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S6 eine Abfalllinie?
Forum-Index » Positives und Negatives zum ZVV-Angebot
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iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
Beiträge: 50
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mir ist aufgefallen, dass die SBB und die ZVV nicht viel hält von der Linie S6. ( meine meinung)

ist die linie S6 ein "abfall" produkt?

- S6 ist in 30min takt, wenn ein zug ausfällt, na ja dann müssen die bahnkunden halt warten. einen ersatzzug wird nicht berreitgestellt wie bei der S5, S9,S12 oder S7.
(ich weiss aufälle gibt es immer, aber einige linien haben mehr prio)
- an den bahnhöfen ZH Seebach, ZH Affoltern , Regensdorf, Dällikon ... gibt es keine Elektronische Anzeige ( wiso auch, die Leute sollen den Fahrplan anschauen und warten)
- verspätungen werden meistens 5min nach dem abfartstermin durchgegeben... am besten schaut jeder selber wie er von a nach b kommt. bahnkunden werden auf die buss umgeleitet aber die busse können die menge eh nicht aufnhemen.

- fast jede bahnlinie hat ab und zu einen neuen kilma zug, aber die S6 kunden sollen schwitzen. (klar hat die S5 auch keinen aber nach uster führt ja auch die S15 oder S14 hin.)
- in der hauptzeiten sind die S6 gestossen voll von regensdorf bis zürich hb, aber man hängt doch keinen zweiten zug an... (die züge genissen lieber das wetter zwischen hardbrücke und hauptbahnhof)
- bespiel : 8:11, 8:41... 18:11ab regensdorf ab zh 20:02 ( gibt noch mehr zeiten die nur eine zugeinheit fährt)

- ups nachtnetz... da haben wir ja zeit...

klar gibts es auch noch linien wie die S6 z.b. S3 von Illnau nach Wetzikon oder viele mehr.
aber die zürcher verkehrsverbund will doch lieber neue ausserkantons line erschliessen.

und immer wieder der spruch, wir bitten um verständniss...

ne ich bin nicht sauer...aber solange es keine konkurenz gibt, wird eh nix geändert.
und für den notfall haben wir ja eh noch ein auto, und am weekend ist man froh darüber.

und bald kommt der spruch... geld!... klar die billete preise steigen, aber die leistung nicht.
aber das geld wird für zug mobilfunkanlage ausgegeben, man sollte ja innert einem jahr die ganze schweiz abdecken.
und eine mobilfunkanlage kostet mehr als 100`000 fr. und von diesen braucht es einige hunderte.

wie gesagt das ist meine meinung und viellelicht noch von einigen andern.


Zugchef Zürich

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Beigetreten: 22/07/2008 10:24:17
Beiträge: 67
Standort: Luzern
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Hier muss ich glatt mal so einiges richtig stellen, weil es schlicht und ergreifend so nicht stimmt:

Im grossen und ganzen besteht auf fast allen S-Bahnen ein 30-Minuten-Takt, der zugegebenermassen auf bestimmten Strecken durch Überlagerung zweier oder mehrerer S-Bahn-Linien verdichtet wird. Diese Verdichtung hat insbesondere in Zürich dazu geführt, dass man hier an die Kapazitätsgrenzen gestossen ist. Von diesen Grenzen betroffen sind neben der S6 im übrigen auch die Passagiere der S5 nach Niederweningen und Bülach-Rafz, wo der Zug nur stündlich durchgebunden ist. Mit Fertigstellung der DML ist aber auch auf diesen Abschnitten eine Verbesserung geplant, ebenso wie Richtung Regensdorf.
In der Regel ist die SBB bemüht, jeden ausfallenden Zug durch einen Ersatzzug zu ersetzen. Das erfordert immer neben dem Rollmaterial auch Personal. Und wenn es zu verschiedenen Ausfällen zeitgleich kommt, muss die SBB wie jedes andere Unternehmen auch eben Prioritäten setzen. Und jeder logisch denkende Mensch setzt die Prioritäten dort, wo es die meisten Kunden trifft. Zudem ist es schwierig, bei einem Zugausfall zwischen Otelfingen und Zürich-Seebach einen Ersatzzug zu stellen, da die Strecke hier eingleisig ist. Somizt ist das Stellen eines Ersatzbusses doch mal eine bessere Lösung als der Totalausfall.

