MEDIENMITTEILUNGEN
Archiv 2007
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Medienmitteilung vom 27. Dezember 2007
Wir fahren, wenn Sie rutschen.
Wenn Zürich den Jahreswechsel feiert, verkehren S-Bahn, Tram und Bus im Zürcher Verkehrsverbund
(ZVV) bis vier Uhr morgens nach Spezialfahrplan. Die Nacht-S-Bahnen und -Busse des regulären
ZVV-Nachtnetzes verkehren nicht. Ab 01 Uhr morgens ist auch in der Silvesternacht zusätzlich zum
Ticket der ZVV-Nachtzuschlag zu lösen. Für Fragen zum Fahrplan steht ZVV-Contact in dieser Nacht
rund um die Uhr zur Verfügung.
In der Silvesternacht ist auch der öffentliche Verkehr im Ausnahmezustand. S-Bahn, Tram und
Bus bringen die Fahrgäste bis 04 Uhr morgens nach Hause. Die Tram- und Buslinien der VBZ fahren
dabei nach Spezialfahrplan. Die S-Bahn Zürich bringt die FestbesucherInnen mit den Linien S3 bis
S18 (ohne S14/S15) mindestens im Stundentakt in die Agglomeration. Damit die Heimreise aber nicht
am Bahnhof endet, verkehren viele Regionalbusse ebenfalls im Stundentakt und vernetzen damit den
ganzen Kanton. Im Einsatz stehen die Busse von PostAuto der Region Zürich, die Verkehrsbetriebe
Zürichsee und Oberland VZO, die Verkehrsbetriebe Glattal VBG, Stadtbus Winterthur sowie die
Zimmerbergbusse der SZU. Das Netz der S-Bahn Zürich wird durch die SBB, SZU, SOB (Schweiz.
Südostbahn AG), BDWM sowie durch die Forchbahn betrieben.
Auch weit über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen Spätverbindungen. Ab Winterthur verkehren
Anschlussverbindungen der THURBO nach Schaffhausen/Stein am Rhein, nach Weinfelden –
Romanshorn/Kreuzlingen sowie nach Wil – St. Gallen – Rorschach – St. Margrethen.
Keine Silvesterfahrt ohne ZVV-Nachtzuschlag
Wer in der Silvesternacht nach 01 Uhr den öffentlichen Verkehr benutzt, muss zusätzlich zum
ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden
gültig. Da unmittelbar nach dem Feuerwerk viele Fahrgäste ab Stadelhofen nach Hause fahren möchten,
kann es zu Warteschlangen an den Automaten kommen. Es empfiehlt sich, den Nachtzuschlag bereits bei
der Hinreise zu lösen oder aber das neue Jahr nach dem Feuerwerk in aller Ruhe inner-halb des
Festareals zu geniessen. Inhaberinnen und Inhaber einer zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank
brauchen gar nicht Schlange zu stehen, sie fahren ohne Zuschlag. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn
von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Der Fahrplan samt Festprogramm ist in einer speziellen Broschüre enthalten, die an den
ZVV-Ver-kaufsstellen aufliegt. Auskünfte rund um das ZVV-Angebot in der Silvesternacht sind auch
erhältlich bei ZVV-Contact, Tel. 0848 988 988. ZVV-Contact steht in der Silvesternacht rund um die
Uhr für Fragen zur Verfügung.
Medienauskunft: OK Silvesterzauber, Herr Thomas Irniger, Telefon 043 300 51 55
Medienmitteilung vom 8. Dezember 2007
Mehr S-Bahn Zürich
S8 fährt neu bis ins Herz des Thurgaus
Heute fuhr erstmals eine Zürcher S-Bahn bis nach Frauenfeld und weiter nach Weinfelden. Dort wurde der Festzug von der Zürcher und Thurgauer Regierung und zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft in Empfang genommen. Ab dem Fahrplanwechsel profitieren Bahnreisende wochentags jeweils zwischen 6 und 20 Uhr von dieser Verlängerung der S8.
Einen Tag vor dem Fahrplanwechsel feierten die Kantone Zürich und Thurgau sowie die SBB das neue
Bahnangebot: Künftig verkehrt die S8 der Zürcher S-Bahn Montag bis Freitag jeweils zwischen 6 und
20 Uhr von Winterthur bis Weinfelden mit Halt an allen Stationen. Damit erhält der Kanton Thurgau
Anschluss an die S-Bahn Zürich. Die S8 verkehrt dann von Pfäffikon SZ entlang des linken Seeufers
nach Zürich, Winterthur und Weinfelden. Oder wie Regierungsrat Kaspar Schläpfer an der
Einweihungsfeier sagte: «Die Wirtschafts- und Lebensräume Zürich und Thurtal verschmelzen immer
mehr.»
Symbolisch für diesen Angebotsausbau fuhr heute ein moderner Doppelstock-Triebzug der SBB von
Winterthur nach Frauenfeld, wo die Zürcher Regierungspräsidentin Rita Fuhrer, der Thurgauer
Regierungsrat Kaspar Schläpfer und Stadtammann Carlo Parolari gemeinsam mit zahlreichen Gästen das
Empfangskomitee bildeten. Höhepunkt der Feierlichkeiten in Frauenfeld war die Taufe eines neuen
Doppelstock-Triebzuges auf den Namen «Frauenfeld». Anschliessend fuhr dieser Festzug weiter nach
Weinfelden. Dort wurde er im Beisein von Gemeindeammann Max Vögeli nochmals getauft – diesmal auf
den Namen «Weinfelden». Damit verkehrt künftig ein Doppelstock-Triebzug mit einem Doppelnamen.
Mit den Feierlichkeiten im Thurtal findet das Projekt «3. Teilergänzung S-Bahn Zürich» seinen
Abschluss. Mit punktuellen Ausbauten auf dem Gebiet der S-Bahn Zürich konnte die Mobilität in
der Grossagglomeration Zürich in den vergangenen Jahren verbessert werden: Die neue
Haltestelle Winterthur Hegi, die Verlängerung der S3 bis Aarau, der Halbstundentakt Winterthur–Wil
und Zürich–Ziegelbrücke, die neue S15 von Affoltern am Albis bis Rapperswil, die neue S24 Zürich–H
orgen Oberdorf sowie die Verlängerung der S8 bis Weinfelden waren Bestandteil dieses Projekts.
Medienauskunft: Medienstelle SBB, 051 220 41 11
Medienmitteilung vom 6. Dezember 2007
Einweihung Bauten «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung»
Alle 30 Minuten eine S6 nach Otelfingen
Ab 9. Dezember 2007 ist das Furttal mit der Bahn noch besser erschlossen: Die S6 fährt neu
halbstündlich bis nach Otelfingen. Für diese Angebotsverbesserung hat der Kanton Zürich und die SBB
in Buchs-Dällikon und Otelfingen die Bahnhöfe sowie die Infrastruktur auf diesem Streckenabschnitt
umgebaut. Heute Morgen haben Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB
Infrastruktur, die Bauten eingeweiht.
Heute konnten der Kanton Zürich und die SBB die Infrastrukturausbauten im Furttal und damit
die letzten Ausbauten im Rahmen der 3. Teilergänzung einweihen: In den Bahnhöfen Buchs-Dällikon und
Otelfingen ermöglichen höhere Perrons und Rampen einen behindertengerechten Zugang zur Bahn. Zudem
verfügen beide Bahnhöfe über eine Personenunterführung. Die Modernisierung der Gleisanlage und des
Stellwerks sowie die Aufhebung von vier Bahnübergängen zwischen den beiden Ortschaften machen die
Taktverdichtung im Furttal möglich. Dank dieser Anpassungen verkehrt die S6 ab dem Fahrplanwechsel
am 9. Dezember 2007 halbstündlich bis Otelfingen.
Anlässlich der Einweihung dieser Bahnausbauten überreichte Hansjörg Hess, Leiter SBB
Infrastruktur, der Regierungspräsidentin Rita Fuhrer einen «Befehlsstab». Mit der grünen Seite
wurde den Lokführern früher freie Fahrt angezeigt. «Pünktlich auf den Fahrplanwechsel können Sie
die Signale für die Angebotserweiterung im Furttal und im gesamten Zürcher Verkehrsverbund öffnen»,
sagte Hess zu Regierungspräsidentin Fuhrer.
Insgesamt investierten der Kanton Zürich und die SBB rund 59 Mio. Franken in die neue
Infrastruktur im Furttal; und auch die Gemeinden Buchs-Dällikon und Otelfingen haben sich daran
beteiligt. Damit belaufen sich die Kosten für die gesamte 3. Teilergänzung auf rund 185 Mio.
Franken – 15 Mio. weniger als ursprünglich budgetiert. Mit punktuellen Ausbauten auf dem Gebiet der
S-Bahn Zürich konnte die Mobilität in der Grossagglomeration Zürich verbessert werden: Neue
Haltestelle Winterthur Hegi, Verlängerung der S3 bis Aarau, Verlängerung der S8 bis Weinfelden,
Halbstundentakt Winterthur–Wil und Zürich–Ziegelbrücke, neue S15 von Affoltern am Albis bis
Rapperswil sowie die neue S24 Zürich–Horgen Oberdorf.
Medienmitteilung vom 26. November 2007
Einweihung Bauten «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung»
Viertelstundentakt für das Knonaueramt
Ab dem 9. Dezember 2007 ist das Knonaueramt mit der Bahn noch besser erschlossen: Die S15 fährt
neu bis Affoltern am Albis. Für diese Angebotsverbesserung hat die SBB die Infrastruktur zwischen
Bonstetten-Wettswil und Hedingen ausgebaut. Heute Morgen haben Regierungspräsidentin Rita Fuhrer
und Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur, die Bauten eingeweiht.
