MEDIENMITTEILUNGEN
Archiv 2010
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Bequem durch die Silvesternacht
Wenn Zürich den Jahreswechsel feiert, fahren S-Bahnen und Busse im ZVV-Nachtnetz bis vier Uhr
morgens. Alle Nacht-S-Bahnen ab Zürich verkehren halbstündlich; zudem gibt es Extrazüge. Die VBZ
Züri-Linie fährt nach Spezialfahrplan. Ab 1 Uhr morgens ist auch in der Silvesternacht zusätzlich
zum Ticket der ZVV-Nachtzuschlag zu lösen. ZVV-Contact steht rund um die Uhr für Auskünfte zur
Verfügung.
In der Silvesternacht bringen die S-Bahnen und Busse die Fahrgäste bis um vier Uhr morgens
nach Hause. Sämtliche Nacht-S-Bahnen verkehren ab Zürich im Halbstundentakt. Zusätzlich zu den
regulären Nacht-S-Bahnen fahren halbstündlich Extrazüge auf den Linien Zürich – Regensdorf-Watt –
Otelfingen, Zürich – Uster und Dietikon – Bremgarten – Wohlen (mit Anschluss von der SN1). Damit
die Heimreise nicht am Bahnhof endet, sind auch die meisten Nachtbusse in der Region halbstündlich
unterwegs. Für Fragen steht ZVV-Contact in der Silvesternacht rund um die Uhr zur Verfügung.
Stadt Zürich
In der Stadt Zürich verkehrt die VBZ Züri-Linie nach einem Spezialfahrplan. Ab 21 Uhr ist die
Innenstadt für den Trambetrieb gesperrt. Viele Tramlinien bedienen verkürzte Strecken.
Nachtzüge ab Winterthur in die Region
Ab Winterthur verkehren die Nachtzüge von Thurbo – mit Anschluss von der SN1 – im Stundentakt
auf folgenden Linien: Winterthur – Embrach – Bülach, Winterthur – Stein am Rhein, Winterthur –
Weinfelden – Romanshorn/Kreuzlingen, Winterthur – Wil – St. Gallen – St. Margrethen. So bestehen
Spätverbindungen auch weit über das Gebiet des ZVV hinaus.
ZVV-Nachtzuschlag ab 1 Uhr – einfach per SMS
Für die Benutzung des Nachtnetzes muss ab 1 Uhr nebst dem regulären Ticket der
ZVV-Nachtzuschlag gelöst werden. Nebst dem Verkauf am Ticketautomaten gibt es den ZVV-Nachtzuschlag
auch bequem per SMS an Zielnummer 988). Der Nachtzuschlag per SMS kostet ebenfalls CHF 5.- und wird
direkt der Telefonrechnung belastet (erhältlich für Swisscom, Sunrise und Orange).
Bund anerkennt den Nutzen der 4. Teilergänzungen
Einbettung in nationale Infrastrukturprojekte
Die Haltung des Regierungsrats zum Beitragssatz des Infrastrukturfonds an die 4. Teilergänzungen (Schreiben an das UVEK vom Dezember 2009) ist im Regierungsratsbeschluss 1381/2009 zu finden. Dieser ist auf www.rrb.zh.ch
abrufbar.
Ansprechperson für Medien heute Donnerstag, 15. April 2010, ab 13 Uhr:
Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung, Zürcher Verkehrsverbund, Telefon
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Medienmitteilung des Regierungsrats vom 01. April 2010
Preisanpassung des ZVV per Ende 2010
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Medienmitteilung vom 25. März 2010
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Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom 23. März 2010
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Medienmitteilung vom 15. März 2010
Verkehrsrat hat das letzte Wort
Die Fahrpläne sowie das Festprogramm sind in der Festbroschüre enthalten. Diese liegt an den
ZVV-Verkaufsstellen auf. Alle Informationen sind unter www.zvv.ch/events abrufbar. Auskünfte rund
um das ZVV-Angebot in der Silvesternacht sind auch erhältlich bei ZVV-Contact, Tel. 0848 988 988
(CHF 0.08/Min.).
Die Zürcher Kantonalbank ZKB offeriert ihren jugendlichen Kundinnen und Kunden ab sofort den Nachtzuschlag zkbnachtschwärmer. Dieser Zuschlag für das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV wird per SMS gelöst. Die Kosten übernimmt wie bis anhin die ZKB. Die bestehenden zkbnightcards verlieren Ende 2010 ihre Gültigkeit.
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV und die SBB führen ab 2011 verbundweit ein neues Sicherheitskonzept ein. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV wird heute Montag dem ZVV und der SBB hierzu eine Petition übergeben. Momentan führt die SBB mit allen betroffenen Mitarbeitenden persönliche Gespräche. Es kommt zu keinen Entlassungen.
Referat Franz Kagerbauer
Referat Werner Schurter
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Medienmitteilung vom 30. August 2010
Eigens für das blues’n’jazz führt die SBB die Nacht-S-Bahnen der Linie SN7 bereits ab Rapperswil (Strecke: Stäfa – Meilen – Zürich HB und weiter bis Winterthur).
Ab Frühjahr 2011 rollen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die ersten Doppelstockzüge der neusten Generation. Am 3. Juni 2010 präsentierten SBB und ZVV im Hauptbahnhof die erste Komposition der von Stadler Rail gebauten Züge. Das moderne Rollmaterial der S-Bahn Zürich ist besonders energieeffizient, verfügt über mehr Platz und Komfort und überzeugt durch zeitgemässes Innendesign.
Sommerspass sichern:
ZVV-Contact steht in der Silvesternacht rund um die Uhr für Fragen zur Verfügung.
Fahrgäste geben dem ZVV gute Noten
Kein Nachtnetz an Weihnachten
Die Freude über den erreichten Meilenstein beim Bau der Durchmesserlinie (DML) ist bei allen Beteiligten gross. DML-Gesamtprojektleiter Roland Kobel zeigte sich erleichtert: «Besonders freuen wir uns darüber, dass wir die geologischen Risiken nun sicher bewältigt haben.»
Durchmesserlinie Zürich
Fahrgäste geben dem ZVV gute Noten
Die Kundinnen und Kunden stellen dem Zürcher Verkehrsverbund ZVV bei der aktuellen
Kundenbefragung erneut ein gutes Zeugnis aus. Die Gesamtnote beträgt zum vierten Mal in Folge 76
Punkte. Der ZVV verfehlt sein für 2010 gestecktes Ziel von 77 Punkten äusserst knapp.
Die Servicequalität im ZVV konnte mit 76 Punkten auf einem hohen Niveau gehalten werden. Das
von der Politik vorgegebene Ziel von 77 von 100 Punkten für 2010 wurde allerdings knapp verfehlt.
Insgesamt bewerteten die Fahrgäste die verschiedenen Aspekte der Kundenbefragung weitgehend ähnlich
wie in der letzen Studie.
Bessere Noten für den Fahrkomfort und die Information unterwegs
Auffallend ist die weiter ansteigende positive Bewertung des Fahrkomforts. Grund dafür sind
die neuen, klimatisierten und komfortableren S-Bahn-Kompositionen, Trams und Busse, die im ganzen
ZVV zum Einsatz kommen. Auch fühlen sich die Fahrgäste auf ihrer Reise immer besser
informiert. Sowohl die Information an Haltestellen als auch die Information bei Verspätungen wurden
besser bewertet als bei der letzten Studie vor zwei Jahren. Hier tragen die neuen
Haltestellenanzeiger und Anzeigen in den Fahrzeugen zum guten Ergebnis bei. Zudem arbeitet der ZVV
intensiv daran, verschiedene Kanäle wie beispielsweise mobile Geräte (Handys, Tablets o.ä.) für die
Fahrgastinfo aktiv zu nutzen. Erfreulich ist, dass auch die Bewertungen der Netzqualität sowie der
Zuverlässigkeit nach oben zeigen: Die Fahrgäste sind mit den Verbindungen und Anschlüssen zufrieden
und geben dem ZVV auch bezüglich Pünktlichkeit gute Noten.
Verbesserungspotenzial beim Umgang mit Reklamationen und
Billettautomaten
Mit dem Umgang mit Reklamationen sind die Befragten immer noch nicht zufrieden. Erfreulich ist
jedoch, dass das ZVV-Contact, die erste Anlaufstelle für Fragen und Kritik im ZVV, bessere Noten
erhielt als noch vor zwei Jahren.
Die Billettautomaten im Verbundgebiet schnitten in der Beurteilung weniger gut ab als bei der
letzten Befragung. Dies könnte an der gegenwärtigen Vielfalt der Automatentypen liegen: Einerseits
Tastenautomaten mit beschränktem Ticketangebot und Münzzahlung, anderseits Touchscreen-Automaten
mit unterschiedlicher Benutzung. Nach der Ablösung aller alten ZVV-Automaten ist daher mit einer
Verbesserung zu rechnen.
Erhebung alle zwei Jahre
Der ZVV befragt seine Kundinnen und Kunden alle zwei Jahre nach Ihrer Zufriedenheit mit dem
öffentlichen Verkehr. Die Befragung erfolgt jeweils in vier Wellen und zeigt auf, wie der ZVV und
seine Verkehrsunternehmen die Erwartungen der Kundinnen und Kunden erfüllen.
Kontakte:
- Für Informationen zu den ZVV-Ergebnissen wenden Sie sich bitte an: Ursula Hess, Medienstelle ZVV, 043 288 48 45
- Für die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) wurde ein Umfragebogen verteilt, der speziell auf Touristik abgestimmt ist. Die Ergebnisse werden separat ausgewiesen. Für Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die ZSG.
- Für Informationen und Interpretationen zu den Ergebnissen der übrigen Verkehrsunternehmen im ZVV wenden Sie sich bitte ebenfalls direkt an das entsprechende Unternehmen.
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Grafik mit der Bewertung der ZVV-Dimensionen der letzten zwei Umfragen
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Grafik mit der Bewertung ausgewählter Dimensionen für alle marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen der aktuellen Umfrage
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Beachten Sie bitte: Die Resultate der einzelnen Verkehrsunternehmen sind aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen (Stadt/Land, Bahn/Bus) nicht direkt miteinander vergleichbar.
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Kein Nachtnetz an Weihnachten
Die Weihnachtstage fallen in diesem Jahr auf ein Wochenende. Aus Rücksicht auf das Personal
und der erwarteten geringen Nachfrage stehen in den Nächten vom 24./25. sowie 25./26. Dezember 2010
keine Nacht-S-Bahnen oder Nachtbusse im Einsatz. In der Silvesternacht ist das ZVV-Nachtnetz aber
in Betrieb.
Fahrplaninformationen können unter
www.zvv.ch abgerufen werden.
Kontakt: Medienstelle ZVV: Ursula Hess, 043 288 48 45
Teilnehmerrekord bei der ZVV-Trophy
Über 7‘000 Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Zürich haben an der diesjährigen ZVV-Trophy
teilgenommen. Damit wurde der Rekord aus dem Vorjahr nochmals übertroffen. Die 1. Sek A aus Illnau
gewann als Siegerklasse ein Klassenlager im Wert von 5‘000 Franken.
363 Klassen reisten zwischen September und Anfangs Dezember 2010 im Rahmen der ZVV-Trophy
einen halben Tag lang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln quer durch das ZVV-Gebiet. Dabei mussten
knifflige Fragen rund um den öffentlichen Verkehr beantwortet werden. Die 1. Sek A aus dem
Schulhaus Hagen in Illnau hat sich im Online-Finale durchgesetzt und ein Klassenlager in einer
Schweizer Jugendherberge im Wert von 5'000 Franken gewonnen.
Ziel der jährlich durchgeführten ZVV-Trophy ist es, den Schülerinnen und Schülern den
öffentlichen Verkehr näher zu bringen. Die Jugendlichen lernen dabei, selbständig eine Reise zu
planen, den Fahrplan zu lesen und sich am Bahnhof zu informieren.
Die 1. Sek A aus Illnau und ihre Lehrerin Anna-Maria Pulimeno sind stolz auf den Sieg der
ZVV-Trophy
Medienauskunft:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren, 044 936 53 41
Neues Sicherheitskonzept ist auf Kurs
Der Regierungsrat des Kantons Zürich ist vom Nutzen der neuen Sicherheitsorganisation im Zürcher
Verkehrsverbund ZVV überzeugt. Das geht aus der Beantwortung einer Anfrage im Kantonsrat hervor.
SBB und ZVV sind über diesen Entscheid erfreut und treiben die Aufbauarbeiten für die neue
Organisation voran. Ein Teil der betroffenen Zugchefs S-Bahn fand bereits eine neue Stelle. Es
besteht grosses Interesse an den internen Lösungen der SBB. Ab dem 12. Dezember 2010 beginnt die
Begleitung der Nacht-S-Bahnen durch den neu geschaffenen Sicherheitsdienst.
Das neue Sicherheitskonzept ist auf gutem Weg. Bis heute führte die SBB mit allen betroffenen
Zugchefs S-Bahn Gespräche über ihre berufliche Zukunft. Rund die Hälfte zeigte grosses Interesse an
einer Weiterbildung zum Zugbegleiter oder Zugbegleiterin im Fernverkehr. Knapp 30 Mitarbeitende
haben bereits eine neue Stelle angenommen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, eine Funktion
innerhalb der neuen Sicherheitsorganisation, beispielsweise in der Präventionsassistenz oder im
Sicherheitsdienst zu übernehmen. Die SBB führt die individuellen Gespräche im nächsten Jahr fort.
Dieser Prozess findet in enger Absprache mit den Sozialpartnern statt. Die SBB rechnet damit, bis
spätestens 2012 eine Lösung für sämtliche Mitarbeitenden zu finden.
Nacht-S-Bahn neu mit Sicherheitsdienst
Bereits ab dem kommenden Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2010 werden die Nacht-S-Bahnen durch
den neu geschaffenen Sicherheitsdienst begleitet. Der Sicherheitsdienst wird schrittweise bis Ende
2012 auch während der normalen Betriebszeiten auf den S-Bahnen, Bussen, an Bahnhöfen und
Haltestellen im ZVV-Verbundgebiet eingesetzt. Er übernimmt damit einen grossen Teil der Aufgaben
der heutigen Zugchefs. Vermehrt werden bereits ab kommendem Fahrplanwechsel auf dem Nachtnetz
Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Ab 1 Uhr müssen die Fahrgäste zusätzlich zum gültigen Ticket
bekanntlich einen ZVV-Nachtzuschlag lösen. Dieser kann vor der Fahrt am Automat oder per SMS („
ZVVNZ“ an Zielnummer 988) gelöst werden.
Regierungsrat sieht grossen Nutzen
Der Regierungsrat des Kantons Zürich stellt sich hinter das neue Sicherheitskonzept. Er teilt
in seiner Antwort auf eine Anfrage die Überzeugung mit, dass die Herausforderungen im Bereich der
Sicherheit mit der neuen Organisation besser gelöst werden können.
SBB und ZVV setzen das neue Sicherheitskonzept nun weiterhin sorgfältig und umsichtig um. Das neue Konzept hat zum Ziel, bestehende Sicherheitselemente aus einer Hand und lageorientiert einzusetzen.
SBB und ZVV setzen das neue Sicherheitskonzept nun weiterhin sorgfältig und umsichtig um. Das neue Konzept hat zum Ziel, bestehende Sicherheitselemente aus einer Hand und lageorientiert einzusetzen.
Kontakte:
Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Daniele Pallecchi, Medienstelle SBB, 051 222 22 62
ZVV-Fahrplan 2011: bedeutender Ausbau im Glattal
Kernstück des diesjährigen Fahrplanwechsels im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ist die
Inbetriebnahme der dritten und letzten Etappe der Glattalbahn. Kleinere Angebotsänderungen gibt es
auch in anderen Regionen. Der neue Fahrplan gilt ausnahmsweise nur für ein Jahr.
Der Fahrplan im ZVV wird für das Jahr 2011 nebst der Inbetriebnahme der Glattalbahn nur wenig
angepasst. Grund dafür sind die Sparmassnahmen der Regierung zur Sanierung des Finanzhaushaltes des
Kantons Zürich (San10). Der ZVV hat sich deshalb dazu entschieden, die Fahrplanperiode
ausnahmsweise auf ein Jahr zu verkürzen, um so flexibler auf die Entwicklungen für die Jahre
2012/2013 reagieren zu können.
Inbetriebnahme der Glattalbahn
Mit der Einführung der Linie 12 von Stettbach zum Flughafen wird im Dezember 2010 die dritte
und letzte Etappe der Glattalbahn in Betrieb genommen. Die neue Linie 12 verkehrt täglich von 05.30
bis 23.30 Uhr im durchgehenden 15-Minuten-Takt. Mit der Inbetriebnahme der Glattalbahn erfahren
entsprechend verschiedene Buslinien im Glattal neue Linienführungen oder
Takt-Anpassungen.
