| Autor |
Beitrag |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 11:47:44
|
domiloo
Beigetreten: 03/07/2008 16:26:37
Beiträge: 30
Offline
|
Die meisten sind sich wohl einig, dass das Tösstal und die S29 irgendwann einen Halbstundentakt brauchen und die Betriebskosten dafür auch bezahlbar sind.
Das Problem lässt sich meiner Meinung nach auf einen Punkt runterspielen:
Braucht es in Wald einen Ausbau der Infrastruktur für den Halbstundentakt? Die Initianten sagen nein, der ZVV ja und bezieht sich auf das BAV. Leider habe ich noch nirgends eine offizielle Stellungnahme des BAV zu diesem Problem gesehen. Die Initianten und der ZVV stellen sich wohl lieber auf die "Aussage gegen Aussage"-Position, die uns hier nicht weiterbringt und uns zu dieser absurden Volksabstimmung zwingt.
Ob jetzt der Halbstundentakt (oder Hinketakt) auf dieser Linie möglich ist (evtl auch ohne Kreuzung in Wald) lässt sich nicht so einfach beantworten. Der Fahrplanentwurf der Initianten zeugt jedenfalls nicht von verkehrstechnischem Wissen und Können (2min Wendezeit in Rüti?). Die verschiedenen Szenarien zum Halbstundentakt wurden seitens ZVV sicher mal durchgespielt und überprüft. Und wenn da nichts brauchbaren rauskommt, dann ist es wohl nicht möglich. Da können die Hobbyeisenbahner aus dem Tösstal lange an ihren Excel-Tabellen rumschrauben.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 13:24:09
|
Üetlibergbahn
Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
Offline
|
domiloo wrote: Da können die Hobbyeisenbahner aus dem Tösstal lange an ihren Excel-Tabellen rumschrauben.
Die Üetlibergbahn ist gleicher Meinung. Wir stimmen hier nicht nur über das Tösstal alleine ab und auch nicht über die Solidarität zwischen Stadt und Land. Wir stimmen ab über eine Initiative, die zu viele Unsicherheiten aufweist und aufgrund der fehlerhaften Annahmen das beanstandete Problem nicht löst. Es wird nur für ein bisschen Prestige unnötig Geld aus dem Fenster geschmissen. Die Initianten haben es mit ihrer sturen Haltung und amateurhaften Kenntnissen in Sachen Verkehr und politische Gestaltungsprozesse verpasst, wirklich Verbesserungen beim ZVV herauszuholen: 1-2 Zusatzzüge unter der Woche morgens und abends (S26/29), oder ein ergänzendes Busangebot (S26/S41). Die jetzige Initiative ist wie ein Placebo, findet die Üetlibergbahn, hübsche Verpackung mit wenig bis gar keiner Wirkung.
Was die fleissigen Unterschriftensammler unterhalb des Hörnli nämlich vergessen haben bei ihren Denkprozessen, dass praktisch kein Umsteigeeffekt vom Auto auf die Bahn erzielt wird. Ausflügler werden weiterhin mit dem Auto kommen, und aufgrund der geringen Bedürfnisse wird nur wenig Zusatzverkehr für die Bahn generiert.
Der Halbstundentakt am Wochenende ist auch unverhältnismässig, da weder Massen von Ausflüglern jedes Wochenende zu erwarten sind noch die Ausflugsziele nicht von Bauma, Wald, Bäretswil, Goldingen etc. erreichbar sind.
Solidarität heisst nicht, irgendwo ein paar Leute mit Almosen oder einem edlen Halbstundentakt abspeisen, sondern eine nachhaltige Lösung einzuführen. Und letzteres bietet diese Giesskannen-Initiative nicht. Daher tönt die Forderung nach "Solidarität" (leben zwischen Bachtel und Hörnli neben UFO-Gurus, Evangelikalen nur noch Kommunisten?) sehr hohl und sehr egozentrisch.