Rechtzeitig zum Fahrplanwechsel konnten der Kanton Zürich und die SBB heute die
Infrastrukturausbauten im Knonaueramt einweihen. Die Doppelspurausbauten sowie die neue
Publikumsanlage im Bahnhof Bonstetten-Wettswil ermöglichen die Verlängerung der S15 bis nach
Affoltern am Albis. Damit erhalten die Kundinnen und Kunden im Knonaueramt vier Züge pro Stunde
nach Zürich. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und Hansjörg Hess, Leiter SBB Infrastruktur,
schnitten ein über die Gleise gespanntes Band durch: «Damit ist das Knonaueramt bereit für täglich
130 Züge», freute sich Regierungspräsidentin Fuhrer.
Seit dem Spatenstich im Frühling 2005 hat die SBB den Bahnhof Bonstetten-Wettswil umfassend
umgebaut und einen neuen, 320 Meter langen Mittelperron gebaut: Eine mit Treppen und Rampen
ausgestattete Personenunterführung ermöglicht einen schienenfreien und behindertengerechten Zugang
zu den Zügen. Dieser Perron konnte bereits im Sommer 2006 in Betrieb genommen werden. Zudem wurden
südlich und nördlich von Bonstetten sowie nördlich von Hedingen Doppelspurabschnitte gebaut. Diese
sind notwendig für die Verlängerung der S15 bis nach Affoltern am Albis.
Die Kosten für diese Aus- und Umbauten wurden mit 70 Mio. Franken budgetiert. «Dank
Vergabeerfolg konnten die Kosten deutlich unterschritten werden», freute sich Hansjörg Hess. Der
Kanton Zürich und die SBB haben für das grösste Projekt im Rahmen «S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung»
insgesamt rund 60 Mio. Franken investiert. Das gesamte Investitionsvolumen der 3. Teilergänzung
beträgt rund 200 Mio. Franken. Mit diesen punktuellen Ausbauten auf dem Gebiet der S-Bahn Zürich
wird die Mobilität in der Grossagglomeration verbessert.
Weitere Informationen zur S-Bahn Zürich 3. Teilergänzung sind unter
www.sbb.ch/bahnausbauten und
www.zvv.ch abrufbar.
Medienmitteilung vom 21. November 2007
Noch mehr ZVV-Nachtnetz
Mit dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wird das ZVV-Nachtnetz weiter ausgebaut. Im
Sinne der Nachtnetzvision werden weitere S-Bahnlinien zum Stundentakt verdichtet. Zudem verkehren
neu auf zwei Korridoren Nacht-S-Bahnen anstelle von Nachtbussen.
In nur fünf Jahren hat sich die Nachfrage auf dem ZVV-Nachtnetz mehr als verdoppelt. 2007
nutzten bisher pro Nacht durchschnittlich rund 9’200 Fahrgäste das Nachtangebot. Dank dieser
grossen Nachfrage kann das Nachtnetz auch in diesem Jahr kostendeckend betrieben werden. Um die
weiter steigende Nachfrage befriedigen zu können und im Hinblick auf die
Fussball-Europameisterschaft im Juni 2008, wird das ZVV-Nachtnetz auf den Fahrplanwechsel am 9.
Dezember 2007 (gültig ab der Nacht von Samstag, 8.12. auf Sonntag, 9.12.) weiter ausgebaut.
Angebotsausbauten bei den Nacht-S-Bahnen
- Im Sihltal wird die neue Nacht-S-Bahn SN4 zwischen Zürich HB und Langnau-Gattikon im
Stundentakt eingeführt. Die bisherige SN4 zwischen Winterthur, Schaffhausen und Stein am Rhein
erhält neu die Liniennummer SN3.
- Von Zürich HB nach Affoltern a.A., Zug und Baar wird die neue Nacht-S-Bahn SN9 im
Stundentakt eingeführt.
- Die bisherige Linie SN3 (Zürich – Dietikon – Baden – Lenzburg – Aarau) wird neu mit der SN1
verbunden und erhält die neue gemeinsame Liniennummer SN1. Das stündliche Angebot wird von Dietikon
bis nach Lenzburg verlängert.
- Die SN7 von Zürich nach Kloten und Bassersdorf sowie die SN8 am linken Zürichseeufer werden
auf den Stundentakt verdichtet.
- Die bereits bestehenden Verbindungen ab Winterthur mit der THURBO Nightline in den Kanton
Thurgau und der THURBO Nightline in den Kanton St. Gallen werden neu drei statt zweimal pro Nacht
fahren.
Anpassungen bei den Nachtbussen
- Durch die Einführung der SN4 wird der Nachtbus N12 entlastet. Mit der angepassten
Linienführung N12 werden Gebiete im Raum Wollishofen und Altstetten neu besser erschlossen.
- Die bisherigen Linien N22 und N23 ab Bellevue werden eingestellt und gewährleisten neu den
Anschluss an die SN9. Bus N22 fährt stündlich ab Birmensdorf via Oberlunkhofen, Jonen, Ottenbach
nach Obfelden und zweistündlich weiter bis Maschwanden. Der Nachtbus N23 verkehrt zweistünd-lich ab
Bonstetten-Wettswil via Bonstetten und Wettswil nach Stallikon.
- Die zusätzliche Anschlusslinie N24 ab Affoltern a.A. fährt via Aeugst, Hausen und Kappel
nach Rifferswil im Zweistundentakt.
- Die Nachtbusse N26, N27 und N52 werden zum Stundentakt verdichtet.
Nachtzuschlag auch im 2008
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss auch nach dem Fahrplanwechsel zusätzlich zum ZVV-Ticket
einen Nachtzuschlag lösen. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig.
Günstiger fährt man mit der Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält oder
mit der zkbnightcard: Deren Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag lösen. Das
ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Medienauskunft: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz, 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 25. Oktober 2007
ZVV macht Zeitumstellung mit
Die Umstellung auf die Winterzeit verlängert die Nacht vom Samstag auf den Sonntag (27./28.
Oktober) um eine Stunde. Busse und S-Bahnen des ZVV-Nachtnetzes passen sich an und fahren
durchgehend im Stundentakt. So kommen auch Nachtschwärmer, die um drei Uhr ihre Uhr nicht
zurückstellen, nach Hause. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser langen Nacht gelöst werden.
Am kommenden Wochenende wird die Sommerzeit auf die Winterzeit umgestellt. Dies verlängert
die Nacht vom Samstag auf den Sonntag um eine Stunde. Doch nicht nur die Nacht wird länger, auch
das ZVV-Nachtnetz ist eine Stunde länger in Betrieb. Ausserdem verkehren die meisten Nacht-S-Bahnen
und -busse in den Regionen stündlich statt im Zweistundentakt. Wer die Uhr nicht pünktlich um drei
Uhr zurückstellt, kommt also trotzdem nach Hause. Eine Übersicht der Abfahrtszeiten der
Nachtnetzlinien ist unter
www.zvv.ch/nachtnetz abrufbar.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger fährt man mit der
Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen und Inhaber einer
zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag zu lösen. Das ZVV-Nachtnetz
wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Medienmitteilung vom 23. Oktober 2007
ZVV-Preisanpassung per Ende 2008: Start der Vernehmlassung
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) plant, die Preise der ZVV-Tickets per Ende 2008 um
durchschnittlich 3 % zu erhöhen. Die Preise werden linear erhöht, hinzu kommen zwei strukturelle
Anpassungen. Die Vernehmlassung bei Gemeinden, Verkehrsunternehmen
und regionalen Verkehrskonferenzen ist gestartet.
Die aufgelaufene Teuerung von rund 2 % sowie steigende Löhne und Treibstoffpreise verursachen
dem ZVV Mehrkosten. Hinzu kommen Investitionen in Leistungsverbesserungen, wie beispielsweise neues
Rollmaterial. Eine Preiserhöhung der ZVV-Tickets und -Abonnemente um durchschnittlich
3 % auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2008 soll helfen, diese zusätzlichen Kosten und
Investi-tionen zu finanzieren. Nebst einer linearen Preiserhöhung (im Umfang von 2.2 %) sollen zwei
strukturelle Anpassungen vorgenommen werden.
Übertragbare Abonnemente werden teurer
Heute kostet ein übertragbares Abonnement 9 % mehr als ein persönliches. Mit der nächsten
Tariferhöhung soll diese Differenz auf 12 % erhöht werden. Nachdem die Preisdifferenzierung Ende
2004 eingeführt wurde, stiegen 70 % der AbonenntInnen von übertragbaren Abos auf persönliche Abos
um. Wer heute ein übertragbares Abo kauft, setzt bewusst auf den Vorteil, dass mehrere Personen
davon Gebrauch machen können. Dies bedeutet, dass diese Abos stärker genutzt werden als die
persönlichen Abos. Deshalb ist eine weitere Preisanpassung angebracht.
Anpassung der Rabattierung der Jahresabonnemente
Der Rabatt auf ZVV-Jahresabos für drei und mehr Zonen beträgt heute 28 %. Bereits auf die
letzte Preiserhöhung im Dezember 2006 wurde beschlossen, dass die Rabattierung der ZVV-Jahresabos
für drei und mehr Zonen dem nationalen Standard von 25 % angepasst wird. Um einen allzu starken
Aufschlag zu vermeiden, erfolgt die Angleichung schrittweise. Ab der kommenden Tarifanpassung
beträgt der Rabatt 27 % und liegt damit immer noch über dem nationalen Standard.
Vernehmlassung gestartet
Vor der Festsetzung des Tarifs können sich die Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die
regionalen Verkehrskonferenzen im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Vernehmlassungs-verfahrens
zu den geplanten Änderungen äussern. Die Vernehmlassung dauert bis 3. Dezember 2007.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV: 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 11. Oktober 2007
Mehr Platz für Kinderwagen und Velos
In den 114 Doppelstockzügen der Zürcher S-Bahn erhalten Fahrgäste mit viel Gepäck, Kinderwagen
und Velos mehr Platz. Dafür werden die Trennwände in den Eingangsbereichen entfernt. Diese
Massnahme erfolgt aufgrund der Ergebnisse des Markttests, den SBB und ZVV im Herbst 2006
durchgeführt haben. Der erste, umgebaute Doppelstockzug verkehrt ab heute.
Im Herbst 2006 haben die SBB und der ZVV mit einem Markttest untersucht, ob Stehplatzzonen in
den Doppelstockzügen der Zürcher S-Bahn ein schnelleres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Dafür
wurden in einer Komposition die Trennwände in den Eingangsbereichen entfernt. Der Test ergab, dass
der zusätzliche Raum hauptsächlich Vorteile für Fahrgäste mit viel Gepäck, Kinderwagen oder Velos
brachte und von diesen auch rege benutzt wurde.
Um diese Vorteile nutzen zu können, werden in den Steuerwagen sowie im Wagen mit 1. und 2.
Klasse bei je einem Einstiegsbereich die Trennwände entfernt. Die Eingangsbereiche der 2.
