MEDIENMITTEILUNGEN
Archiv 2006
2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999
Medienmittelung vom 27. Dezember 2006
S-Bahn, Tram und Bus sind im ZVV bis nach 4 Uhr auf Achse.
Der Silvesterzauber der Zürcher Hoteliers wird mit seinem fulminanten Feuerwerk auch dieses Jahr
zur grössten Silvesterparty der Schweiz. Das OK erwartet rund 200'000 Zuschauer, welche den
Jahreswechsel um das Stadtzürcher Seebecken verbringen werden. Damit alle von ihrer Silvester-party
bequem und sicher nach Hause reisen können, sind S-Bahn, Tram und Bus im ZVV bis nach 4 Uhr auf
Achse.
Die Tram- und Buslinien der VBZ fahren dabei nach Spezialfahrplan. Die S-Bahn Zürich bringt
die FestbesucherInnen mit den Linien S3 bis S18 (ohne S14) mindestens im Stundentakt in die
Agglomeration. Damit die Heimreise aber nicht am Bahnhof endet, verkehren viele Regionalbusse
ebenfalls im Stundentakt und vernetzen damit den ganzen Kanton. Im Einsatz stehen die Busse von
PostAuto der Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland VZO, die Verkehrsbetriebe
Glattal VBG, Stadtbus Winterthur sowie die Zimmerbergbusse der SZU.
Aber auch weit über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen Spätverbindungen. Ab Winterthur
verkehren Nachtverbindungen der THURBO nach Schaffhausen/Stein am Rhein, nach Weinfelden –
Romanshorn – Kreuzlingen sowie nach Wil – St. Gallen – Rorschach – St. Margrethen. Der
ZVV-Nachtzuschlag ist bis zur Verbundgrenze gültig, darüber hinaus muss ein zusätzlicher
Nachtzuschlag gelöst werden.
Nachtzuschlag zum Ticket nicht vergessen!
Auch in der Silvesternacht gilt auf dem ZVV-Netz das normale Ticketsortiment. Ab 1 Uhr ist
zum Ticket ein Nachtzuschlag von CHF 5.– erforderlich. Der Nachtzuschlag ist 12 Stunden gültig. Da
sehr viele Fahrgäste den Zuschlag oft unmittelbar vor der Rückreise lösen, ist mit langen
Warteschlangen an den Billettautomaten zu rechnen. Wir empfehlen daher dringend, diesen bereits bei
der Anreise am Abend zusammen mit dem Ticket am Billettautomaten (Code *162) oder am Schalter zu
lösen. InhaberInnen einer zkbnightcard müssen keinen Nachtzuschlag mehr lösen.
Angebot für Reisende mit einer Behinderung
Für Reisende mit einer Behinderung steht dieses Jahr in der Neujahrsnacht ein Angebot zur
Verfügung, welches auch auf den Nacht-Extrazügen der S-Bahn Zürich eine Heimreise ermöglicht. Auf
den wichtigsten Bahnhöfen werden bis 4 Uhr morgens, je nach Verfügbarkeit des Personals, auf
Voranmeldung Ein-/Ausstiegshilfen sichergestellt. Auskünfte über das Angebot sowie Voranmeldungen
erfolgen über das SBB Call Center Handicap: Gratisnummer 0800 007 102 (6 bis 22 Uhr).
Medienmittelung vom 18. Dezember 2006
Gute Noten für den ZVV
Die Kundinnen und Kunden geben dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV bei der aktuellen Kundenbefragung
gute Noten. Die Gesamtnote beträgt wie vor zwei Jahren 76 Punkte. Somit konnte das Serviceniveau im
ZVV trotz steigender Einsteigerzahl gehalten werden. Insbesondere in den Bereichen Sauberkeit und
Sicherheit lässt sich seit 2002 eine kontinuierliche Verbesserung feststellen. Den Umgang mit
Reklamationen beurteilten die Fahrgäste gleich tief wie vor zwei Jahren.
Verbessertes Sicherheitsgefühl und bessere Noten für die Sauberkeit
Die Servicequalität im ZVV konnte mit 76 Punkten auf einem hohen Niveau gehalten werden.
Insgesamt wurden die verschiedenen von den Fahrgästen beurteilten Aspekte sehr ähnlich bewertet wie
in der letzen Studie vor zwei Jahren. Bezüglich der Sauberkeit ist seit 2002 allerdings ein
Aufwärtstrend zu verzeichnen. Dies ist angesichts der stetig steigenden Einsteigerzahl erfreulich:
Seit der letzten Kundenbefragung 2004 stieg die Anzahl Fahrgäste im ZVV um rund 5 %.
Auch im Bereich Sicherheit lässt sich ein Aufwärtstrend verzeichnen. Das Sicherheitsgefühl am
Abend und in der Nacht hat sich gegenüber 2004 nochmals verbessert, jenes am Tag ist nach wie vor
sehr gut. Die im 2002 eingeleiteten Sicherheitsmassnahmen haben sich demnach gelohnt. An der
eingeleiteten Sicherheitsstrategie wird auch zukünftig festgehalten.
Fahrgastinformationen und Umgang mit Reklamationen
Der Internet-Fahrplan auf www.zvv.ch wird rege benutzt und sehr gut bewertet. Auch das
ZVV-Contact ist als Anlaufstelle für Fragen zum Fahrplan beliebt. Hingegen bewerteten die Fahrgäste
den Umgang mit Reklamationen nicht besser als 2004. Nach einer sorgfältigen Analyse im vergangenen
Jahr wird der ZVV diesen Schwachpunkt mit gezielten Mitarbeiterschulungen beim ZVV-Contact und
weiteren Massnahmen im 2007 angehen.
ZVV befragt Kundinnen und Kunden alle zwei Jahre
Seit 1998 führt der ZVV im Zweijahres-Rhythmus eine Kundenzufriedenheitsstudie im ganzen
ZVV-Gebiet durch. Diese soll zeigen, inwiefern der ZVV und die Verkehrsunternehmen im ZVV die
Erwartungen der Kundinnen und Kunden erfüllen.
Zum ersten Mal führte der ZVV die Befragung in vier Wellen durch. Dies hatte zum Ziel,
einmalige, äussere Einflüsse zu nivellieren und ein besseres Gesamtbild über ein ganzes Jahr zu
liefern. Auch die nächste Kundenbefragung wird in dieser Form durchgeführt werden. Die
Rücklaufquote der 8’569 verteilten Fragebogen lag bei der aktuellen Befragung bei 81%. Diese für
schriftliche Umfragen sehr hohe Rücklaufquote ergibt ein repräsentatives Abbild der
Kundenmeinung.
- Für Informationen zu den ZVV-Ergebnissen wenden Sie sich bitte an:
Kathrin ter Hofte, 043 288 48 22 - Für die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) wurde ein Umfragebogen verteilt, der speziell auf Touristik abgestimmt ist. Die Ergebnisse werden separat ausgewiesen. Für Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die ZSG.
- Für Informationen zu den Ergebnissen der übrigen Verkehrsunternehmen im ZVV wenden Sie sich bitte ebenfalls direkt an das entsprechende Unternehmen.
Medienmittelung vom 11. Dezember 2006
Das ZVV-Leitsystem nimmt Gestalt an
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV will mit dem neuen ZVV-Leitsystem die Fahrgastinformation
verbessern. In Fahrzeugen und an Haltestellen sollen die Fahrgäste über nächste Abfahrten,
Anschlüsse und Verspätungen informiert werden. Der Testbetrieb in Winterthur läuft seit Mitte 2006,
die Aus- und Umrüstungen bei den VBZ sind bereits im Gange.
Alle Verkehrsmittel im ZVV werden im Rahmen des Projekts „ZVV-Leitsystem“ mit Bildschirmen
und automatischen Ansagen ausgerüstet. Zudem werden an den rund 120 grössten und wichtigsten
Haltestellen im ZVV elektronische Abfahrtsanzeiger montiert. Erforderlich dazu ist der Aufbau eines
verbundweiten Leitsystems mit einer zentralen Datenversorgung, einem eigenen ZVV-Funknetz sowie
einer Direktverbindung zu den SBB.
Erste Etappe in Winterthur läuft
Mitte 2006 wurden die ersten Busse von Stadtbus Winterthur mit dem neuen
Fahrgastin-formationssystem ausgerüstet. Diese informieren die Fahrgäste über die nächstfolgenden
Haltestellen, über Umsteigemöglichkeiten sowie über Anschlüsse und Störungen. Gegenwärtig sind in
Winterthur 72 Busse mit dem neuen Informationssystem unterwegs.
In den nächsten Tagen werden auch die ersten Abfahrtsanzeiger an den Haltestellen Zentrum
Töss und Zentrum Seen in Betrieb genommen. Anschliessend folgen Anzeiger am Hauptbahnhof sowie an
den Haltestellen Schmidgasse und Stadthaus.
Der Testbetrieb in Winterthur ist unterdessen weitgehend stabil. Stadtbus Winterthur verfügt
nun auch über eine eigene Leitstelle zur Führung des Betriebs und zur Information der Fahrgäste
über Störungen.
VBZ in Vorbereitung
Im August 2006 erfolgte die Bestellung für die ersten VBZ-Fahrzeuge. Ab Anfang 2007 werden
schrittweise rund 600 Fahrzeuge mit neuen Bordrechnern, Funkgeräten und Innenraum-Bildschirmen
ausgerüstet. Ein Testbus ist bereits in Betrieb, noch vor Weihnachten geht das erste Cobra-Tram mit
Bildschirmen als Testbetrieb auf die Strecke. Hinter den Kulissen wird an der neuen Leitstelle
gearbeitet. Bis Ende 2008 sollen alle Fahrzeuge mit dem neuen Informationssystem ausgerüstet sein.
Dann werden rund 50 grössere Umsteigehaltestellen in der Stadt Zürich mit elektronischen Anzeigen
bestückt.
Schrittweise Ausdehnung
Voraussichtlich anfangs 2008 folgt schrittweise die Ausrüstung der übrigen
Verkehrsunternehmen im ZVV. Ende 2008 werden dann die restlichen grossen Haltestellen im ZVV mit
Anzeigetafeln ausgerüstet. Bis Ende 2009 sollen alle Verkehrsmittel im ZVV und alle grossen
Haltestellen an das Leitsystem angehängt sein, so dass die Fahrgäste verbundweit von der
verbesserten Fahrgastinformation und sichereren Anschlüssen profitieren können.
Das ZVV Leitsystem ist eine technische Plattform, die eine zentral gesteuerte, umfassende Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Zürich ermöglicht. Für die Fahrgäste ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile: Die Vernetzung führt zu einer umfassenderen Fahrgastinformation und einer Verbesserung der Anschlüsse zwischen den Verkehrsmitteln. Die Zuverlässigkeit wächst, das Reisen wird für die Fahrgäste einfacher und entspannter. Für das Projekt bewilligte der Verkehrsrat des ZVV 2003 einen Kredit von rund 70 Mio. Franken.