Zu Michels 3-Punkte-Katalog: 1. gibt es sehr günstigen Wohnraum ausserhalb des Tösstals, wobei auch die Kosten für die Benützung des ÖV geringer ausfallen 8und auch andere Kosten sind geringer), 2. stand nie zu Diskussion und 3. leben zwischen Wil und St. Gallen doch etwas mehr Menschen als entlang der oberen Töss. Daher hinkt der Vergleich sehr. Auch die zu erwartenden Benutzerzahlen des Halbstundentakts werden da arg geschönt, z.B. fahren viele Lehrlinge mit dem Töff und es werden wohl nicht alle Hausfrauen jeden Tag den Migros in Rüti stürmen wollen.
|
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill) |
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 17:54:52
|
Michel
Beigetreten: 06/05/2009 12:54:39
Beiträge: 6
Offline
|
1.Die Zahlen sprechen in der Gemeinde Fischenthal für sich (siehe Statistik) Viele Familien ziehen aufs Land um sich Wohneigentum leisten zu können. Sei es bei uns oder in einer anderen ländlichen Region in Zürich. Diesen und andern Bedürfnissen sollten wir Rechnung tragen. 3. Die Strecke Wattwil auf Wil ist auch länger als jene von Bauma nach Wald!
Man kann und darf unterschiedliche Meinungen haben dürfen. Der Ton macht die Musik: Leben zwischen Bachtel und Hörnli neben UFO-Gurus, Evangelikalen nur noch Kommunisten oder Hobbyeisenbahner aus dem Tösstal lange an ihren Excel-Tabellen rumschrauben, finde ich beleidigend.
Wir sprechen in dieser Vorlage nicht von einem Jahrhundertbauwerk sondern von einer Optimierung und den bedürfnisangepassten Lösungen.
Wo ein Wille ist, ist auch Weg - auf beiden Seiten! Für das braucht es auch keine Exeltabelle sondern den Mut zur Veränderung!
Die Vorlage zwängt auch nicht einen 30 Minuten Takt durch sondern verlangt im Minimum einen 30 Minuten Takt in den Stosszeiten! Morgen- und Abendstunden. Diese Lösung kann ohne grossen Mehraufwand betrieben werden und dient als Zwischenlösung bis zur 4 Teilergänzung. Wird die 4 Teilergänzung realsiert zweifle ich, ob ein Halbstundentakt in den betroffenen Gebieten kommen wird. Mit den gleichen Argumenten (wie z.T. im Forum aufgeführt) wird man diese bekämpfen und die Randregionen wieder nicht berücksichtigen. Däfür gibt es bald den 7 Minuten-Takt für einzelne S-Bahnstrecken. Schade! Diese Vorlage ist und bleibt für mich eine Solidaritätsfrage (Land und Stadt) mit Umweltschutz- (umsteigen auf den ÖV) und Wirtschaftskomponeten (Förderung der Randgebiebte).
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 18:44:52
|
fsg
Beigetreten: 11/08/2008 12:38:13
Beiträge: 47
Offline
|
Zu diesem Komentar der Üetlibergbahn über den von Michel :
3. leben zwischen Wil und St. Gallen doch etwas mehr Menschen als entlang der oberen Töss.
3. Gehören Stadt und Land zusammen (haben die St. Galler bereits umgesetzt: Wil - Wattwil im Halbstundentakt)
Als Information, die Strecke Wil-Wattwil liegt überhaupt nicht zwischen Wil und St. Gallen
(siehe zB. http://map.search.ch/?route=wil+(sg)+to+wattwil )
Wieso dürfen, denn in Wald auf Gleis 2 keine Züge einfahren
1. Nur weil der Zugang zu Gleis 2 über die Schiene verläuft?
2. Oder weil man fast kein Platz hat um auf Gleis 2 ein-/auszusteigen, wenn zeitgleich ein Zug auf Gleis 1 Zug steht?
Zu Nr. 1: Wenn dies das Problem sein sollte, sage ich nur, das es dies auch in vielen anderen Bahnhöfen gibt, zb. Meiringen (BE), Courgenay & Glovelier (JU), Glarus & Linhal (GL), etc. (also in mehreren Regionen der Schweiz)
Zu Nr. 2: Wenn dies das Problem sein sollte, müsste man nur die Türen des auf Gleis 2 haltenden Zuges bis zur Abfahrt des anderen Zuges blockieren.
Also wenn ihr mich fragt sollte dies ohne Ausbauten Möglich sein
Habt ihr eigentlich auch schon daran gedacht, wie die S-Bahn viele neue Fahrgäste bekam, als sie ihre Verbindungen auf Halbstundentakt ausbaute (besseres Angebot-> grössere Nachfrage).