Klasswagen werden nicht umgestaltet, weil diese Wagen ab 2011 durch neue, niederflurige Wagen
ersetzt werden.
Der ZVV hat die Umbauarbeiten bei den 114 Zugskompositionen der SBB im Rahmen von
ordentlichen Sanierungsarbeiten bis 2010 in Auftrag gegeben. Der erste, umgebaute Doppelstockzug
verkehrt seit heute auf dem S-Bahnnetz. Die Kosten betragen je Komposition 7'400 Franken und werden
vom ZVV getragen.
Kontakt:
Michèle Bamert, Medienstelle SBB, 051 222 22 62
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 27. September 2007
Pilotbetrieb der neuen ZVV-Automaten verschoben
Die ersten neuen ZVV-Ticketautomaten werden nicht wie ursprünglich geplant Ende 2007, sondern im
Frühling 2008 in der Stadt Zürich in Betrieb genommen. Die Programmierung der zentralen Software
beansprucht mehr Zeit als vorgesehen.
Der Pilotbetrieb der 35 ersten neuen ZVV-Ticketautomaten wurde von Ende 2007 auf den Frühling
2008 verschoben. Grund: Die Programmierung der zentralen Software beansprucht mehr Zeit als
ursprünglich vorgesehen. Obwohl die Inbetriebnahme der neuen Ticketautomaten zum geplanten Termin
möglich gewesen wäre, beschlossen der ZVV, die mit der Projektumsetzung beauftragten VBZ und der
Lieferant ACS, den Pilotbetrieb erst nach Vorliegen aller geplanten Software-Funktionalitäten zu
starten. Die Terminverschiebung verursacht ZVV und VBZ keine Mehrkosten. Die bestehenden
ZVV-Automaten werden wie geplant bis Ende 2009 ersetzt.
Nach dem Pilotbetrieb in der Stadt Zürich sollen ab Januar 2009 im ganzen ZVV-Gebiet rund
1100 neue Ticketautomaten die alten Automaten ablösen. Der Verkehrsrat bewilligte dafür einen
Kredit von 63 Mio. Franken. Gesamthaft werden im ZVV-Gebiet ungefähr gleich viele Ticketautomaten
eingesetzt werden wie bisher, ihre Einsatzstandorte können jedoch der Nachfrage entsprechend
teilweise ändern.
Kontakt:
Lorenzo Martinoni, Gesamtprojektleiter S-POS, 043 288 48 23
Medienmitteilung vom 25. September 2007
18’000 Kinder unterwegs mit Ferienpässen
In den vergangenen Sommerferien profitierten so viele Kinder wie noch nie von den stark
vergünstigten Ferienpässen, welche der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) mit sponsert. Insgesamt wurden
18'000 Pässe verkauft, wobei der vom ZVV neu geschaffene ZVV-SummerPass mit 9’300 verkauften Pässen
den grössten Teil ausmachte.
Seit einigen Jahren bieten lokale und regionale Organisationen in Zusammenarbeit mit dem ZVV
Ferienpässe für 6- bis16-jährige Kinder und Jugendliche an. Um allen Kindern im Kanton eine
günstige Mobilität zu ermöglichen, schuf der ZVV für diesen Sommer erstmals zusätzlich ein eigenes
Angebot – den ZVV-SummerPass. Für 20 Franken konnten die Kinder fünf Wochen lang unbeschränkt im
ZVV-Netz fahren sowie den Zoo Zürich, das Technorama und das Sauriermuseum Aathal besuchen. Mit
rund 9'300 verkauften ZVV-SummerPässen wurden die Verkaufsziele für das erste Jahr bereits
übertroffen.
Mit der Unterstützung der Ferienpässe und dem eigenen SummerPass will der ZVV die Mobilität
der Kinder und Jugendlichen fördern. Daheimgebliebene sollen sich mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln unbeschränkt im Kanton Zürich bewegen können und somit den ZVV früh kennen lernen.
Medienauskunft:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Leadhouse Schüler & Jugendliche, Tel. 044 936 53 41,
Natel 079 417 34 25
Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom 21. September 2007
Tram Zürich-West: Nutzen für den ganzen Kanton
Am 25. November 2007 kommt der kantonale Kreditanteil von 90 Millionen Franken an das Tram
Zürich-West zur Abstimmung. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und der Zürcher Stadtrat Andres
Türler bekräftigten an einer gemeinsamen Medienkonferenz die Notwendigkeit einer neuen Tramlinie im
Entwicklungsgebiet Zürich-West für Stadt und Kanton. Das Tram Zürich-West soll im Dezember 2011 den
Betrieb aufnehmen.
Der Regierungsrat hat das Datum für die kantonale Abstimmung festgelegt. Die Stimmbürgerinnen
und Stimmbürger des Kantons Zürich werden am 25. November 2007 über den kantonalen Kredit von
höchstens 90 Millionen Franken an den Bau des Trams Zürich-West entscheiden. Dies, nachdem die
Bevölkerung der Stadt Zürich dem städtischen Kredit über 59 Millionen Franken bereits am 17. Juni
2007 klar zugestimmt hat.
Pendelnde aus dem ganzen Kanton profitieren vom Tram Zürich-West
Regierungspräsidentin Rita Fuhrer, Volkswirtschaftsdirektorin, und Stadtrat Andres Türler,
Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, bekräftigten heute Morgen vor den Medien,
dass das Tram Zürich-West nicht nur für die Stadt, sondern für den gesamten Kanton von grossem
Nutzen sein wird. Laut Prognosen werden in den nächsten Jahren 40 Prozent mehr Arbeitsplätze im
Gebiet Zürich-West entstehen. Insbesondere Pendelnde aus dem gesamten Wirtschaftsraum Zürich, die
in Zürich-West arbeiten oder das grosse Freizeitangebot nutzen, werden von einem gut ausgebauten
öffentlichen Verkehrsnetz profitieren. Das Tram Zürich-West wird die zwei wichtigen S-Bahnhöfe
Hardbrücke und Altstetten verbinden und somit Anschlüsse für den ganzen Kanton schaffen. Es ist
eine Chance für Kanton und Stadt, ein wachsendes Quartier vorausschauend, nachhaltig und
leistungsfähig zu erschliessen und den öffentlichen Verkehr weiter zu stärken.
Baubeginn Sommer 2008, Eröffnung Dezember 2011
Der Kantonsrat hat im Februar dieses Jahres zum Staatsbeitrag von höchstens 90 Millionen
Franken an den Bau des Trams Zürich-West ja gesagt. Gegen diesen Beschluss haben der Bund der
Steuerzahler und der Verein «Pro Zürich West» das Referendum ergriffen. Durch das Zustandekommen
des Referendums und die daraus resultierende Abstimmung im Kanton hat sich der Projektablauf
verzögert. Der Baubeginn ist frühestens im Sommer 2008 nach der Fussball-Europameisterschaft
möglich. Die Betriebsaufnahme ist neu im Dezember 2011 geplant.
Hängige Beschwerden gegen die Baubewilligung gefährden Bundesbeitrag
Aus dem Infrastrukturfonds ist für das Projekt Tram Zürich-West ein Bundesbeitrag von 75
Millionen Franken an die Gesamtkosten von 150 Millionen Franken vorgesehen. Dieser Beitrag halbiert
den kantonalen und den städtischen Beitrag, der Bau muss jedoch im Jahr 2008 beginnen. Sorgen
bereiten Regierungspräsidentin Rita Fuhrer und Stadtrat Andres Türler, dass beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen die Baubewilligung eingegangen und hängig sind. Wenn
diese nicht rasch erledigt werden können, sind der rechtzeitige Baubeginn und damit auch der
grosszügige Bundesbeitrag gefährdet. Im Moment ist ein Antrag zum Entzug der aufschiebenden Wirkung
dieser Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht hängig.
Weitere Projektinformationen sind unter
www.zuerich-west.ch abrufbar.
Ansprechpersonen für Fragen:
Kanton: Thury Bachmann, Projektleiter Verkehr und Infrastruktur Strasse,
Volkswirtschaftsdirektion,
Telefon 043 259 31 32, Natel 079 414 59 05
Stadt: René Guertner, Projektleiter VBZ, Telefon 044 434 47 95, Natel 078 833 22 20
Medienmitteilung vom 20. September 2007
Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon
Ein bedeutender Tag für Zürich und die SBB
Heute Morgen feierten der Kanton und die Stadt Zürich gemeinsam mit der SBB und dem ZVV im
Zürcher Hauptbahnhof den offiziellen Auftakt der Bauarbeiten für die Durchmesserlinie Altstetten–Z
ürich HB–Oerlikon. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer, Stadtrat Martin Waser und SBB CEO Andreas
Meyer nahmen gemeinsam den symbolischen Spatenstich vor. Die Durchmesserlinie bringt ab 2013 einen
spürbaren Angebotsausbau.
Nach neun Jahren der Planung ist es soweit: Die Bauarbeiten für die Durchmesserlinie
Altstetten–Zürich HB–Oerlikon können beginnen, die Bagger und Baumaschinen sind aufgefahren. Mit
einem symbolischen Spatenstich in der Haupthalle des Zürcher Hauptbahnhofs feierten heute Morgen
die Stadt und der Kanton Zürich gemeinsam mit der SBB und dem ZVV in Anwesenheit von rund 200
geladenen Gästen den offiziellen Auftakt der Bauarbeiten. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer,
Stadtrat Martin Waser und SBB CEO Andreas Meyer legten selbst Hand an. Ausgerüstet mit Warnweste
und Helm führten sie den Spatenstich in der Haupthalle des Bahnhofs symbolisch in einem mit Sand
gefüllten Kubus aus. Regierungspräsidentin Rita Fuhrer betonte dabei, dass die Zürcher Bevölkerung
die Durchmesserlinie mittrage: «82 Prozent der Zürcher Stimmberechtigten stimmten im Jahr 2001 für
den Staatsbeitrag zum Bau der Durchmesserlinie. Ich kann mich an kein Projekt erinnern, das so
unbestritten war.» Und Stadtrat Martin Waser ergänzte: «Zürich steht voll und ganz hinter der neuen
Durchmesserlinie: Es ist eine gute Investition in die Zukunft.».
Bessere Anschlüsse, neue Verbindungen
Die 9,6 km lange Durchmesserlinie bildet einen zentralen Teil der West-Ost-Achse des
nationalen Schienenverkehrs. Als Kapazitätssteigerung für den Hauptbahnhof ermöglicht sie ab 2013
neue Angebotskonzepte im S-Bahn- und Fernverkehr: «Zürich ist für die SBB ein bedeutender Knoten.