Medienkontakt:
Caspar Sträuli, Leiter Marketing ZVV, 043 288 48 20
Medienmittelung vom 20. November 2006
Mehr Verbindungen im ZVV
Ab 10. Dezember 2006 verkehren in allen Regionen des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV mehr S-Bahnen,
Busse und Trams. Mit der Verlängerung des 11er Trams wird die erste Etappe der Glattalbahn zwischen
Messe/Hallenstadion und Auzelg eröffnet.
Die Zahl der Fahrgäste auf der Zürcher S-Bahn hat sich seit ihrem Start 1990 mehr als
verdoppelt. Auf vielen Linien ist während den Hauptverkehrszeiten die Kapazitätsgrenze erreicht. Um
die bestehenden Engpässe zu beheben und die Leistungsfähigkeit des ZVV-Netzes sicherzustellen, wird
das Verkehrsangebot vor allem auf der S-Bahn und den Zubringerlinien im Rahmen der 3.
Teilergänzungen weiter ausgebaut.
Wichtigste Angebotsausbauten auf dem S-Bahnnetz
Insbesondere im Zürcher Oberland, Weinland und im Tösstal sowie auf den Strecken Zürich HB–B
irmensdorf und Zürich HB-Flughafen–Schaffhausen profitieren Reisende vom verbesserten Angebot:
- Zwischen Rapperswil–Wetzikon–Uster–Zürich HB–Birmensdorf verkehrt ab 10. Dezember 2006 neu die S15. Diese neue S-Bahn ermöglicht Montag bis Freitag, zwischen 6 und 20 Uhr, vier Verbindungen pro Stunde auf den Strecken Rapperswil–Zürich Hardbrücke und Zürich Stadelhofen–Birmensdorf.
- Die S16 wird von Montag bis Freitag, zwischen 6 und 20 Uhr, stündlich bis von Zürich Flughafen über Winterthur und Andelfingen bis nach Schaffhausen–Thayngen verlängert.
- Auf der S33 verkehren neu auch am Wochenende bis 21 Uhr zwei Züge pro Stunde zwischen Winterthur und Schaffhausen.
- Zudem wird die S41 von Montag bis Freitag zwischen Winterthur und Bülach durchgehend im Halbstundentakt verkehren.
- Im Tösstal verkehren auf der S26 neu die modernen Regionalzüge der THURBO. Zudem werden die Fahrzeiten angepasst, damit die Abfahrtszeiten besser merkbar werden.
- Der Shuttle S43 zwischen Wald und Rüti wird eingestellt, neu verkehren mehr Busse.
- Die neue Haltestelle Winterthur Hegi erschliesst das Quartier mit der S35, welche halbstündlich an der neuen Station halten wird.
- Auf der S4 wird der 20-Minuten-Takt zwischen Zürich HB und Langnau-Gattikon an allen Tagen eingeführt. Die Strecke von Sihlwald nach Sihlbrugg wird wegen zu geringer Nachfrage nicht mehr bedient. Die Bedienung des Bahnhofes Sihlbrugg erfolgt neu ausschliesslich durch die S21 Zug–T halwil.
Anpassungen im Tram- und Busbereich
Am 10. Dezember wird die erste Etappe der Glattalbahn eröffnet: Die Tramlinie 11 führt neu
von der heutigen Endstation Messe/Hallenstadion bis zur Haltestelle Auzelg. Auch das übrige Tram-
und Busnetz der Stadt Zürich erfährt diverse Fahrplanänderungen.
Im Raum Schwerzenbach/Volketswil entsteht ein neues Linienkonzept, in den Hauptverkehrszeiten
verkehren die Busse im Viertelstundentakt.
Im Zürcher Oberland werden die Busverbindungen der VZO auf die S5 und S15 abgestimmt, dadurch
entsteht unter der Woche auf vielen Linien ein Viertelstundentakt. Auch die PostAuto-Kurse werden
an die neue S15 angepasst und bieten Anschluss in Birmensdorf.
Für die S43 zwischen Rüti und Wald verkehren künftig Busse. In den Hauptverkehrszeiten wird
die Linie zum Viertelstundentakt verdichtet, ansonsten werden neu drei Verbindungen pro Stunde und
Richtung angeboten, wovon eine mit der Bahn (S26).
Medienkontakte:
Kerstin Kantke Leuppi, Verkehrsplanung ZVV: 043 288 48 32
Michèle Bamert, Medienstelle SBB: 051 222 22 62
Medienmittelung vom 11. November 2006
Erleichterte Eintauschwillige - einfaches Umsteigen auf ZVV und Mobility
Wer sein Auto loswerden wollte, konnte dieses bewerten und gleich in Schlieren stehen lassen.
Als Gegenwert für das Fahrzeug gab es ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag sowie den Rest in
Form einer Mobility-Fahrtengutschrift. So einfach konnten die Eintauschwilligen auf die Kombinierte
Mobilität umsteigen.
Die Autotauschaktionen fanden an den Samstagen, 28. Oktober und 11. November 2006, statt.
Neutrale Experten der Grogg AG in Schlieren bewerteten 116 Autos nach dem Eurotax-blau-Tarif. Von
der Autotauschaktion profitierten 59 Autobesitzer, die jetzt ihre Autosorgen los sind: Sie müssen
sich um keine Winterpneus, Versicherungen, Service oder Vignette mehr kümmern. Die
Eintauschwilligen waren sichtlich erleichtert, als sie ihren Autoschlüssel in die Hände von
Mobility gaben und dafür ein ZVV-Mobility-Kombiabo und einen Barbetrag entgegennehmen durften.
Diese Kombikarte ist das Ticket für das gesamte ZVV-Gebiet und der elektronische Schlüssel zu den
schweizweit 1'850 Mobility-Fahrzeugen. „Jetzt bin ich so unbeschwert, kann bei Bedarf einfach ein
Fahrzeug via Internet reservieren und muss mich um nichts mehr kümmern. Für meine täglichen Fahrten
schätze ich das ZVV-Angebot, denn ich habe eine Haltestelle direkt vor der Haustür.“ So die oft
gehörte Aussage.
Zukunft Autotausch
Mobility und der ZVV werden diese zwei Tauschtage analysieren und anschliessend entscheiden,
ob und in welcher Form der Autotausch im nächsten Jahr stattfinden könnte. Die Organisatoren sind
mit dem diesjährigen Echo sehr zufrieden.
Mit Mobility und ZVV sinnvoll kombinieren
Die zwei Partner Mobility CarSharing Schweiz und der Zürcher Verkehrsverbund ZVV stehen für
Kombinierte Mobilität. Kombinierte Mobilität bedeutet, für jeden Fahrzweck das sinnvollste
Verkehrsmittel einzusetzen; sei dies öffentlicher Verkehr - Bahn, Bus, Tram, Schiff - oder seien
dies CarSharing-Autos. Das ZVV-Kombiabo ist im gesamten Netz des ZVV gültig und wird mit der
CarSharing-Dienstleistung von 360 Mobility-Standorten mit über 670 Fahrzeugen im ZVV-Gebiet ideal
ergänzt. Schweizweit stehen 1’850 Mobility-Fahrzeuge an 1’000 Standorten rund um die Uhr in
Selbstbedienung zur Verfügung.
Weitere Infos und Bilder unter
www.mobility.ch.
Medienkontakte:
Monika Pirovino-Zürcher, Mobility CarSharing Schweiz, Leiterin Produktemarketing &
Kommunikation,
Mobile 079 664 30 73, ab Montag, 13.11.2006 Karl Heusi, Geschäftsführer, Tel. 041 248 22 75
Nicolas Adolph, Verkehrsbetriebe Zürich, Leiter Verkauf, Mobile 076 355 95 22
Medienmittelung vom 9. November 2006
Aus den Verhandlungen des Regierungsrates
Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr
ki. Der Regierungsrat hat eine neue Verordnung über die Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr
beschlossen. Sie regelt die Rahmenbedingungen für dieses Instrument, das Vandalismus verhindern und
die Sicherheit erhöhen soll. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2007 in Kraft.
Der Kantonsrat legt alle zwei Jahre die Strategie des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) fest.
Mit dem Beschluss der Strategie 2005 bis 2008 hat er den ZVV am 3. März 2003 beauftragt, wirksame
Massnahmen in den Bereichen Sicherheit, Sauberkeit und Vandalismus zu ergreifen. Im Sommer 2003
startete der ZVV dazu ein Massnahmenpaket, das auch Pilotversuche für eine Videoüberwachung
enthielt. Nachdem sich die Pilotversuche bewährt haben, sollen Videoüberwachungsmassnahmen im
Nachtnetz sowie tagsüber punktuell auf bestimmten Linien oder bei bestimmten Haltestellen definitiv
eingeführt werden. Die bisher fehlenden gesetzlichen Grundlagen hierfür werden durch die neue
Verordnung geschaffen.
Die Verordnung richtet sich an die Verkehrsunternehmen, die im Auftrag des ZVV das Netz des
öffentlichen Personenverkehrs betreiben und für die Umsetzung der Sicherheitsziele verantwortlich
sind. Nicht anwendbar ist die Verordnung auf die SBB, die den grössten Teil des S-Bahn-Systems
betreibt. Sie ist bereits einer ähnlichen Verordnung des Bundes unterstellt.
Die Einführung von Videoüberwachungsmassnahmen ist bewilligungspflichtig; der ZVV erteilt den
Verkehrsunternehmen auf deren Gesuch hin die Bewilligung, welche die Rahmenbedingungen für den
Betrieb der Videoüberwachung festlegt. Im Folgenden überprüft der ZVV auf Grund einer periodischen
Berichterstattung durch die Verkehrsunternehmen die Notwendigkeit und Wirksamkeit der Massnahmen.
Um Transparenz zu schaffen, sind die Verkehrsunternehmen verpflichtet, die von Videoüberwachung
erfassten Fahrzeuge und Haltestellen zu kennzeichnen. Die Verordnung legt fest, unter welchen
Bedingungen Videoaufzeichnungen ausgewertet und weitergegeben werden können und wie lange sie
aufbewahrt werden dürfen.
Videoüberwachung kann eingerichtet werden, wenn andere Massnahmen mit ähnlichem Aufwand nicht
zum gewünschten Erfolg führen. Eine flächendeckende Einführung ist nicht vorgesehen. Überwacht
werden punktuell Linien und Haltestellen, bei denen mit Vandalismus und Aggressionen gegenüber
Fahrgästen und Personal zu rechnen ist. Die Verordnung setzt den Rahmen für die datenschutzkonforme
Einführung der Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr.
Ansprechperson für Fragen heute von 10 bis 13 Uhr:
Helmut Maier, Leiter Stab, Zürcher Verkehrsverbund, Telefon 043 288 48 03
Medienmittelung vom 6. November 2006
ZVV-Nachtnetz-Vision: Blick in die Zukunft
Seit Dezember 2002 ist der Zürcher Verkehrsverbund ZVV nachtaktiv. Die Nachfrage im Nachtnetz
stieg innert knapp vier Jahren um über 75 %. Eine weitere Zunahme der Nachfrage ist absehbar.
Deshalb soll das Angebot weiter ausgebaut werden. Der ZVV entwickelte eine Nachtnetzvision, welche
die Stossrichtungen und Grundsätze für die zukünftige Angebotsplanung vorgibt. Auf den kommenden
Fahrplanwechsel werden die ersten Elemente der Vision umgesetzt.
