH EIN(E)…“-Statements
angeboten. Die Aktion startete Mitte Mai 05. Wer bis Mitte Juli ein T-Shirt bestellte, nahm
automatisch an einem Wettbewerb teil. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten über 3'000 Bestellungen
bearbeitet werden – eine Zahl, die alle überraschte; kostete doch ein T-Shirt den Besteller/die
Bestellerin CHF 30.-.
And the winners are …
Kürzlich wurden von einer 4-köpfigen Jury unter den über 3'000 „ICH BIN AUCH EIN(E) …“
-Sprüchen die Wettbewerbsgewinner bestimmt. Dies war kein leichtes Unterfangen, da einerseits sehr
viele originelle, z.T. äusserst kreative Slogans zu beurteilen waren und andererseits die
Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.
Den 1. Preis gewann ein 5-jähriger Bub, dessen Mutter für ihn ein T-Shirt mit dem Aufdruck „
ICH BIN AUCH EIN HEARTBREAKER“ bestellte. Der 2. Preis ging an eine Mutter, die für den Lehrer
ihrer Tochter den doppelsinnigen Spruch „ICH BIN AUCH EIN CHEF MIT KLASSE“ erfand. Und den 3. Preis
erhielt eine frischgebackene Mutter mit dem Slogan „ICH BIN AUCH EIN GETRÄNKEAUTOMAT“. Alle obigen
PreisträgerInnen erhalten einen von der SWISS gesponserten Städteflug.
Zahlreiche weitere Preisgewinner und -gewinnerinnen scheinen nicht minder begnadete Texter zu
sein. Um nur einige wenige dieser einfallsreichen Sprüche zu nennen:
- „ICH BIN AUCH EIN FOLL VALSCHER “.
- „ICH BIN AUCH EINE LIEGEWIESE “ (Berufsangabe: Coach Potato).
- „ICH BIN AUCH EIN TYPOCHONDER“ (Beruf: Typograf).
- „ICH BIN AUCH EIN WOHNMOBIL“ (Angabe: im Moment schwanger).
- „ICH BIN AUCH EIN SCHREIPFELEHR “ (Beruf: Video-Editor).
- „ICH BIN AUCH EIN ZWÄRGLI “ (Angabe: Mann 2m gross).
- „ICH BIN AUCH EINE SCHWEISSPERLE “ (Beruf: Schweisser).
- „ICH BIN AUCH EIN LIEB HAB BÄR “ (Angabe: Freundin für den Freund).
- Und ganze 13x wurde schliesslich der Spruch „ICH BIN AUCH EIN STEIN“ erfunden.
Auskünfte für Medien:
Hans Wälty, ZVV, Tel. 043 288 48 24
Medienmitteilung vom 24. August 2005
Schiedsgericht hat entschieden
Die S14 der Zürcher S-Bahn hat keine Vorfahrt
In der Frage um den Fahrplan für die S14 der Zürcher S-Bahn hat das Schiedsgericht entschieden
und die Klage des ZVV abgewiesen. Mit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 war auf dem
Abschnitt Zürich-Oerlikon die Einhaltung eines durchgängig halbstündigen Taktfahrplanes auf der S14
mit dem neuen Schnellzugfahrplan nicht mehr vereinbar. Der ZVV gelangte darauf im letzten Oktober
an das Schiedsgericht, um die Prioritätenfrage zwischen Fernverkehr und dem Verbundangebot im
Gebiet der Zürcher S-Bahn zu klären.
Aufgrund der vom ZVV eingereichten Klage hatte das Schiedsgericht, das von den beiden
Parteien gemeinsam einberufen worden war, folgende Frage zu klären: Wird der Zusammenarbeitsvertrag
von SBB und ZVV verletzt, wenn die SBB wegen des neuen Angebots im Fernverkehr einen Halt der S14
in Zürich-Wipkingen wegfallen lässt und die S14 nicht im reinen 30-Minuten-Takt verkehren kann?
Für den Betrieb der Zürcher S-Bahn besteht zwischen SBB und ZVV ein Zusammenarbeitsvertrag.
Bezüglich der Vergabe von Trassen sieht der Vertrag eine Prioritätenordnung vor (1. bestehendes
nationales Angebot der SBB – 2. bestehendes Verbundangebot ZVV – 3. neues nationales Angebot SBB –
4. neues Verbundangebot ZVV). Das Interpretationspapier zum Vertrag besagt, dass bei der
Angebotsgestaltung die Qualität des Verbundangebots insgesamt nicht verschlechtert werden darf.
Der ZVV machte vor dem Schiedsgericht geltend, die SBB habe gegen diese Bestimmung
verstossen. Der Ausfall des Halts der S14 in Zürich-Wipkingen und der so genannte „Hinketakt“ seien
eine Verschlechterung. Dadurch werde die Prioritätenordnung verletzt.
Die SBB ihrerseits machte vor dem Schiedsgericht geltend, dass keine Verschlechterung des
Verbundangebotes in seiner Gesamtheit vorliege, weshalb der Zusammenarbeitsvertrag nicht verletzt
werde.
Jetzt hat das Schiedsgericht unter der Leitung von Ulrich Zimmerli, Professor für
öffentliches Recht an der Universität Bern, entschieden: Das Schiedsgericht hat die Klage des ZVV
abgewiesen. Zwar liege eine Verschlechterung des Angebots der S14 vor, doch sei insgesamt im
Korridor oberes Glattal keine Verschlechterung nachweisbar und die SBB habe alles Zumutbare
unternommen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Eine Vertragsverletzung liege
deshalb nicht vor.
SBB und ZVV sind sich einig, dass die Klärung dieser Rechtsfrage durch eine unabhängige
Stelle nötig war, weil die zunehmend knapper werdenden Kapazitäten auf dem Netz nicht mehr alle
Bedürfnisse befriedigen können. Die gute und enge Zusammenarbeit von SBB und ZVV war nie gefährdet.
Die Streitfrage hat vielmehr dazu geführt, dass auf Strecken mit fehlende Kapazitäten die
Interessen noch frühzeitiger und von Beginn weg aufeinander abgestimmt werden.
Der vorliegende Entscheid des Schiedsgerichtes unter Professor Ulrich Zimmerli betrifft nur
das Verhältnis zwischen SBB und ZVV. Es ist kein Grundsatzentscheid zur Frage einer generellen
Prioritätenordnung von Fernverkehr, Regionalverkehr und Güterverkehr auf dem Netz der SBB.
Für Medienanfragen:
SBB Medienstelle: 051 220 41 11
ZVV Medienstelle: 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 22. August 2005
Bahnpolizeinummer in der S-Bahn Zürich
Im Rahmen des ZVV-Sicherheitskonzepts wird ab dieser Woche in der S-Bahn Zürich die Nummer der
Bahnpolizei angebracht. Dies soll den Fahrgästen die Bahnpolizei näher bringen und das
Sicherheitsempfinden in den Fahrzeugen weiter erhöhen.
Ab heute Montag, 22. August 2005, wird in allen Doppelstock-Fahrzeugen der SBB sowie in den
Wagen der SZU und der Forchbahn die Rufnummer der Bahnpolizei „0800 117 117“ angeschlagen. In einem
zweiten Schritt folgen die restlichen Regionalverkehrsfahrzeuge der SBB. Das Anschlagen der
Rufnummer erhöht den Bekanntheitsgrad der Bahnpolizei und ermöglicht den Kundinnen und Kunden eine
schnelle Kontaktaufnahme mit dem Personal der Bahnpolizei.