Werden die Kapazitäten hier ausgebaut, so profitiert nicht nur die Region Zürich, sondern die ganze
Schweiz», erklärte SBB CEO Andreas Meyer. Die Bahnkunden erhalten demnach noch bessere Anschlüsse,
und es entstehen neue Verbindungen.
Die Durchmesserlinie durchquert die Stadt Zürich von Altstetten über den Hauptbahnhof bis
nach Oerlikon. Herzstück ist der zweite unterirdische Durchgangsbahnhof Löwenstrasse: Er wird 16
Meter unter den heutigen Gleisen 4 bis 9 gebaut. Der Bahnhof Löwenstrasse und der Weinbergtunnel
können im Dezember 2013 mit neuen Verbindungen für den S-Bahnverkehr eröffnet werden. Ab 2015
ermöglicht die Anbindung Zürich HB–Altstetten die abschliessende Verbesserung auch für den
Fernverkehr. Damit wird die Durchmesserlinie vollständig sein. Detaillierte Informationen zum
Projekt, zu aktuellen Bauarbeiten und Behinderungen sind erhältlich unter
www.durchmesserlinie.ch. Die
Bauarbeiten sind so geplant, dass sie den Bahnbetrieb nicht einschränken. Sollten sie trotzdem eine
kurzfristige Änderung des Fahrplans bewirken, wird auf vorgängig genannter Homepage informiert.
Ausstellung im Hauptbahnhof zum Projekt
Am 20. September 2007 wird im Hauptbahnhof Zürich die Ausstellung zum Projekt
Durchmesserlinie unter dem Titel «Mitten durch Zürich – überall hin» eröffnet. Hier erfahren
Anwohnerinnen und Anwohner, Bahnreisende und weitere Interessierte alles über das Projekt. Der
Eingang zur Ausstellung befindet sich in der Halle Sihlquai beim Abgang Gleis 18, Sektor C. Der Weg
ist ab Halle Sihlquai markiert.
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag, 14 Uhr – 20 Uhr
Samstag, 11 Uhr – 17 Uhr
| Zeitplan Gesamtprojekt Durchmesserlinie | ||
| Baubeginn: | September 2007 | |
| Spezialtiefbauarbeiten Ostteil (Deckelbauweise): | September 2007 bis Oktober 2010 | |
| Aushub und Rohbau Westteil: | April 2009 bis Ende 2012 | |
| Aushub und Rohbau Ostteil: | Oktober 2009 bis Ende 2012 | |
| Beginn Innenausbau: | Mai 2012 | |
| Beginn Bahntechnikarbeiten: | Januar 2012 | |
| Inbetriebnahme Bahnhof Löwenstrasse
und Weinbergtunnel: |
Dezember 2013 | |
| Abschnitt Langstrasse bis Altstetten: | Inbetriebnahme 2015 |
Medienmitteilung vom 14. September 2007
Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon
Die Aufträge für die ersten fünf Baulose sind erteilt –
Kanton Zürich bewilligt Zusatzkredit
SBB und ZVV informierten heute Morgen über die Vergabe der ersten fünf Baulose für die
Durchmesserlinie (DML). Die Vergabesumme fiel allerdings höher aus als erwartet. Deshalb bewilligte
der Kanton Zürich einen Zusatzkredit. Die Bauarbeiten beginnen termingerecht. Ab 2013 ermöglicht
die Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon einen spürbaren Angebotsausbau.
Heute Vormittag informierten SBB und ZVV über die Vergabe der ersten fünf Baulose für den Bau
der Durchmesserlinie. Die vergebenen Baulose umfassen die Logistik und den Rohbau des
unterirdischen Bahnhofs Löwenstrasse, die Unterquerung des Südtrakts, den Bau des Weinbergtunnels
sowie die Einbindung Oerlikon.
Für die ausgeschriebenen Baulose gingen verschiedene Offerten ein. Alle Bewerber erfüllten
die jeweiligen Anforderungskriterien, und die Unternehmen mit den wirtschaftlich besten Angeboten
wurden zu Offertverhandlungen eingeladen. Den Zuschlag erteilte die SBB jeweils dem Bewerber mit
dem günstigsten Angebot. Die Vergabeentscheide wurden am 15. August 2007 im Schweizerischen
Handelsamtsblatt publiziert. Am 4. September 2007 endete die 20-tägige Rekursfrist ohne
Einsprachen. Damit steht dem offiziellen Baubeginn nichts mehr im Weg. Darüber freute sich Hansjörg
Hess, Leiter SBB Infrastruktur, heute vor den Medien: «Nach neunjähriger Planungsarbeit ist es für
alle Beteiligten ein gutes Gefühl, nun mit den Arbeiten beginnen zu können.»
Die Kosten für den Bau der gesamten Durchmesserlinie wurden im Jahr 2001 aufgrund einer
Projektstudie auf 1,45 Mrd. Franken geschätzt (Preisbasis 2000). Zudem wurde eine Kostengenauigkeit
von +/- 30 Prozent festgelegt. Auf Basis der Studie genehmigten Bund, Kantonsrat und die
Stimmberechtigten des Kantons Zürich das Projekt.
Wie die Vergabe der ersten fünf Baulose jetzt gezeigt hat, führten die seit 2001 allgemein
verbesserte Wirtschaftslage, die höheren Stahlpreise sowie gestiegene Deponiekosten für
Aushubmaterial zu höheren Baukosten: Mit 667,1 Mio. Franken fallen die effektiven Kosten um rund
129,5 Mio. Franken höher aus als die budgetierten 537,6 Mio. Franken. Hinzu kommen zusätzliche
Kosten von rund 105 Mio. Franken für nachträglich vom Bundesamt für Verkehr verlangte Fluchtstollen
im Weinbergtunnel und für Projektrisiken. Damit belaufen sich die Mehrkosten bei den ersten fünf
Baulosen auf insgesamt 234,5 Mio. Franken. Dies entspricht gegenüber den in der Projektstudie
prognostizierten Kosten einer Erhöhung um 16 Prozent.
Rechnet man die aufgelaufene Teuerung und die Investitionen Dritter in der Höhe von 138 Mio.
Franken hinzu, kostet die Durchmesserlinie gemäss heutigem Kostenstand insgesamt 1'822,5 Mio.
Franken. Für die Teuerung ist kein zusätzlicher Kredit notwendig; diese wurde im Kanton Zürich
bereits mit der Volksabstimmung im Jahr 2001 genehmigt.
Ende August 2007 informierte die SBB Bund und Kanton Zürich über die Mehrkosten. Aufgrund der
zeitlichen Dringlichkeit bewilligte der Regierungsrat anfangs September 2007 einen Zusatzkredit von
93,8 Mio. Franken – 40 Prozent der gesamten Mehrkosten von 234,5 Mio. Franken – und informierte den
Kantonsrat. Dank dieses Vorgehens kann der Terminplan eingehalten werden und die Bauarbeiten können
wie geplant beginnen. Am 20. September 2007 erfolgt der offizielle Spatenstich termingerecht.
In diesem Sommer wurde bereits das nächste Baulos für den Abschnitt Altstetten bis
Langstrasse ausgeschrieben. Voraussichtlich im Frühling 2008 wird der Vergabeentscheid fallen. Für
Rohbauarbeiten werden dann zu einem späteren Zeitpunkt noch zwei weitere Baulose (Rampenbauwerke
Bahnhof Löwenstrasse sowie Einbindung Oerlikon 2. Teil) vergeben.
Die Eröffnung des Bahnhofs Löwenstrasse und des Weinbergtunnels nach Oerlikon 2013 wird im
Bahnverkehr im Grossraum Zürich eine weitere Angebotsverbesserung zugunsten der Reisenden
erlauben.
Medienmitteilung vom 30. August 2007
"Panta Rhei" ist auch ein (wintertaugliches) Schiff
Ab Dezember 2007 bietet die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) erstmals eine grosse
Winter-Nachmittagsrundfahrt an. Dies hat der Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV)
beschlossen. Zum Einsatz kommt das neue, wintertaugliche ZSG-Schiff "Panta Rhei".
Auf dem Zürichsee den Winter geniessen
Die ZSG baut ihr Angebot in den Wintermonaten aus. Dies hat der Verkehrsrat beschlossen. Ab
Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 können Fahrgäste den Zürichsee auch bei winterlichen
Aussentemperaturen im warmen Innern geniessen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Die neue
Nachmittagsrundfahrt mit Abfahrt am Bürkliplatz um 13.30 Uhr wird während der kalten Jahreszeit
täglich auf der Strecke Zürich – Halbinsel Au – Rapperswil und zurück angeboten.
"Panta Rhei" soll nicht im Hafen stehen
Das im Frühling 2007 beschaffte Motorschiff "Panta Rhei" wird in den nächsten Wochen in der
ZSG-Werft umgebaut und ab Dezember wieder in Betrieb genommen. Es kann geheizt werden und bietet
rund 250 Fahrgästen einen Sitzplatz an der Wärme. Damit hat die ZSG ein ideales Schiff für eine
gemütliche Winterrundfahrt, und die "Panta Rhei" kann sofort nach ihrem Umbau in See stechen. Dank
diesem neuen Winter-Angebot generiert die "Panta Rhei" zusätzliche Einnahmen und wird ganzjährig
optimal eingesetzt und genutzt.
Kundenbedürfnis erfüllen
Das neue Verbundangebot ist die erste winterliche Rundfahrt von Zürich nach Rapperswil und
zurück. Kundenumfragen und bestehende Angebote auf anderen Schweizer Seen haben gezeigt, dass
Rundfahrten im Winter gefragt und beliebt sind.
Medienauskunft:
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Conny Hürlimann, Medienstelle ZSG, 044 487 13 43
Medienmitteilung vom 23. August 2007
Z-Pass: Preisanpassung per Ende 2007
Die Z-Pass Preise werden per Dezember 2007 um durchschnittlich 1.2 Prozent angehoben. Von der
Preisanpassung sind alle Z-Pass-Abonnemente betroffen.