Im ersten Betriebsjahr des ZVV-Nachtnetzes waren pro Nacht durchschnittlich 4500 Fahrgäste
auf den Nacht-S-Bahnen und -Bussen unterwegs. 2006 waren es bisher durchschnittlich 7900 Fahrgäste
pro Nacht. Damit ist die Nachfrage innert knapp vier Betriebsjahren um 76 % gestiegen. Mit den
Ausbauschritten Ende 2004 und Ende 2005 wurden die dringendsten Kapazitätsengpässe abgebaut,
weitere Angebotsausbauten sind notwendig.
Mittelfristige Strategie für das ZVV-Nachtnetz
Für die weitere, systematische Angebotsentwicklung erarbeitete der ZVV eine Nachtnetzvision.
Sie beinhaltet konkrete Ausbauschritte für das künftige Nachtnetz sowie Stossrichtungen und
Grundsätze für die mittelfristige Angebotsplanung: Neue Nacht-S-Bahnlinien ersetzen bisherige
Regionalbuslinien in Regionen mit hohem Potenzial, der Stundentakt wird zum Standard. Das Angebot
wird nur dort ausgebaut, wo eine hohe Grundauslastung garantiert ist.
Unverändert bleibt die Beschränkung auf den Wochenendbetrieb. Das Nachtnetz muss ausserdem
weiterhin kostendeckend betrieben werden. An einem Zuschlag zum regulären Fahrpreis wird auch in
Zukunft festgehalten. Die Public-Private-Partnership mit der ZKB hat sich bewährt: Jugendliche mit
einer zkbnightcard brauchen keinen Zuschlag zu lösen.
Nachtnetzausbau per 10. Dezember 2006
Mit dem Fahrplanwechsel am 10.12.2006 werden die ersten Elemente der Nachtnetz-Vision
umgesetzt. Die Angebotserweiterungen ermöglichen einen Ausbau der Kapazitäten und bringen direktere
und schnellere Verbindungen. Ausgebaut wird das Angebot vor allem im Zürcher Unterland. Die
bisherigen Nachtbusse werden durch Nacht-S-Bahnen und Anschlussbuslinien ersetzt. Neu verkehrt
zwischen Zürich und Bülach die Nacht-S-Bahnlinie SN5 im Stundentakt. Ab Oberglatt und Bülach werden
Anschlussbuslinien in die Gemeinden des Unterlandes angeboten. Ebenfalls neu ist die Nacht-S-Bahn
SN7 von Zürich nach Kloten und Bassersdorf. Die SN7 fährt im Zweistundentakt und bietet in Kloten
Anschluss an den Nachtbus nach Teufen. Verdoppelt wird das Angebot im Furttal, der Nachtbus N45
fährt neu im Stundentakt.
Am rechten Zürichseeufer profitieren die Fahrgäste von zusätzlichen Verbindungen. Die
Nacht-S-Bahn SN7 und die Anschlussbuslinien verkehren neu im Stundentakt. Zusätzliche Abfahrten
gibt es auch für die Fahrgäste in Winterthur. Alle Nachtbusse ab Winterthur fahren neu viermal
statt dreimal und bieten damit einen Anschluss auf die letzte Nacht-S-Bahn aus Zürich.
Fahrgäste aus Illnau, Weisslingen und Fehraltorf profitieren von einer neuen direkten
Nachtbuslinie ab Effretikon, der Umweg über Schwerzenbach entfällt. Damit profitieren diese
Fahrgäste von Reisewegen, welche sie bereits vom Tagesangebot gewohnt sind.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmittelung vom 28. Oktober 2006
25 Autobesitzer tauschten ihr Auto gegen 1'850 Mobility-Autos und ein ZVV-Abonnement
52 Autobesitzer liessen ihr Fahrzeug anlässlich der Mobility-Tauschaktion von heute Samstag von
neutralen Experten bewerten. 25 Personen entschieden sich, ihr Auto in Schlieren stehen zu lassen
und ab sofort auf die Kombinierte Mobilität umzusteigen. Die Eintauschwilligen erhielten für ihr
Auto ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag sowie den Rest in Form einer
Mobility-Fahrtengutschrift.
Neutrale Experten der Grogg AG in Schlieren bewerteten heute anlässlich der Autotauschaktion
von Mobility und dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) 52 Autos nach dem Eurotax-blau-Tarif. Von der
Autotauschaktion profitierten 25 Autobesitzer, die jetzt ihre Autosorgen los sind und für den
Auto-Gegenwert ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag und eine Mobility-Fahrtengutschrift
entgegennahmen. Mobility und ZVV kümmerten sich um die Administration der Fahrzeuge.
Medienmittelung vom 28. Oktober 2006
25 Autobesitzer tauschten ihr Auto gegen 1'850 Mobility-Autos und ein ZVV-Abonnement
52 Autobesitzer liessen ihr Fahrzeug anlässlich der Mobility-Tauschaktion von heute Samstag von neutralen Experten bewerten. 25 Personen entschieden sich, ihr Auto in Schlieren stehen zu lassen und ab sofort auf die Kombinierte Mobilität umzusteigen. Die Eintauschwilligen erhielten für ihr Auto ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag sowie den Rest in Form einer Mobility-Fahrtengutschrift.
Neutrale Experten der Grogg AG in Schlieren bewerteten heute anlässlich der Autotauschaktion von Mobility und dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) 52 Autos nach dem Eurotax-blau-Tarif. Von der Autotauschaktion profitierten 25 Autobesitzer, die jetzt ihre Autosorgen los sind und für den Auto-Gegenwert ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag und eine Mobility-Fahrtengutschrift entgegennahmen. Mobility und ZVV kümmerten sich um die Administration der Fahrzeuge.
Nächste und letzte Autoeintauschaktion
Am Samstag, 11. November 2006, von 10.00 bis 14.00 Uhr, findet eine weitere
Eintauschaktion bei der Grogg AG in Schlieren statt. Die Fahrzeuge müssen nach Eurotax-blau
mindestens 500 Franken und dürfen höchstens 20'000 Franken wert sein.
Mit Mobility und ZVV sinnvoll kombinieren
Die zwei Partner Mobility CarSharing Schweiz und der Zürcher Verkehrsverbund ZVV stehen für
Kombinierte Mobilität. Kombinierte Mobilität bedeutet, für jeden Fahrzweck das sinnvollste
Verkehrsmittel einzusetzen; sei dies öffentlicher Verkehr - Bahn, Bus, Tram, Schiff - oder seien
dies CarSharing-Autos. Das ZVV-Kombiabo ist im gesamten Netz des ZVV gültig und wird mit der
CarSharing-Dienstleistung von 360 Mobility-Standorten mit über 670 Fahrzeugen im ZVV-Gebiet ideal
ergänzt. Schweizweit stehen 1’850 Mobility-Fahrzeuge an 1’000 Standorten rund um die Uhr in
Selbstbedienung zur Verfügung.
Weitere Infos und Bilder unter
www.mobility.ch.
Medienkontakte:
Monika Pirovino-Zürcher, Mobility CarSharing Schweiz, Leiterin Produktemarketing &
Kommunikation, Mobile 079 664 30 73
Nicolas Adolph, Verkehrsbetriebe Zürich, Leiter Verkauf, Mobile 076 355 95 22
Medienmittelung vom 26. Oktober 2006
ZVV-Nachtnetz-Wettbewerb: Originalität ohne Risiko
Seit zwei Wochen läuft auf www.zvv.nachtnetz.ch der Wettbewerb „Ich bin auch eine Fledermaus“.
Nun sind unter den Eingaben Bilder aufgetaucht, die Teilnehmende in riskanter Pose zeigen. Der ZVV
hat aus Sicherheitsgründen entschieden, solche Bilder per sofort aus dem Wettbewerb
auszuschliessen.
Nachtaktive können sich seit zwei Wochen im Ausgang in „Fledermauspose“ fotografieren lassen
und am ZVV-Wettbewerb auf www.zvv.nachtnetz.ch teilnehmen. Der ZVV freut sich über die originellen
Eingaben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Nachdem der Wettbewerb erfolgreich angelaufen ist, wurden nun vereinzelt Bilder eingereicht,
die Teilnehmende in riskanter Pose zeigen. Für den ZVV ist klar: Der Wettbewerb soll die
Teilnehmenden nicht dazu animieren, sich einer Gefahr auszusetzen. Deshalb schliesst der ZVV solche
Bilder per sofort aus dem Wettbewerb aus. Fotos, die unter gefährlichen Umständen aufgenommen
wurden oder nicht den moralisch-ethischen Grundsätzen entsprechen, werden im Internet nicht
aufgeschaltet.
Der Wettbewerb läuft noch bis am 30. November 2006. Die Bilder werden von Besucherinnen und
Besuchern der Site durch die Abgabe ihrer Stimme bewertet. Als Hauptpreis winken drei
ZVV-Jahresabonnemente für alle Zonen.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmittelung vom 26. Oktober 2006
Nacht-S-Bahnen und -busse verkehren eine Stunde länger
Die Umstellung auf die Winterzeit verlängert die Nacht vom Samstag auf den Sonntag (28./29.
Oktober) um eine Stunde. Busse und S-Bahnen des ZVV-Nachtnetzes passen sich an und fahren
durchgehend im Stundentakt. So kommen auch Nachtschwärmer, die um drei Uhr ihre Uhr nicht
zurückstellen, sicher nach Hause. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser langen Nacht gelöst
werden.
Am kommenden Wochenende wird die Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Dies verlängert
die Nacht vom Samstag auf den Sonntag um eine Stunde. Doch nicht nur die Nacht wird länger, auch
das ZVV-Nachtnetz ist eine Stunde länger in Betrieb. Ausserdem verkehren die meisten Nacht-S-Bahnen
und -busse in den Regionen stündlich statt im Zweistundentakt. Wer die Uhr nicht pünktlich um drei
Uhr zurückstellt, kommt also trotzdem sicher nach Hause.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger fährt man mit der
Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen und Inhaber der
zkbnightcard brauchen gar keinen Nachtzuschlag zu lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmittelung vom 4. Oktober 2006
ZVV-Wettbewerb: Abhängen und gewinnen.
"Abhängen und gewinnen." lautet der Slogan der neuesten ZVV-Nachtnetzwerbung. Nachtaktive sind
aufgerufen, sich in den nächsten Wochen in Fledermauspose zu werfen und am Wettbewerb auf
teilzunehmen.
Mit der neuesten Kampagne "Abhängen und gewinnen." ruft der ZVV Nachtschwärmer auf, sich
kopfüber fotografieren zu lassen und mit ihrem Bild an einem Internet-Wettbewerb teilzunehmen. Die
Besucherinnen und Besucher der Site wählen durch die Abgabe ihrer Stimme die besten Bilder aus. Als
Hauptpreis winken drei ZVV-Jahresabonnemente für alle Zonen.
Nachtzuschlag
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen (am
Automaten mit *162). Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger
fährt man mit der Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen
und Inhaber der zkbnightcard brauchen gar keinen Nachtzuschlag zu lösen.