Kostenneutrale Angebotsanpassungen
Neben der Inbetriebnahme der Glattalbahn werden einzelne dringend notwendige Anpassungen
vorgenommen. Diese dienen zur Kapazitätserweiterung und der Betriebsstabilität im ZVV-Netz. In der
Regel handelt es sich dabei um zusätzliche Fahrten oder um den Wechsel auf grössere Fahrzeuge.
Zudem werden einige kostenneutrale Angebotsänderungen vorgenommen. Dies wird erreicht, indem wenig
ausgelastete Linien gekürzt oder weniger häufig bedient werden, im Gegenzug dafür stark
ausgelastete Linien ausgebaut werden.
Ausbauten im Nachtnetz
Im Raum Winterthur werden zwei neue Nachtbuslinien eingeführt. Die neuen Linien N59 und N60
sorgen für direktere Verbindungen in und um Winterthur. Zudem wird die SN5 von Rapperswil bis nach
Pfäffikon verlängert, die SN1 verkehrt im Nachtnetz neu immer bis nach Aarau.
Die neuen Verbindungen können bereits im Online-Fahrplan auf
www.zvv.ch abgefragt werden.
Medienkontakt:
Kerstin Kantke Leuppi, Verkehrsplanung ZVV, 043 288 48 32 (bis 15 Uhr)
Für detaillierte Fragen zu regionalen Änderungen können Sie sich gerne an die zuständigen
marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen VBZ, SBB, PostAuto, SZU, VZO, VBG, Stadtbus Winterthur
und ZSG wenden.
Über 3 Prozent Schwarz- und Graufahrer in Wetzikon unterwegs
Bei einer gemeinsamen Aktion von SBB, VBZ und Postauto wurden gestern in Uster und Wetzikon
knapp 6‘000 Fahrgäste kontrolliert. 130 hatten keinen gültigen Fahrausweis auf sich und müssen
einen Zuschlag bezahlen.
Am Mittwoch führte der Zürcher Verkehrsverbund ZVV eine vierstündige konzentrierte Kontrolle
in Uster und Wetzikon durch. 45 Kundenberater überprüften die Tickets der Fahrgäste auf S-Bahnen
und Bussen in der Region. Die Quote der Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis betrug im Durchschnitt
2.2 Prozent. 130 Personen müssen eine Gebühr von mindestens 60 Franken bezahlen. Auf der S-Bahn
zwischen Uster und Wetzikon fuhren 43 Fahrgäste ohne gültiges Ticket. Das entspricht 2.9% der 1‘500
kontrollierten Personen. Überdurchschnittlich hoch waren die Quoten mit 3.6 Prozent fast auf
sämtlichen Buslinien im Raum Wetzikon.
Koordinierte Kontrollen im ZVV
Nebst den herkömmlichen Stichkontrollen führen die Kontrollpools von VBZ, SBB, Postauto und
THURBO vermehrt koordinierte Aktionen in abwechselnden Kantonsgebieten durch. Die aktuelle
Kontrolle war die sechste in diesem Rahmen. Schwarz- und Graufahrer fügen dem ZVV jährlich
einen Einnahmenausfall von rund 30 Millionen Franken zu.
Medienkontakt: Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Durchmesserlinie Zürich
SBB feiert Durchstich des Weinbergtunnels
Heute Montagmittag hat die Tunnelbohrmaschine in einem feierlichen Akt die
letzten Zentimeter des Weinbergtunnels durchbrochen. Die Maschine ist damit
nach ihrer viereinhalb Kilometer langen Reise von Oerlikon her kommend beim
Hauptbahnhof Zürich wieder ans Tageslicht gekommen. Der Durchstich wurde
von zahlreichen Bauarbeitern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik
und Wirtschaft in Oerlikon gefeiert.
Heute Montagmittag um 12.21 Uhr war es soweit: Nachdem SBB-CEO Andreas Meyer am Festort in
Oerlikon das Startsignal gegeben hatte, durchbrach der riesige Bohrkopf unter lautem Getöse die
letzten Zentimeter des Weinbergtunnels. Nachdem sich der Staub verzogen hatte, durchkletterte der
erste Mineur mit der Schutzheiligen der Tunnelbauer, der Heiligen Barbara, eine kleine Öffnung im
Bohrkopf. Damit war er der erste Mensch, der die neue Verbindung von Oerlikon unter der Limmat
hindurch zum Hauptbahnhof Zürich begangen hatte.
Die Freude über den erreichten Meilenstein beim Bau der Durchmesserlinie (DML) ist bei allen Beteiligten gross. DML-Gesamtprojektleiter Roland Kobel zeigte sich erleichtert: «Besonders freuen wir uns darüber, dass wir die geologischen Risiken nun sicher bewältigt haben.»
An der Durchstichfeier in Oerlikon waren – nebst vielen beteiligten Bauarbeitern, Ingenieuren
und Planern – Exponenten aus Politik und Wirtschaft geladen. Darunter Peter Füglistaler, Direktor
des Bundesamtes für Verkehr; Ernst Stocker, Regierungsrat des Kantons Zürich; Ruth Genner,
Stadträtin von Zürich und Andreas Meyer, CEO der SBB.
Die Durchmesserlinie Zürich bildet künftig einen zentralen Teil der West–Ost-Achse des
nationalen Schienenverkehrs. Als Kapazitätssteigerung für den HB Zürich ermöglicht sie ab 2014/15
neue Angebotskonzepte im S-Bahn- und im Fernverkehr.
An die Medienschaffenden: Fotos des Durchstichs gibt’s ab ca. 14 Uhr auf
www.sbb.ch/foto. TV-Stationen melden sich für Videomaterial bei 051 220 41 11.
Durchmesserlinie Zürich
Durchstich: Tunnelbohrmaschine erreicht am
22. November ihr Ziel beim Hauptbahnhof Zürich
Die Bauarbeiten an der Durchmesserlinie Zürich schreiten weiter voran. Am
22. November 2010 wird die Tunnelbohrmaschine den letzten Meter des Weinbergtunnels durchbrechen
und beim Hauptbahnhof Zürich ans Tageslicht
kommen. Damit ist ein weiterer Meilenstein beim Bau der Durchmesserlinie
erreicht.
Die 9,6 Kilometer lange Durchmesserlinie Zürich (DML) bildet künftig einen zentralen Teil der
West–Ost-Achse des nationalen Schienenverkehrs. Als Kapazitätssteigerung für den Hauptbahnhof
Zürich ermöglicht sie neue Angebotskonzepte im S-Bahn- und im Fernverkehr.
In den vergangenen Monaten unterquerte die Tunnelbohrmaschine für den Weinbergtunnel die
Limmat zwischen Central und Hauptbahnhof. Die Arbeiten schreiten planmässig voran. Den Durchstich
des Weinbergtunnels feiern am 22. November die SBB, Kanton und Stadt Zürich, Bund, beteiligte
Bauunternehmungen und Planer.
«Trotz der teilweise schwierigen geologischen Verhältnisse und der anspruchsvollen Arbeiten
haben wir einen wichtigen Meilenstein beim Bau der Durchmesserlinie erreicht. Die Freude bei allen
Beteiligten ist gross», sagte der DML-Gesamtprojektleiter Roland Kobel anlässlich einer
Baustellenführung. Der 4,3 Kilometer lange Tunnel verbindet Oerlikon mit dem Hauptbahnhof
Zürich.
Ebenfalls komplexe Herausforderungen bietet der Tiefbahnhof Löwenstrasse unter dem
Hauptbahnhof Zürich: «Die Planungen und Bauausführungen sind höchst anspruchsvoll. Wir bauen direkt
unter dem am stärksten frequentierten Bahnhof der Schweiz. Die täglich rund 350'000 Fahrgäste der
Bahn und Kunden der RailCity Zürich sollen durch die Arbeiten möglichst wenig gestört werden. Das
stellt uns vor grosse Herausforderungen, doch wir kommen gut voran», sagte DML-Gesamtprojektleiter
Roland Kobel.
Auch die Arbeiten an den zwei neuen Brücken zwischen dem Hauptbahnhof und Altstetten schreiten
planmässig voran. Über sie werden ab 2015 die Schnellzüge bis in 20 Meter Höhe vom Tiefbahnhof
Löwenstrasse unter dem HB nach Westen gelangen. Für die 1,15 Kilometer lange Letzigrabenbrücke hat
die SBB bisher 12 von 23 Brückenpfeilern errichtet. Mit dem Pfeilerbau für die 400 Meter lange
Kohlendreieckbrücke wurde im August 2010 begonnen.
In Oerlikon beginnt der Abbruch der Regensbergbrücke Anfang Januar 2011. Sie bleibt für den
motorisierten Individualverkehr und für die VBZ-Busse temporär gesperrt. Der Neubau der neuen,
längeren Brücke soll bis Frühling 2012 fertiggestellt sein. Für den Ausbau des Bahnhofs Oerlikon
zur leistungsfähigen Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs laufen zahlreiche Arbeiten.
Teileröffnung neu auf Mitte 2014 geplant
Die Eröffnung des Tiefbahnhofs Löwenstrasse und des Weinbergtunnels ist neu auf Mitte 2014
geplant. Grund dafür ist unter anderem die spätere Projekterweiterung in Oerlikon um die Gleise 7
und 8. Diese bringt zwar grosse Synergien, führt aber zu einer längeren Bauzeit. Ab Mitte 2014
profitieren die Fahrgäste von einem neuen Fahrplan zwischen dem linken Seeufer und Zürich-Nord
sowie einer schnelleren S8 zwischen Zürich und Winterthur. Die Eröffnung der gesamten
Durchmesserlinie ist weiterhin per Ende 2015 vorgesehen. Auf diesen Zeitpunkt hin werden auch die
Brückenbauwerke zwischen Altstetten und Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Dann sind im Fernverkehr
erste Angebotsanpassungen möglich.
Weitere Informationen sind auf der Internetseite
www.durchmesserlinie.ch
abrufbar.
Hinweis an die Medienschaffenden:
Für die Durchschlagsfeier am 22. November 2010 erhalten Sie eine separate Einladung.
Wegen der extrem beengten Platzverhältnisse am Durchstichort im Schacht
Südtrakt beim Hauptbahnhof Zürich können keine Medienschaffenden vor Ort anwesend
sein. Die SBB wird aber zeitnah Video-, Foto- und Textmaterial kostenlos zur
Verfügung stellen. Ebenfalls stehen am Durchstichtag Exponenten von SBB, Stadt
und Kanton Zürich sowie des Bundes für Interviews zu Ihrer Verfügung.
ZVV macht Zeitumstellung mit
Die Umstellung auf die Winterzeit verlängert die Nacht vom Samstag auf den Sonntag (30./31.
Oktober) um eine Stunde. Busse und S-Bahnen des ZVV-Nachtnetzes passen sich der Zeitumstellung an
und fahren eine Stunde länger. So kommen auch Nachtschwärmer, die um drei Uhr die Zeit nicht
zurückstellen, sicher und bequem nach Hause. Eine Übersicht der Abfahrtszeiten der Nachtnetzlinien
und der Angebotsanpassungen in dieser speziellen Nacht ist unter
www.zvv.ch abrufbar. Der Nachtzuschlag von fünf Franken muss auch in dieser Nacht
gelöst werden.
Kontakt: Medienstelle ZVV: Beatrice Henes, 043 288 48 08
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Medienmitteilung vom 11. Oktober 2010
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Medienmitteilung vom 11. Oktober 2010
ZVV-Nachtnetz: zkbnachtschwärmer löst zkbnightcard ab
Die Zürcher Kantonalbank ZKB offeriert ihren jugendlichen Kundinnen und Kunden ab sofort den Nachtzuschlag zkbnachtschwärmer. Dieser Zuschlag für das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV wird per SMS gelöst. Die Kosten übernimmt wie bis anhin die ZKB. Die bestehenden zkbnightcards verlieren Ende 2010 ihre Gültigkeit.
Jugendliche Kundinnen und Kunden der ZKB konnten bisher dank der zkbnightcard das Nachtnetz
des ZVV ohne Zuschlag benutzen. Auf den 1. Januar 2011 löst die Zürcher Kantonalbank dieses System
ab. Ab diesem Zeitpunkt gilt ausschliesslich noch der Nachtzuschlag zkbnachtschwärmer. Neu lösen
die Besitzer eines Jugendprivatkontos oder eines ZKB Bildung plus-Kontos somit vor Beginn der Fahrt
den zkbnachtschwärmer per SMS (ZKBNZ an 988). Die Kosten für den Nachtzuschlag trägt weiterhin die
ZKB. Die Kunden bezahlen lediglich die Kosten der Mobiltelefonanbieter für ein SMS (CHF 0.20/SMS).
Wer den zkbnachtschwärmer nutzen will, muss sich vorgängig auf
www.zkb.ch/zkbnachtschwaermer
registrieren.
Der zkbnachtschwärmer kann per SMS gelöst werden, sobald das Bestätigungs-SMS eingetroffen ist. Die
bisherige zkbnightcard ist ab dem 1. Januar 2011 nicht mehr gültig.
Medienkontakt:
Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Urs Ackermann, Pressestelle ZKB, 044 292 29 79
Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Urs Ackermann, Pressestelle ZKB, 044 292 29 79
Gewerkschaft übergibt dem ZVV und der SBB eine Petition
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV und die SBB führen ab 2011 verbundweit ein neues Sicherheitskonzept ein. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV wird heute Montag dem ZVV und der SBB hierzu eine Petition übergeben. Momentan führt die SBB mit allen betroffenen Mitarbeitenden persönliche Gespräche. Es kommt zu keinen Entlassungen.
Die Unterzeichnenden fordern, dass das Sicherheitskonzept nochmals überarbeitet wird. Der ZVV
und die SBB nehmen das Anliegen zur Kenntnis, sind aber weiterhin von den Vorteilen des neuen,
ausgewogenen Sicherheitskonzepts überzeugt. Mit diesem Sicherheitskonzept können die richtigen
Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden. Die Steuerung aus einer Hand
ermöglicht eine flexiblere, lageorientierte Einsatzplanung. Der ZVV und die SBB sind überzeugt,
dass die wahrgenommene Präsenz dank dieses Sicherheitskonzepts auf dem ganzen Netz steigen wird.
Auch unter der neuen Organisation wird der Kundenfreundlichkeit grosse Beachtung geschenkt.
Persönliche Gespräche mit Mitarbeitenden
Vom neuen Sicherheitskonzept sind 220 Zugchefs S-Bahn betroffen. Sie alle wurden persönlich über die anstehenden Änderungen informiert. Vertiefte Informationsveranstaltungen fanden ebenfalls statt. Dabei zeigten die SBB berufliche Alternativen auf. Beispielsweise suchen die SBB Zugbegleiter für den Fern- und Regionalverkehr, Transportpolizisten und Präventionsassistenten. Ausserdem werden Stellen für den Sicherheitsdienst ausgeschrieben. Mit jedem Zugchef der Zürcher S-Bahn werden Einzelgespräche geführt, um individuelle Lösungen zu finden. Die 220 betroffenen Mitarbeitenden sind durch den Gesamtarbeitsvertrag der SBB abgesichert. Es wird zu keinen Entlassungen kommen.
Schrittweise Umsetzung
Das Sicherheitskonzept wird ab Januar 2011 schrittweise umgesetzt. Diese Umsetzung wird zwei Jahre dauern und Ende 2012 abgeschlossen sein. Der ZVV und die SBB sind zuversichtlich, während dieser zweijährigen Übergangsfrist für alle Beteiligten eine geeignete Lösung für ihre berufliche Zukunft zu finden.
Kontakte Medienstellen (ab 11.00 Uhr):
Beatrice Henes, ZVV, 043 288 48 08 & Daniele Pallecchi, SBB, 051 222 22 62
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Medienmitteilung vom 15. September 2010
Persönliche Gespräche mit Mitarbeitenden
Vom neuen Sicherheitskonzept sind 220 Zugchefs S-Bahn betroffen. Sie alle wurden persönlich über die anstehenden Änderungen informiert. Vertiefte Informationsveranstaltungen fanden ebenfalls statt. Dabei zeigten die SBB berufliche Alternativen auf. Beispielsweise suchen die SBB Zugbegleiter für den Fern- und Regionalverkehr, Transportpolizisten und Präventionsassistenten. Ausserdem werden Stellen für den Sicherheitsdienst ausgeschrieben. Mit jedem Zugchef der Zürcher S-Bahn werden Einzelgespräche geführt, um individuelle Lösungen zu finden. Die 220 betroffenen Mitarbeitenden sind durch den Gesamtarbeitsvertrag der SBB abgesichert. Es wird zu keinen Entlassungen kommen.
Schrittweise Umsetzung
Das Sicherheitskonzept wird ab Januar 2011 schrittweise umgesetzt. Diese Umsetzung wird zwei Jahre dauern und Ende 2012 abgeschlossen sein. Der ZVV und die SBB sind zuversichtlich, während dieser zweijährigen Übergangsfrist für alle Beteiligten eine geeignete Lösung für ihre berufliche Zukunft zu finden.