Der Direkte Verkehr, welchem auch die SBB angeschlossen sind, sowie die Tarifverbunde Ostwind
und Schwyz/Zug werden ihre Preise per 9. Dezember 2007 anheben. Dies hat Auswirkungen auf die
Z-Pass Preise, welche um durchschnittlich 1.2 Prozent erhöht werden. Betroffen sind die Preise
aller Z-Pass Abonnemente inkl. Z-BonusPass in allen Korridoren:
-
Korridor A-Welle - ZVV: durchschnittlich 0.71 Prozent
-
Korridor FlexTax - ZVV: durchschnittlich 0.8 Prozent
-
Korridor Schwyz/Zug - ZVV: durchschnittlich 1.63 Prozent
-
Korridor Ostwind - ZVV: durchschnittlich 1.62 Prozent
Medienauskunft: Lorenzo Martinoni, ZVV, 043 288 48 23
Mit dem Z-Pass über die Kantonsgrenzen hinweg
Der ZVV, seine Nachbarverbunde und die SBB haben mit dem Z-Pass ein gemeinsames
Fahrausweisangebot entwickelt, das auf einem Zonensystem basiert und grenzüberschreitende Fahrten
mit Start oder Ziel innerhalb des ZVV deutlich vereinfacht. Der Z-Pass ist als Monats- und
Jahresabonnement für eine beliebige Zonenkombination erhältlich und im gewählten Gebiet auf allen
öffentlichen Verkehrsmitteln gültig. Seit Dezember 2006 wird der Z-Pass auch für Firmen als
Z-BonusPass angeboten. Weitere Informationen unter
www.z-pass.ch.
Medienmitteilung vom 21. August 2007
Durch die „ZVV-Trophy“ fit für den öffentlichen Verkehr
Ab dieser Woche testen erneut über zweihundert Schulklassen aus dem Kanton Zürich ihr Wissen
über den öffentlichen Verkehr und treten im Wettbewerb „ZVV-Trophy“ gegen-einander an. In Gruppen
reisen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Bus, Bahn, Tram und Schiff durch den Kanton
und beantworten Fragen zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). Als Hauptgewinn winkt ein Klassenlager in
einer Schweizer Jugendherberge im Wert von 5'000 Franken.
Nachdem letztes Jahr 232 Schulklassen an der „ZVV-Trophy“ teilnahmen, werden dieses Jahr noch
mehr Anmeldungen erwartet. Durch die „ZVV-Trophy“ lernen die Schüler/innen der 7. bis 9. Klasse,
sich im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) zu orientieren. Sie planen und bereisen die Trophy-Routen,
die quer durch den Kanton Zürich führen, und treten in einem Wettbewerb gegeneinander an. Sieger
wird diejenige Klasse, welche am meisten über den ZVV weiss. Der ZVV offeriert den Schüler/innen
Trophy-Tageskarten, mit denen sie einen Tag im ZVV reisen können. Der Gewinnerklasse winkt zudem
ein Klassenlager in einer Schweizer Jugendherberge im Wert von 5'000 Franken.
Der ZVV hat sich zum Ziel gesetzt, den Schüler/innen des Kantons Zürich den öffentlichen
Verkehr näher zu bringen. Durch die „ZVV-Trophy“ können sie in Gruppen ohne Begleitung von
Erwachsenen den ZVV einen halben Tag lang erleben.
Auf
www.trophy.zvv.ch können sich die
Schulklassen anmelden, die Fragebogen herunterladen sowie ihre Resultate erfassen. Die Schülerinnen
und Schüler haben zudem die Möglichkeit, ihre Trophy-Erlebnisse in der Foto-Gallerie zu
veröffentlichen.
Die „ZVV-Trophy“ 2007 läuft bis am 7. Dezember. Weitere Informationen unter
www.trophy.zvv.ch.
Medienauskunft: Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Leadhouse Schüler & Jugendliche,
Tel. 044 936 53 441, Natel 079 417 34 25
Reportage „Unterwegs mit einer Klasse“
Falls Sie einen Bericht über eine Klasse „unterwegs auf der Trophy“ publizieren möchten,
nehmen Sie bitte mit Andrea Larry, 044 936 53 41, Kontakt auf.
Medienmitteilung vom 8. August 2007
ZVV ist auch ein Partygänger
Auch zur diesjährigen Street Parade sind S-Bahn, Tram und Bus im Zürcher Verkehrs-verbund mit
einem Sonderfahrplan bis 4 Uhr morgens auf Achse. Die meisten Stadtlinien der VBZ verkehren sogar
durchgehend. Auch das ZVV-Contact ist die ganze Nacht für Fragen zum Fahrplan erreichbar.
Nicht vergessen: Ab 01.00 Uhr ist für die Benutzung des Street Parade-Nachtangebots des ZVV
zusätzlich zum Ticket ein Nachtzuschlag (CHF 5.-) nötig.
ZVV verkehrt rund um die Uhr
Wer an der 15. Street Parade teilnimmt, lässt sein Auto besser zu Hause. Denn im Auftrag
des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) werden in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag
(11./12. August 2007) S-Bahn, Tram und Bus ihren Betrieb weit über Mitternacht hinaus
verlängern und bis vier Uhr morgens nach Spezialfahrplan im ganzen Kanton Zürich verkehren. Während
die meisten städtischen Tram- und Buslinien der VBZ gar die ganze Nacht hindurch im Einsatz stehen,
verkehren die S-Bahnlinien bis 4 Uhr morgens im Stundentakt. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof
endet, übernehmen verschiedene Regionalbusse die Spätheimkehrer ab den Bahnhöfen. Im Einsatz stehen
PostAuto Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland VZO, die Verkehrsbetriebe
Glattal VBG, Stadtbus Winterthur sowie die Zimmerbergbusse der SZU.
Auch national verkehren Extrazüge
Aber auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen attraktive Spätverbindungen.
Nacht-Extrazüge der SBB bringen die Fahrgäste ab Zürich nach Bern-Lausanne-Genf, nach
Biel-Neuchâtel sowie nach Luzern, Basel und Chur. Ab Winterthur verkehren die Nachtzüge der THURBO
Nightline, mit Anschluss der S12 aus Zürich. Damit ist auch die Ostschweiz während der ganzen Nacht
im Stundentakt ab Zürich erreichbar (Neben dem Ticket ist auch hier ein Nachtzuschlag von CHF. 5.-
erforderlich).
Nachtzuschlag nicht vergessen
Für die Reise auf dem ZVV-Netz in der Street Parade-Partynacht gilt das normale
Ticketsortiment. Zusätzlich ist ab 01.00 Uhr der Nachtzuschlag von CHF 5.- zu bezahlen. Dieser ist
an allen ZVV-Ticketautomaten mit Code *162 erhältlich. Tipp: Nachtzuschlag mit Ticket schon auf der
Hinfahrt am Nachmittag lösen. Damit lässt sich spätnachts ein langes Anstehen vor den
Ticketautomaten vermeiden. Inhaberinnen und Inhaber einer zkbnightcard müssen keinen Nachtzuschlag
lösen. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Weitere Informationen:
ZVV-Contact unter Telefon 0848 988 988, die Anlaufstelle für alle Fragen zum öffentlichen
Verkehr im Kanton Zürich, ist während der Street Parade ebenfalls rund um die Uhr geöffnet und
beantwortet auch in der Nacht auf Sonntag alle Fragen zum Spezialfahrplan.
Das umfassende Nachtangebot des ZVV wird in einer Spezialbroschüre publiziert, welche in den
"official guide" des Vereins Street Parade eingebunden und an den ZVV-Verkaufsstellen erhältlich
ist.
Medienmitteilung vom 30. Juli 2007
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor dem 1. August
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch in der Nacht vor dem 1. August sicher nach Hause.
Die Nacht-S-Bahnen und -busse verkehren vom Dienstag auf den Mittwoch gemäss gewohntem
Nachtnetz-Fahrplan. Der Nachtzuschlag muss auch in dieser Nacht gelöst werden.
Der ZVV ist ausnahmsweise auch unter der Woche nachtaktiv
Wer diesen Dienstag mit dem öffentlichen Verkehr in den Ausgang fährt, kommt damit auch in
den frühen Morgenstunden wieder zurück. Denn in der Nacht vor dem Schweizer Nationalfeiertag
(31. Juli/1. August) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch in der Nacht vor dem 1. August ein
Nacht-zuschlag gelöst werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er
kann
am Automaten mit *162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs
Zuschläge für 27 Franken) oder mit der zkbnightcard: Deren Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen
Nachtzuschlag lösen. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988
Medienmitteilung vom 26. Juli 2007
Der Z-Pass im 2006: Erfreuliche Entwicklung
Auch im zweiten Geschäftsjahr war die Entwicklung von Z-Pass positiv: 13 Prozent mehr Fahrgäste
entschieden sich für ein Z-Pass-Abonnement. Daraus resultierten Verkehrs-erträge von rund 40 Mio.
Franken. Planmässig auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2006 konnte das Z-Pass-Sortiment mit dem
Z-BonusPass erweitert werden.
Immer mehr Z-Pass-Abonnentinnen und -Abonnenten
Im Geschäftsjahr 2006 wurden gesamthaft in allen Korridoren rund 114'000 Z-Pass-Abonnements
verkauft. Dies sind 13 % mehr als im Vorjahr. Das Junioren-Jahresabo war mit einem Wachstum
von fast 19 % klar das beliebteste Z-Pass-Abo. Dieser starke Kundenzuwachs hat sich auch auf
die Verkehrserträge ausgewirkt. Mit 40.8 Mio. Franken lagen diese rund 12 Prozent über den
Vorjahreserträgen.
Regionale Unterschiede
Das stärkste Wachstum wurde im Korridor Ostwind - ZVV (St. Gallen, Thurgau, Zürich) erzielt:
Die
Verkehrserträge stiegen um über 14 Prozent auf 7.1 Mio. Franken. Besonders beliebt in diesem
Korridor war das Junioren-Jahresabo mit einem Wachstum von über 23 Prozent. Der Korridor
A-Welle - ZVV (Aargau, Zürich) blieb mit 18.7 Mio. Franken der ertragreichste Korridor.
Z-Pass entwickelt sich weiter
Das Z-Pass-Sortiment wurde per Fahrplanwechsel im Dezember 2006 erstmals erweitert:
Unternehmen können neu ihren Mitarbeitenden, die nicht im gleichen Kanton arbeiten und wohnen, den
Z-BonusPass anbieten. Das neu entwickelte Abo für Unternehmen und Mitarbeitende konnte
termingerecht und reibungslos eingeführt werden.