Medienauskunft:
Joe Schmid, Leiter ZVV-Leadhouse Nachtnetz, 044 936 53 43
Medienmittelung vom 21. September 2006
Tauschaktion: Ein Auto gegen 1’850 Mobility-Autos und ein ZVV-Abonnement
Autobesitzer können am 28. Oktober und am 11. November 2006 ihr Auto gegen Bahn, Bus, Tram,
Schiff und 1'850 Mobility-Fahrzeuge tauschen. Neutrale Profis bewerten das mitgebrachte Fahrzeug,
die Eintauschwilligen erhalten im Gegenwert ein ZVV-Mobility-Kombiabo, einen Barbetrag sowie den
Rest in Form einer Mobility-Fahrtengutschrift.
An den beiden Samstagen 28. Oktober 2006 und 11. November 2006 können Autobesitzer ihr
Fahrzeug gegen ein ZVV-Kombiabo (ZVV-Jahresabo mit Mobility-Zusatz) eintauschen. Wer sein Auto
loswerden und von diesem aussergewöhnlichen Angebot profitieren will, kann eine der beiden
Autotauschaktionen zwischen 10.00 und 14.00 Uhr auf dem Gelände der Grogg AG in Schlieren besuchen.
Umsteigen ohne Administration
Profis der Grogg AG bewerten das mitgebrachte Fahrzeug. Basierend auf dem Eurotax- blau-Tarif
wird dem Eintauschwilligen ein Kaufangebot unterbreitet. Das Auto kann vor Ort stehen gelassen
werden, Mobility kümmert sich anschliessend um die Administration. Die Fahrzeuge müssen nach
Eurotax-blau mindestens 500 Franken und dürfen höchstens 20'000 Franken wert sein.
Mit Mobility und ZVV sinnvoll kombinieren
Die zwei Partner Mobility CarSharing Schweiz und der ZVV stehen für Kombinierte Mobilität.
Kombinierte Mobilität bedeutet, für jeden Fahrzweck das sinnvollste Verkehrsmittel einzusetzen; sei
dies öffentlicher Verkehr - Bahn, Bus, Tram, Schiff - oder CarSharing-Autos. Der Wechsel vom
eigenen Fahrzeug zur Kombinierten Mobilität ist einfach und rasch möglich. Das ZVV-Kombiabo ist im
gesamten Netz des ZVV gültig, zudem stehen 1’850 Mobility-Fahrzeuge an 1’000 Standorten in der
ganzen Schweiz rund um die Uhr in Selbstbedienung zur Verfügung.
Medienkontakte:
Mobility CarSharing Schweiz
Monika Pirovino-Zürcher, 041 248 21 41
Verkehrsbetriebe Zürich
Nicolas Adolph, 044 434 46 95
Medienmittelung vom 7. September 2006
S-Bahn Zürich
Stehplatzzonen: Markttest untersucht Wirkung
Mit einem Markttest prüfen SBB und ZVV, ob Stehplatzzonen in den Doppelstockzügen ein
schnelleres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Die markierten Stehplatzzonen sollen auf den
Plattformen bei den Türen Entlastung bringen und damit einen schnelleren Fahrgastwechsel
ermöglichen. Die umgebaute Komposition verkehrt ab morgen erstmals auf dem Netz der Zürcher
S-Bahn.
Seit 1990 ist die Zahl der Fahrgäste auf dem Zürcher S-Bahnnetz um 110 Prozent gestiegen. Die
stark wachsende Nachfrage führt auf verschiedenen Linien zu Kapazitätsengpässen und in den
Hauptverkehrszeiten häufig auch zu Verspätungen: Die S-Bahnen müssen länger als geplant an den
Bahnhöfen halten, damit alle Fahrgäste einsteigen können. Zudem bleiben die Fahrgäste oft auf den
Einstiegsplattformen stehen, da sie für eine kurze Fahrt keinen Sitzplatz in Anspruch nehmen wollen
und so anderen Fahrgästen das Ein- und Aussteigen erschweren.
Um diese Situation zu entschärfen, prüfen SBB und ZVV mit einem Markttest die Einführung von
Stehplatzzonen in der S-Bahn. Für diesen Test wurde eine Doppelstock-Komposition mit Stehplatzzonen
ausgerüstet. Die Stehplätze sollen die Plattformen bei den Türen entlasten und somit das Ein- und
Aussteigen beschleunigen. Dies wiederum soll sich positiv auf die Pünktlichkeit auswirken. Das
Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme IVT der ETH Zürich begleitet den Versuch. Die
Erkenntnisse werden in künftige Umbau- und Beschaffungsprogramme von S-Bahnzügen einfliessen.
Die umgebaute Doppelstock-Komposition wird für die begleitete Testphase hauptsächlich auf der
S12 und der S6 zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse des Markttests liegen voraussichtlich im Frühling
2007 vor.
Medienauskunft:
Michèle Bamert, Medienstelle SBB, 051 222 22 62
Beatrice Henes, Medienstele ZVV, 043 288 48 08
Medienmittelung vom 6. September 2006
Z-Pass: Preisanpassung per Ende 2006
Die Z-Pass Preise werden per Dezember 2006 um durchschnittlich 1.5% angehoben. Von der
Preisanpassung sind alle Korridore und Tarifstufen betroffen.
Die Z-Pass Preise werden auf den 10. Dezember 2006 bei den Monats- und Jahresabonnementen
aller Korridore um durchschnittlich 1.5% erhöht. Diese Anpassung erfolgt in Übereinstimmung mit der
Preispolitik des ZVV, der benachbarten Tarifverbunde und der SBB. Weil der ZVV seine Preise auf den
kommenden Fahrplanwechsel hin anpasst, sind die Preise aller Z-Pass Abonnemente in allen Korridoren
betroffen. Am stärksten werden sie im Korridor FlexTax - ZVV erhöht, da FlexTax ebenfalls eine
Tarifanpassung per Fahrplanwechsel durchführen wird:
- Korridor A-Welle - ZVV: durchschnittlich 1.6%
- Korridor FlexTax - ZVV: durchschnittlich 2.5%
- Korridor Schwyz/Zug - ZVV: durchschnittlich 0.9%
- Korridor Ostwind - ZVV: durchschnittlich 1.1%
Medienauskunft:
Lorenzo Martinoni, ZVV, 043 288 48 23
Mit dem Z-Pass über die Kantonsgrenzen hinweg
Der ZVV, seine Nachbarverbunde und die SBB haben mit dem Z-Pass ein gemeinsames
Fahrausweisangebot entwickelt, das auf einem Zonensystem basiert und grenzüberschreitende Fahrten
mit Start oder Ziel innerhalb des ZVV deutlich vereinfacht. Der Z-Pass ist als Monats- und
Jahresabonnement für eine beliebige Zonenkombination erhältlich und im gewählten Gebiet auf allen
öffentlichen Verkehrsmitteln gültig.
Medienmittelung vom 29. August 2006
Mit der ZVV-Trophy den Kanton Zürich erfahren
Ab dieser Woche testen mehr als hundert Schulklassen aus dem Kanton Zürich ihr Wissen über den
öffentlichen Verkehr und treten im Wettbewerb „ZVV-Trophy“ gegeneinander an. Die Schülerinnen und
Schüler der Oberstufe reisen in Gruppen mit Bus, Bahn, Tram und Schiff durch den Kanton und
beantworten Fragen zum öffentlichen Verkehr. Als Hauptpreis winkt ein Klassenlager in einer
Schweizer Jugendherberge im Wert von 5'000 Franken.
Nach der erfolgreichen Durchführung im letzten Jahr findet die ZVV-Trophy nun zum zweiten Mal
statt. Bereits haben sich über 100 Schulklassen angemeldet. Durch die ZVV-Trophy lernen die
Schüler/innen der 7. bis 9. Klasse, sich im Zürcher Verkehrsverbund zu orientieren. Sie planen und
bereisen die Trophy-Routen, die quer durch den Kanton Zürich führen, und treten in einem Wettbewerb
gegeneinander an. Sieger wird die Klasse, die am meisten über den ZVV weiss. Der ZVV offeriert den
Schüler/innen Trophy-Tageskarten.
Auf
www.trophy.zvv.ch können sich die Schulklassen anmelden,
die Fragebogen herunterladen sowie ihre Resultate erfassen. Das Umsteigen auf die verschiedenen
Verkehrsmittel kann anhand eines Online-Games mit attraktiven Wochenpreisen geübt werden.
Mit diesem Lehrprogramm möchte der ZVV die Schüler/innen für den öffentlichen Verkehr
sensibilisieren und ihnen den Einstieg in die selbstständige Mobilität erleichtern.
Die ZVV-Trophy 2006 läuft bis am 8. Dezember. Weitere Informationen unter
www.trophy.zvv.ch.
Medienauskunft:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Leadhouse Schüler & Jugendliche, 079 417 34 25
Reportage „Unterwegs mit einer Klasse“
Falls Sie einen Bericht über eine Klasse „unterwegs auf der Trophy“ publizieren möchten,
nehmen Sie bitte Kontakt mit Andrea Larry, 044 936 53 41, auf.
Medienmittelung vom 10. August 2006
ZVV ist auch ein Partygänger
Auch zur diesjährigen Street Parade sind S-Bahn, Tram und Bus im Zürcher Verkehrsverbund mit
einem Sonderfahrplan bis 4 Uhr morgens auf Achse.
Die meisten Stadtlinien der VBZ verkehren sogar durchgehend. Nicht vergessen: Ab 01.00 Uhr
ist für die Benutzung des Street Parade-Nachtangebots des ZVV zusätzlich zum Ticket ein
Nachtzuschlag (CHF 5.-) nötig.
ZVV verkehrt rund um die Uhr
Wer an der 15. Street Parade teilnimmt, lässt sein Auto besser zu Hause. Denn im Auftrag des
Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) werden in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag (12./13. August
2006) S-Bahn, Tram und Bus ihren Betrieb weit über Mitternacht hinaus verlängern und bis vier Uhr
morgens nach Spezialfahrplan im ganzen Kanton Zürich verkehren. Während die meisten städtischen
Tram- und Buslinien der VBZ gar die ganze Nacht hindurch im Einsatz stehen, verkehren die
S-Bahnlinien bis 4 Uhr morgens im Stundentakt. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet,
übernehmen verschiedene Regionalbusse die Spätheimkehrer ab den Bahnhöfen. Im Einsatz stehen
PostAuto Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland VZO, die Verkehrsbetriebe
Glattal VBG, Stadtbus Winterthur sowie die Zimmerbergbusse der SZU.
Auch national verkehren Extrazüge
Auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen zusätzliche Spätverbindungen. Nacht-Extrazüge
der SBB bringen die Fahrgäste ab Zürich nach Bern-Lausanne-Genf, nach Biel-Neuchâtel sowie nach
Luzern, Basel und Chur. Ab Winterthur verkehren die Nachtzüge der THURBO Nightline, mit Anschluss
der S12 aus Zürich. Damit ist auch die Ostschweiz während der ganzen Nacht im Stundentakt ab Zürich
erreichbar. Für die Nachtverbindungen der THURBO ist ein separater Nachtzuschlag von CHF 5.-
erforderlich.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Für die Reise auf dem ZVV-Netz in der Street Parade-Partynacht gilt das normale
Ticketsortiment. Zusätzlich ist ab 01.00 Uhr der Nachtzuschlag von CHF 5.- zu bezahlen. Dieser ist
an allen ZVV-Ticketautomaten mit Code *162 erhältlich. Tipp: Nachtzuschlag mit Ticket schon auf der
Hinfahrt am Nachmittag lösen. Damit lässt sich spätnachts ein langes Anstehen vor den
Ticketautomaten vermeiden.