Ehrlich gesagt: Ich würde, wenn ich in einem Ort wohnen würde, wo nicht mind. alle 1/2 Stunde ein Zug verkehrt, auch nicht den Zug benützen!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 19:23:10
|
Michel
Beigetreten: 06/05/2009 12:54:39
Beiträge: 6
Offline
|
Genau dies ist der Punkt. Jeden Morgen sehe ich viele Idialisten die mit dem Zug zur Arbeit fahren obwohl das Auto praktischer wäre.
Einige nehmen das Auto, weil sie keine Lust haben 50 Minuten auf den Anschlusszug in Rüti zu warten.
Jene die gegen die Initiative sind haben bereits einen 15 / 30 Minutentakt und müssen nicht bei Minustemperaturen - geschlossenen Wartesaal und Wc-Anlagen ausharren. Ändern sich die Abfahrtszeiten nicht, weil der Bahnersatzbus zu Einsatz kommt (18:11 -19:11 - 19:55 -20:55)
Solche Erlebnisse gibt es in Randregionen regelmässig. Einfach einsteigen und losfahren gibt es bei uns nicht! Sei es im Weinland - Fischenthal oder in einem der anderen betroffenen Regionen.
Ich bin überzeugt, dass diese Initiative mit den Betriebskosten auskommen wird.
In jeder Region des Kanton Zürich ist ein Bevölkerungswachstum zu verzeichnen auch in den betroffenen Gebieten. Siehe Homepage des Kanton Zürich!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 08/05/2009 23:49:14
|
Üetlibergbahn
Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
Offline
|
Asche über das Haupt von Üetlibergbahn. Natürlich Wil-Wattwil im Kanton St. Gallen. Fürwahr! Da kann die Üetlibergbahn nur „sorry“ sagen für diesen unachtsamen Verschreiber. Ja, wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Nun ist dies aber richtig gestellt, und der Vergleich hinkt immer noch: das obere Tösstal lässt sich nicht mit dieser Linie vergleichen, es gibt wesentliche Unterschiede.
Die damit angestossene Neid-Debatte (sie haben, ich will auch) zeigt exemplarisch, wie wenig Fachwissen und wie viel Unkenntnis auf Seiten der Initianten vorhanden ist. Und auch wie viel Sturheit, Egozentrismus und Zwängerei. Man gibt vor, für eine Diskussion offen zu sein, und wenn Argumente kommen, dann schnappt man beleidigt zu wie eine Auster. Es geht hier nicht um Leben und Tod, und wer nicht mit (Selbst-)Ironie umgehen kann, der ist in einer Diskussion vielleicht auch fehl am Platz. Genau wie Leute sprichwörtlich fehl am Platz sind, wenn sie in eine abgelegene Gemeinde ziehen und ein Super-S-Bahn-System erwarten. Das ist nun mal eine Tatsache.
Daher halten sich meine Tränen in Grenzen, wenn von geschlossenen Wartsälen und anderen Unannehmlichkeiten die Rede ist. Das ist auch in der Stadt, in der Agglo oder anderen Landregionen nicht anders.
Dabei ist es den Fischenthalern nicht zu missgönnen, wenn sie ihre Gemeinde entwickeln wollen. Es ist festzustellen, dass die Fischenthaler erfreulicherweise sorgfältig mit ihren Bauzonen umgehen. Das heisst aber auch, dass das Bevölkerungswachstum begrenzt ist. Weder 2012 noch 2018 wird Fischenthal eine derart grosse Bedeutung haben, dass die Frequenzen wesentlich steigen. Würde der Halbstundentakt per sofort eingeführt, dann wären eher negative Entwicklungen die Folge: Die Immobilienpreise und Mieten ziehen um die Bahnhöfe stark an, und das ganze Spiel von Umzug und ÖV-Anbindung beginnt wieder von vorn. Zudem, wie soll die Wirtschaft gefördert werden, wenn nur Familien herziehen? Arbeit und Einkauf finden anderswo statt, die Gemeinde wird zur Schlafgemeinde. Wieder ein Puzzleteilchen, welches zeigt, dass die Initiative alles andere als nachhaltig ist.