Medienauskunft: Lorenzo Martinoni, ZVV, 043 288 48 23
Zum
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Medienmitteilung vom 20. Juli 2007
ZVV-Geschäftsjahr 2006: Mehr Einnahmen dank mehr Fahrgästen
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat 2006 knapp 30 Mio. Franken besser abgeschnitten als geplant. Die Verkehrseinnahmen sind dank mehr Fahrgästen weiter gestiegen und haben das Ergebnis positiv beeinflusst. Im Dezember 2006 konnten sowohl das Tages- als auch das Nachtangebot ausgebaut werden.
Erfreuliches Rechnungsergebnis
Der ZVV schloss das Geschäftsjahr 2006 mit einer Kostenunterdeckung von 286.5 Mio. Franken
ab. Damit wurde der Kredit um 28.8 Mio. Franken unterschritten. Mit dem Verkauf von Fahrausweisen
wurden über 30 Mio. Franken mehr eingenommen als im Vorjahr; dies bei unveränderten Tarifen.
Mehr Fahrgäste, mehr Angebot
Die positive Entwicklung auf der Ertragsseite ist zur Hauptsache darauf zurückzuführen, dass
2006 die Nachfrage weiter anstieg. Insgesamt wurden täglich rund 1.4 Mio. Fahrgäste im ZVV gezählt.
Auf der S-Bahn stieg die Nachfrage um 4% auf rund 332'000 Fahrgäste pro Tag. Mit den Regional- und
Ortsbuslinien reisten ebenfalls rund 4 % mehr Fahrgäste als im Vorjahr. Um dieses anhaltende
Nachfragewachstum auch in Zukunft befriedigen zu können, muss das Angebot den Bedürfnissen
entsprechend ausgebaut werden. Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2006 konnten rund 200
Angebotsänderungen umgesetzt werden, darunter die 1. Etappe der Glattalbahn und die Einführung der
neuen S15 zwischen Rapperswil und Birmensdorf.
Nachfrage auf dem Nachtnetz verdoppelt
Auch das ZVV-Nachtnetz wächst weiter. 2006 waren durchschnittlich rund 8'300 Fahrgäste mit
den Nacht-S-Bahnen und -Bussen unterwegs. In den ersten Monaten 2007 stieg die Nachfrage sogar
weiter auf rund 9'200 Fahrgäste pro Nacht; somit hat sich die Nachfrage innert knapp fünf Jahren
verdoppelt.
Medienauskunft:
Michael Glauser, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09, erreichbar: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
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Medienmitteilung vom 3. Juli 2007
Am Züri Fäscht 2007 sind S-Bahn, Tram und Busse im ZVV rund um die Uhr auf Achse. Und: der ZVV offeriert den Nachtzuschlag
Damit hunderttausende von Festbesucherinnen und -besucher vom 6. bis 8. Juli am Züri Fäscht
ausgelassen feiern können, verkehren S-Bahn, Tram und Busse im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) von
Freitag bis Sonntag rund um die Uhr. Somit gelangen die Festbesucherinnen und -besucher zu jeder
Tages- und Nachtzeit mit dem ZVV bequem ans Fest und wieder nach Hause. Für die Nutzung aller
Nachtangebote des öffentlichen Verkehrs reicht ein gültiges Ticket, denn der ZVV offeriert den
Fahrgästen den Nachtzuschlag.
Wenn Zürich feiert, sind S-Bahn, Tram und Busse in Fahrt. Auch zum diesjährigen Züri Fäscht
wird der öffentliche Verkehr rund um die Uhr auf Achse sein. Über 450 S-Bahn-Extrazüge und weit
über 1000 Tram- und Busverbindungen verkehren während der Festnächte Freitag und Samstag. Die
Linien S1 bis S35 der S-Bahn Zürich (ohne S14) sowie die meisten Linien der VBZ Züri Linie
verkehren ab Zürich durchgehend im Grundtakt. Weitere S-Bahn-Zusatzzüge ergänzen zwischen 23 Uhr
und 2 Uhr das Angebot ab Zürich Stadelhofen und Hauptbahnhof. Somit besteht während dieser Zeit auf
den meisten Linien sogar der Viertelstundentakt. Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet,
übernehmen Regionalbusse die Festfreudigen von der S-Bahn und bringen diese sicher nach Hause. Im
Einsatz stehen PostautAuto Schweiz Region Zürich, die Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland
(VZO), die Verkehrsbetriebe Glattal (VBG), Stadtbus Winterthur sowie die Zimmerbergbusse der
Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU).
Aber auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen die ganze Nacht hindurch Spätverbindungen.
Die SBB führen Nachtextrazüge nach Bern, Luzern, Basel und Chur. Dank der THURBO ist auch die
Ostschweiz stündlich mit dem Züri Fäscht verbunden. In Bern (Moonliner), Luzern (Nachtstern), Brugg
(Nightbird) sowie in Ziegelbrücke bestehen Anschlüsse an regionale Nachtbusse.
ZVV offeriert den Nachtzuschlag
Für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs benötigen die Festbesucherinnen und -besucher ein
gültiges ZVV-Ticket. Für das Nachtangebot verzichtet der ZVV jedoch ausnahmsweise auf den
Nachtzuschlag von fünf Franken. Dem schliesst sich die THURBO an: Auch sie schenkt den
Festfreudigen den THURBO-Nachtzuschlag. Ein gültiges Ticket reicht.
Das beste Ticket ans Züri Fäscht.
Für ein unbeschwertes Züri Fäscht empfiehlt der ZVV, schon auf der Hinreise ein gültiges
Rückreiseticket zu lösen. Wir empfehlen:
Bis 6 Tarifzonen: die Tageskarte. Sie kostet nicht mehr als 2 Einzeltickets, ist aber 24
Stunden unbeschränkt gültig. Die Tageskarte kann an allen Ticketautomaten im ZVV-Gebiet bezogen
werden.
Ab 7 Tarifzonen: den 9-Uhr-Tagespass. Er berechtigt zur unbeschränkten Benutzung aller
öffentlichen Verkehrsmittel im ZVV von 9 Uhr bis Betriebsschluss. Im Zeitraum vom 6. bis 8. Juli
2007 ist der 9-Uhr-Pass bis jeweils 6 Uhr morgens des folgenden Tages gültig. Dieser Pass kann mit
Code *141 an allen ZVV-Ticketautomaten bezogen werden.
Von ausserhalb des ZVV-Gebietes nach Zürich: Zürich City Ticket (SBB bis Zürich HB sowie
alle öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Zürich, ZVV-Zone 10). Erhältlich an jedem
SBB-Bahnschalter.
Informationen zum Fahrplan bei ZVV-Contact, 0848 988 988
ZVV-Contact, die Anlaufstelle für alle Fragen zum öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich, ist
während des Züri Fäschts vom 6. bis 8. Juli ebenfalls rund um die Uhr geöffnet und beantwortet Tag
und Nacht alle Fragen zum Spezialfahrplan.
Medienkontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 8. Juni 2007
„Ich bin (immer noch) auch ein Schiff“
Wer im Besitz eines Tickets des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) ist, kann dank dem geltenden
Zonentarif innerhalb der gelösten Zonen beliebig zwischen Bahn, Bus, Tram
und Schiff wählen. Ein ZVV-Ticket berechtigt somit auch zur Fahrt mit den Schiffen der
Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG). Die Berichterstattung über die geänderte Gültigkeit von
SBB-Streckenbilletten auf dem Zürichsee hat darob zu Unsicherheiten geführt.
Ende April wurde bekannt, dass Streckenbillette der SBB (z.B. von Bern nach Rapperswil) auf
dem Zürichsee nicht mehr automatisch gültig sind. Ein entsprechender Vertrag zwischen ZSG und SBB
wurde auf Anfang 2007 von der ZSG gekündigt. Reisende von ausserhalb des ZVV müssen neu beim
Antritt ihrer Reise entscheiden, ob sie auch die Schiffe der ZSG benutzen möchten und ein
kombi-niertes Zug-Schiff-Billett lösen.
Diverse Kundenreaktionen beim ZVV-Contact haben gezeigt, dass die Berichterstattung über
diese Änderung auch bei den Fahrgästen innerhalb des ZVV Unsicherheit ausgelöst hat. Nicht
betroffen von der neuen Regelung ist das gesamte ZVV-Ticketsortiment. Der Werbeslogan „Ich bin auch
eine Bahn, ein Tram, ein Bus, ein Schiff“, resp. „Ein Ticket für alles“, ist dank dem geltenden
Zonentarif nach wie vor gültig. Ebenfalls ohne Einschränkung gültig sind Generalabonnemente und
SBB-Tageskarten.
Beispiele:
- Ein ZVV-Abonnement für alle Zonen berechtigt zur Fahrt mit allen Verkehrsmitteln innerhalb des ZVV; also auch mit den Schiffen der ZSG, mit den Trams in der Stadt Zürich oder dem Ortsbus in Thalwil.
- Ein Streckenbillett Bern - Rapperswil via Zürich Hauptbahnhof ist nicht mehr automatisch auf dem Zürichsee gültig. Die Reisenden müssen beim Kauf des Billetts entscheiden, ob sie in Zürich auf das Schiff umsteigen wollen und erhalten dann ein kombiniertes Zug-Schiff-Billett.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 31. Mai 2007
Fussballeuropameisterschaft 2008:
Mit dem ZVV zum Spiel und wieder zurück
Während der Fussballeuropameisterschaft im Juni 2008 wird die Schweiz im Ausnahmezustand sein.
So auch der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV): S-Bahnen und Busse werden während dieser drei Wochen Tag
und Nacht verkehren, damit Fussballbegeisterte rund um die Uhr sicher nach Hause kommen. Für die
Finanzierung dieses Sonderangebots ist der ZVV in Verhandlung mit potenziellen Sponsoren.
An der Fussballeuropameisterschaft vom 7. bis 29. Juni 2008 werden während drei Wochen
insgesamt 31 Spiele ausgetragen, davon 15 in der Schweiz. Während diesen drei Wochen werden
S-Bahnen und Busse im ZVV Tag und Nacht fahren.