Kontakte Medienstellen (ab 11.00 Uhr):
Beatrice Henes, ZVV, 043 288 48 08 & Daniele Pallecchi, SBB, 051 222 22 62
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Medienmitteilung vom 15. September 2010
Keine Entlassungen bei Zug-Chefs der Zürcher S-Bahn
Wie bereits an der Pressekonferenz vom 31. August 2010 angekündigt, werden der Zürcher
Verkehrsverbund ZVV und die SBB ab 2011 ein neues Sicherheitskonzept im ZVV-Gebiet einführen.
Betroffene Zug-Chefs übergaben hierzu dem ZVV und der SBB heute eine Protestnote. Entgegen der
Angaben von Gewerkschaften und den Betroffenen kommt es zu keinen Kündigungen. Die 220
SBB-Zug-Chefs sind durch den SBB-Gesamtarbeitsvertrag abgesichert und erhalten alternative
Stellenangebote.
Für den ZVV und seine Verkehrsunternehmen steht gleichermassen die Sicherheit der Fahrgäste
wie auch des Personals im Zentrum. Das heutige System weist diesbezüglich jedoch eindeutig Lücken
auf. So sind Aggressionen gegenüber dem Zugpersonal insbesondere bei der Ticketkontrolle leider
eine Tatsache. Dies bestätigt auch die Gewerkschaft SEV. Auf Ticketkontrollen kann jedoch im
öffentlichen Verkehr nicht verzichtet werden. Denn jedes Jahr muss der Steuerzahler die dadurch
entstehenden Verluste in zweistelliger Millionenhöhe berappen.
Besserer Schutz für Personal und Fahrgäste
Die Forderung des SEV, die Zug-Chefs zum eigenen Schutz von Sicherheitskräften oder der
Transportpolizei begleiten zu lassen, ist jedoch nicht umsetzbar. Vielmehr hat der ZVV entschieden,
von der SBB ein neues Sicherheitskonzept erarbeiten zu lassen. Dieses sieht vor, dass künftig
Transportpolizei, Sicherheitsdienst, Kontrolldienst und Präventionsdienst verbundweit für
Sicherheit und Ticketkontrolle zuständig sind. So werden Fahrgäste, aber auch Personal besser
geschützt, da kompetente Leute je nach Bedarf und objektiver Lage richtig eingesetzt werden. ZVV
und SBB sind überzeugt, dass das neue System zu mehr Präsenz auf dem gesamten Netz führt, denn es
handelt sich nicht um eine Sparübung.
Keine Entlassungen
Die heutige durchgehende Zugbegleitung nach 21.00 Uhr wird mit dem neuen System abgelöst.
Allerdings führt dies zu keinen Entlassungen, wie die SBB bereits an der Medienkonferenz betont
hatten. Die 220 betroffenen Zug-Chefs sind durch den Gesamtarbeitsvertrag der SBB abgesichert. Die
betroffenen Mitarbeitenden wurden an Informationsveranstaltungen über ihre Optionen informiert.
Zudem laufen persönliche Gespräche mit jedem einzelnen Mitarbeitenden.
Kontakte Medienstellen:
Thomas Kellenberger, ZVV, 043 288 48 09 & Daniele Pallecchi, SBB, 051 222 22 62
Volltreffer für den millionsten Kunden bei ZVV-Contact
Am Knabenschiessen-Sonntag um 09:47 Uhr traf der millionste Kunde bei ZVV-Contact ins
Schwarze. Auf seine Anfrage erhielt der überraschte Kunde nicht nur die korrekte Auskunft, sondern
auch noch einen Gutschein der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG).
Der glückliche Gewinner wendete sich am 12. September 2010 mit einer Preisanfrage an das
ZVV-Contact, den Kundendienst des ZVV. Nebst der richtigen Preisauskunft wurde er dank seinem Anruf
auch noch mit einem Gutschein für eine Fahrt mit einem Traumschiff der ZSG geehrt.
160’000 Kundenkontakte pro Jahr
Das ZVV-Contact ist der zentrale Kundendienst des ZVV. Pro Tag bedienen insgesamt 15
Mitarbeitende zwischen 300 und 700 Kunden per Email, Telefon oder per Post. Es werden Fragen zum
Fahrplan und Tarif gestellt oder Echtzeit-Informationen über Verspätungen oder den Einsatz von
behindertengerechten Fahrzeugen gewünscht. Auch Fahrgäste, die etwas verloren haben im Zug, Tram
oder Bus, melden sich beim ZVV-Contact. Bei Grossereignissen wie der Street Parade, bei Baustellen
oder grösseren Betriebsstörungen erteilen die Mitarbeitenden des ZVV-Contact auch Auskünfte über
Spezialfahrpläne und Umleitungen.
Das ZVV-Contact ist zudem Anlaufstelle für allerlei Anregungen, Lob und Kundenreaktionen.
Reklamationen werden mit den zuständigen Verkehrsunternehmen abgeklärt und wo immer möglich
Verbesserungsmassnahmen eingeleitet. Auch wer sein Abonnement erneuern möchte, ist beim ZVV-Contact
richtig. Es erneuert rund einen Drittel aller Jahres-NetzPässe und erzielt damit einen Gesamtumsatz
von jährlich über 50 Millionen Franken. Damit ist das ZVV-Contact die umsatzstärkste Verkaufsstelle
im ZVV.
Das ZVV-Contact besteht seit dem 8. November 2002 und wird von den Verkehrsbetrieben Zürich
(VBZ) betrieben. Der Kundendienst ist täglich von 06:00 bis 22:00 Uhr erreichbar. Bei
Grossereignissen werden die Öffnungszeiten bedarfsgerecht ausgedehnt.
Kontakte:
Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Thomas Meier, Leiter ZVV-Contact, 043 343 32 50
Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Thomas Meier, Leiter ZVV-Contact, 043 343 32 50
Sicherheit aus einer Hand
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) schafft ab Januar 2011 eine neue Sicherheitsorganisation.
Diese koordiniert alle Aspekte der Sicherheit und der Ticketkontrolle im ganzen Verbundgebiet.
Damit trägt der ZVV gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung und sorgt dafür, dass das Zug- und
Busfahren für Fahrgäste und Personal insbesondere auch abends und nachts reibungslos verläuft.
Grundlage bildet das neue Bundesgesetz über die Sicherheitsorgane der Transportunternehmen.
Unter der Leitung der Transportpolizei arbeiten schrittweise ab 2011 die Transportpolizei, ein
neuer, speziell ausgebildeter Sicherheitsdienst, Präventionsassistenten und Kontrollpersonal
zusammen. Dieses Personal kann flexibel und sachgerecht auf allen Verkehrsmitteln eingesetzt werden
und kümmert sich sowohl um die Sicherheit als auch die Ticketkontrollen. Die bisherige durchgehende
Begleitung aller S-Bahnzüge nach 21.00 Uhr wird durch den flexibleren Einsatz des
Sicherheitsdienstes abgelöst. Ausgenommen davon sind die Nacht-S-Bahnen von SBB und SZU - sie
bleiben durchgehend begleitet. Neu werden auch Bahnhöfe und Busunternehmen in die Touren mit
einbezogen. Bis Ende 2012 soll die neue Organisation aufgebaut sein. Ausgenommen von diesem Konzept
ist die Stadt Zürich und zum Teil auch die Stadt Winterthur. Dort deckt die Zusammenarbeit mit den
beiden Stadtpolizeien die Bedürfnisse der Verkehrsunternehmen bereits ab.
Bessere Effizienz durch präzise Koordination
Der ZVV wendet jährlich rund 42 Mio. Franken für die Sicherheitsorganisation einschliesslich
Ticketkontrolle auf – mit Erfolg: das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste auf S-Bahn, Tram und Bus
stieg seit 2002 stetig. Allerdings organisieren sich die Verkehrsunternehmen im ZVV punkto
Sicherheit heute weitgehend eigenständig. Die Transportpolizei der SBB ist bisher nur auf der
S-Bahn und an Bahnhöfen präsent. Auf den übrigen Verkehrsmitteln sind fünf private
Sicherheitsfirmen im Einsatz. Um die Ticketkontrolle kümmern sich drei Kontrollpools. Diese
heterogene Organisationsform ist wenig flexibel und führt zu Doppelspurigkeiten. Das neue Konzept
sieht speziell ausgebildetes Sicherheitspersonal vor, das verkehrsmittelübergreifend einsetzbar
ist. Damit können Kräfte gebündelt und Personal und Mittel im ganzen ZVV optimal eingesetzt
werden.
Für die Zukunft rüsten
In den letzten Jahren nahmen die Mobilitätsansprüche der Gesellschaft zu – vor allem am Abend
und in der Nacht. Das veränderte Ausgehverhalten wirkt sich auch auf das Verhalten der Fahrgäste in
den öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Insbesondere Ticketkontrollen bieten Anlass für Konflikte.
Kontroll- und Fahrpersonal sehen sich zunehmend mit Aggressionen und Gewaltbereitschaft
konfrontiert, für deren Bewältigung bisher die notwendigen Kompetenzen fehlen. Die Nachfrage wird
zudem in den kommenden Jahren weiter steigen. Daher sind vor allem bei der Gewährleistung der
Sicherheit abends und nachts sowie generell bei der Effizienz der Einnahmensicherung
differenziertere Massnahmen angezeigt, damit die Anzahl Schwarzfahrer klein und die Sicherheitslage
stabil bleibt.
Kontakte:
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08
Daniele Pallecchi, Medienstelle SBB, 051 222 22 62
Referat Franz Kagerbauer
Referat Werner Schurter
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Medienmitteilung vom 30. August 2010
Z-Pass weiterhin mit leichtem Wachstum
Im fünften Geschäftsjahr von Z-Pass haben sich über 1.2 Prozent mehr Kundinnen und Kunden für
ein Z-Pass-Abonnement entschieden. Der Verkehrsertrag überstieg erstmals die
50-Millionen-Franken-Marke. Auf Dezember 2010 werden die Z-Pass Preise in allen Korridoren um
durchschnittlich 3.5 Prozent erhöht.
Im Geschäftsjahr 2009 wurden gesamthaft in allen vier Z-Pass-Korridoren über 15‘800
Z-Pass-Jahresabos und 112'000 Monatsabos verkauft (inklusive Z-BonusPass). Dies entspricht einem
Kundenwachstum von insgesamt rund 1.2 Prozent. In der gleichen Periode wuchs der Verkehrsertrag um
knapp 2.2 Prozent auf erstmals über 50 Millionen Franken. Gegenüber dem ersten Betriebsjahr 2005
stieg die Kundenanzahl um fast 60 Prozent.
Regionale Unterschiede
2009 wurde im Korridor OSTWIND - ZVV (St. Gallen, Thurgau, Zürich) das stärkste Wachstum
gemessen: Über 3.3 Prozent mehr Kundinnen und Kunden wählten ein Z-Pass-Abo. Die Verkehrserträge
stiegen um 5.3 Prozent auf 9.5 Mio. Franken. Im Korridor FlexTax - ZVV (Schaffhausen, Zürich) wurde
erstmals ein Rückgang verzeichnet: Die Kundenzahl nahm um 1 Prozent ab. Der Korridor A-Welle - ZVV
(Aargau, Zürich) blieb mit 22.4 Mio. Franken der ertragreichste Korridor.
Z-BonusPass auf Wachstumskurs
Das Ende 2006 eingeführte Firmen-Jahresabo Z-BonusPass bleibt sehr beliebt: Gegenüber dem
Vorjahr ist die Zahl der Mitarbeitenden der beteiligten Firmen um 8 Prozent auf insgesamt rund 1‘
260 gestiegen.
Massvolle Preisanpassung
Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2010 erhöhen alle Z-Pass-Gesellschafter und der nationale
Verkehr ihre Tarife. Dadurch steigen auch sämtliche Z-Pass-Preise, inklusive Z-BonusPass, um
durchschnittlich 3.5 Prozent.
Der Geschäftsbericht 2009 steht unter
www.z-pass.ch/geschaftsbericht.html
zum Download bereit.
Medienauskunft: Lorenzo Martinoni, ZVV, 043 288 48 23
Graben, wühlen, aufbauen: Expedition “Zettfaufau Rex“
Die Herzen von kleinen Forschern und Dino-Fans schlagen am 4. und 5. September 2010 höher: Der
Zürcher Verkehrsverbund ZVV lädt zur Ausgrabungs-Expedition des weltweit einzigartigen Zettfaufau
Rex auf dem Erlebnisbauernhof von Jucker Farmart in Seegräben!
Graben, wühlen und aufbauen sind ausdrücklich erwünscht. Grabungspässe erhalten alle
Jungforscher, die mit dem Zug zum Bahnhof Aathal reisen. Von dort führt ein Dino-Erlebnisweg nach
Seegräben.
Wer am kommenden Wochenende (4./5. September 2010) mit der S-Bahn zum Bahnhof Aathal reist,
begibt sich auf eine einzigartige Expedition. Ausgerüstet mit einem Grabungspass gelangen
Hobby-Ausgräber und Saurierexperten auf dem Dino-Erlebnisweg zum Erlebnisbauernhof Jucker Farmart
in Seegräben. Vorsicht ist geboten, denn der Weg führt unter anderem an einem Dinosauriernest
vorbei.
Weltneuheit: Zettfaufau Rex
Auf dem Gelände von Jucker Farmart befinden sich die Überreste des weltweit einzigartigen
Zettfaufau Rex. Wer einen Grabungspass besitzt, erhält exklusiven Zugang zum Ausgrabungszelt. Die
Fundstücke dürfen gleich selbst auf dem Gerüst des faszinierenden Geschöpfs angebracht werden. Zwei
Infozelte vor Ort vermitteln weitere Informationen zu richtigen Ausgrabungen sowie zu anderen
Dino-Kollegen aus Kürbis.
Zwei Fliegen auf einen Schlag
Jucker Farmart in Seegräben ist zugleich auch eine der Destinationen der ZVV-Freizeitaktion „
Hin und Gewinn!“. Wer die Wettbewerbskarte am Entwerter vor Ort abstempelt, erhält die Chance auf
den Gewinn attraktiver Preise. Auf dem Gelände in Seegräben steht zudem die grösste
Kürbisausstellung der Schweiz unter dem Titel „Dinosaurier“.
Weitere Informationen zur Expedition Zettfaufau Rex:
www.zvv.ch/ausflugstipps
Medienkontakt:
Priska Hofmann, Leiterin ZVV-Geschäftsfeld Freizeit, Tel. 044 206 45 05
(10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr)
Expedition Zettfaufau Rex:
Wann: Samstag, 4. September von 13 bis 17 Uhr
Sonntag, 5. September von
10 bis 17 Uhr
Wo: Start ab Bahnhof Aathal zum Erlebnisbauernhof Jucker Farmart in
Seegräben
Wie: Bedingung für die Teilnahme ist die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr bis
Bahnhof Aathal (z.B. ab Zürich HB mit der S14)
Die Expedition Zettfaufau Rex erfolgt in Zusammenarbeit mit:
Erfolgreiche Ferienangebote für Kinder und Jugendliche
Rund 15‘500 Kinder und Jugendliche profitierten in ihren Sommerferien vom ZVV-FerienPass. Das
sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Nebst unbegrenzter Fahrt mit dem öffentlichen Verkehr nutzten
die Jugendlichen vor allem die Gratis-Eintritte in das Technorama und den Zoo Zürich. Auch die
zahlreichen FerienSpass-Angebote der Pro Juventute Kanton Zürich verzeichneten rund 50 Prozent mehr
Teilnehmende.
Mit dem ZVV-FerienPass können Kinder und Jugendliche während der gesamten Sommerferien für nur
20 Franken auf dem Netz des ZVV fahren. Zusätzlich erhalten sie unbegrenzte Gratiseintritte für
bestimmte Attraktionen. Die beliebtesten Ausflugziele in diesem Sommer waren das Technorama und der
Zoo Zürich mit rund 5000 Eintritten. Ebenfalls sehr erfolgreich war die Aktion im Alpamare, die
über 1600-mal genutzt wurde.
Neues und Ungewöhnliches im Trend
Knapp 3000 Kinder und Jugendliche meldeten sich für die FerienSpass-Angebote der Pro Juventute
Kanton Zürich. Das sind rund 1000 mehr als im Jahr 2009. Zu den beliebtesten Angeboten zählten
Klettern, Bogenschiessen, die Fledermauspirsch und Erlebnistage im Zoo, Übernachtungen im
Sauriermuseum oder das Experimentieren an der ETH. Ein Erfolg war auch der Pro Juventute
Badeplausch, mit dem die Schülerinnen und Schüler unbeschränkten Eintritt in die Badis von Zürich
und in der Umgebung erhielten. Es wurden zweieinhalb Mal so viele Pässe wie im Vorjahr
abgesetzt.
Abwechslungsreiche Ferien zuhause
Der ZVV und Pro Juventute Kanton Zürich haben sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen
während der Sommerferien unterhaltsame und kostengünstige Aktivitäten zu offerieren. So erleben
auch Kinder, die im Sommer nicht verreisen, spannende und abwechslungsreiche Ferien. Bei Bedarf
unterstützt Pro Juventute Kanton Zürich Familien mit zusätzlichen Ermässigungen.