Zur Infrastruktur:
Auch hier kann man weder von der SBB noch von sonst irgend einem Unternehmen erwarten, dass Rollmaterial und Infrastruktur der Bahnhöfe direkt verbundweit modernisiert wird (wäre im übrigen auch nicht so fair gegenüber den anderen Kantonen, nur den ZVV zu modernisieren). So wird auch hier sicher eine Priorität abgefragt, in welcher Abfolge Erneuerungen vorgenommen werden. Auch diese Prioritäten richten sich nach der Nachfrage, die eben unumstritten auf anderen Strecken als der S6 deutlich höher ist.
Das die S-Bahnen in der Hauptverfkehrszeit sehr voll sind, ist eine unwidersprochene Tatsache. Falsch hingegen ist, dass die S6 während dieser Zeit mit nur einer Einheit verkehrt. Als regelmässiger Fahrer auf der S6 weiss ich, dass zumindest am Abend die S6 mindestens bis 18:32 Uhr ab Zürich HB (18:48 ab Regensdorf-Watt) und bis 19:51 Uhr ab Baden (20:11 ab Regensdorf-Watt) mit zwei Kompositionen unterwegs ist. Bei letzterem Zug mutet es aber eher als Witz an, dass überhaupt zwei Einheiten unterwegs sind, da bis Zürich durchschnittlich 25 Personen diesen Zug benutzen.
Ebenfalls ist die Fahrgastfrequenz auf der S6 zwischen 10 und 15 Uhr sowie in den Abendstunden eher nicht die Menge, die dringend eine Erweiterung dieser Linie fordern könnte.

Ich halte es hin und wieder für angemessen, gewisse Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten und auch die Hintergründe für gewisse Entscheidungen zu bedenken.

Nur ein konstruktiver Kritiker bezweckt wirklich etwas mit seiner Kritik!
[ICQ]
Sven


Beigetreten: 03/07/2008 12:42:45
Beiträge: 43
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Na, soooooo schlimm ist es doch nicht ganz

Zu mindest am Abend wäre es sinnvoll den 20:02 ab Zch HB nach Baden also Doppeleinheit zu führen, sonst genügt eine Einheit.

Dass bei der Bahnhofinfrastruktur im Furttal gespart wurde, ist nicht von der Hand zu weisen. So wurde beim Bhf Buchs-Dällikon nur ein Perron statt wie geplant 2 erstellt, auch die westliche Fussgängerunterführung wurde gestrichen, dafür dann beim ZVV lauthals verkündet, dass man die Baukosten unterschritten habe. Ebenso bin iMagic einverstanden, dass die Fahrgastinformation im Furttal verbessert werden muss, eine Durchsage kostet nichts, oder dann montiert man eine elektrische Anzeige, damit die AnwohnerInnen des Bahnhofes nicht dauernd gestört werden. Dass die S6 nicht mit
dem neustem Zügen betrieben wird ist mir schon aufgefallen, als ich noch in Oerlikon wohnte.

Ein Nachtnetz existiert, wenn halt auch nur ein Bus mit entsprechender langer Fahrzeit ab Bellevue, aber ein Zug würde wohl kaum rentieren.

p.s. Dafür war die S6 meines Wissens die erste Linie welche in den Genuss der begleiten Züge ab 20:00 gekommen ist (Augenzwinker an den Zugchef)

Gruss Sven
iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
Beiträge: 50
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also die S6 von Regensdorf 8:11, 8:41... 18:11 ab regensdorf nach Zürich, ist nur von einer zugseinheit geführt. also auch morgens in der hauptverkehrszeiten.
und die züge ist immer gestopft voll.
und wenn man bei der zvv nachfragt, dann heisst es immer...die züge die zwischen hardbrücke und hauptbahnhof rumstehen sind alle defekt...
na ja eine mega defekte baustelle

die S6 um 20:02 Zürich HB nach Otelfingen. von zürich hb bis zh affoltern ist der zug voll, und bis oerlikon ist der zug gestopft voll.