Solange Zürich feiert, bringt Sie der ZVV nach Hause
In Zürich werden drei Spiele ausgetragen. Zusätzlich sind an verschiedenen Orten im Kanton
öffentliche und private Festareale mit Grossleinwänden (Public-Viewing) geplant. Gemäss Studien des
Bundesamtes für Verkehr (BAV) werden täglich insgesamt bis zu 150'000 Besucherinnen und Besucher in
Zürich erwartet. Um diesen Mehrverkehr, vor allem auch nach den regulären Betriebszeiten,
bewältigen zu können, plant der ZVV ein durchgehendes Verkehrsangebot. Nachts wird sich dieses am
bestehenden Nachtnetz orientieren. Mit dem geplanten, durchgehenden Angebot ist auch
sichergestellt, dass Matchbesucher aus Genf, welche mit dem letzten Fernverkehrszug nach Zürich
zurückkehren, mit dem ZVV Anschluss in die Region haben.
Für die Finanzierung der Mehrleistungen rund um die Europameisterschaft ist der ZVV in
Verhandlung mit potenziellen Sponsoren.
Kontakt: Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Medienmitteilung vom 30. Mai 2007
ZVV-SummerPass: Ferien für 20 Franken
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) lanciert für die kommenden Sommerferien ein neues Produkt für
Schülerinnen und Schüler: den ZVV-SummerPass. Die Kinder und Jugend-lichen können damit für 20
Franken fünf Wochen lang im ganzen ZVV-Gebiet mit Bahn, Bus, Tram und Schiff fahren.
Ferienpässe für Schülerinnen und Schüler, die ein ZVV-Abo beinhalten, haben in einigen
Gemeinden bereits Tradition. Mit dem neuen ZVV-SummerPass bietet der ZVV für alle Kinder und
Jugendlichen von sechs bis 16 Jahren im ganzen Kanton ein solches Angebot an. Die Schülerinnen und
Schülern können für 20 Franken während der Sommerferien den öffentlichen Verkehr kennen lernen und
selbstständig unterwegs sein; sei dies mit Tram, Bus, Bahn, Schiff oder mit der Seilbahn. Ebenfalls
inbegriffen sind unbeschränkte Eintritte in den Zoo Zürich, ins Technorama sowie ins Saurier-museum
Aathal.
Kontakt: Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Leadhouse Schüler, 044 936 53 41 oder 079 417 34
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Medienmitteilung vom 29. Mai 2007
Auflage des nationalen Fahrplanentwurfes
betrifft nicht das Angebot des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV)
Ab 29. Mai 2007 wird im Internet auf
www.fahrplanentwurf.ch der Fahrplanentwurf für den
nationalen öffentlichen Verkehr publiziert. Dabei handelt es sich nicht um die Fahrplan-auflage für
das Angebot im ZVV. Diese findet wieder im ersten Quartal 2008 statt.
Vom 29. Mai bis 11. Juni 2007 wird im Internet auf der Website des Bundesamts für Verkehr das
für die Fahrplanperiode 08/09 (9. Dezember 2007 bis 12. Dezember 2009) vorgesehene Angebot des
öffentlichen Verkehrs publiziert. Davon nicht betroffen ist das Angebot im ZVV: Für die Linien des
Regional- und Ortsverkehrs im ZVV (S-Bahn, Tram, Bus und Schiff) besteht ein eigenes Verfahren. Die
nächste öffentliche Auflage im ZVV findet im März 2008 statt und betrifft die Fahrplanperioden
09/10.
Auf
www.fahrplanentwurf.ch kann die
Bevölkerung jedoch ab 29. Mai 2007 begründete Begehren zu Fernverkehrszügen, welche im Kanton
Zürich halten, an den ZVV richten.
Kontakt: Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung, 043 288 48 30
Fahrplanauflage ab 29. Mai auf
www.fahrplanentwurf.ch
Medienmitteilung vom 15. Mai 2007
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht vor Auffahrt
Das ZVV-Nachtnetz ist ausnahmsweise auch unter der Woche in Betrieb. Die Nacht-S-Bahnen und
-busse verkehren in der Nacht vor Auffahrt gemäss gewohntem Nachtnetz-Fahrplan. Der Nachtzuschlag
muss auch in dieser Nacht gelöst werden.
Der ZVV ist ausnahmsweise auch unter der Woche nachtaktiv
Wer diesen Mittwoch mit dem öffentlichen Verkehr in den Ausgang fährt, kommt damit auch in
den frühen Morgenstunden wieder zurück. Denn in der Nacht vor Auffahrt (16./17. Mai) verkehren die
Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch vor Auffahrt ein Nachtzuschlag gelöst
werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit
*162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27
Franken) oder mit der zkbnightcard: Deren Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag
lösen. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988.
Medienmitteilung vom 26. April 2007
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht auf den 1. Mai
Das ZVV-Nachtnetz ist ausnahmsweise auch unter der Woche in Betrieb. Die Nacht-S-Bahnen und
-busse verkehren gemäss regulärem Nachtnetz-Fahrplan. Der Zuschlag muss auch in dieser Nacht gelöst
werden.
Mit dem ZVV-Nachtnetz in den Tag der Arbeit feiern
Ausnahmsweise ist das ZVV-Nachtnetz auch unter der Woche in Betrieb: In der Nacht auf den 1.
Mai (Montag/Dienstag) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden. Somit kommen
Nachtschwärmer im Zürcher Verkehrsverbund auch in dieser Nacht sicher nach Hause.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch vor dem 1. Mai ein Nachtzuschlag gelöst
werden. Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit
*162 bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27
Franken) oder mit der zkbnightcard: Deren Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag
lösen. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988.
Medienmitteilung vom 12. April 2007
Neues und modernes Rollmaterial für die Zukunft
Heute Morgen haben ZVV und SBB die Strategie für den künftigen Rollmaterialeinsatz vorgestellt.
Die Wachstumsprognosen für die S-Bahn Zürich zeigen deutlich, dass die Zahl der Pendlerinnen und
Pendler auch in den nächsten Jahren stark steigen wird. Deshalb investieren der ZVV und die SBB bis
2012 jährlich über 100 Millionen Franken in den Flottenausbau und -umbau.
Die künftige Siedlungs- und Verkehrsentwicklung des Grossraums Zürichs lässt eine weitere
grosse Zunahme der Verkehrsströme im Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich erwarten. Der ZVV
prognostiziert bis 2025 eine Nachfragesteigerung von rund 80 Prozent bei der S-Bahn. Um diesen
Mehrverkehr bewältigen zu können, investieren die SBB und der ZVV in die Leistungsfähigkeit der
S-Bahn Zürich. Dabei ist die Beschaffung neuer Züge von zentraler Bedeutung.
Der ZVV und die SBB investieren bis 2012 jährlich über 100 Mio. Franken in neues,
leistungsfähiges und behindertengerechtes Rollmaterial. Zusätzlich zu den bestehenden 115
Doppelstock-Pendelzügen (DPZ) und den 60 Doppelstock-Triebzügen (DTZ) bestellt die SBB weitere 60
Doppelstockzüge. Zudem werden für die bestehenden DPZ neue, niederflurige und klimatisierte
Zwischenwagen gekauft. Weiter werden die bestehenden DPZ-Wagen mit einer Klimaanlage nachgerüstet.
Die durch die neuen Zwischenwagen ersetzten DPZ-Wagen werden für Entlastungszüge in den
Hauptverkehrszeiten eingesetzt und ersetzen damit das einstöckige Rollmaterial aus den 60er-
Jahren.
Damit erhöht die SBB das Sitzplatzangebot sowie die Attraktivität und den Komfort des
Rollmaterials für die Kunden. Im Frühling 2007 erfolgt die Ausschreibung für die neuen
Doppelstockzüge und Zwischenwagen. Die Ablieferung beginnt frühestens 2010.
Die Erweiterung der Fahrzeugflotte ermöglicht zusammen mit der Inbetriebnahme der
Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon einen spürbaren Angebotsausbau: Mehr Züge, teilweise
längere Züge, neue S-Bahnlinien und Linienverlängerungen im Raum Winterthur.
Medienmitteilung vom 4. April 2007
ZVV-Nachtnetz auch in der Nacht auf den Karfreitag
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch an Ostern sicher nach Hause. In der Nacht vom
Gründonnerstag auf den Karfreitag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem
Nachtnetz-Fahrplan, ebenso in den Nächten vom Freitag auf den Samstag und vom Samstag auf den
Sonntag. Kein Nachtnetz gibt es in der Nacht auf den Ostermontag.
Mit dem ZVV-Nachtnetz in den Karfreitag feiern
Ausnahmsweise ist das ZVV-Nachtnetz auch unter der Woche in Betrieb: In der Nacht auf den
Karfreitag (5./6. April) verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse wie an den Wochenenden. Somit
kommen die Fahrgäste im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) auch in dieser Nacht sicher nach Hause. Vom
Freitag auf den Samstag und vom Samstag auf den Sonntag fahren die Nacht-S-Bahnen und Busse wie
gewohnt.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis auch an Ostern ein Nachtzuschlag gelöst werden.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Er kann am Automaten mit *162
bezogen werden. Günstiger geht es mit der Zuschlags-Multikarte (sechs Zuschläge für 27 Franken)
oder mit der zkbnightcard: Deren Inhaberinnen und Inhaber müssen keinen Nachtzuschlag lösen. Das
ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Kontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988
Medienmitteilung vom 26. März 2007
Die neuen ZVV-Ticketautomaten nehmen Gestalt an
Das Design der neuen Ticketautomaten im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) steht weitgehend fest. Die
ersten blauen Automaten werden Ende 2007 in der Stadt Zürich in Betrieb genommen. Bis Ende 2009
werden alle rund 1100 Ticketautomaten im ganzen Kanton Zürich installiert. Nebst Barbezahlung mit
Münz werden die Fahrgäste künftig auch mit Debit- oder Kreditkarte bezahlen sowie Mehrfahrtenkarten
oder Abos lösen können.
Im Herbst 2007 werden die ersten 34 neuen ZVV-Ticketautomaten in der Stadt Zürich in Betrieb
genommen. Die neuen Automaten sind blau, verfügen über bedienungsfreundliche Touchscreens und
akzeptieren nebst Münzen auch Debit- und Kreditkarten. Künftig wird es möglich sein, am Automaten
Mehrfahrtenkarten und ZVV-Monatsabonnemente sowie Tickets in die ganze Schweiz zu lösen.