Das umfassende Nachtangebot des ZVV wird in einer Spezialbroschüre publiziert, welche in den
"
official guide" des Vereins Street Parade eingebunden und an den ZVV-Verkaufsstellen
erhältlich ist.
Medienmittelung vom 10. August 2006
Aus den Verhandlungen des Regierungsrates, TEIL 7
Rahmenkredit für den Zürcher Verkehrsverbund 2007 und 2008 sowie Strategie 2009-2012: Nachfragegerechte Anpassung des Angebots
ki. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) einen
Rahmenkredit von rund 675 Millionen Franken für die Jahre 2007 und 2008. Gleichzeitig unterbreitet
er dem Kantonsrat die mittel- und langfristige Strategie des ZVV. Diese sieht unter anderem vor,
die bis ins Jahr 2012 erwartete zusätzliche Nachfrage von 20 Prozent abzudecken.
Der ZVV erfüllt seine Aufgaben innerhalb des Rahmenkredits, der vom Kantonsrat für eine
Fahrplanperiode von mindestens zwei Jahren festgelegt wird. Der Rahmenkredit für die
Fahrplanperiode 2007/2008 beläuft sich auf rund 675 Millionen Franken. Gegenüber dem laufenden
Rahmenkredit 2005/2006 weist der neue Rahmenkredit 2007/2008 eine Zunahme von rund 25 Millionen
Franken aus. Der Anstieg entspricht im Wesentlichen der Summe, die sich aus der Neugestaltung des
Finanzausgleichs und der Aufteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) ergibt.
Dritte Teilergänzungen, Stadtbahn Glattal und Tramerweiterung Zürich West im Zentrum
Gemeinsam mit dem Rahmenkredit unterbreitet der Regierungsrat dem Kantonsrat unter dem Titel
«Grundsätze über die mittel- und langfristige Entwicklung von Angebot und Tarif im öffentlichen
Personenverkehr» die mittel- und langfristige Strategie des Verkehrsverbundes. Die Ziele und
Stossrichtungen für die Jahre 2009 bis 2012 sind in einem Bericht festgehalten. Zentrales Anliegen
ist, die bis 2012 prognostizierte Nachfragesteigerung von 20 Prozent durch gezielte
Angebotsanpassungen abzudecken. Im Vordergrund stehen die Anpassungen der dritten Teilergänzungen
der S-Bahn, die Inbetriebnahme der Stadtbahn Glattal und die Tramnetzerweiterung Zürich West. Die
Kostenunterdeckung des ZVV wird im Umfang der geplanten Angebotsanpassungen ansteigen. Um die
Beiträge des Kantons und der Gemeinden in einem finanzierbaren Rahmen zu halten, müssen die Preise
periodisch angepasst werden. Dies ist angesichts der spürbaren Verbesserungen beim Angebot und beim
Rollmaterial vertretbar.
Steigerung der Kundenzufriedenheit
Die vierten Teilergänzungen der S-Bahn Zürich bilden das ergänzende Paket zum zweiten
unterirdischen Durchgangsbahnhof. Die Realisierung dieser Projekte ist mit hoher Priorität
voranzutreiben. Damit kann der öffentliche Verkehr einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der
Standortqualität des Lebens- und Wirtschaftsraums Zürich leisten.
Die Kundenzufriedenheit soll bis 2008 auf 77 Punkte gesteigert werden. Das anschliessende
Halten dieses Niveaus ist mit grossen Herausforderungen verbunden, da dasselbe Netz markant stärker
beansprucht wird. Dies bedingt auch in den Folgejahren einen engagierten Einsatz für die Qualität.
Entsprechend wird das Thema Sicherheit und Sauberkeit zentral bleiben.
Ansprechperson für Fragen:
Michael Glauser, Medienstelle ZVV, Telefon 043 288 48 09
Medienmittelung vom 28. Juli 2006
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor dem 1. August
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch in der Nacht vor dem 1. August sicher nach Hause.
Die Nacht-S-Bahnen und -busse verkehren vom Montag auf den Dienstag gemäss normalem
Nachtnetz-Fahrplan. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser Nacht gelöst werden.
Der ZVV ist ausnahmsweise auch unter der Woche nachtaktiv
Wer diesen Montag mit dem öffentlichen Verkehr in den Ausgang fährt, kommt damit auch in den
frühen Morgenstunden wieder zurück. Denn in der Nacht vor dem Schweizer Nationalfeiertag (31.
Juli/1. August) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch in der Nacht vor dem 1. August ein
Nachtzuschlag gelöst werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er
kann am Automaten mit *162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs
Zuschläge für 27 Franken) oder mit der zkbnightcard: Ihre Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen
Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988
Medienmittelung vom 7. Juli 2006
Gemeinsame Ziele für die S-Bahn Zürich
Heute unterzeichneten die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund die Zielvereinbarung über den
Betrieb der S-Bahn Zürich bis 2014. Die Zielvereinbarung regelt die leistungsmässigen, finanziellen
und qualitativen Beziehungen zwischen den Parteien. Wichtiger neuer Bestandteil der Vereinbarung
ist ein Bonus- / Malussystem für den S-Bahn-Betrieb.
Heute unterzeichneten SBB-Chef Benedikt Weibel, Paul Blumenthal, Direktor Personenverkehr
SBB, sowie Regierungsrätin und Präsidentin des Verkehrsrats Rita Fuhrer und ZVV-Direktor Franz
Kagerbauer die neue Zielvereinbarung über den Betrieb der S-Bahn Zürich. Diese ist rückwirkend ab
Dezember 2004 bis Ende 2014 gültig und stützt sich auf den zwischen der SBB und dem ZVV bestehenden
Zusammenarbeitsvertrag sowie auf den gemeinsamen Willen, das S-Bahn-System nachfragegerecht und
wirtschaftlich weiterzuentwickeln.
Die Zielvereinbarung regelt die leistungsmässigen, finanziellen und qualitativen Beziehungen
zwischen der SBB und dem ZVV. Die SBB verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen zu erbringen
und erhält als Gegenleistung Sicherheit über die finanzielle Entschädigung seitens des ZVV.
Ausserdem haben die Parteien vereinbart, dass die SBB bis 2012 Kosten von 28 Mio. Franken einspart.
Die Einsparungen sollen mittels Produktivitätssteigerungen erfolgen. Damit können die anstehenden
Angebotsausbauten im S-Bahnnetz teilweise finanziert werden.
Unter den Kosteneinsparungen und den Kapazitätsengpässen auf dem S-Bahnnetz darf die Qualität
in den nächsten Jahren nicht leiden. Um dies sicherzustellen, entwickelten SBB und ZVV ein Bonus- /
Malussystem, das sich an Qualitätszielen orientiert. Es tritt rückwirkend ab 1.1.2006 in Kraft und
dauert bis Vertragsende. Für die Qualitätsbewertung wird die Fahrgastbefragung des ZVV in die
Beurteilung miteinbezogen, andererseits spielen objektive Kriterien wie Sauberkeit,
Fahrgastinformation und Pünktlichkeit eine Rolle. Der maximale Bonus, resp. Malus, liegt bei rund 4
Mio. Franken, resp. 1% des Auftragsvolumens.
Bonus- / Malussystem am Beispiel der Pünktlichkeit:
Alle 11 S-Bahnlinien im Kernnetz der Zürcher S-Bahn werden in den Hauptverkehrszeiten
gemessen. Züge, die mehr als 6 Minuten verspätet ankommen, gelten als unpünktlich. Jede
S-Bahnlinie, die eine Pünktlichkeit von mehr als 95% aufweist, erhält einen Punkt. Messlatte ist
die Qualität 2004=107 Punkte. Für einen Bonus muss dieses Ziel übertroffen werden. Bei einem Total
von weniger als 107 Punkten greift der Malus.
Medienauskünfte:
Michèle Bamert, Medienstelle SBB: 051 222 22 62
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmittelung vom 4. Juli 2006
ZVV-Geschäftsjahr 2005: Ertrag gesteigert, Defizit gesenkt
Das Rechnungsergebnis 2005 ist erfreulich: Das Defizit ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die
Tarifanpassung Ende 2004 wurde vom Markt gut akzeptiert und führte zu keinen Fahrgastverlusten.
Auch der Fahrplanwechsel verlief reibungslos; die damit verbundenen Angebotsausbauten werden rege
genutzt.
Der ZVV schloss 2005 mit einem Defizit von rund 280 Mio. Franken ab. Trotz
Angebotsausbau ist die Kostenunterdeckung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 4 Mio. Franken
gesunken: Einerseits fielen aufwandseitig die Entschädigungen an die Verkehrsunternehmen geringer
aus als geplant, andererseits konnten die Verkehrserträge über Erwarten gesteigert werden. Mit
knapp 500 Mio. Franken verzeichneten die Einnahmen aus dem ZVV-Tarif eine Zuwachsrate von fast 7%.
Damit lagen sie höher als die erfolgte Tarifanpassung von durchschnittlich 5.8%. Die Tarifanpassung
führte zu keinen Fahrgastverlusten.
Höhere Frequenzen dank Angebotsausbau
Die Fahrgastfrequenzen sind auch im letzten Jahr weiter gestiegen, das neue Angebot wird sehr
gut genutzt: Spitzenreiter ist die S3 mit Verlängerung bis Aarau: Gegenüber dem Vorjahr sind auf
dieser Linie 33% mehr Fahrgäste unterwegs. Durchschnittlich sind die S-Bahnfrequenzen um 3%
gestiegen, die Busunternehmen haben 4 bis 9% mehr Fahrgäste als im 2004.
Das ZVV-Nachtnetz schreibt auch im dritten Betriebsjahr schwarze Zahlen: Die
Angebotsausbauten führten zu einer Nachfragesteigerung gegenüber dem Vorjahr von 30%. Ebenfalls
bewährt hat sich der Aboverbund Z-Pass: Im ersten Betriebsjahr lagen die Einnahmen 20% über den
Prognosen, die Ausweitung des Ticketsortiments ist in Planung.
Netzmarke ZVV
Die Marke ZVV manifestiert die Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Zürich.
Der ZVV-Geschäftsbericht 2005 informiert, wie der ZVV das ZVV-Netz sichtbarer machen will.
Medienauskunft: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Medienmittelung vom 30. Juni 2006
ZVV-Verbundfahrplan 2007-2008
Der Verkehrsrat hat gestern den ZVV-Fahrplan 2007/2008 beschlossen. Das Angebot wird in allen
Regionen des Verbundgebietes nachfragegerecht ausgebaut und optimiert. Vereinzelt kommt es zu
Taktreduktionen oder Umlagerungen von Leistungen.