Medienkontakt:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren, Tel. 044 936 53 41
Udo Sollberger, Koordinator FerienSpass bei Pro Juventute Kanton Zürich, Tel. 044 366 53 43, udo.sollberger@projuventute-zh.ch.
Udo Sollberger, Koordinator FerienSpass bei Pro Juventute Kanton Zürich, Tel. 044 366 53 43, udo.sollberger@projuventute-zh.ch.
„Hin und Gewinn!“ mit dem ZVV
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV lanciert am 1. September 2010 zum zweiten Mal die Freizeitaktion
„Hin&Gewinn!“. Wer bis am 30. November mindestens einen von vier vorgegebenen Ausflugstipps mit
dem öffentlichen Verkehr besucht, nimmt an einem Wettbewerb teil. Die Gewinnerin oder der Gewinner
feiert eine ZVV-Party für 20 Personen im Wert von 10‘000 Franken.
Selten lohnt sich ein Ausflug mit dem ZVV mehr als in diesem Herbst. Vier ZVV-Ausflugstipps im
Kanton Zürich bilden das Herzstück der Freizeitaktion „Hin&Gewinn!“. Wer im Zoo Zürich, bei
Jucker Farmart in Seegräben, im Wildnispark Zürich in Sihlwald oder in der Schloss Kyburg ab 1.
September seine persönliche „Hin&Gewinn!“-Wettbewerbskarte abstempelt und einschickt, nimmt an
der grossen Verlosung teil.
Feiern, flitzen und geniessen
Als Hauptgewinne winken eine ZVV-Party für 20 Personen im Wert von 10‘000 Franken, ein
Kart-Event für 20 Personen im Tempo-Drom in Winterthur, ein Erlebnisbrunch für 25 Personen in der
Bäckerei Voland in Bauma und ein Event für 20 Personen im Sauriermuseum Aathal. Daneben werden 146
weitere attraktive Preise verlost. Die Ziehung der vier Hauptpreise findet am 11. Dezember 2010 auf
Radio Zürisee statt.
Radio Zürisee sorgt auch während der Aktion für gute Laune und Stimmung. Es sendet am Samstag,
30. Oktober, von 13 bis 15 Uhr ein „Hin&Gewinn!“-Spezialwunschkonzert live aus dem Zoo
Zürich.
Weitere Informationen dazu können ab sofort unter
www.zvv.ch/ausflugstipps herunter geladen werden. Die
Teilnahmekarten für „Hin&Gewinn!“ sind an allen bedienten ZVV-Verkaufsstellen, in diversen
Fahrzeugen, an den vier Ausflugsorten sowie bei Radio Zürisee zu beziehen.
Medienkontakt:
Urs Peita, Projektleiter ZVV-Geschäftsfeld Freizeit, 051 222 78 12
(10 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr)
Street Parade Zürich
105 Extra- und Nachtzüge für Raverinnen und Raver
Am 14. August 2010 rollt die Street Parade über Zürichs Strassen. Über eine Million
Raverinnen und Raver werden für die 19. Ausgabe der House- und Techno-Parade erwartet. Die SBB
bietet Spezialtickets an und setzt 105 Extra- und Nachtzüge ein.
Die 19. Street Parade ist auch für die SBB ein Grossereignis. Zahlreiche Mitarbeitende der SBB
leisten Sondereinsätze, um die Raverinnen und Raver stress- und staufrei zum Ziel zu bringen. Die
SBB setzt 105 Extra- und Nachtzüge ein. Dabei gibt es sowohl im nationalen wie im regionalen
Verkehr Verbindungen bis in den frühen Morgen hinein. Aus der ganzen Schweiz werden am
Samstagnachmittag zahlreiche Extrazüge in Zürich einfahren und ab 22 Uhr die Stadt wieder
verlassen. In der Nacht verkehren ab Zürich HB Extrazüge in alle Landesteile. Im Zürcher
Verkehrsverbund (ZVV) fahren die Nacht-S-Bahnen und Busse bis 4 Uhr morgens im Stundentakt. Die
Trams und Busse der Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) verkehren durchgehend.
Bahnreisenden aus der Schweiz empfiehlt die SBB das «Street Parade City-Ticket» (Hin- und
Rückfahrt sowie S-Bahn, Tram und Bus in der Stadtzone Zürich und ZVV-Nachtzuschlag) oder das
«Spezialbillett Zürich HB» (Hin- und Rückfahrt, ohne öffentliche Verkehrsmittel in Zürich). Beide
Billette sind samstags und sonntags gültig.
Wer kein «Street Parade City-Ticket» besitzt, löst ab 1 Uhr zusätzlich zum gültigen Ticket den
ZVV-Nachtzuschlag für 5 Franken. Mit diesem lassen sich Tram, Bus und S-Bahn auf dem Gebiet des ZVV
bis in die frühen Morgenstunden nutzen. Um eventuelle Warteschlangen vor den Billettautomaten zu
umgehen, empfiehlt der ZVV, den ZVV-Nachtzuschlag bereits bei der Ankunft in Zürich zu lösen oder
später per SMS (Text «ZVVNZ» an «988», CHF 5.–/SMS).
Details zu den Fahrplanzeiten, der Street Parade, den Love Mobiles und den Nachfolge-Events
können dem offiziellen Street-Parade-Booklet entnommen werden, das an allen Bahnhöfen aufliegt.
Detailinfos gibt es auch auf
www.sbb.ch/streetparade,
www.zvv.ch/events,
www.thurbo.ch/events,
www.streetparade.ch oder rund um die Uhr
beim Rail Service 0900 300 300 (CHF 1,19/Min. aus dem Schweizer Festnetz).
ZVV-Strategie 2012 – 2016: Am mittelfristigen Angebotsausbau festhalten
Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat die mittel- und langfristige Strategie des Zürcher
Verkehrsverbunds ZVV. Sie sieht trotz Sparanstrengungen einen weiteren Ausbau des Angebots bis 2016
vor. Im Zentrum stehen die Inbetriebnahmen der ersten und zweiten Etappe der Durchmesserlinie und
der 4. Teilergänzungen der S-Bahn. Damit soll die steigende Nachfrage gedeckt werden. Die Qualität
der Leistungen soll auf dem konstant hohen Niveau gehalten werden.
Hauptziel der ZVV-Strategie ist die Abdeckung der steigenden Nachfrage im öffentlichen
Verkehr. Obwohl die Fahrgastzahlen im letzten Jahr weniger stark gestiegen sind als in den Jahren
zuvor, geht der ZVV bis 2016 von 25 Prozent mehr Fahrgästen als heute aus. Es werden erhebliche
Angebotsausbauten notwendig, um dieses Wachstum aufzufangen und die teilweise prekären
Platzverhältnisse zu entschärfen. Wegen der konjunkturellen Entwicklung und der angespannten
finanziellen Situation bei der öffentlichen Hand kann der ZVV bis 2013 jedoch nur vereinzelt
Angebotsausbauten umsetzen. Umso mehr Gewicht erhalten die im Anschluss daran geplanten
Ausbauten.
Kernstück Durchmesserlinie und 4. Teilergänzungen der S-Bahn
Abgestimmt auf die Fertigstellung der Durchmesserlinie mit dem neuen Tiefbahnhof Löwenstrasse
werden bis 2015 die ersten zwei Etappen der 4. Teilergänzungen in Betrieb genommen. Sie bilden die
notwendige Ergänzung zur Durchmesserlinie in den Regionen und ermöglichen den Angebotsausbau der
S-Bahn. Darauf abgestimmt werden auch die Busfahrpläne angepasst. Weiter werden das Projekt Tram
Hardbrücke und die Limmattalbahn vorangetrieben.
Qualität halten
Trotz der wachsenden Nachfrage und der knapper werdenden Platzverhältnisse möchte der ZVV die
Qualität und die Kundenzufriedenheit auf dem bisherigen guten Stand halten. Im Zentrum stehen dabei
die Pünktlichkeit und die Sicherheit der Fahrgäste. Der ZVV möchte hierzu die Sicherheit
verbundweit einheitlicher organisieren. Ebenfalls grosse Beachtung erhält die umfassende
Information der Kundinnen und Kunden. Der ZVV will neue technologische Möglichkeiten, insbesondere
mit Mobiltelefonen, ausnutzen.
Energieeffizienz steigern
Der ZVV setzt sich in den kommenden Jahren dafür ein, dass der Energieverbrauch pro Person und
zurückgelegten Kilometer weiter gesenkt wird. Damit können auch die CO2-Emissionen verringert
werden. Erreichen will der ZVV dieses Ziel unter anderem mit der Förderung von umweltfreundlicheren
Fahrzeugen wie Hybridbussen.
Angemessenes Ansteigen des Finanzbedarfs
Das Defizit soll weiterhin nur im Umfang der neuen Verkehrsangebote ansteigen. Dies bedeutet,
dass vor allem mit den Angebotsverbesserungen im Zusammenhang mit der Durchmesserlinie ab 2014 mit
einem höheren Defizit zu rechnen ist. Dieses wird wie bis anhin je hälftig von den Gemeinden und
dem Kanton übernommen. Für sämtliche übrigen Verbesserungen der Leistung und Qualität sind
periodische Preisanpassungen unumgänglich.
Ansprechperson für Medien heute 29. Juli 2010: Thomas Kellenberger,
Informationsbeauftragter ZVV, Telefon 043 288 48 09
Einjähriger Rahmenkredit für den ZVV
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat einen Rahmenkredit von 390,6 Millionen Franken für
den Zürcher Verkehrsverbund ZVV für das Jahr 2011. Die Kostenunterdeckung ist um knapp 19 Millionen
Franken höher als im letzten Jahr. Dies ist unter anderem auf die Inbetriebnahme der dritten Etappe
der Glattalbahn zurückzuführen.
Die angespannte wirtschaftliche Situation in den Jahren 2008 und 2009 wirkt sich auf die
unmittelbare Zukunft des ZVV aus. Die Verkehrserträge dieser Jahre lagen deutlich unter den
vorhergesagten Werten. Dies hat Auswirkungen auf die finanzielle Entwicklung in den Jahren 2010 und
2011. So mussten bereits für das Budget 2010 kurzfristig Sparmassnahmen beim ZVV und den
Verkehrsunternehmen im Umfang von rund 15 Millionen Franken eingeleitet werden, um den Rahmenkredit
2009/2010 einhalten zu können. Auch das Budget 2011 zwingt die Verkehrsunternehmen und den ZVV
weiter zu sparen und auf einen Ausbau des Busangebots zu verzichten.
Glattalbahn und neue Fahrzeuge
Trotz Sparanstrengungen steigt die Kostenunterdeckung und damit der beantragte Kredit des ZVV
im nächsten Jahr um knapp 19 Millionen Franken an. Der Hauptgrund dafür ist die Inbetriebnahme der
dritten Etappe der Glattalbahn zwischen Bahnhof Stettbach und Flughafen Zürich sowie die davon
abhängigen Anpassungen am Busnetz. Ebenfalls belasten höhere Kapitalkosten für neu beschaffte
Fahrzeuge der Verkehrsunternehmen und höhere Abgeltungen an die SBB die Rechnung.
Rahmenkredit ausnahmsweise nur für ein Jahr
Der Rahmenkredit deckt diejenigen Kosten für den öffentlichen Verkehr im Kanton Zürich, die
nicht durch den Verkehrsertrag, Nebenerträge oder Beiträge Dritter gedeckt werden. Er wird zur
Hälfte durch die Gemeinden und zur Hälfte durch den Kanton finanziert. Aufgrund der unsicheren
wirtschaftlichen Entwicklung und der angespannten finanziellen Situation bei der öffentlichen
Hand wurde das Fahrplanverfahren im laufenden Jahr ausnahmsweise nur für ein Jahr (2011)
durchgeführt. Dies lässt einerseits einen grösseren Spielraum für kurzfristige Anpassungen ab 2012
zu, andererseits kann so die Fahrplanperiode des ZVV wieder an jene des Bundes angepasst werden.
Damit die Planungs- und Finanzierungsperioden auch weiterhin übereinstimmen, wird der Rahmenkredit
entsprechend nur für ein Jahr beantragt.
Ansprechperson für Medien heute Donnerstag, 29. Juli 2010: Beatrice Henes,
Informationsbeauftragte ZVV, Telefon 043 288 48 08
Pilotbetrieb für neue ZVV-Ticketautomaten in der Stadt Zürich
Ab heute Montag bis spätestens Ende September 2010 werden 26 neue ZVV-Ticketautomaten an
verschiedenen VBZ-Haltestellen aufgestellt. Damit startet der rund neunmonatige Pilotbetrieb.
Verläuft dieser positiv, werden die restlichen Ticketautomaten im Laufe von 2011 bestellt und bis
Ende 2012 installiert.
Bereits 2009 führten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) einen ersten erfolgreichen Feldtest mit
vier neuen Ticketautomaten durch. Die alten, danebenstehenden Geräte werden nun entfernt.
Zusätzlich installieren die VBZ an 22 weiteren Haltestellen insgesamt 26 Ticketautomaten für den
Pilotbetrieb. Bei positivem Verlauf werden im Laufe von 2011 die restlichen 1100 Ticketautomaten
bestellt.
Erweitertes Ticketsortiment
Die neuen Automaten bieten nebst ZVV-Einzeltickets, -Tageskarten und
-Anschlusstickets auch ZVV-Multikarten und -Abonnemente an. Dank eines Warenkorbs und einer Multi-Funktion können die Kundinnen und Kunden im gleichen Kaufgang mehrere Tickets lösen. Die Automaten verfügen über eine speziell für den ZVV angepasste Benutzeroberfläche in vier Sprachen. Als Zahlungsmittel akzeptiert das Gerät nebst Münzen auch alle gängigen Debit- und Kreditkarten. Neu bieten die Ticketautomaten auch die nationalen Tageskarten zum Halbtax-Abonnement an. Später sollen eine Auswahl von Fernverkehrstickets und Z-Pass-Fahrausweisen sowie Kombitickets und Drittprodukte wie Prepaid-Telefonguthaben hinzukommen.
-Anschlusstickets auch ZVV-Multikarten und -Abonnemente an. Dank eines Warenkorbs und einer Multi-Funktion können die Kundinnen und Kunden im gleichen Kaufgang mehrere Tickets lösen. Die Automaten verfügen über eine speziell für den ZVV angepasste Benutzeroberfläche in vier Sprachen. Als Zahlungsmittel akzeptiert das Gerät nebst Münzen auch alle gängigen Debit- und Kreditkarten. Neu bieten die Ticketautomaten auch die nationalen Tageskarten zum Halbtax-Abonnement an. Später sollen eine Auswahl von Fernverkehrstickets und Z-Pass-Fahrausweisen sowie Kombitickets und Drittprodukte wie Prepaid-Telefonguthaben hinzukommen.
Positive Testergebnisse
Die vier bereits im Einsatz stehenden Testautomaten werden von den Kundinnen und Kunden
benutzt und geschätzt, was insbesondere die Verkaufsstatistiken belegen. Seit der Inbetriebnahme
hat ihr Anteil am Ticketverkauf gegenüber den alten Automaten überall zugenommen. Am besten schnitt
der Automat am Limmatplatz ab, welcher von Beginn an mehr Tickets verkaufte als das danebenstehende
alte Gerät. Der Umsatz hat sich je nach Standort verdoppelt bis verfünffacht. Grund dafür ist der
Verkauf von Multikarten und Monatsabos sowie die Möglichkeit, mit Karte zu bezahlen. Eine
Kundenumfrage ergab zudem, dass die Mehrheit der Kundinnen und Kunden mit den neuen Geräten
zufrieden ist. Häufigster Kritikpunkt ist die fehlende Notenakzeptanz.
Auch die Geräte in Bussen und Schiffen werden ersetzt
Der Pilotbetrieb umfasst nebst den 30 Ticketautomaten auch rund 30 Chauffeurverkaufsgeräte
sowie zwei Verkaufsgeräte, welche auf den Schiffen der ZSG eingesetzt werden. Insgesamt müssen rund
500 Busse und 25 Schiffe mit den neuen Geräten ausgerüstet werden.
Kontakt: Beatrice Henes, Informationsbeauftragte ZVV, 043 288 48 08
|
Einsatzorte der ZVV-Ticketautomaten in der Stadt Zürich
* neue Automaten bereits installiert
** mehr als ein Automat installiert |
ZVV-Geschäftsjahr 2009: finanzielle Punktlandung in schwierigem Marktumfeld
Die Verkehrsunternehmen im Zürcher Verkehrsverbund ZVV beförderten 2009 insgesamt 567 Millionen
Passagiere. Das sind 3 Millionen oder 0.5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies liegt unter den
ursprünglichen Annahmen. Wegen der schwachen konjunkturellen Entwicklung im vergangenen Jahr
stiegen auch die Einnahmen aus den Verkehrserträgen weniger stark als erwartet. Trotzdem konnte der
ZVV den Objektkredit einhalten.