oberländer


Beigetreten: 30/06/2008 23:24:00
Beiträge: 48
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Vielleicht schadet es nicht, wenn die Fahrgäste die Situation auch mal aus anderen Sichtweisen (zum Beispiel aus der der SBB/ZVV) betrachten und sich überlegen würden, warum das so gemacht wird, welche Hintergründe es hat. Du machst es dir meiner Meinung nach etwas zu einfach.
Es stimmt schlicht und einfach nicht, dass gewisse Linien bevorzugt oder benachteiligt werden. Gerade die S6 wird ab 2013 zwischen Zürich und Regensdorf den Viertelstundentakt in der HVZ bekommen. Aber auch hier gilt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
Mal meine Meinung zu den bemängeltenn Punkten:
Die von dir aufgezählten Linien (S5, S7, S9, S12) sind ausnahmslos die am meisten benützten Linien der S-Bahn Zürich. Da sind die Fahrgastzahlen ungleich höher als auf der S6. Da sind selbst Dreifachtraktionen bumsvoll.

Die einzigen Linien, die bis jetzt in den Genuss der neuen Züge kamen sind S7, S8, S15. Die S14 hat wieder DPZ. Das sind die einzigen klimatisierten Linien. Du siehst, man muss nicht nur in der S6 schwitzen. Da müsst ihr einfach noch etwas Geduld haben. Die DPZ werden bekanntlich modernisiert und erhalten Klimaanlage und Niederflur. In zwei Jahren hat das Schwitzen ein Ende.

Die SBB setzt nur dann Doppeltraktionen ein, wenn es erforderlich ist. Erforderlich ist es dann, wenn ein Zug die Passagiermenge nicht mehr fassen kann, wenn es keinen Platz mehr hat. Im übrigen hat man keinen Anspruch auf einen Sitzplatz, also nicht meinen, wenn ein paar Leute stehen müssen, der Zug sei voll. Die Strecke Zürich HB-Affoltern ist ja kurz, keine Viertelstunde Fahrt. Die genannten Zeiten (8.11, 8.41, 18.11) gehören noch zur HVZ. Schon mal überlegt, dass man schlichtweg zuwenig Züge hat, um auf der S6 in der gesammten HVZ Doppeltraktionen anzubieten?

Nacht-S-Bahn gibt's nur wenn die Nacfrage vorhanden wäre, was im Moment nicht der Fall ist.

Elektronische Anzeigen haben nur die grossen Bahnhöfe mit mindestens zwei Linien, was die genannten Bahnhöfe nicht erfüllen. Für eine einzelne Linie im Halbstundentakt brauchts meiner Meinung nach keine elektronischen Anzeigen, da es pro Richtung nur zwei verschiedenen Abfahrtszeiten gibt, die immer die gleichen sind.

Die Linien in andere Kantone werden von diesen finanziert. Ist übrigens der Hauptgrund, weshalb der Abschnitt Otelfingen-Baden nur stündlich bedient wird. Diese Strecke liegt im Kt. Aargau und dieser müsste die Mehrkosten des Halbstundentaktes finanzieren.
iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
Beiträge: 50
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also zu dem oberländer:

hätte die zvv auch im jahr 1990 so gedacht "Die Nachfrage bestimmt das Angebot" wäre keine s-bahn zu stande gekommen.
am anfang wurde die ziele auch nicht erreicht, aber die leute haben es gemerkt das man schnell mit der bahn in zürich ist. bekanntlich brauchen die menschen zeit zum wechseln.

aber wenn nix fährt, oder schlecht erschlossen ist wird sich die lage nicht bessern. man hört es jeden morgen im radio..." stau" also das auto ist das wichtigste transport mittel.
nicht nur wegen den schlecht erschlossenen regionen, sondern auch nachts da nix fährt.

es heisst ja immer man sollte die bahn benutzen...super und in der nacht steht man alleine im hb.
meine kollegen gehen alle mit dem auto in die city, da alles andere umständlich ist.

ferien in der schweiz, ab 24 uhr ist feierabend.