Die Zahl der Fahrgäste auf der Zürcher S-Bahn hat sich seit ihrem Start 1990 mehr als
verdoppelt. Während den Hauptverkehrszeiten ist auf vielen Linien die Kapazitätsgrenze erreicht. Um
die bestehenden Engpässe zu beheben und die Leistungsfähigkeit des ZVV-Netzes sicher zu stellen,
wird das Verkehrsangebot vor allem auf der S-Bahn und den Zubringerlinien weiter ausgebaut.
Wichtigste Angebotsausbauten
In den Fahrplanjahren 07/08 gibt es in allen Regionen des ZVV Angebotsverbesserungen. Im
Rahmen der 3. Teilergänzungen werden das S-Bahn- und Busnetz in den Regionen Knonaueramt, Oberland,
Furttal, Wehntal und im Weinland ausgebaut. Im Oberland und Knonaueramt verkehrt ab Dezember 06 die
neue S15 halbstündlich zwischen Rapperswil, Zürich und Birmensdorf (ab Dezember 07 bis Affoltern am
Albis). In diesen Regionen wird das Busnetz auf die neue S-Bahn angepasst.
Ebenfalls auf das Fahrplanjahr 07 wird die erste Etappe der Glattalbahn eröffnet: Die
Tramlinie 11 führt neu von der heutigen Endstation Messe/Hallenstadion bis zur Haltestelle
Auzelg.
Angebotsausbau im Nachtnetz
Aufgrund der erheblichen Nachfragesteigerung auf dem Nachtnetz wird das Angebot auf mehreren
Linien ausgebaut. Buslinien in potenzialstarken Korridoren werden auf S-Bahnlinien umgestellt,
beispielsweise im Unterland: Neu wird stündlich zwischen Zürich und Bülach die Nacht-S-Bahn SN5
verkehren. Generell wird das Angebot weiter verdichtet und systematisiert. Das Nachtnetz wird
weiterhin kostendeckend betrieben.
Optimierungen im Busbereich und Umstellung der S43 auf Busbetrieb
Die Betriebszeiten von Quartierbuslinien in der Stadt Zürich werden an den Wochenenden der
Nachfrage angepasst. Taktreduktionen und der Verzicht auf einzelne Kurse führen ebenfalls zu
Kosteneinsparungen.
Die schwach genutzte S43 zwischen Rüti und Wald wird zugunsten eines kostengünstigeren
Busbetriebs eingestellt. In den Hauptverkehrszeiten wird die Linie zum Viertelstundentakt
verdichtet, ansonsten werden neu drei Verbindungen pro Stunde und Richtung angeboten, wovon eine
mit der Bahn (S26). Auf der S26 im Tösstal werden ab Dezember 06 Fahrzeuge der neuesten Generation
von THURBO eingesetzt.
Frühkurs der ZSG wird zugunsten einer kleinen Abendrundfahrt aufgehoben
Der Frühkurs der ZSG (genannt Gipfelischiff) auf dem Zürichsee wird aus Effizienzgründen
aufgehoben. Die Frequenz auf diesem Kurs stagnierte seit mehreren Jahren. Die dadurch frei
werdenden Ressourcen werden für eine zusätzliche kleine Rundfahrt am Abend eingesetzt.
Betriebseinstellung zwischen Sihlwald und Sihlbrugg
Aufgrund sehr geringer Frequenzen wird die Linie S4 der Sihltalbahn nur noch bis Sihlwald
fahren. Die Bedienung des Bahnhofes Sihlbrugg erfolgt neu nur noch über die S21 Zug - Thalwil.
Mit den Optimierungen im Busbereich, der Umstellung der S43 auf Busbetrieb, der Aufhebung des
Gipfelischiffs zugunsten einer kleinen Abendrundfahrt und der Betriebseinstellung der S4 zwischen
Sihlwald und Sihlbrugg werden die Vorgaben des Regierungsrates aus dem Massnahmenplan
Haushaltsgleichgewicht (MH06) erfüllt.
Medienauskunft: Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung ZVV: 043 288 48 30
Medienmittelung vom 28. Juni 2006
Z-Pass: erfolgreiches erstes Geschäftsjahr
Die Rechnung des ersten Z-Pass-Geschäftsjahres zeigt ein erfreuliches Bild: Die Gesamteinnahmen
lagen rund 20% über den Prognosen. Gegenüber den früheren Abonnementen wurden insgesamt ein Viertel
mehr Z-Pässe verkauft. Eine Ausweitung des Ticketsortiments ist bereits in Planung.
Kundenzuwachs führte zu Mehreinnahmen
Der Markt hat das im Dezember 2004 eingeführte Abonnement „Z-Pass“ sehr gut aufgenommen.
Die Gesamteinnahmen lagen 2005 mit 36.5 Mio. Franken rund 20% über den Prognosen. Die
Betriebskosten der Geschäftsstelle lagen im Rahmen des Budgets.
Der Z-Pass löste für Reisen über die Kantonsgrenzen hinaus insbesondere die Strecken- und
Interabonnemente ab. Ende 2005 gab es im relevanten Gebiet insgesamt einen Viertel mehr
Z-Pass-Abonnentinnen und -Abonnenten als Strecken- und Interabonnentinnen und -abonnenten per Ende
2004. Es gibt aber regionale Unterschiede:
- Korridor A-Welle - ZVV: Im Gebiet der A-Welle im Kanton Aargau stieg die Zahl der Abos um 14%. Die Einnahmen erfüllen die Erwartungen.
- Korridor FlexTax - ZVV: Im Kanton Schaffhausen und seinem Verbundgebiet Flex-Tax betrug die Zunahme 49%. Dies ist das stärkste Wachstum im Z-Pass-Gebiet. Die Einnahmen lagen 39% über den Prognosen.
- Korridor Schwyz/Zug - ZVV: 44% betrug die Zunahme im Gebiet des Tarifverbunds Schwyz/Zug. Die Einnahmen lagen 25% über den Erwartungen.
- Korridor Ostwind - ZVV: Im Verbundgebiet Ostwind der Kantone St. Gallen und Thurgau stieg die Zahl der Abos um 17%. Die Einnahmen lagen 23% über dem prognostizierten Betrag.
Weitere Schritte
Die Erfahrungen des ersten Z-Pass-Betriebsjahrs zeigen, dass die Nachfrage nach
kantonsübergreifenden Verbundfahrausweisen gross ist. Deshalb wird intensiv an der
Weiterentwicklung gearbeitet: Ende Jahr kommt voraussichtlich der Z-Pass als Bonuskarte
(Firmenangebot zur Vergünstigung von Fahrausweisen für Mitarbeitende) auf den Markt, und eine
Vorstudie für die Ausdehnung des Z-Passes auf Einzelfahrausweise ist in Bearbeitung.
Medienauskunft: Lorenzo Martinoni, ZVV, 043 288 48 23
Medienmittelung vom 31. Mai 2006
Zürich HB: Passage Sihlquai
Die Grossbaustelle mitten im Bahnhof lässt sich sehen
Seit rund einem Jahr wird mitten im Bahnhof Zürich gebaut. Eine Bretterwand verwehrt Passanten
den Blick auf die Grossbaustelle Passage Sihlquai. Am 10. und 11. Juni 2006 kann die Bevölkerung
anlässlich des ShopVille- RailCity-Festes für einmal hinter die Bauabschrankung blicken. Die SBB
hat heute vorab über den Verlauf der Bauarbeiten informiert.
Am 3. Juni 2005 haben die Arbeiten für den Ausbau der Passage Sihlquai im Bahnhof Zürich
begonnen. Seither wurden 20 Mio. Franken oder rund ein Drittel der Projektkosten investiert. Bis
anhin haben die Passanten von dieser Investition noch nichts gesehen. Abgeschirmt von der
Öffentlichkeit wird hinter der Bretterwand in der bestehenden Passage gearbeitet - dies bei
laufendem Bahnbetrieb. Gleisänderungen waren bis anhin die einzige Einschränkung für Bahnkunden. Im
April 2007 nimmt die SBB den neuen Teil der Passage Sihlquai in Betrieb. In einer zweiten Phase
wird der Umbau der Ostseite in Angriff genommen. Im Dezember 2008 wird die gesamte Passage
eröffnet. Die neu 35 Meter breite Passage wird behindertengerecht: Rolltreppen und Aufzüge
verbinden die Passage mit den einzelnen Perrons. Der Ausbau der Passage Sihlquai kostet 56,8 Mio.
Franken. Die SBB investiert 34,1 Mio. Franken, der Kanton Zürich steuert 22,7 Mio. Franken bei. Der
Kanton Zürich hat sich zusätzlich bereit erklärt, den Bau zu hundert Prozent vorzufinanzieren. Die
Rückzahlung des SBB-Anteils erfolgt zwischen 2010 und 2012. Am ShopVille-RailCity-Fest ermöglicht
die SBB einen Blick auf die Grossbaustelle. Die beteiligten Bau- und Ingenieurunternehmen Marti AG,
Basler & Hofmann und Pöyry zeigen den Besuchern am Samstag, 10. Juni 2006, 10 bis 11.30 und
13.30 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 11. Juni 2006, 9 bis 15 Uhr, wie die Passage Sihlquai dereinst
aussehen wird. Für weitere Informationen zur Durchmesserlinie Altstetten-Zürich HB-Oerlikon ist
zudem der Ausstellungsraum geöffnet: Dort stellen Modelle und Pläne das Grossprojekt anschaulich
dar. Der Ausstellungsraum befindet sich unterhalb des Gleis 18, auf der Höhe des Sektors C.
Medienmittelung vom 23. Mai 2006
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor Auffahrt
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch in der Nacht vor Auffahrt sicher nach Hause. Die
Nacht-S-Bahnen und -busse verkehren vom Mittwoch auf den Donnerstag gemäss normalem
Nachtnetz-Fahrplan. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser Nacht gelöst werden
Der ZVV ist ausnahmsweise auch unter der Woche nachtaktiv
Wer diesen Mittwoch mit dem öffentlichen Verkehr in den Ausgang fährt, kommt damit auch in
den frühen Morgenstunden wieder zurück. Denn in der Nacht vor Auffahrt (24./25. Mai) verkehren die
Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch in der Nacht vor Auffahrt ein
Nachtzuschlag gelöst werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er
kann am Automaten mit *162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs
Zuschläge für 27 Franken) oder mit der zkbnightcard: Ihre Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen
Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988
Medienmittelung vom 19. Mai 2006
Medienmitteilung des Regierungsrates
ZVV-Preisanpassung per Ende 2006
Der Regierungsrat hat die geplanten Preisanpassungen des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV)
genehmigt. Die Preise der ZVV-Tickets werden per Ende 2006 um durchschnittlich 2.8% erhöht. Die
Vernehmlassung verlief positiv, auch der Preisüberwacher hatte keine Einwände.
Der ZVV hat Mitte Januar die Preiserhöhung in die Vernehmlassung geschickt: Die Preise des
gesamten ZVV-Ticketsortiments sollen linear im Umfang von 2% erhöht werden, ausserdem sollen
einzelne strukturelle Anpassungen bei den ZVV-Jahresabos und im Lokalnetz vorgenommen werden. Dies
führt zu einer durchschnittlichen Erhöhung um 2.8%.