Im letzten Geschäftsjahr schöpfte der ZVV den Kredit des Kantons und der Gemeinden erstmals
aus. Das Defizit beträgt für das Jahr 2009 346.1 Millionen Franken; 0.6 Millionen Franken weniger
als budgetiert. Die schwache konjunkturelle Entwicklung belastete die Erträge des ZVV im
vergangenen Jahr stark. Insgesamt erwirtschaftete der ZVV 519 Mio. Franken und lag damit 13 Mio.
Franken unter dem Budget. Wegen des Angebotsausbaus auf den letzten Fahrplanwechsel stieg der
Aufwand im gleichen Zeitraum jedoch um 5.8 Prozent. Auch die Kapitalkosten für neu beschaffte
Fahrzeuge belasteten die Rechnung. Dank Nebenerträgen und Minderaufwand, beispielsweise gesunkene
Treibstoffkosten, konnte der Objektkredit aber dennoch eingehalten werden.
Stagnierende Fahrgastzahlen tagsüber – Wachstum in der Nacht
Im letzten Jahr transportierten die Verkehrsunternehmen im ZVV insgesamt 567 Millionen
Passagiere – 3 Millionen oder 0.5 Prozent mehr als 2008. Während Stadtbus Winterthur und die
Regional- und Ortsbusse eine Passagierzunahme von 4.2 bzw. 5 Prozent verzeichneten, fiel die
Zunahme auf dem Netz der S-Bahn geringer aus. Dort wurden rund 1 Prozent mehr Fahrgäste befördert.
Die Verkehrsbetriebe Zürich wiesen einen Passagier-Rückgang von 1.1 Prozent auf.
Ungebrochen ist die Nachfrage auf dem ZVV-Nachtnetz: Rund 1.33 Millionen Fahrgäste benutzten
die Nacht-S-Bahnen und –Busse. Das entspricht einer Zunahme von 3.6 Prozent. Aufgrund der
wachsenden Beliebtheit wurde der Takt weiter verdichtet. In der Stadt Zürich verkehren die Busse
seit diesem Jahr im Halbstundentakt. Das ZVV-Nachtnetz, das von der ZKB unterstützt wird, war auch
2009 kostendeckend.
Grösster Angebotsausbau seit Gründung des ZVV
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurden insgesamt 200 Fahrplanänderungen umgesetzt –
mehr als jemals zuvor. Ein Höhepunkt war die Einweihung der zweiten Etappe der Glattalbahn zwischen
Bahnhof Oerlikon und Flughafen. 2009 fuhren bereits 2.6 Millionen Fahrgäste auf dieser Linie.
Ebenfalls erfolgreich gestartet ist die neue Buslinie von Affoltern a.A. zum Bahnhof Enge durch den
neu gebauten Uetlibergtunnel. Rund 1000 Personen profitieren täglich von der schnellen
Verbindung.
Neue Wege für den Ticketvertrieb
Im Dezember 2008 führte der ZVV das „mobile Ticketing“ ein. Damit können ZVV-Tickets direkt
auf das Mobiltelefon bestellt und mit Kreditkarte oder über die Handyrechnung bezahlt werden. Zudem
baute der ZVV im Berichtsjahr den neuen Vertriebskanal „Partner“ auf. Drittpartner wie
Gemeindebüros oder auch Hotels erweitern die Möglichkeiten des persönlichen Verkaufs von
ZVV-Tickets.
Der komplette Geschäftsbericht steht zum Download auf
www.zvv.ch bereit.
Medienauskunft heute Mittwoch, von 10 bis 12 und von 14.15 bis 16 Uhr:
Thomas Kellenberger, Informationsbeauftragter ZVV, 043 288 48 09
Am 1. Juli 2010 startet das Vorprojekt für die Limmattalbahn. Damit ist ein weiterer wichtiger
Meilenstein in Richtung Stadtbahn erreicht. Die neu gegründete Limmattalbahn AG erarbeitet in den
nächsten 18 Monaten das Vorprojekt zusammen mit externen Planungsbüros.
Im Rahmen des Vorprojektes wird ab 1. Juli 2010 die Planung der Limmattalbahn weiter
vorangetrieben und vertieft. Ziel ist es, die noch offenen Punkte betreffend Linienführung zu
klären und die Lage und Gestaltung der Haltestellen sowie die Investitionskosten genauer zu
definieren. Im letzten halben Jahr vergab die Projektleitung dafür insgesamt 13 Mandate an externe
Planungsbüros.
Nach Abschluss des Vorprojektes Ende 2011 werden die Gesamtprojektkosten plus/minus 20%
vorliegen. Die Gesamtkosten der Limmattalbahn werden nach heutigem Planungsstand auf 600-700
Millionen geschätzt. Die Resultate aus dem Vorprojekt bilden die Grundlage für das
Konzessionsgesuch an den Bundesrat sowie für das anschliessende Plangenehmigungsverfahren.
Medienkontakt
Julie Stucki, Medienstelle Limmattalbahn AG, 043 288 48 45
Limmattalbahn
Die geplante Limmattalbahn ist ein gemeinsames Projekt der Kantone Aargau und Zürich. Die neu
gegründete Limmattalbahn AG hat den Auftrag, die Infrastruktur für die neue Limmattalbahn zu planen
und zu erstellen. Der Kanton Zürich übernimmt drei Viertel der Aktien im Wert von 75‘000 Franken.
Die restlichen Aktien zeichnet der Kanton Aargau. Die Limmattalbahn verbindet in zehn Jahren den
Bahnhof Zürich-Altstetten mit Killwangen-Spreitenbach im Kanton Aargau. Sie ergänzt als
leistungsfähiges Feinverteilersystem das öffentliche Verkehrsnetz in dieser dynamischen Region. Auf
der 13,5 Kilometer langen Strecke durch die wachsenden Arbeitsplatz- und Wohngebiete sind rund 25
Haltestellen vorgesehen.
Weitere Informationen unter
www.limmattalbahn.ch.
Medienmitteilung vom 29. Juni 2010
Am Züri Fäscht verkehren S-Bahn, Tram und Bus im ZVV rund um die Uhr nach Spezialfahrplan
Damit hunderttausende von Festbesucherinnen und Festbesuchern vom 2. bis 4. Juli am Züri Fäscht
ausgelassen feiern können, verkehren im Auftrag des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) S-Bahn, Tram
und Bus von Freitag bis Sonntag rund um die Uhr nach Spezialfahrplan. Somit gelangen die
Festbesucherinnen und -besucher zu jeder Tages- und Nachtzeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
bequem in die Stadt und wieder nach Hause. Der ZVV-Nachtzuschlag muss während dem Züri Fäscht nicht
gelöst werden.
Wenn Zürich feiert, sind S-Bahn, Tram und Bus in Fahrt. Am Züri Fäscht ist der öffentliche
Verkehr im ZVV rund um die Uhr auf Achse. Über 450 S-Bahn-Extrazüge und weit über 1’000 Tram- und
Busverbindungen verkehren während der Festnächte von Freitag und Samstag. Die meisten Linien der
Zürcher S-Bahn sowie der VBZ verkehren ab Zürich durchgehend im Takt des Tagesnetzes.
S-Bahn-Zusatzzüge ergänzen nach den Feuerwerken ab 23.30 Uhr bis 2 Uhr das Angebot ab Zürich
Stadelhofen und Hauptbahnhof. Somit besteht während dieser Zeit auf den meisten Linien ein
Viertelstundentakt. Anwohnerinnen und Anwohner des linken Zürichseeufers fahren mit Vorteil ab den
Bahnhöfen Zürich Enge und Zürich Wollishofen. Die S2 und Fernverkehrszüge halten aus diesem Grund
ausserordentlich in Zürich Enge und Wollishofen.
Damit die Heimreise nicht am Bahnhof endet, übernehmen Busse in der Region die Festfreudigen
von der S-Bahn und bringen diese sicher nach Hause. Wichtig zu wissen für regelmässige
Nachtschwärmer: Das reguläre ZVV-Nachtnetz verkehrt nicht. Es gilt ein Spezialfahrplan. Der ZVV
verzichtet zudem in beiden Nächten auf den ZVV-Nachtzuschlag.
Feuerwerk von oben
Spektakuläre Aussicht auf die Feuerwerke des Züri Fäschts und die Stadt Zürich gibt es vom
Uetliberg aus. Daher verkehren die S-Bahn-Züge der SZU zum und vom Uetliberg ebenfalls rund um die
Uhr. Die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg fährt alle 15 Minuten, die letzte Talfahrt ist um 0.05
Uhr.
Nachtangebot des Fernverkehrs und Thurbo
Nachtangebot des Fernverkehrs und Thurbo
Auch über das Gebiet des ZVV hinaus bestehen die ganze Nacht hindurch Spätverbindungen. Die
SBB führen Nachtextrazüge nach Bern, Aarau–Olten, Luzern, Basel,
St. Gallen und Chur. Ab Winterthur fahren die Nachtzüge von Thurbo in die ganze Ostschweiz.
St. Gallen und Chur. Ab Winterthur fahren die Nachtzüge von Thurbo in die ganze Ostschweiz.
Das beste Ticket ans Züri Fäscht
Erfahrungen aus den Vorjahren haben gezeigt, dass sich nach den Feuerwerken jeweils
Warteschlangen an den Ticketautomaten bilden. Daher empfiehlt der ZVV dringend, schon auf der
Hinreise ein gültiges Rückreiseticket, also eine ZVV-Tageskarte oder den ZVV-9-Uhr-Tagespass, zu
lösen.
Von ausserhalb des ZVV-Gebietes ist das Züri Fäscht-City Ticket das beste Ticket. Neben der
An- und Rückreise nach Zürich ist die freie Nutzung des gesamten öffentlichen Verkehrs in der Stadt
Zürich (ZVV Zone 10) inbegriffen.
Die Tickets sind an allen Ticketautomaten, an jeder ZVV-Verkaufsstelle und über den
SBB-Ticketshop www.sbb.ch/ticketshop erhältlich.
Ticketkontrollen am Züri Fäscht
Für keinen anderen Einzelevent im Grossraum Zürich wird ein so umfangreiches Angebot
bereitgestellt. Um die entstehenden Kosten für das Angebot und den massiven Personaleinsatz decken
zu können, ist der ZVV auf die Ticketeinnahmen angewiesen. Aus diesem Grund führen die
Transportunternehmungen auch während dem Züri Fäscht Ticketkontrollen durch.
Alle Informationen rund um das ZVV-Nachtangebot zum Züri Fäscht gibt es unter
www.zvv.ch/events. Das ZVV-Contact ist während dem Züri
Fäscht jeweils bis 03.00 Uhr geöffnet.
Kontakte:
Christian Baumgartner, ZVV-Projektleiter, Tel. 051 222 78 73 (13.00 bis 16.00 Uhr)
Bei Fragen während dem Züri Fäscht:
ZVV-Contact, Tel. 0848 988 988
SBB, zentrale Medienstelle, Tel. 051 220 41 11
Mit S-Bahn und Bus ans blues’n’jazz Rapperswil-Jona
Am kommenden Wochenende lockt das blues’n’jazz in Rapperswil tausende Besucherinnen und Besucher
in die Rosenstadt. Erstmals ist in den blues’n’jazz-Eintrittstickets die An- und Rückreise mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln im Einzugsgebiet der Veranstaltung inbegriffen. Für die Heimreise
verkehren zahlreiche Extrabusse und Nacht-S-Bahnen.
Tausende Musikbegeisterte werden vom 25. – 27. Juni 2010 wiederum dem Ruf des blues’n’jazz
Rapperswil-Jona an den Zürichsee folgen. Zum ersten Mal ist in allen Eintrittstickets am Freitag
und Samstag die An- und Rückreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln inbegriffen. Nebst der
Anreise aus dem ganzen Verbundgebiet des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV Alle Zonen) sind auch der
Ostwind (Zonen 91, 92, 95 und 96) sowie die Strecke Pfäffikon SZ – Ziegelbrücke integriert.
Zusätzlich ist für die Heimreise auch der ZVV-Nachtzuschlag inklusive.
Am Sonntag ist der Eintritt ans blues’n’jazz gratis, für die Benützung der öffentlichen
Verkehrsmittel sind gewöhnliche Tickets nach Rapperswil zu lösen.
Extrazüge und Extrabusse nach den Konzerten
Damit alle blues’n’jazz-Fans bequem wieder nach Hause kommen, verkehren nach den Konzerten in
den Nächten Freitag/Samstag sowie Samstag/Sonntag zahlreiche Extrabusse. Der Stadtbus
Rapperswil-Jona bedient die Quartiere halbstündlich bis 2 Uhr mit den Linien 991, 993 und 994. Die
VZO-Extrabusse in die Region fahren auf den Strecken Eschenbach-Schmerikon nach Uznach,
Rüti-Wald-Laupen, Pfäffikon SZ sowie via Altendorf-Lachen bis nach Tuggen.
Eigens für das blues’n’jazz führt die SBB die Nacht-S-Bahnen der Linie SN7 bereits ab Rapperswil (Strecke: Stäfa – Meilen – Zürich HB und weiter bis Winterthur).
Weitere Informationen zu Tickets und Fahrplänen: auf
www.zvv.ch oder bei
ZVV-Contact unter der Nummer 0848 988 988 (CHF 0.08/min)
ZVV-Contact unter der Nummer 0848 988 988 (CHF 0.08/min)
Medienkontakt:
Reto Ebnöther, ZVV Projektleiter, 051 222 78 14, 23. Juni 2010, 13.30 – 17.00 Uhr
Für operative Fragen während des Anlasses:
VZO: Joe Schmid, Leiter Marketing und Qualität, 079 625 66 14
SBB: SBB Medienstelle 051 20 41 11
Extrabusse und Extrazüge am Albanifest
Am Albanifest-Wochenende ist der öffentliche Verkehr im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) nebst dem
regulären ZVV-Nachtnetz wieder mit Extrabussen und Extrazügen unterwegs. Auch die meisten Buslinien
von Stadtbus Winterthur sind nachtaktiv. Ab 1 Uhr ist zum gültigen Ticket der ZVV-Nachtzuschlag
nötig. Dieser kann als SMS aufs Handy bestellt werden.
Am Albanifest-Wochenende (25. bis 27. Juni 2010) wird fast das ganze Nachtnetz in und um
Winterthur mit Extrabussen und Extrazügen verstärkt. Die städtischen Linien von Stadtbus Winterthur
sind ausnahmsweise nachtaktiv und bringen die Festbesucherinnen und Festbesucher bis spätnachts
oder frühmorgens nach Hause. In die Region verkehren alle stündlichen Nachtbuslinien bereits um
0.30 Uhr. Sogar jede halbe Stunde sind die Linien N64, N66 und N67 unterwegs.
In Richtung Zürich führt die SBB nebst der SN1 zusätzlich die SN7 ab Winterthur über
Bassersdorf–Kloten. Die Regionalbahn Thurbo bietet dieses Jahr stündlich Extrazüge nach Bülach,
Bauma und Stammheim an. Wil und Frauenfeld werden wieder halbstündlich angefahren.
Ohne Warten nach Hause
In den Vorjahren bildeten sich erfahrungsgemäss Warteschlangen an den Ticketautomaten und vor
den Bussen. Daher wird den Festbesucherinnen und -besuchern empfohlen, bereits bei der Anreise ans
Fest eine ZVV-Tageskarte oder einen 9-Uhr-Tagespass zu kaufen. Zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis ist
auch am Albanifest ein Nachtzuschlag nötig. Der Nachtzuschlag muss für alle Verbindungen ab 1 Uhr
gelöst werden. Dies gilt auch für das Extraangebot. Entsprechende Zutrittskontrollen werden
durchgeführt.
Der ZVV-Nachtzuschlag ist bequem per SMS durch das Senden des Codeworts „ZVVNZ“ an die Nummer
988 zu beziehen. Der ZVV-Nachtzuschlag beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig.
Inhaberinnen und Inhaber einer zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag
zu bezahlen. Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Freie Fahrt mit dem Albani-Joker-Button
Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Winterthur ist der Albani-Joker-Button der ideale
Fahrausweis. Der Albani-Joker-Button kostet sieben Franken und erlaubt vom Freitag, 26. Juni, 16
Uhr, bis Montag, 29. Juni, 5 Uhr, freie Fahrt in der Stadt Winterthur (Zone 20, 2. Klasse). Der
ZVV- und der Nachtwind-Nachtzuschlag sind ebenfalls inbegriffen.
Weitere Informationen: bei jeder ZVV-Verkaufsstelle, bei ZVV-Contact, Telefon
0848 988 988 und im Internet unter www.zvv.ch/events oder www.stadtbus-winterthur.ch
0848 988 988 und im Internet unter www.zvv.ch/events oder www.stadtbus-winterthur.ch
Medienanfragen am 23. Juni 2010:
Christian Baumgartner, Projektleiter ZVV: 051 222 78 73, 13 bis 15 Uhr
Bei operativen Fragen während des Albanifests:
Stadtbus Winterthur, Reto Abderhalden: 052 235 35 34
Medienstelle SBB: 051 220 41 11
Präsentation der neuen S-Bahn für Zürich
Ab Frühjahr 2011 rollen im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die ersten Doppelstockzüge der neusten Generation. Am 3. Juni 2010 präsentierten SBB und ZVV im Hauptbahnhof die erste Komposition der von Stadler Rail gebauten Züge. Das moderne Rollmaterial der S-Bahn Zürich ist besonders energieeffizient, verfügt über mehr Platz und Komfort und überzeugt durch zeitgemässes Innendesign.