" Die SBB setzt nur dann Doppeltraktionen ein, wenn es erforderlich ist." warum stehen den so viele züge zwischen hb , hardbrücke und altstetten rum? alle defekt laut zvv hotline?
man könnte noch viele sachen optimieren, aber ich denk da hat die zvv kein interesse.

stelle sich vor man sollte von regendorf nach wetzikon oder uster gehen....da wartet man fast 30min auf den anschluss.

vielleicht gibt es bald echt ein grosses problem....
wenn ich zusehe wie die neunen doppelstöcker schon beim bremsen extrem laut quitschen. super kauf!!
siemens..es muss ja extrem günstig sein. es darf nix kosten oder? siemens eine deutsche qualitäsmarke...oder?
warum quitschen die neunen züge schon? bei regen ist es extrem. ich kann nur hoffen, das die auch etwa 20jahre halten wie die alten doppelstöcker.

"Gerade die S6 wird ab 2013 zwischen Zürich und Regensdorf den Viertelstundentakt in der HVZ bekommen. " na ja das möchte ich sehen im jahr 2013 ob da wirklich eine verbesserung gibt. vielleicht kommen die pferde wieder zum einsatz



Zugchef Zürich

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Beigetreten: 22/07/2008 10:24:17
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@iMagic

"stelle sich vor man sollte von regendorf nach wetzikon oder uster gehen....da wartet man fast 30min auf den anschluss."

Um von Regensdorf nach Uster oder Wetzikon zu fahren, braucht es maximal 12 Minuten:
Ankunft S6 in Zürich HB stündlich zur Minute 28 und 58
Abfahrt S15 ab Hb Richtung Uster-Wetzikon-Rapperswil stündlich zur Minute 10 und 40

q.e.d

Nur ein konstruktiver Kritiker bezweckt wirklich etwas mit seiner Kritik!
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domiloo


Beigetreten: 03/07/2008 16:26:37
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iMagic wrote:
" Die SBB setzt nur dann Doppeltraktionen ein, wenn es erforderlich ist." warum stehen den so viele züge zwischen hb , hardbrücke und altstetten rum? alle defekt laut zvv hotline?

Teilweise werden da sicher die defekten Komposition abgestellt, oder solche die in der Reinigung sind oder für Ersatzfahrten bereit stehen. Aber auch wenn z.b. um 7:20 im Gleisfeld ein Zug bereitsteht, der einsatzbereit ist, heisst es nochlange nicht, dass man ihn gerade sogut an einen Zug anhängen könnte, der um 6:51 in Baden abgefahren ist. Irgendwie muss man den Zug auch noch nach Baden bringen, man muss dort allenfalls Abstellmöglichkeiten finden, Rangierlokomotivführer, die den Zug vom Rangierfeld ans Bahngleis fahren, Reinigungspersonal usw... Und vielleicht wird der Zug gerade 5 Minuten, nachdem du ihn gesehen hast, für eine andere Linie gebraucht.
Ich möchte nur sagen, dass die Organisation des EIsenbahnverkehrs bei weitem nicht so einfach ist wie es von aussen aussieht.
Und wenn ich das jeweils dort beobachte, stehen da nicht soviele DPZ herum. Wer mal sehen will, wie stark der Unterschied der benötigten Zügen zur Rush-Hour und am Tag ist, der soll mal in Winterthur bei der Ostausfahrt schauen. Tagsdurch und am Wochenende stehen dort viele Züge herum, die nicht benötigt werden, wären in den Hauptverkerkehrszeiten dort alles leer ist.
iMagic wrote:
vielleicht gibt es bald echt ein grosses problem....
wenn ich zusehe wie die neunen doppelstöcker schon beim bremsen extrem laut quitschen. super kauf!!
siemens..es muss ja extrem günstig sein. es darf nix kosten oder? siemens eine deutsche qualitäsmarke...oder?
warum quitschen die neunen züge schon? bei regen ist es extrem. ich kann nur hoffen, das die auch etwa 20jahre halten wie die alten doppelstöcker.

Zuerst beschwerst du dich, dass die Preise steigen, und dann, dass die neuen Doppelstockzüge billig seien? Weil sie quietschen?


aber das geld wird für zug mobilfunkanlage ausgegeben, man sollte ja innert einem jahr die ganze schweiz abdecken.
und eine mobilfunkanlage kostet mehr als 100`000 fr. und von diesen braucht es einige hunderte.