Dabei hat die Üetlibergbahn eine goldene Brücke gebaut, die leider schnöde ausgeschlagen wurde. Schade, aber wie schon erwähnt ein Zeichen dafür, dass man nicht wirklich an einer Problemlösung interessiert ist, die halt von der Maximalforderung abweicht. Wir stimmen eigentlich wegen drei marginalen Bahnlinien ab. Bei der S41 besteht kein Ausbaubedarf, auf der S26 und S29 würden 1-2 Zusatzzüge in der HVZ reichen. Allein zu diesen Zeiten sind genügend Passagiere zu erwarten. Zu den Nebenzeiten steigt in Steg oder Fischenthal kaum einer ein oder aus. Auch nicht im kleinen, beschaulichen Gibswil.
Allerdings wäre der Bus immer noch die bessere Anbindung als die S(exy)-Bahn 26. Besonders im Falle der Streusiedlungen zwischen Bauma und Wald. Nicht nur holt man die Leute vor der Haustüre ab, sondern man hätte auch direkte Anschlüsse an die S-Bahn in Wetzikon und Rüti. Als beschleunigte Linie ab Bäretswil und Wald würde die Fahrzeit attraktiver. Was nützt eine S-Bahn nach Winterthur oder Rapperswil, wenn viele Leute nach Wetzikon oder Pfäffikon ausgerichtet sind? Das ist ein wesentlicher Punkt. Und eine bedürfnisgerechte Lösung. Aber halt keine S-Bahn, was halt bei aktionswütigen Lokalpolitikern und Gemeindepatrioten an deren Ehre kratzt.
Ich höre einige Tösstaler Stimmen, beileibe keine Autopneuliebhaber, sondern echte Pufferküsser, die mit mir einig sind.
Und bevor wieder über mangelnde Solidarität oder Vernachlässigung einer angeblichen Randregion geklagt wird: Nein, ich bin nicht gegen Ausbauten im ÖV. Aber nur nachhaltige Lösungen, die vielen Leuten einen Vorteil bringt, sind unterstützenswert. Anstatt innovativ zu sein wie Natürli will man nur wieder Subventionen von Papa Staat. Und das ist keine erfolgreiche Unterstützung für Randregionen. Die Initianten wissen einfach nicht, was sie eigentlich wollen und haben sich komplett verrannt. Von den ihnen ist alles zu hören: nur reiner 30’-Takt, dann ginge wieder ein Hinketakt, dann sind die Betriebskosten mal mehr, mal weniger, dann ist diese Strecke im Katalog inbegriffen, dann sagt man, der Kanton könne müsse diese nicht zwingend betreiben und v.a. wird auch gesagt, dass die Ausgestaltung sowieso dem Kanton überlassen und daher der 2012 nicht unbedingt das Richtjahr sei. Das macht die ganze Sache wenig glaubwürdig. :roll er ZVV bleibt hingegen bei seinen Fakten.
Zum Thema Kreuzung in Wald: Das BAV sagt Nein, und das auch aus gutem Grund. Nicht weil man in Bern sich mit dem ZVV gegen Fischenthal verschworen hat. Auch hier wird wieder mit Unwissen und bewusst falschen Aussagen argumentiert. In Linthal wird z.B. nur Gleis 1 benützt. In Wald muss aber ein neuer Perron hin, der 1. genügend breit und 2. genügend hoch ist. Betreffend Sicherheit ist Wald für Kreuzungen nicht geeignet. In Fischenthal geht das nur, weil der Perron erhöht wurde, die SBB die Station bald modernisieren wird und der Baumer Zug die Leute erst aussteigen lässt, wenn der Zug aus Wald abgefahren ist. Das ist aber eine provisorische Lösung und es geht Zeit verloren. Anderswo mag es in der Vergangenheit erlaubt gewesen sein. Nun gilt eine neue Regel, und Ausnahmen wie der Railjet bestätigen diese Regel, basta.