Die Bahnpolizei ist ein Polizeicorps, das auf Eisenbahnen spezialisiert ist und durch seine
bahnspezifischen Kenntnisse die üblichen Polizeiorgane optimal ergänzt. Sie ist seit dem Jahr 2001
auch für den ZVV im Einsatz.
Die Verbesserung des Bekanntheitsgrades der Bahnpolizei ist Teil des Sicherheitskonzepts des
ZVV, das gemeinsam mit den marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen ausgearbeitet wurde. Vorgängig
wurde die Zugbegleitung ab 21 Uhr auf allen S-Bahnen im SBB-Kernnetz eingeführt. Im Bereich
Sicherheit gaben die Kundinnen und Kunden dem ZVV in der letzten Fahrgastumfrage im Jahr 2004 dann
auch deutlich bessere Noten als noch vor zwei Jahren. Das vergleichsweise tiefer eingestufte
Sicherheitsgefühl am Abend und in der Nacht im SBB-Kernnetz der S-Bahn hat sich markant verbessert,
jenes am Tag blieb nach wie vor sehr gut.
Kontakt:
Medienstelle ZVV, Beatrice Henes: 043 288 48 08
Medienstelle SBB: 051 222 21 36
Medienmitteilung vom 10. August 2005
Wenn Zürich tanzt, sind S-Bahn, Tram und Bus rund um die Uhr auf Achse
Auch zur diesjährigen Street Parade sind S-Bahn, Tram und Bus im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)
mit einem Sonderfahrplan rund um die Uhr auf Achse. Extrazüge bringen Nachtschwärmer auch weit über
die Kantonsgrenzen hinweg nach Hause. Ab 01 Uhr ist für das ZVV-Nachtangebot zusätzlich zum Ticket
ein Nachtzuschlag nötig. Als Neuheit gibt es ihn zur diesjährigen Street Parade auch per SMS. Um
Erfahrungen zu Akzeptanz, Handling und Nutzungsintensität des SMS-Zuschlags zu sammeln, werden
umfangreiche Ticketkontrollen durchgeführt.
Spezialfahrplan im ZVV
Wer sich zur diesjährigen Street Parade in Zürich unter das Partyvolk mischt, lässt sein Auto
am besten zu Hause stehen. Denn im Auftrag des ZVV werden in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag
(13./14. August 2005) S-Bahn, Tram und Bus ihren Betrieb über Mitternacht hinaus verlängern und bis
vier Uhr morgens nach Spezialfahrplan im ganzen Kanton Zürich verkehren. Während die meisten
städtischen Tram- und Buslinien der VBZ die ganze Nacht hindurch im Einsatz stehen, verkehren die
S-Bahnlinien bis 4 Uhr morgens im Stundentakt. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, bringen
verschiedene Regionalbusse die Spätheimkehrer in die Quartiere. Für die Reise auf dem ZVV-Netz ist
in der Street Parade-Partynacht das normale Ticketsortiment gültig.
Auch national sind Extrazüge unterwegs
Auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen attraktive Nachtverbindungen wie noch nie.
Mehrere Nacht-Extrazüge der SBB bringen die Fahrgäste ab Zürich nach Bern-Fribourg-Lausanne, nach
Biel-Lausanne-Genf, nach Luzern, nach Basel und neu auch direkt nach Chur. In Winterthur verkehrt
mit Anschluss an die S12 die THURBO stündlich Richtung Weinfelden-Romanshorn, Richtung
Wil-St.Gallen und Richtung AndelfingenSchaffhausen. Für die Nachtverbindungen der THURBO ist ein
separater Nachtzuschlag von CHF. 5.- erforderlich.
ZVV-Nachtzuschlag - auch per SMS und umfangreiche Ticketkontrollen
Auf den Nachtverbindungen des ZVV ist ab 1:00 Uhr früh ein Nachtzuschlag von CHF 5.-
erforderlich, der am Automaten mit Code *162 gelöst werden kann. Im Sinne eines Markttests und zur
Entlastung der Ticketautomaten, deren Kapazitäten dem Andrang bei Grossveranstaltungen nicht
genügen, wird zur diesjährigen Street Parade der Verkauf des ZVV-Nachtzuschlags per SMS getestet.
Am Samstag 13.8.2005 ab 18 Uhr kann ein SMS mit dem Text «ZVV162» an die Nummer 20120
gesendet werden. Der Kunde erhält daraufhin zwei SMS: Das erste dient der Verrechnung von CHF 5.-
auf seiner Handyrechnung, das zweite, fälschungssichere SMS ist die Quittung für die Kontrolle in
Tram, Bus und S-Bahn. Es ist wichtig, dass beide SMS aufbewahrt werden. Um Erfahrungen zu
Akzeptanz, Handling und Nutzungsintensität des SMS-Zuschlags zu sammeln, werden umfangreiche
Ticketkontrollen durchgeführt.
Auskünfte für Medien:
- Zum Nachtnetzangebot: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 / 288 48 33
- Zum Markttest „ZVV-Nachtzuschlag per SMS“: Lorenzo Martinoni, ZVV, Tel. 043 / 288 48 23
Medienmitteilung vom 28. Juli 2005
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor dem 1. August
Das ZVV-Nachtnetz ist auch in den meisten Nächten vor Feiertagen in Betrieb. So fahren die
Nacht-S-Bahnen und -busse in der Nacht vor dem Bundesfeiertag gemäss normalem
ZVV-Nachtnetz-Fahrplan.
In der Nacht vor dem Bundesfeiertag (31. Juli/1. August) ist das ZVV-Nachtnetz wie an
Wochenenden in Betrieb. Fahrpläne zum ZVV-Nachtnetz liegen an bedienten Verkaufsstellen sowie in
den Fahrzeugen auf. In der Nacht vom 1. auf den 2. August verkehren keine Nacht-S-Bahnen und
-busse. Sämtliche Informationen sind auch auf http://www.zvv.ch/nachtnetz.asp oder telefonisch bei
ZVV-Contact unter 0848 988 988 erhältlich.
Nachtzuschlag von fünf Franken
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzen möchte, muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis einen
Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am
Automaten mit *162 bezogen werden. Da viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Abreise
lösen, führt dies nicht selten zu Warteschlangen an den Automaten. Wesentlich bequemer und erst
noch günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken), die an
bedienten Verkaufsstellen bezogen werden kann. Am günstigsten fahren Inhaberinnen und Inhaber einer
ZKB-Nightcard: Sie müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz, 043 288 48 33.
Medienmitteilung vom 18. Juli 2005
ZVV-Nachtnetz-Zuschlag für die Streetparade erstmals per SMS
Auch zur diesjährigen Street Parade sind S-Bahn, Tram und Bus im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)
mit einem Sonderfahrplan rund um die Uhr auf Achse. Ab 01 Uhr früh ist für das ZVV-Nachtangebot
zusätzlich zum Ticket ein Nachtzuschlag (Fr. 5.-) nötig. Als Neuheit gibt es ihn zur diesjährigen
Street Parade auch per SMS: Ein SMS mit Inhalt ZVV162 an die Nummer 20120 senden und der
persönliche SMS-Zuschlag trifft auf dem eigenen Handy ein.