Mit dem neuen Mobilfunknetz müssen die Disponenten nicht mehr für jeden Lokführer über verschiedene Systeme seine Handynummer raussuchen ("welcher Zug ist das schon wieder? Welche Lok ist dort eingeteilt? Welcher Lokführer fährt dort? Wie ist dem seine Handynr?") sondern können direkt die Zugnummer im Telefon eingeben. Das spart im Störungsfall extrem Zeit und ist nicht der einzige Vorteil von diesem System.

Elektronische Anzeigen haben nur die grossen Bahnhöfe mit mindestens zwei Linien, was die genannten Bahnhöfe nicht erfüllen. Für eine einzelne Linie im Halbstundentakt brauchts meiner Meinung nach keine elektronischen Anzeigen, da es pro Richtung nur zwei verschiedenen Abfahrtszeiten gibt, die immer die gleichen sind.

In der Ostschweiz gibt es auch Regionalstrecken, die nur von einer Linie bedient werden und elektronische Anzeigen haben. Namentlich St.Gallen-Weinfelden. Ich finde eigentlich, dass solche Anzeigen mittlerweile zum Standard gehören und überall angebracht werden sollten.
iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
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Zugchef Zürich wrote:@iMagic

"stelle sich vor man sollte von regendorf nach wetzikon oder uster gehen....da wartet man fast 30min auf den anschluss."

Um von Regensdorf nach Uster oder Wetzikon zu fahren, braucht es maximal 12 Minuten:
Ankunft S6 in Zürich HB stündlich zur Minute 28 und 58
Abfahrt S15 ab Hb Richtung Uster-Wetzikon-Rapperswil stündlich zur Minute 10 und 40

q.e.d


wie soll das gehen?

beispiel: Regensdorf nach Wetzikon => 21:11 Regensdorf Ankunft mit der S3 in Wetzikon 22:11
Regensdorf nach Wetzikon => 21:11 Regensdorf Ankunft mit der S14 in Wetzikon 22:13
die S15 färt ja nur in den stosszeiten. mit der S15 braucht man 50min ohne verspätung

Zugchef Zürich

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Beigetreten: 22/07/2008 10:24:17
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mir ist gerade das eigentliche Problem völlig unklar.
Wenn man am Tag unter Einbeziehung der S15 schon 50 Minuten bis nach Wetzikon braucht, dann ist es nur ein kleiner Unterschied zum Abendverkehr.
Und es wäre durch nichts zu vertreten, am Abend nach 20 Uhr mit einem eben so dichten Takt zu fahren wie am Tag.
Es gibt Regionen, da wären die Menschen froh, wenn sie noch bis um Mitternacht halbstündlich einen Zug hätten.

Es scheint Menschen zu geben, die man bislang so sehr verwöhnt hat, dass sie den Wert ihres Standards gar nicht mehr erkennen

Nur ein konstruktiver Kritiker bezweckt wirklich etwas mit seiner Kritik!
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iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
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Zugchef Zürich wrote:mir ist gerade das eigentliche Problem völlig unklar.
Wenn man am Tag unter Einbeziehung der S15 schon 50 Minuten bis nach Wetzikon braucht, dann ist es nur ein kleiner Unterschied zum Abendverkehr.
Und es wäre durch nichts zu vertreten, am Abend nach 20 Uhr mit einem eben so dichten Takt zu fahren wie am Tag.
Es gibt Regionen, da wären die Menschen froh, wenn sie noch bis um Mitternacht halbstündlich einen Zug hätten.