Und zu fsg sagt die Üetlibergbahn: Ich würde auch nicht an einen Ort ziehen, wenn dort nur ein Zug pro Stunde fährt. Damit hat fsg die Ursache allen Übels perfekt in einem Satz zusammengefasst. Well done
Und bevor wieder eine Welle an Empörung über die angeblich unsensible, rüpelhafte Üetlibergbahn schwappt: Dieser Beitrag kann sowohl (Selbst-)Ironie als auch echte Argument enthalten. Sollten Ironie und Argumente zu Problemen führen, schliessen sie den Browser und starten ihn neu. Besteht das Problem weiterhin, installieren sie die neuesten Updates. Ein Update, welches das Problem definitiv lösen sollte, wird am 17. Mai 2009 um 15:00 aufgeschaltet.
|
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill) |
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 09/05/2009 10:13:23
|
fsg
Beigetreten: 11/08/2008 12:38:13
Beiträge: 47
Offline
|
An Üetlibergbahn: Nimm es doch nicht so ernst, es ist doch nur eine Diskusion, in der verschiedene Ideen ausgetauscht werden!
Die Buslösung wäre sicherlich auch keine schlechte Übergangslösung bis 2018, da muss ich dir zustimmen.
Noch zu Peronzugänge die über die Schiene führen: In Linthal muss ich dir recht geben, aber in Orten, wie Glarus, Cougenay, Brünig, wird so auch gekreuzt, wobei z.B der Bahnhof Courgenay neu erstellt wurde!
Zur Strecke Oberglatt-Bülach, hier finde ich auch, dass man auf die Durchmesserlinie warten kann.
Auf den anderen beiden Linien würde ich aber den Halbstundentakt eine sehr gute Lösung finden (meine Meinung ).
This message was edited 1 time. Last update was at 09/05/2009 10:14:04
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 09/05/2009 10:51:00
|
oberländer
Beigetreten: 30/06/2008 23:24:00
Beiträge: 48
Offline
|
Der Hacken ist, dass es bei bestehenden Bahnhöfen noch erlaubt ist, bei neuen Kreuzungsbahnhöfen nicht mehr. Übrigens wird Brünig aktuell gerade umgebaut, so dass das dort auch der Vergangenheit angehören wird.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 09/05/2009 15:51:21
|
fsg
Beigetreten: 11/08/2008 12:38:13
Beiträge: 47
Offline
|
wieso konnte denn beim neu umgebauten Bahnhof Courgenay (JU), wo die Züge sogar kreuzen (RE & R),ein Peron mit nicht Schienenfreiem Zugang erstellt werden?
Gibt es hier Lücken im Gesetz, die es ermöglichen mit speziellen eigenschaften, so ein Peron zu gestalten?
Der Hacken ist, dass es bei bestehenden Bahnhöfen noch erlaubt ist, bei neuen Kreuzungsbahnhöfen nicht mehr.
Der Bahnhof Wald besteht ja. Daraus folge ich, das er nicht neu gebaut werden müsste. Oder nicht?
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 09/05/2009 17:09:27
|
oberländer
Beigetreten: 30/06/2008 23:24:00
Beiträge: 48
Offline
|
Logisch besteht er, aber es finden keine Kreuzungen mehr statt. Wir können noch lange darüber diskutieren, fakt ist, dass mit den bestehenden Bahnanlagen in Wald vom BAV her Kreuzungen verboten sind. Wenn das Initiativkomitee das Gegenteil behauptet, dann stellen sie die Gesetztgebung in Frage.
Es ist nicht so, dass schienenfreie Übergägne nicht gestattet sind, nur müssen sie gesichert sein (Schranke/Unterführung). Courgenay kenne ich zuwenig.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 11/05/2009 13:30:36
|
jojo
Beigetreten: 11/05/2009 12:41:16
Beiträge: 2
Offline
|
Habe die Argumente gelesen. Bis jetzt war ich unentschlossen, doch die Argumente der Initative zuzustimmen überwiegen. Der Ton macht die Musik....
Die Befürworter argumentieren fairer und überzeugender! Die Randgebiete sollen in den Genuss kommen von einem breiteren Angebot des ÖV welches die Städtler schon lange haben.
Viele Gelder flossen in Projekte die wenig Nachhaltig waren. Falls die Kosten über den Betriebskosten liegen sollten (was ich bezweifle), ist das ein Konjukturprogramm. Wichtig ist es ein Zeichen zu setzen um unseren Kanton, Stadt und Land weiterzuentwickeln.