ZVV-Nachtzuschlag per SMS
Im Sinne eines Markttests und zur Entlastung der Ticketautomaten, deren Kapazitäten dem
Andrang bei Grossveranstaltungen nicht genügen, wird zur diesjährigen Street Parade der Verkauf des
ZVV-Nachtzuschlags per SMS getestet. Am Samstag, 13.8.2005, ab 18 Uhr kann ein SMS mit dem
Schlüsselwort
«ZVV162»
an die Nummer
20120 gesendet werden. Der Fahrgast erhält daraufhin zwei SMS: Das erste dient der
Verrechnung von CHF 5.- auf seiner Handyrechnung, das zweite, fälschungssichere SMS ist die
Quittung für die Kontrolle in Tram, Bus und S-Bahn. Es ist wichtig, dass beide SMS aufbewahrt
werden.
Natürlich ist der Nachtnetzzuschlag wie gewohnt auch am Ticketautomaten mit Code *162
erhältlich. Unser Tipp: Nachtzuschlag mit Ticket schon auf der Hinfahrt am Nachmittag lösen. Damit
lässt sich spät nachts ein langes Anstehen vor den Automaten vermeiden.
Umfangreiche Ticketkontrollen in der Streetparade-Nacht
Um Erfahrungen zu Akzeptanz, Handling und Nutzungsintensität des SMS-Zuschlags zu sammeln,
werden umfangreiche Ticketkontrollen durchgeführt. Der per SMS gelöste Nachtzuschlag berechtigt nur
zusammen mit einem gültigen Ticket zur Fahrt. Ausserdem muss auch der SMS-Zuschlag schon vor der
Fahrt gelöst werden. Wir bitten die Fahrgäste, das Handy eingeschaltet zu haben und das
Zuschlags-SMS geöffnet bereitzuhalten. Eine elektronische Kontrolle der SMS durch das
Kontrollpersonal ist möglich, Fälschungsversuche werden angezeigt.
Auskünfte für Medien:
- Zum ZVV-Nachtangebot: Egon Eisenring, SBB, Projektleiter Nachtangebot ZVV zur Street Parade 2005 , Tel. 0512 – 22 78 02
- Zum Markttest "ZVV-Nachtzuschlag per SMS": Lorenzo Martinoni, ZVV, Tel. 043 / 288 48 23
Medienmitteilung vom 14. Juli 2005
Der ZVV im 2004: Erfreuliche Entwicklungen
Die Rechnung 2004 zeigt ein erfreuliches Bild: Das Defizit konnte stabilisiert werden und der
Rahmenkredit 2003/2004 wurde deutlich unterschritten. Zu diesem Ergebnis haben sowohl eine günstige
Aufwandentwicklung als auch deutlich höhere Erträge beigetragen. Trotz anhaltendem Spardruck der
öffentlichen Hand will der ZVV das Angebot dort weiter ausbauen, wo Kapazitätsengpässe
bestehen.
Defizit stabil, Rahmenkredit unterschritten
Das Defizit des ZVV war im Jahr 2004 mit rund 284 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr
praktisch unverändert. Damit schloss der vom Kantonsrat für die Jahre 2003/2004 bewilligte
Rahmenkredit mit 566.1 Mio. Franken um insgesamt 43.7 Mio. Franken besser ab als geplant.
Kosten im Griff, mehr zufriedene Fahrgäste bringen mehr Verkehrseinnahmen
Der Aufwand konnte im Jahr 2004 2.2% unter dem Budget gehalten werden. Daneben stieg der
Ertrag im Vergleich zum Vorjahr um 3.7% auf 364.4 Mio. Franken. Die positive Entwicklung auf der
Ertragsseite ist zur Hauptsache auf die weiter gestiegenen Fahrgastzahlen zurückzuführen. Auf der
Zürcher S-Bahn wurden täglich über 310'000 Fahrgäste gezählt, fast doppelt so viele wie zu Beginn
der S-Bahn. Aber auch neue Konzepte bei der Fahrausweiskontrolle führten zu einer Reduktion der
Schwarzfahrer und damit zu einer verbesserten Einnahmensituation. Schliesslich stellten auch die
Fahrgäste dem ZVV ein gutes Zeugnis aus; ihre Zufriedenheit stieg von 74 Punkten im Jahr 2002 auf
76 Punkte im Jahr 2004.
Herausforderungen der nächsten Jahre
Trotz Spardruck der öffentlichen Hand soll zur Behebung von Kapazitätsengpässen auch in den
nächsten Jahren das Angebot nachfragegerecht ausgebaut werden. Im Vordergrund stehen die 3.
Teilergänzungen der S-Bahn und die Einführung der 1. Etappe der Glattalbahn. Dies wird in den
kommenden Jahren zusätzliche Mittel beanspruchen. Mit effizienzsteigernden Massnahmen und einer
massvollen Tariferhöhung soll der öffentliche Verkehr jedoch für den Kanton und die Gemeinden
finanzierbar bleiben.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 23. Juni 2005
Grosse Solidarität im Zürcher Verkehrsverbund
Der Stromausfall im SBB-Netz von gestern Abend löste bei den Verkehrsunternehmen im ZVV eine
Solidaritätswelle aus. Sie stellten der SBB ihr Personal und ihre Fahrzeuge zur Verfügung und
arbeiteten mit grossem Einsatz und Engagement bis spät in die Nacht.
Gute Koordination mit den SBB
Schon kurz nach dem Stromausfall von gestern Abend waren im Gebiet des ZVV erste Extrabusse
anstelle von S-Bahnen unterwegs. Die SBB bat die Verkehrsunternehmen um Mithilfe, um die vielen
Kundinnen und Kunden, die aufgrund des Energieunterbruchs ihre Reise nicht fortsetzen konnten, doch
noch ans Ziel zu bringen. Die Koordination zwischen den Unternehmen und den SBB verlief sehr gut,
rund 150 Chauffeure waren zusätzlich zum Normalbetrieb im Einsatz, fast alle zur Verfügung
stehenden Busse der VBZ, VBG, VZO, von PostAuto Zürich und Stadtbus Winterthur verkehrten im ganzen
ZVV-Gebiet bis in den späten Abend.
Gegenseitige Unterstützung der Verkehrsunternehmen
Die Verkehrsunternehmen unterstützten sich auch gegenseitig, so fuhren für die vom
Stromausfall betroffene S4 der SZU Busse der VBZ bis der Betrieb durch die S4 wieder möglich war.
Ausserdem waren im ganzen ZVV Kundenberaterinnen und -berater im Einsatz, um über den Ersatzbetrieb
zu informieren.
Einzelne erste Kundenreaktionen, die bis jetzt bei den Verkehrsunternehmen eingetroffen sind,
lassen darauf schliessen, dass die Kundinnen und Kunden mit dem Ersatzservice im Gebiet des ZVV von
gestern Abend zufrieden sind.
Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz und Ihre Leistung.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 45
Medienmitteilung vom 16. Juni 2005
Sprücheklopfer-Manie grassiert im ZVV
Die T-Shirt-Aktion des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) löste einen wahren Sprücheklopfer-Boom
aus. Schon über 1000 ZVV-Bekenner haben einen eigenen „ICH BIN AUCH EIN(E)...“-Spruch kreiert und
diesen auf ein T-Shirt drucken lassen. Die Aktion wurde deshalb verlängert und läuft neu noch bis
15. Juli.
Seit dem 23. Mai 2005 kann jede und jeder sein eigenes T-Shirt mit dem ZVV-Slogan „ICH BIN
AUCH EIN(E)...“ kreieren. Nachdem ein Tram auch ein Schiff, ein Bus auch eine S-Bahn und Prominente
wie Christina Surer auch ein Kurvenstar sind, outet sich nun auch ein Teil der Zürcher Bevölkerung
zum Beispiel als ZUG-VOGEL, EIN...STEIN, DOPPELVIERER oder WEGWEISER.
Über 1000 sind auch ein Werbetexter
Dass die Zürcher Bevölkerung auch gerne Sprüche klopft, beweisen die bereits über 1000
verkauften T-Shirts. Eine Bestellmenge in diesem Ausmass wurde vom ZVV nicht erwartet. So musste
die Produktionsfirma einen zweiten T-Shirt-Lieferanten beiziehen, um die Nachfrage befriedigen zu
können. Die Verkaufsaktion wird deshalb um zwei Wochen verlängert und läuft neu bis 15. Juli 2005.
Pro T-Shirt wird ein Selbstkostenpreis von CHF 30.-- erhoben. Jeder Sprücheklopfer nimmt
automatisch an einem Wettbewerb teil. Für die originellsten Sprüche werden Städteflüge mit der
SWISS und weitere Preise verlost.
Kontakt: Hans Wälty, Werbeleiter, 043 288 48 24 oder 076 541 78 78.
Medienmitteilung vom 3. Juni 2005
Startschuss für Ausbau der Passage Sihlquai
Vorarbeiten für die neue Zürcher Durchmesserlinie
Die Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer und SBB-Chef Benedikt Weibel haben heute gemeinsam mit
den Regierungsräten Marco Borradori (Tessin) und Robert Cramer (Genf) in Zürich den Spatenstich zum
Ausbau der Passage Sihlquai vorgenommen. Die Passage wird bis 2008 verbreitert und
behindertengerecht ausgebaut. Der Ausbau ist Teil des Projektes der neuen Zürcher Durchmesserlinie
(DML). Fuhrer, Borradori, Cramer und Weibel bekräftigten bei diesem Anlass ihr gemeinsames
Engagement für die rasche Realisierung der drei baureifen Bahnprojekte in Zürich, Genf und im
Tessin.
Regierungsrätin Rita Fuhrer und Benedikt Weibel informierten vor den Medien in Zürich über
die neue Passage Sihlquai. Gemeinsam mit den Regierungsräten Marco Borradori (Tessin) und Robert
Cramer (Genf) nahmen sie den Spatenstich für die heute beginnenden Bauarbeiten vor. Die zweite
Umsteigeachse im Zürcher Hauptbahnhof wird bis Ende 2008 umgebaut und erweitert. Dadurch wird das
Umsteigen für die Reisenden vereinfacht und die Kapazität erhöht. Zudem werden die Passage Sihlquai
und die Aufgänge zu den Perrons behindertengerecht ausgebaut. Der Ausbau ist Teil des Projektes der
neuen Durchmesserlinie (DML) mit dem geplanten Bahnhof Löwenstrasse.
Vorfinanzierung durch den Kanton Zürich
Insgesamt kostet der Umbau 56.8 Millionen Franken, wovon die SBB 34.1 Millionen Franken
übernehmen, der Anteil des Kantons Zürich beträgt 22.7 Millionen Franken. Da die Situation der
heute stark genutzten Verbindungsachse vom Bahnhof Sihlpost zum Bahnhof Museumsstrasse schon in den
nächsten Jahren verbessert werden soll, hat sich der Kanton Zürich bereit erklärt, den Bau zu
hundert Prozent vorzufinanzieren. Die Rückzahlung des SBB-Anteils erfolgt zwischen 2010 und 2012 in
drei Tranchen.
Bauarbeiten führen zu Gleisänderungen
Obwohl während des Umbaus jeweils zwei Gleise in der Halle des Hauptbahnhofes gesperrt sind,
verkehren die Züge fahrplanmässig. Die Bauarbeiten führen aber zu Gleisänderungen. Die SBB bitten
die Reisenden, während der Bauzeit noch vermehrt die Lautsprecherdurchsagen und elektronischen
Anzeigen im Hauptbahnhof zu beachten.
Kantonsübergreifendes Bündnis
Die Kantone Zürich, Genf und Tessin engagieren sich gemeinsam mit den SBB für die rasche
Realisierung von drei baureifen Schlüsselprojekten für den Bahnverkehr: Für die Durchmesserlinie
mit einem zweiten Durchgangsbahnhof in Zürich, für die CEVA-Linie Genf-Cornavin - Eaux-Vives -
Annemasse bei Genf und für die Verbindung Mendrisio - Varese zwischen dem Tessin und Italien. Zu
diesem Zweck haben sie sich im vergangenen Herbst zu einem Bündnis unter dem Namen „Triangel“
zusammengeschlossen.
Für Rückfragen:
Irene Schellenberg, Informationsbeauftragte der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons
Zürich: 043 259 26 17
Roger Baumann, Mediensprecher SBB: 0512 22 21 36
Medienmitteilung vom 19. Mai 2005
Der ZVV macht Schule
Mit einem neu entwickelten Lehrprogramm möchte der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) Schülerinnen
und Schüler der Mittel- und Oberstufe für den öffentlichen Verkehr sensibilisieren und ihnen den
Einstieg in die selbstständige Mobilität erleichtern. Das ZVV-Schülerprogramm umfasst neben einem
ausführlichen Lehrmittel auch eine attraktive DVD, eine erlebnisreiche ZVV-Trophy und eine
Webplattform.
Ein Lehrmittel für alles rund um den öffentlichen Verkehr
Die heutigen Schüler sind die künftigen Kunden des öffentlichen Verkehrs. Deshalb unterstützt
der ZVV in Zukunft die Eltern, wenn es darum geht ihre Kinder mit dem öffentlichen Verkehr vertraut
zu machen. Ab sofort können Lehrerinnen und Lehrer beim Zürcher Lehrmittelverlag ein umfassendes
Lehrmittel bestellen. Dieses behandelt verschiedene Themen rund um den öffentlichen Verkehr im
Kanton Zürich. Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Fahrplan und Netzplan lesen, proben
richtiges Verhalten im öffentlichen Verkehr anhand von Rollenspielen oder malen Plakate zum Thema
Verkehr und Umwelt. Zum Lehrmittel gehört auch ein Film, der aufzeigt, wie sich Kinder und
Jugendliche selbstständig im öffentlichen Verkehr bewegen können.
Mit der ZVV-Trophy nach Hamburg
Für die Klassen der Oberstufe lanciert der ZVV einen Wettbewerb – die ZVV-Trophy. Die
Schülerinnen und Schüler sind während eines halben Tages mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs
und beantworten Fragen zur Trophy-Route sowie zum ZVV. Den Siegern winkt eine viertägige
Klassenreise nach Hamburg. Als Plattform für die ZVV-Trophy dient die Website
www.trophy.zvv.ch.