Es scheint Menschen zu geben, die man bislang so sehr verwöhnt hat, dass sie den Wert ihres Standards gar nicht mehr erkennen


man sollte nie zufrieden sein, dass wissen auch alle chefs. es gibt immer verbesserungen zu tätigen.
wenn man nichts mehr tut, so wird es bald ein problem werden.

man sieht ja das die sbb absolut die sache nicht im griff haben, wenn nur 50% der bevölkerung die bahn benützen würde, bricht alles zusammen...
verspätungen und verstopfungen.

aber zum thema: "stelle sich vor man sollte von regendorf nach wetzikon oder uster gehen....da wartet man fast 30min auf den anschluss. "
besser zu schreiben: und der hauptverkehrszeiten muss man nur kurz auf den anschluss warten nach wetzikon, aber danach geht die reise los
Zugchef Zürich

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Beigetreten: 22/07/2008 10:24:17
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Ich geb dir absolut recht, dass es immer Dinge gibt, die man verbessern könnte. Aber jeder Verbesserungsvorschlag muss realistisch bleiben.

man sieht ja das die sbb absolut die sache nicht im griff haben, wenn nur 50% der bevölkerung die bahn benützen würde, bricht alles zusammen...
verspätungen und verstopfungen.


Es ist nicht die SBB, die die Sache nicht im Griff haben. Denn die SBB erbringt lediglich eine Leistung, für die sie vom Kanton den Auftrag erhalten hat.
Diesen Auftrag erfüllt sie so gut es mit den finanziellen, personellen und technischen Mitteln möglich ist.

zum Thema Regensdorf-Wetzikon bleibt nach wie vor zu sagen, dass sie zur Hauptverkehrszeit schon ziemlich beschleunigt ist (Direktfahrt Stadelhofen-Uster-Wetzikon). Eine schnellere Fahrmöglichkeit wird wohl kaum möglich sein.
Und in den Abendstunden wird man wohl kaum einen Viertelstundentakt auf den Linien S5/S15 anbieten können, so dass hier die Fahrzeit nun mal eben 15 Minuten mehr beträgt, falls man nicht die Variante S6-Oerlikon-S14 nutzt (wäre 3 Minuten früher in Wetzikon).

Nur ein konstruktiver Kritiker bezweckt wirklich etwas mit seiner Kritik!
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hvr


Beigetreten: 02/07/2008 16:53:16
Beiträge: 5
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Hey, hey.

Verlangt dann nicht mal zu viel. Im St. Galler Rheintal oder in der Region Walensee hat man jede Stunde ein Zug.

Und wir meckern nicht die ganze Zeit herum.

Und wenn man dann einen Zug verpasst, dann verpasst man halt zwei Schullektionen, wenn man noch Schüler
ist. Das ist nicht schlimm.
iMagic


Beigetreten: 08/08/2008 05:35:33
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hvr wrote:Hey, hey.

Verlangt dann nicht mal zu viel. Im St. Galler Rheintal oder in der Region Walensee hat man jede Stunde ein Zug.

Und wir meckern nicht die ganze Zeit herum.

Und wenn man dann einen Zug verpasst, dann verpasst man halt zwei Schullektionen, wenn man noch Schüler
ist. Das ist nicht schlimm.


das ist nicht unser problem das in st.gallen alle stunde eine bahn hat. man kann auch nicht zürich mit st.gallen vergleichen.
würde es in zürich alle stunde eine bahn gehen, würde es aussehen wie in peking.
oberländer


Beigetreten: 30/06/2008 23:24:00
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iMagic wrote:also zu dem oberländer:
hätte die zvv auch im jahr 1990 so gedacht "Die Nachfrage bestimmt das Angebot" wäre keine s-bahn zu stande gekommen.
am anfang wurde die ziele auch nicht erreicht, aber die leute haben es gemerkt das man schnell mit der bahn in zürich ist. bekanntlich brauchen die menschen zeit zum wechseln.
aber wenn nix fährt, oder schlecht erschlossen ist wird sich die lage nicht bessern. man hört es jeden morgen im radio..." stau" also das auto ist das wichtigste transport mittel.
nicht nur wegen den schlecht erschlossenen regionen, sondern auch nachts da nix fährt.
es heisst ja immer man sollte die bahn benutzen...super und in der nacht steht man alleine im hb.
meine kollegen gehen alle mit dem auto in die city, da alles andere umständlich ist.
ferien in der schweiz, ab 24 uhr ist feierabend.
" Die SBB setzt nur dann Doppeltraktionen ein, wenn es erforderlich ist." warum stehen den so viele züge zwischen hb , hardbrücke und altstetten rum? alle defekt laut zvv hotline?
man könnte noch viele sachen optimieren, aber ich denk da hat die zvv kein interesse.
stelle sich vor man sollte von regendorf nach wetzikon oder uster gehen....da wartet man fast 30min auf den anschluss.