Der ZVV begründete die Preiserhöhung mit der Teuerung und mit kostenintensiven Massnahmen, um
die Servicequalität im ZVV zu halten und punktuell zu verbessern. Dazu gehören eine zeitgemässe
Fahrgastinformation, neue Ticketautomaten sowie Massnahmen im Bereich Sicherheit und Sauberkeit.
Auch neues Rollmaterial für den S-Bahn- und Trambetrieb verursacht Mehrkosten.
Die Gemeinden, die marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen und die regionalen
Verkehrskonferenzen äusserten sich positiv zur Preiserhöhung. Auch der Preisüberwacher brachte aus
Konsumentensicht keine Einwände vor.
Kontaktperson bei Fragen: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmittelung vom 27. April 2006
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht auf den 1. Mai
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer am kommenden Wochenende während drei Nächten sicher nach
Hause. Zusätzlich zum regulären Wochenendbetrieb verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss
normalem Nachtnetz-Fahrplan auch in der Nacht auf den 1. Mai. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser
Nacht gelöst werden.
Mit dem ZVV-Nachtnetz in den Tag der Arbeit feiern
Für Nachtschwärmer steht wieder ein langes Wochenende an. Das ZVV-Nachtnetz feiert mit und
ist drei Nächte hintereinander in Betrieb. In der Nacht auf den 1. Mai (Sonntag/Montag) verkehren
die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden. Somit kommen Nachtschwärmer im Zürcher
Verkehrsverbund auch in dieser Nacht sicher nach Hause.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch am verlängerten 1. Mai-Wochenende ein
Nachtzuschlag gelöst werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er
kann am Automaten mit *162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs
Zuschläge für 27 Franken) oder mit der zkbnightcard: Ihre Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen
Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988.
Medienmittelung vom 27. April 2006
ZVV-Logo: Präsenz auf den Fahrzeugtüren
Wer im Zürcher Verkehrsverbund ZVV reist, kann innerhalb der gelösten Zonen und der zeitlichen
Gültigkeit des Tickets Bahn, Bus, Tram und Schiff frei benutzen. Gemäss einer kürzlich
durchgeführten Kundenbefragung wissen dies über 50% der Fahrgäste nicht oder nicht mit Sicherheit.
Deshalb verstärkt der ZVV seine Präsenz auf den Türen von Bahn, Bus, Tram und Schiff.
Ab morgen verkehrt die erste Zürcher S-Bahn mit dem ZVV-Logo auf den Türen. Danach werden im
laufenden Jahr schrittweise alle Fahrzeugtüren im Zürcher Verkehrsverbund mit dem ZVV-Logo
gekennzeichnet. Der Auftritt informiert die Fahrgäste, dass sie mit einem gültigen ZVV-Ticket hier
einsteigen dürfen.
ZVV - Ein Ticket für alles
Die Vorteile des Zonentarifs gegenüber dem Streckentarif liegen darin, dass im ZVV mit einem
einzigen Ticket Bahn, Tram, Bus und sogar das Schiff benutzt werden können und zwar - innerhalb der
zeitlichen Gültigkeit - beliebig oft, egal in welche Richtung. Dafür steht auch der ZVV-Slogan: „
Ein Ticket für alles“.
Kundennutzen als oberstes Anliegen
Damit die Fahrgäste die Vorteile des Zonentarifs im ZVV nutzen können, müssen sie diese
kennen. Der ZVV gab anfangs 2006 eine Kundenbefragung in Auftrag, um das Wissen darüber zu testen.
Die Ergebnisse überraschten: 16 Jahre nach der Einführung des Zürcher Verkehrsverbundes wissen über
50% der Fahrgäste nicht oder nicht mit Sicherheit, in welche Verkehrsmittel sie mit ihrem
ZVV-Ticket einsteigen dürfen. Sie verzichten deshalb lieber auf die Benutzung des Schiffs oder des
Feinverteilers wie Bus und Tram und folglich auf eine Leistung für die sie bezahlt haben. Einige
Fahrgäste lösen gar ein zusätzliches Ticket und finden den ZVV dann verständlicherweise teuer.
Das ZVV-Netz sichtbarer machen
Mit dem neuen Auftritt des ZVV-Logos auf den Türen will der ZVV den Fahrgästen das dichte
ZVV-Netz sichtbarer machen. Das Logo signalisiert, dass die Fahrgäste mit diesem Verkehrsmittel
reisen dürfen, sofern sie ein gültiges ZVV-Ticket besitzen.
Medienauskunft: Caspar Sträuli, Leiter Marketing, 043 288 48 20
Zwei Beispiele, die die Vorteile des ZVV-Zonentarifs aufzeigen:
Beispiel A)
Wer am Paradeplatz ein Ticket nach Winterthur löst, kann nicht nur mit dem Tram bis zum
Hauptbahnhof Zürich und weiter mit der Bahn nach Winterthur fahren, sondern mit dem gleichen Ticket
auch die roten Winterthurer Busse benutzen.
Beispiel B)
Wer am Bahnhof Thalwil ein 24h-Ticket nach Zürich löst, kann wahlweise auch mit dem Schiff
zurückkehren und dann direkt mit dem Ortsbus Thalwil nach Hause fahren.
Medienmittelung vom 12. April 2006
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht auf den Karfreitag
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch an Ostern sicher nach Hause. In der Nacht vom
Gründonnerstag auf den Karfreitag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem
Nachtnetz-Fahrplan, ebenso in den Nächten vom Freitag auf den Samstag und vom Samstag auf den
Sonntag. Kein Nachtnetz gibt es in der Nacht auf den Ostermontag.
Mit dem ZVV-Nachtnetz in den Karfreitag feiern
Ausnahmsweise ist das ZVV-Nachtnetz auch unter der Woche in Betrieb: In der Nacht auf den
Karfreitag (13./14. April) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden. Somit
kommen Nachtschwärmer im Zürcher Verkehrsverbund auch in dieser Nacht sicher nach Hause. Vom
Freitag auf den Samstag und vom Samstag auf den Sonntag fahren die Nacht-S-Bahnen und Busse wie
gewohnt.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch an Ostern ein Nachtzuschlag gelöst werden.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit *162
bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken)
oder mit der zkbnightcard: Ihre Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag lösen.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988.
Medienmittelung vom 30. März 2006
ZVV-Nachtnetz: weiter auf Erfolgskurs
Letztes Jahr nutzten rund 730'000 Nachtschwärmer das ZVV-Nachtangebot. Das sind 30% mehr als im
Vorjahr. Aufgrund dieser Nachfragesteigerung konnte das Nachtnetz trotz Angebotsausbauten erneut
kostendeckend betrieben werden. Spitzenreiter unter den Nacht-S-Bahnen ist weiterhin die SN5 ins
Zürcher Oberland.
Seit drei Jahren bringen die Nacht-S-Bahnen und -Busse im Kanton Zürich Nachtschwärmer an den
Wochenenden und vor den meisten Feiertagen rund um die Uhr in den Ausgang und wieder nach Hause.
Das ZVV-Nachtangebot erfreut sich grosser Beliebtheit, 2005 nutzten rund 7000 Fahrgäste pro Nacht
den öffentlichen Verkehr. Seit dem ersten Betriebsjahr (2003) stieg die Nachfrage um 58%.
Nachfragesteigerung dank Angebotsausbau
Das ZVV-Nachtangebot wurde bereits im Dezember 2004 der grossen Nachfrage angepasst. Heute
sind 6 S-Bahn-Linien und 36 Buslinien in Betrieb. 94% der Zürcher Gemeinden haben Anschluss ans
ZVV-Nachtnetz und in über 80 Gemeinden und Städte der Nachbarkantone bestehen interkantonale
Verbindungen.
Aussergewöhnlich hohe Zuwachsraten verzeichneten Regionen, in denen das Angebot ausgebaut
wurde. Am linken Zürichseeufer und auf der Strecke Winterthur-Schaffhausen wurden die Nachtbusse
durch Nacht-S-Bahnen ersetzt. In beiden Regionen hat sich die Nachfrage mehr als verdoppelt. Im
Oberland und im Knonaueramt ist die Nachfrage mit je ca. 40% gewachsen.
Angebot ausgelastet
Durchschnittlich sind 70% der Sitzplätze in den Nacht-S-Bahnen und -Bussen besetzt. In den
Spitzennächten werden Auslastungen von über 110% gemessen. Bei den Nachtbussen sind auch in einer
durchschnittlichen Nacht alle Plätze besetzt.
ZVV-Nachtnetz schreibt schwarze Zahlen
Das ZVV-Nachtnetz muss gemäss Vorgabe des Kantonsrats kostendeckend betrieben werden. Dieses
Ziel wurde im Jahr 2005 wiederum gut erreicht.
Ungebrochenes Wachstum
Das ZVV-Nachtnetz ist weiterhin auf Erfolgskurs. Im Januar 2006 nutzten verglichen mit dem
Januar des Vorjahres gegen 30% mehr Fahrgäste das Nachtangebot. Einige Linien sind an ihrer
Kapazitätsgrenze angelangt und sollen auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2006 der
starken Nachfrage angepasst werden.
Mehraufwand bei den Kontrollen
Die hohe Auslastung der Fahrzeuge erfordert gegenüber dem Tagesbetrieb Mehraufwand für die
Sicherheit sowie zur Einnahmensicherung. Die Nachtbusse werden periodisch durch Sicherheitspersonal
begleitet, das auch bei der Ticketkontrolle mithilft. Auf den Nacht-S-Bahnen fahren jeweils
mindestens zwei Zugbegleiter mit, zudem patrouilliert regelmässig die Bahnpolizei.
Nachtzuschlag
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger fährt man mit der
Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen und Inhaber der
zkbnightcard brauchen gar keinen Nachtzuschlag zu lösen. Diese Public-Private-Partnership mit der
Zürcher Kantonalbank trug massgeblich zur hohen Nachfragesteigerung bei.
Medienkontakt:
Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmittelung vom 23. März 2006
ZVV-Nachtnetz macht die Zeitumstellung mit
Am kommenden Wochenende erfolgt die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit. Die Uhren
werden um eine Stunde vorgestellt. Auch das Zürcher Nachtnetz macht die Zeitumstellung mit;
Nacht-S-Bahnen und -Busse verkehren nach Spezialfahrplan.
In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag (25./26. März) werden die Uhren um zwei Uhr morgens
um eine Stunde vorgestellt. Alle Nacht-S-Bahnen und -busse im Zürcher Verkehrsverbund ZVV verkehren
in dieser Nacht nach einem speziellen Fahrplan. Bei ZVV-Contact ist er auch telefonisch unter 0848
988 988 erhältlich.
Medienkontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmittelung vom 9. März 2006
ZVV-Fahrplan 07/08: Start der öffentlichen Auflage
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) plant auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2006 diverse Angebotsänderungen. Bevor der Verkehrsrat als oberstes Organ des ZVV den Fahrplan 07/08 beschliesst, kann die Bevölkerung dazu bei ihrer Wohngemeinde Stellung nehmen.
Auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2006 sind im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) diverse Angebotsänderungen geplant. Vom 13. bis 24. März 2006 liegen die Änderungen in den Gemeinden zur Stellungnahme auf. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, bis spätestens 27. März 2006 Wünsche und Begehren an ihre Wohngemeinde zu richten.
Nach Abschluss der öffentlichen Auflage werden die Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die
Regionalen Verkehrskonferenzen (RVK) alle eingegangenen Begehren prüfen, bewerten und dem ZVV
vorlegen. Darauf beantragt der ZVV den Fahrplan 07/08 beim Verkehrsrat. Dieser wird im Sommer 2006
den definitiven Beschluss fassen.
Insgesamt plant der ZVV auf 170 Linien Änderungen; darunter die Einführung der neuen S15 von
Rapperswil via Zürich nach Affoltern am Albis und die Inbetriebnahme der 1. Etappe der Glattalbahn
vom Bahnhof Oerlikon bis Auzelg.
Medienkontakt zum Fahrplanverfahren:
Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung ZVV: 043 288 48 30
Medienkontakte für Fragen zu einzelnen Änderungen in den Regionen:
PostAuto Region Zürich: Stephan Betschart, Informationsbeauftragter: 044 317 27 36
SBB Medienstelle Zürich, Michèle Bamert, 051 222 22 62
SZU: Armin Hehli, Leiter Marketing + Produktion, 044 206 46 21
Stadtbus Winterthur: R. Abderhalden, Lt. Unternehmenskomm., 052 235 35 34 (8–11Uhr)
VBG: Georg v.Graefe, Leiter Kommunikation und Marketing, 044 809 56 00
VZO: Werner Trachsel, Direktor, 044 936 53 04
VBZ: Armin Huber, Leiter Marktmanagement Stadt, 044 434 46 69
VBZ: Graziella Regazzoni, Leiterin Marktmanagement Agglomeration, 044 434 46 21
ZSG: Thomas Hartmann, Leiter Betrieb, 044 487 13 45
Medienmittelung vom 3. Februar 2006
ZVV: «Einfach zahlen, den ganzen Tag fahren»
Feinstaub-Aktionstag des öffentlichen Verkehrs am 5. Februar 2006
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV beteiligt sich am kommenden Sonntag, 5. Februar 2006, am
Aktionstag des öffentlichen Verkehrs gegen den Feinstaub. Mit einem gekauften Einzelticket oder
einer entwerteten Mehrfahrtenkarte fahren die ZVV-Fahrgäste innerhalb des Geltungsbereichs den
ganzen Tag bis Betriebsschluss.
Wie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV), die SBB und PostAuto gestern in einer
Medienmitteilung mitgeteilt haben, offerieren am kommenden Sonntag zahlreiche Transportunternehmen
des öffentlichen Verkehrs den Kundinnen und Kunden einen Aktionstag gegen die schlechte Luft. Auch
der ZVV beteiligt sich an dieser Aktion. Während im direkten Verkehr «einfach zahlen, retour
fahren» gilt, fahren die Fahrgäste im ZVV mit einem gekauften Einzelticket oder einer entwerteten
Mehrfahrtenkarte innerhalb des Geltungsbereichs den ganzen Tag bis Betriebsschluss gemäss dem Motto
«einfach zahlen, den ganzen Tag fahren».
Die Tickets können wie gewohnt am Ticketautomaten oder am Schalter gelöst werden. Ein
Spezialticket ist nicht nötig.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmittelung vom 19. Januar 2006
Lugano, 19. Januar 2006
„Triangel-Kantone“ Tessin, Genf und Zürich plädieren zusammen mit den SBB für die rasche
Realisierung von Bahn-Schlüsselprojekten.
Finanzierung sicherstellen – teure Verzögerungen verhindern
Die Regierungsvertreter der „Triangel-Kantone“ Genf, Tessin und Zürich haben zusammen mit SBB Chef Benedikt Weibel in Lugano erneut den Willen zur gemeinsamen Sicherstellung der drei Bahn-Projekte Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA), Durchmesserlinie Zürich (DML) und Mendrisio–V arese (FMV) bekräftigt. Das Bündnis fordert die Aufnahme der Projekte in die Leistungsvereinbarung Bund-SBB 2007-2010, unabhängig vom Zustandekommen eines Infrastrukturfonds.
Ohne die Mittel der Leistungsvereinbarung SBB 2007–2010 droht den Projekten CEVA und DML ein Baustopp und dem Projekt FMV ein Projektstopp. Dies würde bei allen drei Projekten Verzögerungen und Mehrkosten sowie einen teuren Know-how-Verlust verursachen. Die Bündnis-Partner fordern daher, dass die vereinbarten Anteile der SBB an die „Triangel-Projekte“ für die Jahre 2007–2010 unabhängig vom Zustandekommen eines Infrastrukturfonds vollumfänglich in die kommende Leistungsvereinbarung aufgenommen werden. Allfällige Beiträge aus dem Infrastrukturfonds könnten nach dem entsprechenden Parlamentsbeschluss für die Jahre ab 2008 abgezogen und für weitere Objekte zu Verfügung gestellt werden.
Die sehr hohe Dringlichkeit der Projekte Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse (CEVA), Mendrisio–Varese (FMV) und Durchmesserlinie Zürich (DML) wurde auf allen politischen Ebenen immer wieder bestätigt. Letztmals geschah dies durch Bundespräsident Moritz Leuenberger persönlich anlässlich der Ständeratsdebatte vom 8.12.2005. Auch wenn eine vollständige oder teilweise Finanzierung dieser Projekte über den Infrastrukturfonds trotz allen politischen Widerständen rasch zustande kommen sollte, stehen diese Mittel frühestens im Jahr 2008 zur Verfügung.
Für Rückfragen:
Regierungsrat Marco Borradori, 091 814 35 89
Regierungsrat Robert Cramer, 022 327 29 50
Regierungsrätin Rita Fuhrer, 043 288 48 09
Medienmittelung vom 17. Januar 2006
ZVV-Preisanpassung per Ende 2006: Start der Vernehmlassung
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) plant, die Preise der ZVV-Tickets per Ende 2006 um
durchschnittlich 2.8% zu erhöhen. Damit sollen Leistungsverbesserungen sowie ein Teil der Teuerung
finanziert werden. Die Preise werden linear erhöht, dazu kommen strukturelle Anpassungen bei den
Jahresabonnementen sowie den Einzeltickets und Tageskarten im Lokalnetz.
Der Kantonsrat hat im Rahmen der ZVV-Strategie im letzten Frühling periodische
Preiserhöhungen beschlossen, um Leistungsverbesserungen sowie teuerungsbedingte Mehrkosten zu
finanzieren. Der ZVV plant nun, die Preise auf den Fahrplanwechsel im Dezember 06 um
durchschnittlich 2.8% anzuheben.
Leistungsfähigkeit und Qualität haben ihren Preis
Um die Servicequalität im ZVV zu halten und punktuell zu verbessern, sind kostenintensive
Massnahmen unumgänglich. Dazu gehören eine zeitgemässe Fahrgastinformation, neue Ticketautomaten
sowie Massnahmen im Bereich Sicherheit und Sauberkeit. Daneben verursacht neues Rollmaterial für
den S-Bahn- und Trambetrieb Mehrkosten.
Lineare und strukturelle Anpassungen
Eine lineare Preiserhöhung über das gesamte ZVV-Ticketsortiment (im Umfang von 2%) sowie
strukturelle Anpassungen sollen helfen, diese zusätzlichen Kosten zu finanzieren.
Strukturelle Anpassungen werden bei den ZVV-Jahresabonnementen und im Lokalnetz vorgenommen.
Heute sind die ZVV-Jahresabos unterschiedlich rabattiert. Bei Jahresabos für drei und mehr
Zonen beträgt der Rabatt 31%, auf den übrigen Jahresabos wird analog der Praxis im nationalen
Verkehr 25% Rabatt gewährt. Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Kundinnen und Kunden soll der
Rabatt in Zukunft auf allen Jahresabos 25% betragen. Um einen allzu starken Aufschlag zu vermeiden,
erfolgt die Angleichung schrittweise. Mit der kommenden Tarifanpassung werden die Preise der
betreffenden Jahresabos vorerst um rund 5% erhöht.
Die Preise für Einzeltickets und Tageskarten im Lokalnetz werden dem Preisniveau der
Kurzstrecke in den Städten angeglichen. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, auf
Mehrfahrtenkarten oder Abonnemente umzusteigen, denn der Verkauf der Einzeltickets hat in den
letzten Jahren zugenommen, so dass die Buschauffeure durch den Ticketverkauf überlastet waren und
es vermehrt zu Anschlussbrüchen kam.
Vernehmlassung gestartet
Vor der Festsetzung des Tarifs können sich Gemeinden, Verkehrsunternehmen und die regionalen
Verkehrskonferenzen im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Vernehmlassungsverfahrens zu den
geplanten Änderungen äussern.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmittelung vom 11. Januar 2006
Bereits 85% behindertengängige Buslinien im ZVV
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV hat das Angebot für gehbehinderte Personen weiter verbessert.
Auf 50% aller Buslinien verkehren ausschliesslich niederflurige Busse, auf weiteren 35% sind
einzelne Niederflurfahrzeuge unterwegs. Mit den neuen Cobratrams und den Doppelstockzügen der
S-Bahn Zürich wird das Niederflurangebot im laufenden Jahr weiter ausgebaut.
Im Rahmen des Projekts MobilPlus vereinfacht der ZVV schrittweise den Zugang und die
Benutzung des öffentlichen Verkehrs für Menschen mit einer Behinderung. Neu verkehren auf 154 von
308 Buslinien fahrplanmässig nur noch Busse mit Tiefeinstieg, auf weiteren 106 Linien sind
teilweise Niederflurfahrzeuge im Einsatz. Vom Niederflurangebot im ZVV profitieren nicht nur
Personen im Rollstuhl und andere Gehbehinderte, sondern auch Seniorinnen und Senioren sowie
Reisende mit Gepäck, grossen Einkäufen oder Kinderwagen.
Schrittweise Ausdehnung des Angebots
Für Rollstuhlfahrende, die die Zürcher S-Bahn benutzen, steht weiterhin das Angebot der SBB
mit 30 Stützpunktbahnhöfen bereit. Weitere Verbesserungen des Niederflurangebots erfolgen auch mit
den Cobratrams, den „Sänften“ sowie den neuen Doppelstockzügen der S-Bahn Zürich, welche ab Mai
2006 ausgeliefert werden.
Informationen auf
www.zvv.ch/handicap
und bei ZVV-Contact
Auf den vergangenen Fahrplanwechsel veröffentlichte der ZVV eine aktualisierte Broschüre zum
Niederflurangebot. Diese kann bei ZVV-Contact unter 0848 988 988 oder bei grösseren Verkaufsstellen
bezogen werden. ZVV-Contact steht für weitere Auskünfte wie Abfahrtszeiten auf Linien, auf denen
nur einzelne Niederflurfahrzeuge unterwegs sind, zur Verfügung. Diese Dienstleistung ist jedoch nur
für Fahrten von Montag bis Freitag und jeweils nur am gleichen Reisetag erhältlich.
Kontakt: Andreas Meili, Projektleiter: 043 288 48 34