ZVV-Tickets zum Schnuppern und Ausprobieren
Durch das ZVV-Lehrmittel und die Trophy lernen die Kinder und Jugendlichen die verschiedenen
Informationsquellen im öffentlichen Verkehr selbstständig zu nutzen. Der ZVV bietet einige
Gelegenheiten, das Gelernte auch gleich anzuwenden: Er unterstützt die Organisatoren lokaler und
regionaler Ferienpässe durch die Abgabe stark vergünstigter Tickets. Zudem verschenkt der ZVV
dieses Jahr Ferien-Schnuppertickets. Diese erhalten Lehrpersonen für ihre Schülerinnen und Schüler,
wenn sie das ZVV-Lehrmittel bis Ende Juni bestellen.
Kontakt:
Andrea Larry, Projektleitung ZVV-Schulinfo, Tel: 044 936 53 41 und
Caspar Sträuli, Stv. Direktor ZVV und Leiter Marketing, Tel: 043 288 48 20
Medienmitteilung vom 18. Mai 2005
2 Jahre ZVV-Contact: 80% mehr Kundenanfragen
Im vergangenen Jahr bearbeitete ZVV-Contact 80% mehr Kundenanfragen rund um den öffentlichen
Verkehr als in seinem ersten Betriebsjahr. Durchschnittlich gingen täglich rund 400 Anfragen ein,
an Spitzentagen sogar das Doppelte. ZVV-Contact konnte die ehrgeizigen Ziele in Bezug auf die
Erreichbarkeit halten.
Eine Nummer für alles
Das Team von ZVV-Contact, der Kundenanlaufstelle des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV, steht seit zwei Jahren täglich von 6 bis 22 Uhr für Fragen rund um den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich zur Verfügung. Im Tagesdurchschnitt wurden im zweiten Betriebsjahr rund 400 Anfragen bearbeitet, an Spitzentagen (etwa bei betrieblichen Unregelmässigkeiten oder Grossveranstaltungen) wurden bis zu 800 Kontakte verzeichnet. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von rund 80 Prozent. Bei einer Mehrheit der Kontakte handelte es sich um allgemeine Informationen über Fahrpläne oder Tarife sowie um Anfragen zu Fundgegenständen. Rund 10% der Kontakte betrafen Kundenreaktionen wie Reklamationen oder Lob. Diese ermöglichten wichtige Rückschlüsse auf die Servicequalität innerhalb des ZVV.
Ticketverkauf per Telefon, Bestellschein oder Mausklick
Nebst der Bearbeitung von Anfragen und Kundenreaktionen verkauft ZVV-Contact auch ZVV-Produkte:
Im vergangenen Jahr wurde jedes fünfte persönliche ZVV-Jahresabo über ZVV-Contact erneuert. Nebst
brieflichen und telefonischen Aufträgen bearbeitet das Contact-Team auch Bestellungen über den
Ambitiöse Ziele gesteckt und erreicht
Trotz den markant höheren Kontaktzahlen im zweiten Betriebsjahr konnte das 11köpfige Team die
ehrgeizigen Ziele in Bezug auf die Erreichbarkeit halten. Telefonanrufe auf die Nummer 0848 988 988
wurden zu mehr als 80 Prozent in weniger als 15 Sekunden entgegengenommen, bei E-Mail Anfragen
durften die Kundinnen und Kunden innerhalb von 5 Stunden mit einer Antwort rechnen und dies während
365 Tagen von 6 bis 22 Uhr.
Medienkontakt: André Eric Meier, Leiter ZVV-Contact: 043 343 32 50
Medienmitteilung vom 3. Mai 2005
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor Auffahrt
Das ZVV-Nachtnetz ist auch in den meisten Nächten vor Feiertagen in Betrieb. So fahren die Nacht-S-Bahnen und -busse in der Nacht vor Auffahrt gemäss normalem ZVV-Nachtnetz-Fahrplan.
In der Nacht vor Auffahrt (4./5.Mai) ist das ZVV-Nachtnetz wie an Wochenenden in Betrieb. Fahrpläne zum ZVV-Nachnetz liegen an bedienten Verkaufsstellen sowie in den Fahrzeugen auf. Vom Donnerstag auf den Freitag verkehren keine Nacht-S-Bahnen und -busse.
Nachtzuschlag von fünf Franken
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzen möchte, muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis einen Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit *162 bezogen werden. Da viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Abreise lösen, führt dies nicht selten zu Warteschlangen an den Automaten. Wesentlich bequemer und erst noch günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken), die an bedienten Verkaufsstellen bezogen werden kann. Am günstigsten fahren Inhaberinnen und Inhaber einer ZKB-Nightcard: Sie müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz, 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 7. April 2005
Spatenstich zur «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung»
Ausbau verdoppelt das Zugangebot im Knonaueramt
Heute Morgen nahmen die Regierungsrätin Rita Fuhrer und der Leiter Infrastruktur SBB Hansjörg
Hess am Bahnhof Bonstetten-Wettswil den Spatenstich zum Baubeginn der «S-Bahn Zürich 3.
Teilergänzung» vor. Der Ausbau bringt dem Knonaueramt ab Fahrplanwechsel 2007 eine Verdoppelung des
Angebots auf vier Verbindungen pro Stunde zwischen Zürich und Affoltern am Albis.
Regierungsrätin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess informierten heute im Bahnhof Bonstetten über
den geplanten Ausbau der S-Bahn Zürich und nahmen den Spatenstich zur 3. Teilergänzung vor. Mit
diesem Infrastrukturausbau wird im Knonaueramt ab Fahrplanwechsel im Dezember 2007 neben der
bestehenden Linie der S9 eine zusätzliche S-Bahnlinie – die S15 – eingeführt. «Aus den heute rund
80 Zügen auf dieser Strecke werden bereits im 2008 mehr als 150 Züge pro Tag werden», freut sich
Hess. Diese Angebotsverdichtung bringt dem Knonaueramt werktags den 12- respektive 18-Minuten-Takt.
Für Regierungsrätin Rita Fuhrer steht fest, dass dieser Ausbau einer Nachfrage entspricht: «Das
Knonaueramt ist eine Wachstumsregion mit attraktiven Wohngegenden und einer ebenso attraktiven
Arbeitsweg-Distanz von und nach Zürich.»
Für die Angebotserweiterung wird die Infrastruktur im Knonaueramt zwischen
Bonstetten-Wettswil und Hedingen während den nächsten zweieinhalb Jahren ausgebaut. Der Bahnhof
Bonstetten-Wettswil wird ab diesem Sommer umfassend umgebaut: Zentrales Element ist ein 320 m
langer und 55 cm hoher Mittelperron. Eine mit Treppen und Rampen ausgestattete Personenunterführung
ermöglicht einen schienenfreien und behindertengerechten Zugang zu den Zügen. Der Mittelperron wird
im Sommer 2006 in Betrieb genommen. Der Doppelspurausbau der bisher eingleisigen Strecke südlich
und nördlich von Bonstetten sowie nördlich von Hedingen ist Voraussetzung für die Taktkreuzungen
und einen stabilen Bahnbetrieb. Bonstetten-Wettswil erhält ein neues Stellwerk, das von Zürich
Altstetten aus ferngesteuert wird.