Die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) erweitern ab 2011 mit 29 neuen
Doppelstocktriebzügen des Typs «Dosto RV» die Flotte der Zürcher S-Bahn. Die modernen Züge stellen
einen Meilenstein in der Weiterentwicklung der S-Bahn dar. Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor
des Kantons Zürich, Andreas Meyer, CEO SBB, und Peter Spuhler, CEO Stadler Rail, haben am
Donnerstag, 3. Juni, den neuen Zug präsentiert. Die ersten S-Bahn-Züge der 3. Generation rollen ab
Mitte 2011 auf dem Schienennetz der S-Bahn Zürich. Sie ergänzen die vor 20 Jahren eingeführten
Doppelstock-Pendelzüge (DPZ) und die seit fünf Jahren im Einsatz stehenden Doppelstock-Triebzüge
(DTZ). Produziert werden die neuen Züge von der Firma Stadler Rail. SBB und ZVV investieren knapp
eine Milliarde Franken in das neue Rollmaterial dieses Typs, von welchem ab 2012 neben den 29 Zügen
für die S-Bahn Zürich auch weitere 21 Züge in anderen Regionen der Schweiz eingesetzt werden. Beim
«Dosto RV» wurde eine Reihe von innovativen Massnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz umgesetzt,
darunter ein optimiertes Heizungs- und Lüftungssystem. Zudem sind die neuen Züge modern und bieten
viel Komfort. So ist etwa der Einstiegsbereich grosszügig gestaltet und bietet Platz für
Kinderwagen und Gepäck. Niederflurige Einstiegstüren ermöglichen ein leichtes Ein- und Aussteigen.
Dank des neuen Lüftungssystems konnte die Innenbreite des Zuges vergrössert, der Mittelgang
verbreitert und die Beinfreiheit an Fensterplätzen verbessert werden. Der neue Doppelstockzug ist
150 Meter lang und besitzt zwei WCs, davon ist eines rollstuhlgängig.
Hinweis an Redaktionen: Fotos der Veranstaltung stehen ab 17 Uhr zur Verfügung auf www.sbb.ch/foto
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Medienmitteilung vom 31. Mai 2010
Hinweis an Redaktionen: Fotos der Veranstaltung stehen ab 17 Uhr zur Verfügung auf www.sbb.ch/foto
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Medienmitteilung vom 31. Mai 2010
Sommerspass sichern:
Verkaufsstart für ZVV-FerienPass und Pro Juventute FerienSpass
Ab 1. Juni ist der beliebte ZVV-FerienPass für freie Fahrt im ZVV wieder an allen
ZVV-Verkaufsstellen erhältlich. Gleichzeitig erfolgt auch der Anmeldestart für den Pro Juventute
FerienSpass. Die beiden Angebote stehen allen 6- bis 16-Jährigen im Kanton Zürich zur Verfügung und
sorgen für abwechslungsreiche und preisgünstige Sommerferien zu Hause.
Freie Fahrt im ZVV und mehr
Für nur 20 Franken haben Kinder und Jugendliche mit dem ZVV-FerienPass während fünf Wochen im
ganzen ZVV-Gebiet freie Fahrt mit Bahn, Bus, Tram, Schiff und Seilbahn. Zudem können sie damit
unbeschränkt in den Zoo Zürich, ins Technorama Winterthur und in die Block Sportanlage in
Winterthur. Neu profitieren die Besitzer eines ZVV-FerienPasses von abwechslungsreichen Aktionen,
zum Beispiel im Alpamare oder im neuen Atzmännig Seilpark. Der ZVV-FerienPass ist an allen
Bahnhöfen im Kanton Zürich, bei den VBZ-Ticketerias sowie bei ZVV-Contact unter Tel. 0848 988 988
erhältlich.
Über 100 Aktivitäten
Als ideale Ergänzung bietet Pro Juventute über hundert vielseitige Ferienaktivitäten: Vom
Forschungslabor über Bauernhoftage oder Raubtierfütterungen bis hin zum Kinderzirkus und Einblicken
in eine Onlineredaktion. Die Angebote sind ab fünf Franken erhältlich und können online reserviert
werden. Mit dem Pro Juventute Badeplausch erhält man zudem für nur 10 Franken unbeschränkten
Eintritt in über 40 Badeanstalten in der Stadt Zürich und Umgebung.
Die Angebote des Pro Juventute FerienSpass können vom 21. Juni bis zum 13. August 2010 auch
persönlich an der VBZ-Ticketeria beim Central gebucht werden.
Weitere Informationen zu beiden Angeboten unter:
www.zvv.ch/ferienpass
Medienauskunft:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren
Tel. 044 936 53 41, Mobil 079 417 34 25
Walter Kutter, Projektleiter FerienSpass Pro Juventute Kanton Zürich
Tel. 044 366 53 43
ZVV-Schulbus – ein Klassenzimmer auf Rädern
Wie verhalte ich mich richtig und sicher im Bus? Antworten und Tipps zu diesen Fragen liefert
der ZVV-Schulbus, der in Wetzikon seinen ersten Auftritt für Schulklassen hat. Weitere Stationen
sollen folgen.
Der ZVV-Schulbus erläutert in diesen Tagen rund 600 interessierten Schülerinnen und Schülern
auf anschauliche Weise Fragen und Probleme rund um das Busfahren. So lernen die jungen Fahrgäste
unter anderem, was sie dazu beitragen können, damit der Bus den Fahrplan einhalten kann, oder sie
schätzen und überprüfen danach, wie viel Platz der Bus beim Einschwenken an der Haltestelle
benötigt. Das Highlight der Lektion ist eine starke Bremsung des Busses und die Erläuterungen
möglicher Folgen durch die Moderatoren.
Der ZVV bietet den ZVV-Schulbus im Rahmen eines Pilotprojektes als Ergänzung zum SBB-Schulzug
an. Dieser tourt im Rahmen der Präventionskampagne „Sicher fair“ seit 2003 durch die Schweiz und
wurde bereits von über 100'000 Schülerinnen und Schülern besucht. Der SBB-Schulzug sensibilisiert
Kinder und Jugendliche von der 5. bis 8. Klasse für Unfallprävention, die Folgen von Vandalismus
und Schwarzfahren sowie für Verhaltensregeln im öffentlichen Verkehr.
Teil einer umfassenden Ausbildung im öffentlichen Verkehr
Der ZVV bietet im Rahmen der ZVV-Schulinfo seit einigen Jahren Lehrmittel und Projekte für
Schulklassen an. Ziel dabei ist es, den Schülerinnen und Schülern das Fahren mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln beizubringen und sie somit in ihrer selbstständigen Mobilität zu fördern. Der
ZVV-Schulbus ergänzt das bestehende Angebot und soll bei Erfolg dieses Pilotprojekts auch
andernorts flexibel eingesetzt werden.
Medienkontakt:
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren
Andrea Larry, Projektleiterin ZVV-Geschäftsfeld Junioren
Tel. 044 936 53 41, Mobil 079 417 34 25
Eine Schulklasse besucht den ZVV-Schulbus
20 Jahre ein Ticket für Alles – der ZVV feiert Geburtstag
Am 27. Mai 2010 wird der Zürcher Verkehrsverbund ZVV 20 Jahre alt. Der erste und einzige
Verkehrsverbund der Schweiz sorgt seit 1990 für die reibungslose Abwicklung, Planung, Finanzierung
und Vermarktung des öffentlichen Verkehrs im Wirtschaftsraum Zürich. Das dichte Angebot wird
geschätzt: Rund 1.6 Millionen Menschen benutzen täglich Bahn, Tram und Bus - mehr als zweieinhalb
Mal so viele wie vor 20 Jahren.
Vor 20 Jahren fuhr die allererste doppelstöckige S-Bahn der Schweiz im neu umgebauten Bahnhof
Stadelhofen ein. Es war der Startschuss für eine rasante Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Die
Fahrgastzahlen stiegen bereits in den ersten Jahren markant an. Heutzutage benutzen in Zürich fast
gleich viele Pendlerinnen und Pendler den öffentlichen Verkehr für die Fahrt zur Arbeit oder in die
Schule wie das Auto.
Mehrere Milliarden Franken weitsichtig investiert
Das steigende Verkehrswachstum der letzten Jahre konnte nur dank grosser Investitionen
bewältigt werden. Über 2 Milliarden Franken wendeten der Kanton Zürich, der Bund und die Zürcher
Gemeinden für die Infrastruktur der S-Bahn bisher auf. Darüber hinaus werden bis 2015 weitere 2
Milliarden Franken in das Generationenprojekt Durchmesserlinie mit dem 2. unterirdischen Bahnhof
Löwenstrasse investiert sowie rund 1 Milliarde Franken in nationale Ausbauten und die
4.Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn. In der Stadt Zürich und im Glattal sind das Tram Zürich-West
und die Glattalbahn mit einem Investitionsvolumen von 700 Mio. Franken im Bau. Auch in Zukunft
plant der ZVV mit der Limmattalbahn oder dem Tram Zürich Hardbrücke grosse Ausbauschritte. Sogar
für den Zeithorizont danach werden erste Überlegungen angestellt. Zusätzlich werden laufend moderne
Fahrzeuge beschafft.
Ich bin auch … ein zuverlässiger Partner
Dank der ungebrochenen Unterstützung der Politik konnte der ZVV seine Strategie in der
Vergangenheit zügig vorantreiben. Im Gegenzug erfüllte der ZVV stets auch die finanziellen Vorgaben
des Rahmenkredits des Kantonsrates. Innert 20 Jahren verankerte sich der ZVV dank seines Angebots
als zuverlässiger Anbieter kundenfreundlicher durchgehender Reiseketten mit einem dichten
Taktfahrplan und einem einfachen Tarif. Grossen Anklang fand denn auch die mehrfach ausgezeichnete
Werbekampagne „Ich bin auch ein…“, die unzählige Male kopiert wurde.
Die Augen nicht vor der Aktualität verschliessen
Auch der ZVV ist von den aktuellen finanziellen und wirtschaftlichen Entwicklungen betroffen.
Das bislang starke Fahrgastwachstum verlangsamte sich spürbar und die Sparmassnahmen des Kantons
treffen auch den ZVV. Für die nächsten drei Jahre ist daher mit Ausnahme der bereits in der
Umsetzung befindlichen Projekte 3. Etappe der Glattalbahn und Tram Zürich West mit keinen weiteren
Ausbauten zu rechnen. Erst mit Eröffnung der Durchmesserlinie wird ab Ende 2013 erneut ein grosser
Angebotsschritt vollzogen werden können.
Medienkontakt:
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08 (13.00 Uhr bis 16.00 Uhr)
Die wichtigsten Meilensteine der Geschichte des ZVV finden Sie
hier.
Der ZVV in Kürze
Der ZVV ist der einzige Verkehrsverbund der Schweiz. Er übernimmt die ganzheitliche Planung,
Koordination, Vermarktung und Finanzierung des öffentlichen Verkehrs im Kanton Zürich. Dabei
arbeitet er mit acht marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen und über 40 weiteren
Verkehrsunternehmen zusammen. Im letzten Jahr transportierten diese rund 567 Millionen Fahrgäste.
Rund 60 Prozent des jährlichen Aufwands wird durch Verkehrseinnahmen der Kundinnen und Kunden und
Nebenerträge gedeckt. Die restlichen Kosten übernehmen der Kanton Zürich und die 171 Gemeinden im
Kanton je zur Hälfte.
Weitere Informationen finden sich auf dem angehängten Faktenblatt oder unter
www.zvv.ch.
Diesel sparen im ZVV
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) testet zusammen mit seinen Partnern Verkehrsbetriebe
Zürichsee Oberland AG (VZO) und Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) eine neue
Antriebstechnologie für Linienbusse. Die sogenannten Hybridbusse erzeugen beim Bremsen Strom und
nutzen diese Energie für den eigenen Antrieb. Damit kann der Dieselverbrauch um bis zu 30 Prozent
reduziert werden. Ab Ende Jahr ist je ein Fahrzeug im Oberland und im Glattal unterwegs.
Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2010 beschaffen VZO und VBG je einen Hybridbus als
Ergänzung ihrer bestehenden Busflotte. Damit setzt der ZVV gemeinsam mit seinen
marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen auf eine neue, umweltfreundliche Technologie.
Erfolgreiche Testfahrten
Im November 2009 führten VZO und VBG bereits erste Testfahrten mit einem Hybridbus in ihren
Marktgebieten durch. Das eingesetzte Fahrzeug überzeugte bezüglich des Treibstoffverbrauchs.
Einsparungen bis 30 Prozent wurden erreicht. Allerdings zeigte sich, dass der Hybridbus nicht
überall optimal eingesetzt werden kann. Er eignet sich insbesondere für eher flache Gebiete mit
kurzen Haltestellenabständen. Bei den VZO kommt das neue Fahrzeug im Linienbetrieb in Uster und
Wetzikon zum Einsatz, bei der VBG in den Gebieten Zürich Oerlikon, Glattbrugg und
Flughafen.
Langzeittest soll Wirtschaftlichkeit belegen
Trotz der geringeren Treibstoffkosten ist der Hybridbus gegenüber dem Dieselbus immer noch
teurer. Insbesondere die Anschaffungs- und Unterhaltskosten liegen über jenen eines konventionellen
Dieselbusses. Der Langzeittest mit den beiden Fahrzeugen über die nächsten zwei bis drei Jahre soll
Klarheit schaffen, ob die höheren Kosten durch den geringeren Dieselverbrauch kompensiert werden
können. Erst dann wird über eine weitere Beschaffung entschieden.
Medienkontakte:
ZVV, Marco Rüdisühli, Verkehrsplaner, 043 288 48 33
VZO: Joe Schmid, 044 936 53 43 / 079 625 66 14
VBG: Karin Faes, 044 809 56 16
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Die Hybrid-Technik
Bei der Hybrid-Technik werden zwei Antriebstechnologien miteinander kombiniert.
Hybrid-Fahrzeuge werden mit mindestens zwei verschiedenen Energiearten angetrieben, meistens einer
Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor. Je nach Fahrsituation arbeiten diese alleine oder
gemeinsam. Die beim Bremsen entstehende Energie wird gespeichert und fliesst beim Anfahren zurück
in den Elektromotor. Im Stop-and-Go-Verkehr mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Kilometern pro
Stunde kann gar alleine mit dem Elektromotor beschleunigt werden. Damit wird der
Treibstoffverbrauch erheblich reduziert und auch Schadstoff-Emissionen und Lärm werden verringert.
Hybridbusse eignen sich daher vor allem für den Stadt- und Agglomerationsverkehr.
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Mit dem ZVV-Nachtnetz Pfingsten feiern
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch an Pfingsten sicher nach Hause. Zusätzlich zum
normalen Nachtnetzfahrplan von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren die
Nacht-S-Bahnen und –busse ebenfalls von Sonntag auf Pfingstmontag.
Drei Nächte ZVV-Nachtnetz
Während Pfingsten ist das ZVV-Nachtnetz drei Nächte hintereinander in Betrieb. In allen
Nächten ab Freitag bis Pfingstmontag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem
Nachtnetzfahrplan. Der Nachtnetzfahrplan ist im Internet unter
www.zvv.ch abrufbar oder telefonisch bei ZVV-Contact
erhältlich.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss auch an Pfingsten zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis ein Nachtzuschlag gelöst
werden. Der ZVV-Nachtzuschlag beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Inhaberinnen
und Inhaber einer zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag zu bezahlen.
Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Medienkontakt:
Medienstelle ZVV, 043 288 48 45
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch oder bei ZVV-Contact: 0848 988 988
Startschuss für den weiteren Ausbau der Zürcher S-Bahn
Der Erfolg der Zürcher S-Bahn ist grösser als ihre Kapazität. Die Zahl der Fahrgäste ist heute
nahezu zweieinhalbmal höher als noch vor 20 Jahren. Daher ist ein weiterer Ausbau des Angebots
notwendig. Während die Durchmesserlinie mehr Kapazitäten im Herzen von Zürich schafft, bilden die
4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn das nötige Ausbaupaket in den Regionen. Für diese
Infra-strukturausbauten beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Rahmenkredit von 336,6
Millionen Franken. Der Bund wird davon je nach Beitragssatz zwischen 117 und 134 Millionen Franken
übernehmen.