vielleicht gibt es bald echt ein grosses problem....
wenn ich zusehe wie die neunen doppelstöcker schon beim bremsen extrem laut quitschen. super kauf!!
siemens..es muss ja extrem günstig sein. es darf nix kosten oder? siemens eine deutsche qualitäsmarke...oder?
warum quitschen die neunen züge schon? bei regen ist es extrem. ich kann nur hoffen, das die auch etwa 20jahre halten wie die alten doppelstöcker.

"Gerade die S6 wird ab 2013 zwischen Zürich und Regensdorf den Viertelstundentakt in der HVZ bekommen. " na ja das möchte ich sehen im jahr 2013 ob da wirklich eine verbesserung gibt. vielleicht kommen die pferde wieder zum einsatz

Mit der Nachfrage meine ich die Linie und nicht die S-Bahn an sich. Nach bald 20 Jahren nach Einführung der S-Bahn Zürich kann der ZVV ganz gut beurteilen, welches Angebot welche Linie braucht. Für das gibts Studien und Fahrgastzählungen. Eines kannst du mir glauben: Man versucht stets die beste Lösung zu finden. Nur, wenn die Züge schwach ausgelastet sind, dann kann man schlecht ausbauen.

Weiterer Punkt: Das Angebot wird vom kanton und den Gemeinden finanziert. Der ZVV kann das Angebot auch ausbauen, wenn die Nachfrage noch nicht vorhanden ist, nur längere Züge und dichtere Verbindungen verursachen höhere Kosten, die wiederum getragen werden müssen. Versuche mal einem Politiker klar zu machen, dass wegen dem verbesserten Zugsangebot, dass im Moment noch nicht, aber vielleicht irgendwann mal benötigt wird, mehr Geld nötig ist.

Ich habe es schonmal gechrieben: Du machst es dir zu einfach! Die S-Bahn Zürich ist keine Modellbahn, wo man schnell an die S6 ein paar Kompositionen anhängen kann, weil es der iMagic so will. Die stehen ganz sicher nicht aus Spass an der Freude rum. Die Erklärung ist ganz einfach: Zwischen Hardbrücke und Altstetten steht die SBB-Werkstätte, wo die Loks der DPZ (Re 450) gewartet und repariert werden. Ohne Lok fahren die übrigen Wagen nicht (115 Loks für 115 Züge), also müssen sie halt warten.
Alleine der Satz: "Der ZVV könnte noch vieles optimieren, aber da fehlt das Intersse", ist doch reine Pollemik und stimmt schlicht und einfach nicht! Der Viertelstundentakt mittels HVZ-Linien nach Regensdorf ist keine Erfindung, sondern Teil der 4. Teilergänzung der Zürcher S-Bahn ab 2013.

Was die Siemens-Züge angeht:
Zuerst beschwerst du dich, weshalb auf der S6 keine DTZ zum Einsatz kommen, du in den DPZ schwitzen musst, später ziehst du genau über diese neuen modernen Züge mit Niederflureinstieg und Klima her. Hast du überhaupt eine Ahnung vom Siemens-Zug (DTZ)?
Aber klaar, man kann einen Zug natürlich nach der Lautstärke einer Bremsung beurteilen!
Gut entscheiden Fachleute über den Kauf von neuen Zügen.
Ich habe als täglicher S15 Benutzer jedenfalls noch keine lauten Bremsen festgestellt. Im Gegenteil, mich haben die DTZ total überzeugt. Das ist ein qualitativ hochwertiger und zuverlässiger Zug.


Ansonsten:
Man kann die S-Bahn Zürich schlecht mit einem Regionalzug in einem schwach besiedeltem Gebiet (Walensee /St. Galler Rheintal) vergleichen. In der S-Bahn Zürich fahren ungleich mehr Leute Zug, deshalb braucht's auch Doppelstöcker.
 
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