Derzeit laufen erste Vorarbeiten. Der etappenweise Ausbau im Knonaueramt beginnt im Sommer.
Bis zur Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Linie im Dezember 2007 werden sämtliche Arbeiten
abgeschlossen sein. Ein Rekurs bei der Vergabe der Bauarbeiten, der vollumfänglich abgewiesen
wurde, verhinderte einen früheren Baubeginn. Dieser hätte es ermöglicht, das neue Angebot bereits
Ende 2006 einzuführen. In den Ausbau im Knonaueramt investiert die SBB rund 42 Mio. Franken; der
Kanton Zürich beteiligt sich mit zusätzlich 28 Mio. Franken.
Seit der Inbetriebnahme der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 hat sich die Zahl der Reisenden im
Zürcher Verkehrsverbund ZVV beinahe verdoppelt. In den nächsten zehn Jahren rechnen ZVV und SBB mit
weiteren 40 Prozent Mehrverkehr. Damit stösst die S-Bahn auf verschiedenen Strecken an ihre
Kapazitätsgrenzen.
Das Projekt S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Zürich,
Aargau, Thurgau und St. Gallen sowie der SBB. Bis Ende 2007 werden punktuelle Ausbauten der S-Bahn
Zürich die Mobilität in der Grossagglomeration verbessern. Das gesamte Investitionsvolumen der 3.
Teilergänzung beträgt ca. 200 Mio. Franken.
Medienmitteilung vom 23. März 2005
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht auf den Karfreitag und Sonderfahrplan wegen Zeitumstellung
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch an Ostern sicher nach Hause. In der Nacht vom
Gründonnerstag auf den Karfreitag verkehren Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem
Nachtnetz-Fahrplan, ebenso in der Nacht vom Freitag auf den Samstag. In der Nacht vom Samstag auf
den Sonntag (26./27. März) gilt hingegen ein Sonderfahrplan, da durch die Umstellung der Uhren auf
die Sommerzeit die Nacht um eine Stunde verkürzt wird. Kein Nachtnetz gibt es in der Nacht auf den
Ostermontag.
Mit dem ZVV-Nachtnetz in den Karfreitag feiern
Ausnahmsweise ist das ZVV-Nachtnetz auch unter der Woche in Betrieb: In der Nacht auf den Karfreitag (24./25. März) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden. Somit kommen Nachtschwärmer im Zürcher Verkehrsverbund auch in dieser Nacht sicher nach Hause. Vom Freitag auf den Samstag fahren die Nacht-S-Bahnen und Busse wie gewohnt. Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch zu Ostern ein Nachtzuschlag gelöst werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit *162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken) oder mit der ZKB-Nightcard: Ihre Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
ZVV-Nachtnetz macht die Zeitumstellung mit
In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag (26./27. März) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse nach einem speziellen Fahrplan, da die Uhren um zwei Uhr morgens eine Stunde vorgestellt werden.
Konakt: Marco rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 10. März 2005
Zwei Jahre ZVV-Nachtnetz: Schwarze Zahlen dank starker Nachfrage
Über eine halbe Million Nachtschwärmer nutzten vergangenes Jahr die Nacht-S-Bahnen und -Busse. Somit konnte das ZVV-Nachtnetz schon in seinem zweiten Betriebsjahr kostendeckend betrieben werden. Dank dem Angebotsausbau vom 12.12.2004 sind nun 92% aller Gemeinden im ZVV mit Nachtnetzlinien erschlossen. Auf einigen Strecken entstanden bereits in den ersten Wochen des neuen Fahrplanjahrs wieder Kapazitätsengpässe.
Seit zwei Jahren fährt der öffentliche Verkehr im Kanton Zürich jeweils von Freitag bis Sonntag rund um die Uhr, sodass auch die ausdauerndsten Nachtschwärmer voll auf den öffentlichen Verkehr setzen können. Was viele tun, denn durchschnittlich nutzten im zweiten Betriebsjahr rund 5400 Fahrgäste pro Nacht die Nacht-S-Bahnen und -Busse. Dies sind rund 21% mehr als im ersten Jahr, womit die Erwartungen des ZVV deutlich übertroffen wurden.
2004: Schwarze Zahlen dank überwältigender Nachfrage
Im Jahr 2004 lag der Nachfragezuwachs auf einigen Nachtbuslinien bei über 50%. Die steigende
Nachfrage führte im zweiten Betriebsjahr zu einem kostendeckenden Betrieb. Damit fuhr das Nachtnetz
in die schwarzen Zahlen, obwohl Mehraufwendungen für zusätzliche Kontrollmassnahmen und
Sicherheitsaufgaben nötig waren. Spitzenreiter unter den Nacht-S-Bahnen war 2004 die SN5 ins
Zürcher Oberland. Sie musste seit vergangenem Herbst teilweise mit zwei doppelstöckigen
Zugseinheiten fahren, um den Ansturm überhaupt noch bewältigen zu können: Bis zu 750 Nachtschwärmer
wurden pro Kurs befördert, was einer Sitzplatzauslastung von über 120% entspricht. Auch auf
Nachtbussen ist die Auslastung hoch: Auf 20 von 37 Linienästen traten im 2004 regelmässig
Kapazitätsengpässe auf, ein Jahr zuvor waren noch 14 Linienäste betroffen. In Spitzennächten
drängten über 150 Nachtschwärmer in Busse mit 50 Sitzplätzen. Die bisherige Höchstmarke wurde in
der Nacht vom 7. November 2004 erreicht, als annähernd 10'000 Nachtschwärmer mit den Nacht-S-Bahnen
und -Bussen unterwegs waren.
2005: Kapazitätsengpässe trotz zusätzlichem Angebot
Auf den Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 wurde das Nachnetz an die gestiegene Nachfrage
angepasst. Neu erschliessen 6 S-Bahnen (vorher 4) und 34 Busse (vorher 32) 92% aller Gemeinden im
Kanton Zürich und im übrigen Gebiet des ZVV. In den ersten beiden Betriebsjahren lag die
Erschliessungsdichte bei 80%. Die Nachfrage auf den neuen Nachtnetz-Linien übertraf bereits an den
ersten Wochenenden alle Erwartungen. Im Januar 2005 stieg sie im Vergleich zum Januar des Vorjahres
um über 30%. Auf der neuen Nacht-S-Bahn SN8 am linken Zürichseeufer hat sich die Nachfrage
gegenüber dem bis anhin eingesetzten Nachtbus schon beinahe verdreifacht, ebenso auf der SN4
zwischen Winterthur und Schaffhausen. Aber auch die Angebote in weniger dicht besiedelten Gebieten
erfreuen sich grosser Beliebtheit, wie beispielsweise die neue Nachtbuslinie N69 zwischen
Andelfingen und Stammheim. Diese ungebrochene Nachfragesteigerung führte auf einigen Linien bereits
wieder zu Kapazitätsengpässen.