Wir können den steigendem Pendler aufkommen nur gerecht werden, wenn wir dieser Initiative zustimmen. Die steigenden Einwohnerzahlen (siehe www.statistik.zh.ch) lassen aus meiner Sicht keine Fragen mehr offen. Von einer Zwängerei kann keine Rede sein, sondern von einer nachhaltigen - langfristen Investition.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 14/05/2009 18:32:04
|
Üetlibergbahn
Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
Offline
|
jojo wrote:Die steigenden Einwohnerzahlen (siehe www.statistik.zh.ch) lassen aus meiner Sicht keine Fragen mehr offen. Von einer Zwängerei kann keine Rede sein, sondern von einer nachhaltigen - langfristen Investition.
Genau, die Einwohnerzahlen steigen, und besonders in jetzt schon stark wachsenden Regionen. Daher ist eine nachhaltige, längerfristig bessere Problembehandlung dort notwendig, wo sehr viele Leute unterwegs sind, viel mehr Leute auf den ÖV umsteigen können und das jetzige Angebot bereits knapp ist. Und hier entfaltet die Initiative nur die Wirkung eines Placebos oder eines Globuli ... .
... sagt Dr. med. FMH Üetlibergbahn
|
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill) |
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 15/05/2009 13:01:55
|
jojo
Beigetreten: 11/05/2009 12:41:16
Beiträge: 2
Offline
|
Ich beziehe mich auf die Statistik des Kanton Zürich
Sowohl in den städtischen wie auch den ländlichen Regionen des Kanton Zürich wächst die Bevölkerungszahl. Aus diesem Grund ist die 4 Teilergänzung zwingend. Für die städtischen Regionen wird z.T.der 7 Minuten-Takt eingeführt - auch das ein Muss.
Für die Randregionen ein 30 Minuten Takt einzuführen (oder Hinketakt) ist kein Luxus, sondern ein Beitrag um den ganzen Kanton Zürich besser erschliessen zu können und die finanziell schwächeren Regionen zu Stärken.
Also los auf die Internetseite unserers Kantons!
Prof. Dr. JOJO
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 15/05/2009 23:05:32
|
Üetlibergbahn
Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
Offline
|
Werter Herr Kollega
Wie sagte schon Werner Hansch gegenüber dem "SPIEGEL" (31.12.2005):
"Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese, aber hier spielt kein Chinese mit."
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,391727,00.html
Natürlich wachsen die Bevölkerungszahlen fast überall. Nur macht es einen Unterschied, wenn bei einer Bevölkerung von 2'000 oder von 20'000 ein Wachstum von 2% vorhanden ist: Bei theoretisch 40 möglichen ÖV-Benützern kann man die heute teils leeren S26 oder 29 etwas auffüllen, bei 400 brauchts gleich einen seperaten Zug.
Nur werden die Einwohner des oberen Tösstals vermehrt das Auto nutzen, weil es für ihre Zwecke besser geeignet ist als der ÖV (unabhängig vom Halbstundentakt), während Agglo. und Stadtbewohner überdurchschnittlich den ÖV benutzen, weil sei mit dem Auto nur im Stau stehen ... .
Übrigens gibt es den kantonalen Finanzausgleich, der für etwas finanzielle Gerechtigkeit sorgt. Auch ein Halbstundentakt wird das Töss Valley nicht zum neuen Silicon Valley aufwerten. Daher ist die Initiative eine falsch verstandene, teure und daher unnütze Regionalförderung. Da gibt es weitaus bessere Methoden ...
... meint die Üetlibergbahn
|
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill) |
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/default/images/icon_minipost_new.gif) 17/05/2009 13:49:14
|
Basi81
![[Avatar]](/forum/images/avatar/34173cb38f07f89ddbebc2ac9128303f.jpg)
Beigetreten: 30/06/2008 10:53:28
Beiträge: 42
Offline
|
S-Bahn-Halbstundentakts wird abgelehnt
Auf dem Zürcher S-Bahn-Netz wird der Halbstundentakt aller Voraussicht nach nicht auf alle Linien ausgedehnt. Gemäss Hochrechnung lehnen die Stimmberechtigten die Volksinitiative «Halbstündliche S-Bahn für Alle» deutlich ab.
Die Hochrechnung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich geht davon aus, dass die Initiative mit einem Nein-Stimmen-Anteil von rund 60 Prozent abgelehnt wird. Die Hochrechnung basiert auf 135 von 171 Gemeinden.
|
|
|
 |
|
|
|
|