Nach dem Pilotbetrieb in der Stadt Zürich sollen ab Herbst 2008 im ganzen ZVV-Gebiet rund
1100 neue Ticketautomaten die alten Automaten ablösen. Der Verkehrsrat bewilligte dafür einen
Kredit von 63 Mio. Franken. Gesamthaft werden im ZVV-Gebiet ungefähr gleich viele Ticketautomaten
eingesetzt wie bisher, ihre Einsatzstandorte werden jedoch der Nachfrage entsprechend teilweise
ändern.
Medienkontakt:
Lorenzo Martinoni, Gesamtprojektleiter S-POS, 043 288 48 23 (bis 12:30 Uhr)
Medienmitteilung vom 22. März 2007
ZVV-Nachtnetz macht die Zeitumstellung mit
Am kommenden Wochenende erfolgt die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit. Die Uhren
werden um eine Stunde vorgestellt. Auch das ZVV-Nachtnetz macht die Zeitumstellung mit;
Nacht-S-Bahnen und -Busse verkehren nach Spezialfahrplan.
In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag (24./25. März) werden die Uhren um zwei Uhr morgens
um eine Stunde vorgestellt. Alle Nacht-S-Bahnen und -busse im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)
verkehren in dieser Nacht nach einem speziellen Fahrplan. Damit die Fahrgäste nicht vergebens auf
ihre Nacht-S-Bahn oder ihren Nachtbus warten, können sie unter www.zvv.ch/nachtnetz den
Spezialfahrplan abrufen. Bei ZVV-Contact ist er auch telefonisch unter 0848 988 988 erhältlich.
Medienkontakt:
Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Fahrplan-Infos unter:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei
ZVV-Contact: 0848 988 988
Medienmitteilung vom 15. März 2007
ZVV-Nachtnetz: ungebrochenes Wachstum
Letztes Jahr nutzten rund 870’000 Fahrgäste das ZVV-Nachtangebot. Das sind 85 % mehr als im
ersten Betriebsjahr (2003). Dank dieser grossen Nachfrage konnte das Nachtnetz zum dritten Mal
hintereinander kostendeckend betrieben werden. Spitzenreiter unter den Nacht-S-Bahnen ist weiterhin
die SN5 ins Zürcher Oberland.
Seit vier Jahren verkehren die Nacht-S-Bahnen und -Busse im Kanton Zürich an den Wochenenden
und vor den meisten Feiertagen rund um die Uhr. Das ZVV-Nachtangebot erfreut sich grosser
Beliebtheit, 2006 nutzten knapp 8300 Fahrgäste pro Nacht den öffentlichen Verkehr. Dies sind
17 % mehr als im Vorjahr. Zu dieser hohen Nachfragesteigerung trug massgeblich auch die
Public-Private-Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank bei. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn
von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Nachfragesteigerung dank Angebotsausbau
Aussergewöhnlich hohe Zuwachsraten verzeichneten Regionen, in denen das Angebot ausgebaut
wurde. Im Limmattal wurde das Angebot auf der SN3 und den Anschlussbuslinien zu einem Stundentakt
verdichtet. Zudem wurde die Linie alle zwei Stunden nach Brugg und Aarau verlängert. Dies führte zu
einer Nachfrageverdoppelung. Auch die Nacht-S-Bahnen am linken Seeufer und nach Winterthur sowie
Nachtbuslinien im Oberland und am rechten Zürichseeufer verzeichneten über
20 % Nachfragezuwachs. Die neu eingeführte Nachtbuslinie N18 zwischen Toniareal,
Escher-Wyss-Platz, Central, Bellevue und Tiefenbrunnen entlastet die bestehenden Nachtbuslinien.
Auslastung nimmt weiter zu
Die Auslastung und damit auch die Kapazitätsengpässe haben 2006 trotz einem grösseren
Sitzplatzangebot weiter zugenommen. Durchschnittlich waren über 70 % der gut 11'000 Sitzplätze in
den Nacht-S-Bahnen und -Bussen besetzt. Während des Langstrassenfests in der Stadt Zürich im
vergangenen September wurde gar eine Auslastung von über 130 % gemessen. Dank der grossen Nachfrage
schrieb das ZVV-Nachtnetz auch 2006 schwarze Zahlen.
Ungebrochenes Wachstum
Auf den letzten Fahrplanwechsel im Dezember wurde das Nachtnetz erneut ausgebaut.
Durchschnittlich 9'500 Fahrgäste waren im Januar im Nachtnetz unterwegs und nutzten vor allem auch
das neue Angebot im Unterland, am rechten Zürichseeufer, im Furttal und in der Stadt Zürich. Die
Nachfrage stieg im Vergleich zum Januar 2006 um 20 %.
Nachtzuschlag
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag lösen.
Dieser beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Günstiger fährt man mit der
Zuschlags-Multikarte, die sechs Zuschläge für 27 Franken enthält. Inhaberinnen und Inhaber einer
zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag zu lösen.
Medienkontakt:
Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz: 043 288 48 33
Weitere Informationen:
http://www.zvv.ch/nachtnetz
Medienmitteilung vom 27. Februar 2007
Erste Erfahrungen mit der Gebührenstaffelung: Schwarzfahrerquote so tief wie noch nie
Per Januar 2006 wurde die Gebührenstaffelung im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) eingeführt. Die
Gebührenstaffelung gelangte im vergangenen Jahr insgesamt 107'000 Mal zur Anwendung. 80'000
Fahrgäste blieben mindestens ein Mal in der Kontrolle hängen. Davon waren 12'500 ein zweites Mal
ohne gültiges Ticket unterwegs. Die weiteren 14'500 Vorfälle betreffen Fahrgäste, welche ein
drittes Mal oder öfter in der Kontrolle hängen blieben. Die Schwarzfahrerquote 2006 beträgt im ZVV
1.2%.
Erste Erfahrungen mit der Gebührenstaffelung
Der ZVV führte per 1. Januar 2006 gestaffelte Gebühren für das Fahren ohne gültigen
Fahrausweis ein. Wer das erste Mal ohne ein gültiges Ticket unterwegs ist, muss eine Gebühr von 80
Franken bezahlen. Beim zweiten Mal beträgt die Gebühr 120 Franken und ab dem dritten Mal 150
Franken. Eine strafrechtliche Verfolgung bleibt in jedem Fall vorbehalten. Die Daten bleiben zwei
Jahre gespeichert.
Die Gebührenstaffelung gelangte im vergangenen Jahr insgesamt 107'000 Mal zur Anwendung.
80'000 Fahrgäste blieben mindestens ein Mal in der Kontrolle hängen. Davon waren 12'500 ein zweites
Mal ohne gültiges Ticket unterwegs. Die weiteren 14'500 Vorfälle betreffen Fahrgäste, welche ein
drittes Mal oder öfter in der Kontrolle hängen blieben. Die Schwarzfahrerquote beträgt im ZVV im
letzten Jahr 1.2%. Damit ist die Quote so tief wie nie zuvor. Allerdings geht der ZVV davon aus,
dass die tatsächliche Schwarzfahrerquote höher als 1.2% ist, denn die Ressourcen des
Kontrollpersonals sind beschränkt und in überfüllten Verkehrsmitteln ist es oft schwierig, zwischen
zwei Haltestellen sämtliche Fahrgäste zu kontrollieren. Der eingeschlagene Weg wird fortgeführt und
das Ziel, die Schwarzfahrerquote möglichst tief zu halten, unverändert weiterverfolgt.
Schwarzfahrerquote nicht überall gleich hoch
Bei den VBZ und der SBB sank im vergangenen Jahr die Schwarzfahrerquote unter 1%. PostAuto
Zürich kontrolliert im Auftrag des ZVV die übrigen Gebiete. Weil die Schwarzfahrerquote in diesen
Gebieten nach wie vor rund 3% beträgt, wird PostAuto Zürich in diesen Gebieten die Kontrollen
intensivieren. Das Kontrollpersonal wird um sieben Stellen aufgestockt.
Kontaktperson bei Fragen:
Michael Glauser, Medienstelle ZVV: 043 288 48 09
Medienmitteilung vom 31. Januar 2007
S-Bahn Zürich
Qualitätsziel nicht erreicht: SBB bezahlt Malus an ZVV
Für 2006 haben die SBB und der ZVV erstmals ein Bonus-/Malus-System vereinbart. Nach Auswertung
des Betriebsjahres ist jetzt klar, dass die SBB die hoch gesteckten Ziele bezüglich Pünktlichkeit
und Information im Störungsfall noch nicht erreicht hat. Die SBB bezahlt deshalb dem ZVV einen
Malus in der Höhe von 1.75 Millionen Franken.
SBB und ZVV haben mit der S-Bahn Zürich auch 2006 mehr Personen als im Vorjahr befördert – im
letzten Jahr benutzten im Durchschnitt täglich 330'000 Bahnreisende die S-Bahn. Um die Qualität
trotz steigender Frequenzen hoch halten zu können, haben SBB und ZVV für 2006 erstmals ein System
vereinbart, das in dieser Form die nächsten acht Jahre angewendet wird. Das neue
Bonus-/Malus-System stützt sich auf die Kriterien Pünktlichkeit, Information im Störungsfall und
Sauberkeit.
Für das Erreichen des Kriteriums Pünktlichkeit waren 107 Punkte gefordert. Die SBB erreichte
104 Punkte. Die Pünktlichkeit der elf S-Bahn-Linien wird monatlich bewertet. Wird das
Pünktlichkeitsziel von 95 Prozent erreicht, wird pro Linie und Monat ein Punkt auf diesem
«Pünktlichkeitskonto» gutgeschrieben. Maximal möglich sind also 132 Punkte.
Bezüglich Information im Störungsfall wurde die Kundenbefragung des ZVV als Massstab
festgelegt. Dabei erhielt die SBB 60 Punkte, gefordert waren 74. Weder Bonus- noch Malus hat das
dritte Kriterium – die Sauberkeit – zur Folge. Da das subjektive Empfinden und die objektive
Messung auseinander liegen, werden die SBB und der ZVV die Messungsarten überprüfen.
Die beiden verfehlten Ziele haben gemäss Vereinbarung zwischen SBB und ZVV einen Malus von
1.75 Millionen Franken zur Folge. Das sind 0,45 Prozent des Gesamtumsatzes der S-Bahn Zürich von
389 Mio. Franken. Der mögliche Maximal-Malus oder –Bonus beträgt rund 4 Mio. Franken.
Kontakt:
Michèle Bamert, Medienstelle SBB, 051 222 22 62
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08