Sicherheit und Nachtzuschlag
Die hohe Auslastung der Fahrzeuge erfordert einen höheren Kontroll- und Sicherheitsaufwand,
da Fahrgäste vermehrt versuchen, sich den Kontrollen zu entziehen oder die Kontrolleure in
Diskussionen zu verwickeln. Dabei kommt es auch zu verbalen Auseinandersetzungen, tätliche
Übergriffe oder Vandalismus sind hingegen sehr selten. Das Nachtnetz wird von rund 20 Sicherheits-
und Kontrollbeamten begleitet, ausserdem patrouilliert auf den Nacht-S-Bahnen regelmässig die
Bahnpolizei. Wer das ZVV-Nachtnetz benutzen möchte, muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis einen
Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger
fährt man mit der Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen
und Inhaber der ZKB-Nightcard brauchen gar keinen Nachtzuschlag zu lösen. Diese
Public-Private-Partnership mit der ZKB trug massgeblich zur hohen Nachfragesteigerung bei. Den
grossen Erfolg in den ersten beiden Betriebsjahren verdankt das ZVV-Nachtnetz aber vor allem den
vielen Mitarbeitenden der Verkehrsunternehmen, die jedes Wochenende für die Fahrgäste im Einsatz
stehen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 18. Februar 2005
Treffen der Regierungsräte Marco Borradori (Tessin), Robert Cramer (Genf) und Rita Fuhrer (Zürich) mit SBB Generaldirektor Benedikt Weibel zu den drohenden Verzögerungen bei der Realisierung von Bahninfrastruktur-Projekten in ihren Kantonen
Kantonsübergreifendes Bündnis bei Treffen mit SBB bekräftigt
Die Regierungsvertreter der Kantone Tessin, Genf und Zürich haben sich in Bern mit
SBB-Generaldirektor Benedikt Weibel zu einer Arbeitssitzung getroffen. Dabei bekräftigten sie ihren
gemeinsamen Einsatz für die planmässige Realisierung der drei Bahnprojekte Mendrisio - Varese
(FMV), Genf Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse (CEVA) und Zürcher Durchmesserlinie (DML) im Rahmen
der Leistungsvereinbarung 2007-2010 mit den SBB. Mit einer gemeinsamen Informationsbroschüre und
Veranstaltungen wird die kantonsübergreifende Allianz auf ihr Anliegen aufmerksam machen.
Der Bundesrat beabsichtigt, aus Spargründen verschiedene Infrastruktur-Projekte 2007/08 einer
Gesamtüberprüfung zu unterziehen. Von dieser Denkpause betroffen wären auch die genannten Projekte
in den Kantonen Tessin, Genf und Zürich, die von den SBB als „Schlüsselprojekte“ zur Bewältigung
des Verkehrswachstums auf der Schiene bezeichnet werden. Eine Verzögerung bei der Realisierung
würde die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs gefährden und erhebliche Mehrkosten nach
sich ziehen.
Mit ihrem gemeinsamen Vorgehen möchten die Kantone Tessin, Genf und Zürich ihrem Anliegen
mehr Gehör verschaffen. Sämtliche eidgenössischen Parlamentarier aus den betroffenen Kantonen haben
sich in dieser Sache bereits in einem gemeinsam unterzeichneten Brief an den Bundesrat gewandt.
Weitere Aktionen und Veranstaltungen werden folgen.
Rasche Realisierung von Agglomerationsprojekten mit Netzwirkung
Die grenzüberschreitende Linie Tessin - Mendrisio - Varese (FMV) ist Bestandteil des
S-Bahn-Systems Tessin-Lombardei TILO. Sie verbindet die Region Lugano mit dem Mailänder Flughafen
Malpensa und ermöglicht eine stark verbesserte Anbindung des Tessins via Simplon an die Westschweiz
und Bern.
Die Realisierung der Bahnverbindung Genf Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse (CEVA) ermöglicht
im Wirtschaftsraum Genf mit knapp einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern die Verlagerung des
Verkehrs von der heute überlasteten Strasse auf die Schiene. Der Ausbau der Bahninfrastruktur
fördert die urbane Entwicklung von Genf und der ganzen Agglomeration. Zudem schafft das
CEVA-Projekt eine enge Verknüpfung der Eisenbahnnetze in der Westschweiz und in der französischen
Haute-Savoie.
Die Zürcher Durchmesserlinie (DML) ist Voraussetzung für die Beseitigung des Flaschenhalses
Zürich. Der mit Abstand grösste Schweizer Bahnknoten ist heute am Anschlag. Störungen sind oft auf
dem ganzen Schweizer Schienennetz spürbar. Ein Ausbau ist Voraussetzung für die Weiter-entwicklung
des Fernverkehrs und der Zürcher S-Bahn und ermöglicht schnellere Verbindungen der Ostschweiz mit
den zentralen und westlichen Landesteilen.
Bund muss Verantwortung wahrnehmen
Bei allen drei Projekten können nationale und regionale Interessen optimal verbunden werden,
womit sich eine gemeinsame Finanzierung von Bund und Kantonen aufdrängt. Dem hat der Bund mit der
Aufnahme der Bauvorhaben in die Leistungsvereinbarung 2007-2010 mit den SBB Rechnung zu tragen. Die
Projekte befinden sich in fortgeschrittenem Stadium, es wurden bereits erhebliche Mittel
investiert. Der Souverän des Kantons Zürich hat einem Kredit von 580 Mio. Franken, der Genfer
Grossrat einem Kredit von 400 Mio. Franken zugestimmt. Italien hat kürzlich 215 Mio. Euro (330 Mio.
Franken) zur Realisierung des italienischen Abschnittes der FMV genehmigt. Eine Verzögerung dieser
Projekte wäre unwirtschaftlich und hätte negative Auswirkungen auf die Schweizer Volkswirtschaft.
Für Rückfragen:
Regierungsrat Marco Borradori (Tessin): 091 814 35 89
Regierungsrat Robert Cramer (Genf): 022 327 29 50
Regierungsrätin Rita Fuhrer (Zürich): 043 259 26 02
Medienmitteilung vom 11. Februar 2005
Neue Ticketautomaten für den ZVV – Publikation der Ausschreibung
Nach über 15 Jahren müssen die Ticketautomaten im Zürcher Verkehrsverbund ZVV ersetzt werden.
Sie sind technisch überholt und ihre Instandhaltung wird immer teurer. Deshalb wird eine
Ersatzbeschaffung nötig. Die neuen Automaten sollen den Kundinnen und Kunden das Ticketlösen und
den Zugang zum öffentlichen Verkehr vereinfachen. Im Auftrag des ZVV und unter Federführung der VBZ
wird die Beschaffung der neuen Vertriebsmittel jetzt öffentlich ausgeschrieben. Der
Beschaffungsentscheid ist im September 2005 zu erwarten.
Rund 1000 Automaten und 500 Chauffeurverkaufsgeräte werden ersetzt. Eine der wichtigsten
Veränderungen zu den bestehenden Automaten wird die Bedienung mittels Touchscreen. Ausserdem sollen
nebst Münzen als Zahlungsmittel auch Postcards, EC- bzw. Maestro-Karten und eventuell Kreditkarten
und „Cash“ akzeptiert werden. Dadurch wird eine Voraussetzung für den Verkauf des gesamten
Ticketsortiments des ZVV, des Z-Passes sowie teilweise des nationalen Ticketsortiments am
ZVV-Automaten geschaffen. Die neuen Automaten sind Teil eines integrierten Vertriebssystems, zu dem
auch Chauffeur-Verkaufsgeräte gehören.