Im Herzen der Stadt Zürich wird seit 2007 an der Durchmesserlinie (DML) gebaut. Damit dieses
Bauwerk für den S-Bahn-Verkehr genutzt werden kann, sind zusätzliche Investitionen in die regionale
Bahninfrastruktur notwendig. Diese 4. Teilergänzungen der S-Bahn dienen primär der Beseitigung von
Kapazitäts-engpässen und bilden das Ergänzungspaket zur DML. Die Angebotselemente der 4.
Teilergänzungen umfassen nahezu alle S-Bahn-Linien und sind damit für alle Regionen im Kanton
Zürich von Nutzen. Der Fahrplan kann auf praktisch allen Bahnkorridoren zu den Knoten Zürich und
Winterthur etappenweise ausgebaut werden. Angestrebt werden der Halbstundentakt im gesamten
S-Bahn-Gebiet und der Viertelstundentakt auf allen Strecken im Nahbereich der Stadt Zürich sowie
auf nachfragestarken Bahnhöfen im mittleren Distanzbereich. Dank neuen Durch- bindungen in Zürich
und Winterthur entstehen mehr umsteigefreie Verbindungen in den Knoten, was zu
Reisezeitverkürzungen führt.
Bund anerkennt den Nutzen der 4. Teilergänzungen
Der Bund hat sämtliche Ausbauten der 4. Teilergänzungen als Teil des Zürcher
Agglomerationsprogramms akzeptiert und dem Parlament eine Mitfinanzierung vorgeschlagen. Der
vorgeschlagene Beitragssatz von 35 Prozent entspricht allerdings nicht den Erwartungen des
Regierungsrates, der einen Beitragssatz von 40 Prozent als angemessen betrachtet. Da die
Bundesbeschlüsse noch nicht vorliegen, muss der Regierungsrat dem Kantonsrat einen
Bruttorahmenkredit von 336,6 Millionen Franken beantragen. Der Bund wird davon voraussichtlich
zwischen 117 Millionen Franken (bei einem Beitragssatz von 35 Prozent) und 134 Millionen Franken
(bei einem Beitragssatz von 40 Prozent) übernehmen.
Einbettung in nationale Infrastrukturprojekte
Die 4. Teilergänzungen sind auf die Planungen des nationalen und internationalen Fernverkehrs
abgestimmt. Der Zeitplan ist eng mit demjenigen der DML, der Ausbauten der Anschlüsse an die
Hochgeschwindigkeitsverbindungen (HGV) sowie einem ersten Umsetzungsschritt von der Zukünftigen
Entwicklung der Bahnprojekte (ZEB) verknüpft. Dadurch können Synergien genutzt und Kosten gespart
werden. Auch die Auslieferung der umfangreichen Rollmaterialbestellung für die Zürcher S-Bahn wurde
zeitlich auf die Inbetriebnahme der Ausbauschritte der 4. Teil- ergänzungen abgestimmt. Die erste
Etappe wird im Dezember 2013 in Betrieb genommen, die 2. Etappe im Dezember 2015 und die 3. Etappe
2018.
Die Haltung des Regierungsrats zum Beitragssatz des Infrastrukturfonds an die 4. Teilergänzungen (Schreiben an das UVEK vom Dezember 2009) ist im Regierungsratsbeschluss 1381/2009 zu finden. Dieser ist auf www.rrb.zh.ch
Ansprechperson für Medien heute Donnerstag, 15. April 2010, ab 13 Uhr:
Dominik Brühwiler, Leiter Verkehrsplanung, Zürcher Verkehrsverbund, Telefon
043 288 48 30
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Die drei Etappen der 4. Teilergänzungen im Überblick:
Etappe 1 Mit der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie Nord–Süd (Dezember 2013) werden die S2 und die S8 auf die Durchmesserlinie verlegt. Auf den Strecken Zürich – Thalwil – Zug/Ziegelbrücke wird ein neues Fahrplankonzept eingeführt. Die S24 verkehrt neu ab Zug und wird in der Etappe 1 vorerst ab Zürich HB via Wipkingen nach Oerlikon verlängert. Dafür verkehrt die S14 Hinwil – Zürich HB neu via Durchmesserlinie (Weinbergtunnel) und wendet vorübergehend im neuen Bahnhof Löwenstrasse. Etappe 2 Mit der Inbetriebnahme des Westastes der Durchmesserlinie (Dezember 2015) wird zur Optimierung der Direktverbindungen ein Linienabtausch vorgenommen: Zürich – Affoltern am Albis S14 statt S15, Zürich – Affoltern am Albis – Zug S5 statt S9, Zürich – Niederweningen S15 statt S5 und Zürich – Rafz – Schaffhausen S9 statt S5. Zudem werden die neuen Linien S19, S20 und S21 eingeführt. Die S19 verkehrt zwischen Dietikon – Zürich (via Durchmesserlinie) – Effretikon (in Hauptverkehrs- zeiten ab Muri AG/Koblenz bzw. bis Pfäffikon ZH), die S20 zwischen Hardbrücke – Stäfa (Hauptverkehrszeiten) und die S21 zwischen Zürich – Regensdorf (Hauptverkehrszeiten). Die S24 wird halbstündlich via Flughafen nach Winterthur geführt und stündlich nach Schaffhausen verlängert. Die S24 ersetzt ab Flughafen die S2 und die S16. Etappe 3 Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten zwischen Zürich und Winterthur (überwiegend ZEB) sowie Winterthur und Umgebung sollen bis ca. 2018 schrittweise der ganztägige Betrieb der S11 Aarau/Dietikon – Winterthur – Seuzach/Wila aufgenommen und die S12 ab Winterthur nach Schaffhausen/Wil (SG) verlängert werden. Auf den Strecken Winterthur – Bauma – Rüti (S26) und Winterthur – Stein am Rhein (S29) wird der Halbstundentakt eingeführt. Zudem wird auf dem Abschnitt Winterthur – Weinfelden die S8 durch die S24 ersetzt. |
Kantone Aargau und Zürich gründen Limmattalbahn AG
Der Kanton Zürich beteiligt sich zusammen mit dem Kanton Aargau an der neu zu gründenden
Aktiengesellschaft Limmattalbahn AG. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Die neue Gesellschaft
hat den Zweck, die Infrastruktur für die neue Limmattalbahn zu planen und zu erstellen. Der Kanton
Zürich übernimmt drei Viertel der Aktien im Wert von 75‘000 Franken. Die restlichen Aktien zeichnet
der Kanton Aargau.
Bereits in sechs Jahren wollen die Kantone Aargau und Zürich mit dem Bau der neuen
Limmattalbahn von Altstetten bis Killwangen (AG) beginnen. Das entsprechende Vorprojekt startet in
diesem Sommer; die Inbetriebnahme der neuen Bahn ist ab 2019 geplant. Zurzeit führt der Zürcher
Verkehrsverbund ZVV das Projekt im Auftrag der Kantone Aargau und Zürich. Im Hinblick auf die
komplexen Aufgaben im Rahmen der Projektierung ist es jedoch notwendig, eine neue Organisationsform
festzulegen.
Flexibel, breit abgestützt und notwendig
Die beiden Projektpartner einigten sich auf eine Aktiengesellschaft für die Planung und
Erstellung der Infrastruktur der Limmattalbahn. Sie bindet die massgebenden Fachleute und
Entscheidungsträger ein. Die Aktiengesellschaft erfüllt zudem die formellen Vorgaben des Bundes für
die angestrebte Infrastrukturkonzession. Hingegen bleibt der Entscheid über den zukünftigen
Betreiber der Limmattalbahn noch offen. Es kommen weiterhin mehrere Anbieter in
Betracht.
Partnerschaftliche Planung
Die Aufteilung des Aktienkapitals an der neuen Limmattalbahn AG erfolgt im Verhältnis der
Streckenabschnitte auf dem jeweiligen Kantonsgebiet. Der Kanton Zürich übernimmt drei Viertel der
Aktien im Wert von 75‘000 Franken. Der Kanton Aargau bezahlt 25‘000 Franken für seinen Anteil. Im
gleichen Verhältnis werden auch die vier Sitze im künftigen Verwaltungsrat verteilt. Das Präsidium
übernimmt ein Vertreter des Kantons Zürich, den Vizepräsidenten stellt der Kanton Aargau. Die
beteiligten Kantone steuern die Limmattalbahn AG mittels eines gemeinsamen Leistungsauftrags. Dies
widerspiegelt den partnerschaftlichen Grundgedanken dieses Grossprojekts.
Ansprechperson für Medien heute Donnerstag, 8. April 2010, von 10 bis 12 Uhr und von 13.30
bis 16 Uhr:
Thomas Kellenberger, Informationsbeauftragter ZVV, Telefon 043 288 48 09
Die Limmattalbahn
Die geplante Limmattalbahn ist ein gemeinsames Projekt der Kantone Aargau und Zürich. Sie
verbindet künftig als Meterspurbahn den Bahnhof Zürich Altstetten mit Killwangen im Kanton Aargau.
Die Option einer Verlängerung bis Baden im Kanton Aargau wird zurzeit geprüft. Die Limmattalbahn
ergänzt als leistungsfähiges Feinverteilersystem das öffentliche Verkehrsnetz in dieser dynamischen
Region. Auf der 13,5 Kilometer langen Strecke durch die wachsenden Arbeitsplatz- und Wohngebiete
sind 25 Haltestellen vorgesehen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2016 geplant. Drei Jahre später
soll die Limmattalbahn in Betrieb genommen werden. Weitere Informationen unter
www.limmattalbahn.ch.3000 Franken für eine Fledermaus
Der ZVV sucht für seinen Nightface-Fotowettbewerb die originellste Fledermaus im ZVV-Nachtnetz.
Das beste Foto im grünen Nachtsicht-Look wird mit einem ZKB Konto mit 3000 Franken Startguthaben
belohnt. Zudem gibt es jede Woche bis zum 7. Mai weitere attraktive Preise zu gewinnen.
Entsprechend bearbeitet werden können die Fotos im Internet oder mit der neuen kostenlosen
iPhone-Applikation „Nightface“.
Ab sofort steht im App-Store von Apple die neue iPhone-Applikation „Nightface“ des Zürcher
Verkehrsverbundes ZVV zum Download bereit. Damit können Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer
schnell und einfach ihr Foto für den neuen Nightface-Wettbewerb bearbeiten und einschicken. Der
grüne Nachtsicht-Look ist auch auf der Homepage
www.zvv.ch/nightface erhältlich. Den Einsendern winken
attraktive Gewinne.
Mit 3000 Franken abheben
Bis am 7. Mai 2010 sammelt der ZVV alle originellen und witzigen Fledermausbilder und stellt
sie in der Wettbewerbs-Galerie auf der Website oder auf dem iPhone aus. Dort kann jeder für sein
Lieblingsbild abstimmen. Der Wochensieger mit den meisten Stimmen gewinnt eine Freitag-Tasche.
Unter sämtlichen Einsendungen wird am 12. Mai 2010 der Hauptgewinn verteilt: Ein ZKB Konto mit 3000
Franken Startkapital. Zusätzlich stehen weitere ZKB Konti, Macbooks und ein iPhone für die Gewinner
bereit.
Sämtliche Informationen finden sich auf der Homepage
www.zvv.ch/nightface oder in der iApp „Nightface“
.
Medienkontakt:
Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Zürich bleibt nachtaktiv
2009 nutzten rund 1,33 Millionen Fahrgäste das ZVV-Nachtangebot. Das ist eine Zunahme von 3,6
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der nachtaktivste Monat war wiederum der November mit mehr als 15‘
000 Fahrgästen pro Nacht. Das ZVV-Nachtnetz konnte dank dieser Nachfragesteigerung und der
Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zum sechsten Mal hintereinander kostendeckend
betrieben werden.
Seit dem Start des ZVV-Nachtnetzes im Jahr 2002 ist die Nachfrage um mehr als 170 Prozent
gestiegen. Durchschnittlich nutzten im vergangenen Jahr pro Nacht rund 12‘200 Fahrgäste das
ZVV-Nachtnetz für die Heimreise. Spitzennacht des Jahres 2009 war die Nacht auf den 5. Juli während
des Caliente-Festivals mit rund 22'000 beförderten Personen.
Gut besetzte Nacht-S-Bahnen und -Busse
Die Nachfrage auf den Nacht-S-Bahnen stieg 2009 im Sihltal um 20 Prozent und zwischen
Winterthur und Schaffhausen um mehr als 30 Prozent an. Spitzenreiter punkto Auslastung unter den
Nacht-S-Bahnen war wiederum die SN5 zwischen Zürich, Uster und Rapperswil mit 88 Prozent. Auch die
Nachtbusse waren in einer durchschnittlichen Nacht fast bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Fast
60 Prozent der Nachtaktiven reisten mit den Nacht-S-Bahnen, gut ein Fünftel nutzten die städtischen
Nachtbuslinien der Verkehrsbetriebe Zürich.
Zürcher Kantonalbank als starker Partner
2009 wurde im ZVV-Nachtnetz die volle Kostendeckung erreicht. Damit erfüllte der ZVV auch in
diesem Jahr die Vorgabe des Kantonsrats. Zur Kostendeckung und zur Attraktivität des
ZVV-Nachtnetzes trug auch die Public-Private-Partnerschaft mit der Zürcher Kantonalbank bei. 40
Prozent aller Nachtschwärmer im ZVV-Nachtnetz besitzen eine „zkbnightcard“: Damit müssen sie keinen
Nachtzuschlag bezahlen. Die Zürcher Kantonalbank unterstützt das ZVV-Nachtnetz seit
Beginn.
Medienkontakt: Marco Rüdisühli, Projektleiter Nachtnetz, 043 288 48 33
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Medienmitteilung des Regierungsrats vom 01. April 2010
Preisanpassung des ZVV per Ende 2010
Der Regierungsrat hat die geplante Preisanpassung des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) genehmigt.
Die Preise für die ZVV-Tickets steigen damit per Ende 2010 um durchschnittlich 3 Prozent. Die
Vernehmlassung zur Preisanpassung bei Gemeinden und Verkehrsunternehmen verlief positiv.
Der neue Tarif sieht eine lineare Preiserhöhung von 2.5 Prozent für das gesamte
ZVV-Ticketsortiment vor. Hinzu kommt eine strukturelle Anpassung: Der Rabatt auf Jahresabonnemente
für drei und mehr Zonen wird auf den nationalen Standard von 25% gesenkt. Diese Massnahme
wurde bereits in einem früheren Verfahren vom Regierungsrat genehmigt. Insgesamt resultiert daraus
eine durchschnittliche Preiserhöhung von 3 Prozent. Die Preisanpassung erfolgt auf den
Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2010.
Steigende Kapitalkosten als Kostentreiber
In den Jahren 2011 bis 2013 werden die Kosten unabhängig vom Angebotsausbau verhältnismässig
stark ansteigen. Grund dafür sind Mehrkosten für die Beschaffung neuer Fahrzeuge, der
Substanzerhaltung der Traminfrastruktur sowie Investitionen in die Qualität wie die
Sicherheit oder die Fahrgastinformation. Eine moderate Preiserhöhung ist für die Weiterentwicklung
des öffentlichen Verkehrs daher unerlässlich.
Positives Vernehmlassungsresultat
Im Rahmen der Vernehmlassung äusserten sich die regionalen Verkehrskonferenzen, die Gemeinden
und die marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen zum grössten Teil positiv zur Preisanpassung. Zur
Vernehmlassung geladen war auch der Preisüberwacher, der auf eine vertiefte Prüfung
verzichtete.
Ansprechperson für Fragen, heute bis 15 Uhr:
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, Tel. 043 288 48 08
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Medienmitteilung vom 31. März 2010
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Medienmitteilung vom 31. März 2010
Mit dem ZVV-Nachtnetz Ostern feiern
Das ZVV-Nachtnetz bringt Nachtschwärmer auch an Ostern sicher nach Hause. Zusätzlich zum
normalen Nachtnetzfahrplan von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren die
Nacht-S-Bahnen und –busse ebenfalls von Gründonnerstag auf Karfreitag und Ostersonntag auf
Ostermontag.
Vier Nächte ZVV-Nachtnetz
Während Ostern ist das ZVV-Nachtnetz vier Nächte hintereinander in Betrieb. In allen Nächten
ab Gründonnerstag bis Ostermontag verkehren die Nacht-S-Bahnen und -busse gemäss normalem
Nachtnetzfahrplan. Der Nachtnetzfahrplan ist im Internet unter
www.zvv.ch abrufbar oder telefonisch bei ZVV-Contact
erhältlich.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Natürlich muss auch an Ostern zusätzlich zum ZVV-Fahrausweis ein Nachtzuschlag gelöst werden.
Der ZVV-Nachtzuschlag beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Inhaberinnen und
Inhaber einer zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag zu bezahlen. Das
ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Medienkontakt:
Medienstelle ZVV, 043 288 48 45
Fahrplan-Informationen:
www.zvv.ch oder bei ZVV-Contact: 0848 988 988
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Medienmitteilung vom 25. März 2010
ZVV macht Zeitumstellung mit
Am kommenden Wochenende erfolgt die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit. Alle Uhren
werden um eine Stunde vorgestellt. Auch das ZVV-Nachtnetz macht bei der Zeitumstellung mit:
Nacht-S-Bahnen und -Busse verkehren nach einem Spezialfahrplan.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (27./28. März) werden um zwei Uhr morgens die Uhren um
eine Stunde vorgestellt. Alle Nacht-S-Bahnen und -busse im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) verkehren
in dieser Nacht nach einem speziellen Fahrplan. Damit die Fahrgäste nicht vergebens auf ihre
Nacht-S-Bahn oder ihren Nachtbus warten, können sie den Spezialfahrplan unter
www.zvv.ch abrufen. Bei ZVV-Contact ist er auch telefonisch unter
der Nummer 0848 988 988 erhältlich.
Nachtzuschlag nicht vergessen
Wer das ZVV-Nachtnetz benutzt, muss zusätzlich zum gültigen ZVV-Ticket einen Nachtzuschlag
lösen. Der ZVV-Nachtzuschlag beträgt pauschal fünf Franken und ist 12 Stunden gültig. Inhaberinnen
und Inhaber einer zkbnightcard der Zürcher Kantonalbank brauchen keinen Nachtzuschlag zu bezahlen.
Das ZVV-Nachtnetz wird seit Beginn von der Zürcher Kantonalbank unterstützt.
Medienkontakt:
Medienstelle ZVV, 043 288 48 45
Fahrplan-Infos unter:
www.zvv.ch/nachtnetz oder bei ZVV-Contact: 0848 988
988
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Medienmitteilung der Volkswirtschaftsdirektion vom 23. März 2010
Volkswirtschaftsdirektion hält an Brüttenertunnel fest
Der Bund will den stark überlasteten Bahnkorridor Zürich – Winterthur im Rahmen des Programms
Bahn 2030 ausbauen. Allerdings setzt er nicht auf den vom Zürcher Regierungsrat bevorzugten
Brüttenertunnel, sondern auf den Ausbau der bestehenden Strecke zwischen Hürlistein (Effretikon)
und Winterthur. Das hat er heute in einem Mediencommuniqué mitgeteilt. Die
Volkswirtschaftsdirektion begrüsst den grundsätzlichen Entscheid zum Ausbau des Korridors. Sie
bedauert allerdings, dass die zukunftsweisende Variante des Brüttenertunnels bis jetzt nicht
berücksichtigt wurde.
Dass sich der Bund nicht ausdrücklich für den Brüttenertunnel ausspricht, ist für die
Volkswirtschaftsdirektion unverständlich. Der Bahnkorridor Zürich-Winterthur gehört zu den
meistbelasteten Bahnstrecken der Schweiz. Die bestehenden Trassees sind bereits heute bis aufs
Äusserste belegt. Rund 80‘000 Fahrgäste und 500 Züge verkehren täglich durch das Nadelöhr Kemptthal
zwischen Zürich und Winterthur. Ein Befreiungsschlag ist dringend notwendig. Für den Regierungsrat
liegen die Vorteile des Brüttenertunnels auf der Hand:
· Der Brüttenertunnel erlaubt höhere Geschwindigkeiten und führt damit zu kürzeren
Reisezeiten.
· Mit dem Brüttenertunnel ist Zürich von St. Gallen aus auch mit Bedienung des Flughafens
in weniger als einer Stunde erreichbar – auch ohne Neigezüge. Damit verbessern sich die Anschlüsse
von der Ost- in die Westschweiz markant.
· Der Brüttenertunnel entlastet die lärmgeplagte Bevölkerung entlang der heutigen
Schienenführung
· Mit dem Brüttenertunnel besteht eine Alternativroute im Fall von Störungen.
Aus den gleichen Gründen lehnt der Regierungsrat auch weiterhin die kantonale Volksinitiative
«Schienen für Zürich» ab.
Heitersberg- und Zimmerbergtunnel in Programm enthalten
Erfreulicherweise sieht das Programm Bahn 2030 auch die Beseitigung des Engpasses beim
Heitersberg vor. Ebenfalls plant der Bund den Bau des Zimmerbergbasistunnels II, allerdings nur im
umfangreicheren Paket von 21 Mia. Franken. Diese zukunftsweisenden Varianten ermöglichen
zusätzliche Züge in Richtung Bern und Basel sowie nach Zug und in die Zentralschweiz. Dadurch wird
die Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Zürich gesteigert.
Finanzierung noch unklar
Der Bund hat sich noch nicht konkret zur Finanzierung der einzelnen Projekte geäussert. Für
die Volkswirtschaftsdirektion steht zweifelsfrei fest, dass es nicht zu einer weiteren
Lastenverschiebung vom Bund zu den Kantonen kommen darf. Der Ausbau des nationalen Eisenbahnnetzes
ist eine klare Aufgabe des Bundes.
Kanton Zürich kämpft weiter für Brüttenertunnel
Die Vorlage Bahn 2030 wird voraussichtlich bis im Frühling 2011 fertig ausgearbeitet sein.
Danach startet die Vernehmlassung. Der Zürcher Regierungsrat wird sich in dieser Diskussion
dafür einsetzen, dass der Brüttenertunnel doch noch in Bahn 2030 aufgenommen wird und damit eine
zukunftsgerichtete Lösung realisiert werden kann.
Ansprechperson für Medien heute Dienstag, 23. März 2010, bis 11 Uhr:
Regierungsrätin Rita Fuhrer, Volkswirtschaftsdirektorin, Telefon 043 259 26 02
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Medienmitteilung vom 15. März 2010
ZVV-Fahrplan 2011: Start der öffentlichen Auflage
Der Entwurf zum neuen Fahrplan 2011 ist erarbeitet und liegt zur Vernehmlassung vor. Vom
15. bis 26. März 2010 kann die Bevölkerung
auf
www.zvv.ch oder
bei ihren Gemeinden Einsicht in die Fahrpläne nehmen und allfällige Begehren an ihre Gemeinden
richten. Diese werden an den Regionalen Verkehrskonferenzen diskutiert bevor der Verkehrsrat des
ZVV den Fahrplan 2011 im Sommer festlegt.
Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, bis spätestens 29. März 2010 Wünsche und Begehren zum neuen ZVV-Fahrplan an ihre Wohngemeinde zu richten. Dafür liegt der neue Fahrplan vom 15. bis 26. März in den Gemeinden auf und ist auf www.zvv.ch einsehbar. Auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2010 sind allerdings aufgrund der finanziellen Lage des Kantons nur wenige Anpassungen geplant. Die grösste Änderung erfährt das Glattal: Ab Dezember 2010 soll die Glattalbahn wie geplant auf der neu gebauten Strecke zwischen Bahnhof Stettbach, Wallisellen und Flughafen verkehren. Zudem soll das betroffene Busnetz entsprechend angepasst werden. In anderen Regionen sollen einzig kostenneutrale Angebotsänderungen umgesetzt werden.
Einjähriges Fahrplanverfahren als Ausnahme
Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, bis spätestens 29. März 2010 Wünsche und Begehren zum neuen ZVV-Fahrplan an ihre Wohngemeinde zu richten. Dafür liegt der neue Fahrplan vom 15. bis 26. März in den Gemeinden auf und ist auf www.zvv.ch einsehbar. Auf den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2010 sind allerdings aufgrund der finanziellen Lage des Kantons nur wenige Anpassungen geplant. Die grösste Änderung erfährt das Glattal: Ab Dezember 2010 soll die Glattalbahn wie geplant auf der neu gebauten Strecke zwischen Bahnhof Stettbach, Wallisellen und Flughafen verkehren. Zudem soll das betroffene Busnetz entsprechend angepasst werden. In anderen Regionen sollen einzig kostenneutrale Angebotsänderungen umgesetzt werden.
Einjähriges Fahrplanverfahren als Ausnahme
Im Gegensatz zu den Vorjahren wird dieses Jahr das laufende Fahrplanverfahren nur für ein Jahr
durchgeführt. Zum einen erlaubt dies eine Anpassung an die Fahrplanperiode des Bundes (2010/2011;
2012/2013). Zum anderen ermöglicht es dem ZVV, flexibler auf die finanziellen Entwicklungen für die
Periode 2012/2013 zu reagieren.
Verkehrsrat hat das letzte Wort
Nach Abschluss der öffentlichen Auflage werden die Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die
Regionalen Verkehrskonferenzen (RVK) alle eingegangenen Begehren prüfen, bewerten und dem ZVV
vorlegen. Darauf unterbreitet der ZVV den Fahrplan 2011 dem Verkehrsrat zur
Genehmigung.
Medienkontakt:
Beatrice Henes, Medienstelle ZVV, 043 288 48 08,
14.00 bis 17.00 Uhr
Über 4 Prozent Schwarzfahrer auf S-Bahn im Limmattal
Bei einer konzentrierten Aktion von SBB, VBZ und Postauto wurden gestern im Limmattal knapp 6‘
000 Fahrgäste kontrolliert. 147 hatten keinen gültigen Fahrausweis auf sich und müssen einen
Zuschlag bezahlen. Auf den S-Bahn-Strecken ab Zürich-Altstetten war jeder 25. Passagier ohne
gültiges Ticket unterwegs.
Am Dienstag führte der Zürcher Verkehrsverbund ZVV eine vierstündige konzentrierte Kontrolle
im Limmattal durch. Über 50 Kundenberater überprüften die Tickets der Fahrgäste auf S-Bahnen und
Bussen in der Region. Die Schwarzfahrerquote betrug im Schnitt 2.5 Prozent. Überdurchschnittlich
hoch war die Quote mit 4.2 Prozent auf den S-Bahn-Linien nach Birmensdorf und
Killwangen-Spreitenbach. Der Zuschlag für Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis beträgt mindestens 80
Franken.
Koordinierte Kontrollen im ZVV
Nebst den herkömmlichen Stichkontrollen führen die Kontrollpools von VBZ, SBB, Postauto und
THURBO vermehrt koordinierte Aktionen in abwechselnden Kantonsgebieten durch. Mit dieser
konzentrierten Präsenz sollen die Fahrgäste darauf aufmerksam gemacht werden, dass der ZVV
insgesamt täglich über 200 Mitarbeitende im Kontrolleinsatz hat. Schwarzfahrer fügen dem ZVV
jährlich einen Einnahmenausfall von rund 30 Millionen Franken zu.
Medienkontakt: Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Kein Angebotsausbau wegen Sanierungsprogramm (San10) des Kantons
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV muss auf geplante Angebotsausbauten für das nächste Fahrplanjahr
2011 verzichten. Dies geschieht im Hinblick auf die Sparmassnahmen der Regierung zur Sanierung
des Finanzhaushaltes des Kantons Zürich (San10). Einzig die dritte Etappe der Glattalbahn wird wie
geplant in Betrieb genommen. Damit der ZVV flexibler auf weitere Entwicklungen reagieren kann, gilt
das laufende Fahrplanverfahren lediglich für ein Jahr anstatt wie bisher für zwei.
Der ZVV legt zurzeit das Fahrplanangebot für das nächste Jahr 2011 fest. Infolge der
angespannten Lage des kantonalen Finanzhaushaltes rechnet der ZVV auch mit Sparvorgaben des
Regierungsrates für den öffentlichen Verkehr. Diese werden jedoch erst im Laufe des Sommers
bekannt, was für eine Berücksichtigung im laufenden Fahrplanverfahren zu spät ist. Der ZVV muss
daher die notwendigen Massnahmen für seinen Beitrag an die Sanierung des Finanzhaushaltes bereits
jetzt ergreifen und den geplanten Ausbau des Angebots im laufenden Fahrplanverfahren stoppen. Als
Ausnahme verkehrt ab Dezember 2010 die Glattalbahn wie geplant auf der neu gebauten Strecke
zwischen Bahnhof Stettbach und Flughafen und das betroffene Busnetz wird entsprechend angepasst.
Zudem können einige kostenneutrale Angebotsänderungen umgesetzt werden. Wie schon zu einem früheren
Zeitpunkt bekannt gegeben wurde, kann der ZVV keine Angebote gemäss § 20 des
Personenverkehrsgesetzes übernehmen, die bis anhin von Gemeinden und Dritten finanziert
werden.
Einjähriges Fahrplanverfahren und weitere Sparanstrengungen
Der ZVV entschied sich ausserdem dazu, im Gegensatz zu den Vorjahren das laufende
Fahrplanverfahren nur für ein Jahr durchzuführen. Zum einen erlaubt dies eine Anpassung an die
Fahrplanperiode des Bundes (2010/2011; 2012/2013). Zum anderen ermöglicht es dem ZVV, flexibler auf
Entwicklungen für die Periode 2012/2013 zu reagieren.
Um das Defizit des ZVV aufgrund des deutlich geringeren Wachstums bei den Verkehrseinnahmen
trotzdem im Griff zu behalten, werden auch die Verkehrsunternehmen und die ZVV-Organisation
erhebliche Einsparungen erzielen müssen.
Kontakt: Thomas Kellenberger, Medienstelle ZVV, 043 288 48 09
Sehr hohe Pünktlichkeit im Zürcher S-Bahn-Netz
Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV bewertete 2009 zum vierten Mal die Leistungen der SBB bezüglich
Pünktlichkeit, Information im Störungsfall und Sauberkeit im Zürcher S-Bahn-Netz. Während die
Pünktlichkeit im vergangenen Jahr rekordhohe Werte erreichte, fliessen die zahlreichen
Anstrengungen der SBB der vergangenen zwei Jahre für die Kundeninformation noch nicht in die
aktuelle Bewertung ein. Unter dem Strich resultierte erstmals ein Bonus von 287’000 Franken.
Pünktlichkeit ist auch 2009 die Stärke der SBB im Zürcher S-Bahn-Netz. Gefordert waren 117
Punkte. Die SBB erreichte 136 von 144 möglichen Punkten. Bewertet wurden die zwölf S-Bahnen des
Kernnetzes. Erreichten 95 Prozent aller Züge einer Linie ihr Ziel in den Hauptverkehrszeiten in
Hauptlastrichtung mit weniger als sechs Minuten Verspätung, wurde pro Monat ein Punkt
gutgeschrieben. Maximal möglich waren somit 12 Punkte pro Monat.
Die Messung der Sauberkeit erbrachte eine leichte Verbesserung. Die Sauberkeit der Bahnhöfe
hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen 1 Prozentpunkt erhöht, auf 93 Prozent. Die Zielvorgabe des
Zürcher Verkehrsverbunds ZVV beträgt 92 Prozent. Den geforderten Wert von 90 Prozent für die
Sauberkeit der Züge erreichte die SBB mit 87 Prozent nicht. Dies entspricht dem gleichen Resultat
wie im Vorjahr. Für das gesamte Kriterium Sauberkeit resultierte 2008/2009 weder Bonus noch Malus.
Kundeninformation: Auswirkungen im nächsten Jahr erwartet
Die Messung der Kundeninformation gilt für die beiden Jahre 2008 und 2009. Die SBB erreichte in der zugrunde liegenden Kundenbefragung des ZVV 59 statt der geforderten 74 Punkte. Die in den vergangenen zwei Jahren von der SBB eingeleiteten Massnahmen zur Verbesserung der Fahrgastinformation – Anzeigen an den Bahnhöfen, Schulung der Mitarbeitenden, Info-Bildschirme mit Echtzeitinformationen in den Fahrzeugen und gebietsweise Durchsagen in den Zügen – sind in der aktuellen Bonus-Malus-Abrechnung noch nicht berücksichtigt. Deshalb gibt es 2009 denselben Malus wie im Vorjahr.
Die Messung der Kundeninformation gilt für die beiden Jahre 2008 und 2009. Die SBB erreichte in der zugrunde liegenden Kundenbefragung des ZVV 59 statt der geforderten 74 Punkte. Die in den vergangenen zwei Jahren von der SBB eingeleiteten Massnahmen zur Verbesserung der Fahrgastinformation – Anzeigen an den Bahnhöfen, Schulung der Mitarbeitenden, Info-Bildschirme mit Echtzeitinformationen in den Fahrzeugen und gebietsweise Durchsagen in den Zügen – sind in der aktuellen Bonus-Malus-Abrechnung noch nicht berücksichtigt. Deshalb gibt es 2009 denselben Malus wie im Vorjahr.
Im Gesamtergebnis erhält die SBB vom ZVV für das Jahr 2009 erstmals einen Bonus von 287’000
Franken (Vorjahres-Malus 79'000 Franken). Der maximal mögliche Bonus oder Malus beträgt rund 4,5
Millionen Franken.
Der ZVV und die SBB sind weiterhin vom grossen Nutzen des Bonus-/Malus-Systems überzeugt. Denn
hohe Qualitätsstandards steigern die Attraktivität der S‑Bahn und somit auch des Wirtschaftsraums
Zürich, sind die beiden Unternehmen überzeugt.
Medienkontakt heute ab 11.00 Uhr:
Thomas Kellenberger, ZVV Medienstelle, 043 288 48 09
Daniele Pallecchi, SBB Medienstelle, 051 222 22 62
Thomas Kellenberger, ZVV Medienstelle, 043 288 48 09
Daniele Pallecchi, SBB Medienstelle, 051 222 22 62