Ausschreibung
Die VBZ führen die Ausschreibung im Auftrag des ZVV und im Namen aller Verkehrsunternehmen im
ZVV durch. Davon ausgenommen sind die SBB AG. Sie werden eine eigene, national einheitliche
Automatengeneration beschaffen. Dank gemeinsam entwickelten Standards werden die Automaten des ZVV
und der SBB die gleiche Bedienungsoberfläche haben. Dies wird auch schweizweit angestrebt:
Transportunternehmen und Verbünde haben sich zu diesem Zweck zu einer Gemeinschaft
zusammengeschlossen.
Erster Pilotbetrieb im Frühling 2006
Voraussichtlich im September 2005 wird entschieden, wer den Auftrag für die neuen Geräte
erhalten wird. Im folgenden Frühling soll dann der Pilotbetrieb an einzelnen Standorten im Raum
Zürich gestartet werden. Voraussichtlich anfangs 2008 werden die Kundinnen und Kunden im ganzen ZVV
ihre Tickets an den neuen Geräten lösen können.
Kontakt: Lorenzo Martinoni, ZVV: 043 288 48 23 (Gesamtprojektleiter)
Medienmitteilung vom 19. Januar 2005
Bereits 128 behindertengerechte Buslinien im ZVV
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV hat das Angebot für gehbehinderte Personen weiter verbessert.
Dank dem kontinuierlichen Ersatz der Dieselbusse konnten auf das Jahr 2005 weitere 53 Buslinien auf
den Niederflurbetrieb umgestellt werden. Somit verkehren auf rund 75% aller Buslinien inklusive
einzelner Nachtnetzlinien behindertengerechte Fahrzeuge.
Im Rahmen des Projekts MobilPlus vereinfacht der ZVV schrittweise den Zugang und die
Benützung des öffentlichen Verkehrs für Menschen mit einer Behinderung. Mit dem Fahrplanwechsel vom
12. Dezember 2004 konnte ein weiterer wichtiger Schritt gemacht werden. Neu verkehren auf 128
Buslinien fahrplanmässig nur noch Busse mit Tiefeinstieg, auf weiteren 100 Linien sind teilweise
Niederflurfahrzeuge im Einsatz. 75 Buslinien werden noch ausschliesslich mit älteren hochflurigen
Bussen bedient. Vom Niederflurangebot profitieren nicht nur Gehbehinderte, sondern auch Seniorinnen
und Senioren sowie Reisende mit Gepäck, grossen Einkäufen oder Kinderwagen.
Schrittweise Ausdehnung des Angebots
Auch auf den Trolleybuslinien in den Städten Winterthur und Zürich sind Niederflurfahrzeuge
geplant. Im laufenden Jahr werden in Winterthur 10 neue Fahrzeuge geliefert, in Zürich soll
demnächst eine erste Tranche beschafft werden. Auf dem Tramnetz werden bis Ende 2005 nebst den 6
Cobratrams 23 so genannte Sänften mit Niederflureinstieg im Einsatz sein.
Für Rollstuhlfahrende, die die Zürcher S-Bahn benutzen, steht weiterhin das Angebot der SBB
mit 30 Stützpunktbahnhöfen bereit. Ab 2006 kann mit der schrittweisen Auslieferung der 35 neuen
S-Bahnkompositionen ebenfalls sukzessiv ein Niederflurangebot aufgebaut werden.
Informationen auf www.zvv.ch/handicap und bei ZVV-Contact
Im Internet unter
www.zvv.ch/handicap können die
Buslinien mit niederflurigen Fahrzeugen sowie eine Liste der Angebotsverbesserungen abgefragt
werden. ZVV-Contact (0840 988 988, 8 Rappen pro Minute) steht für weitere Auskünfte wie
Abfahrtszeiten auf Buslinien, auf denen nur einzelne Niederflurfahrzeuge unterwegs sind, zur
Verfügung. Diese Dienstleistung ist vorerst jedoch nur für Fahrten von Montag bis Freitag und
jeweils nur am gleichen Reisetag erhältlich.
Kontakt: Andreas Meili, Projektleiter: 043 288 48 34
Medienmitteilung vom 6. Januar 2005
Gestaffelte Gebühren für Schwarzfahrer im ZVV; Start der Vernehmlassung
Obwohl die Schwarzfahrerquote in den letzten Jahren zurückging, sind die Einnahmenausfälle nach wie vor hoch. Deshalb sollen im Zürcher Verkehrsverbund ZVV ab Juli 2005 gestaffelte Gebühren für Fahren ohne gültigen Fahrausweis eingeführt werden. Durch die generelle Personalienerfassung sollen zudem künftig alle Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis gleich behandelt werden.
In den letzten zwei Jahren konnte die Schwarzfahrerquote im ZVV um knapp 30% gesenkt werden, sie liegt heute auf knapp 1,5%. Die Begleitung der S-Bahnen ab 21Uhr, die vermehrte Kontrolle sowie die höheren Gebühren zeigen Wirkung. Trotzdem wird der Ertragsausfall durch die Schwarzfahrer im ZVV noch auf rund 15 Mio. Franken pro Jahr geschätzt. Die verbundweit einheitliche Gebührenstaffelung soll die Schwarzfahrerquote und die Ertragsausfälle weiter senken.
80 Franken - 120 Franken - 150 Franken
Wird ein Fahrgast künftig in einem Verkehrsmittel des ZVV innerhalb von zwei Jahren mehrmals beim Schwarzfahren erwischt, werden die Gebühren laufend erhöht: Wer das erste Mal ohne ein gültiges Ticket erwischt wird, muss wie bisher eine Gebühr von 80 Franken bezahlen, beim zweiten Mal 120 Franken und ab dem dritten Mal 150 Franken. Eine strafrechtliche Verfolgung bleibt in jedem Fall vorbehalten.
Gleiche Behandlung aller Schwarzfahrer
Wer heute ohne gültigen Fahrausweis im ZVV unterwegs ist, hat zwei Möglichkeiten: Entweder er bezahlt die Gebühr von 80 Franken bar, oder er erhält eine Rechnung. Dies wird auch in Zukunft so sein. Neu ist, dass von allen, auch von den Barzahlern, die Personalien elektronisch erfasst werden. Anonyme Schwarzfahrer - heute lediglich rund 20% - soll es künftig keine mehr geben, womit die rechtsgleiche Behandlung im Wiederholungsfall gewährleistet wird. Zudem wird die Barriere zum Schwarzfahren erhöht.
Start der Vernehmlassung
Der ZVV hat zusammen mit den Datenschutzbeauftragten des Kantons und der Stadt Zürich die notwendigen Richtlinien erarbeitet. Die geplanten Massnahmen werden jetzt den Gemeinden und den regionalen Verkehrskonferenzen zur Vernehmlassung vorgelegt. Nach deren Anhörung wird der Verkehrsrat den definitiven Beschluss fassen. Anschliessend bedarf es der Genehmigung durch den Regierungsrat. Im Juli 2005 sollen die Massnahmen verbundweit umgesetzt werden.
Kontakt: Dominik Bernet, Informationsbeauftragter ZVV: 043 288 48 08