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Glattalbahn und Tramverlängerung Auzelg / Viel Geld verlocht wegen unlogischer Planung
Forum-Index » Themen aus den Medien
Autor Beitrag
Sven


Beigetreten: 03/07/2008 12:42:45
Beiträge: 43
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Guten Tag

Mal rein nüchtern betrachtet, hätte man bei der in der Ueberschrift erwähnten Projekte ein paar Millionen einsparen können. War es unbedingt notwendig, von der Haltestelle Bhf-Oerlikon Nord (ehem Eisfeldstrasse) ein Tramtrasse zur Thurgauerstrasse zu erstellen, wo Dieses ein das Trasse einmündet, welches vom
Hallenstadion her kommt? Klare Antwort: Nein

Statt die Tramlinie 11 hätte man die Linie 10 in's Auzelg verlängern und der 11er als Glattalbahn führen können. Damit währen die Neubaugebiete von Opfikon/Glattbrugg auch an den Bhf Oerlikon angeschlossen worden, beide Linien via Hallenstadion geführt. So hätte man den oben erwähnten
Abschnitt Binzmühlestrasse einsparen können, ganz abgehehen davon dass die Linie 10 so stark befahrene Strassen kreuzt und so den Verkehrsfluss
des privaten Verkehrs stark behindert. Aber wie gesagt: Es geht darum dass Millionen eingespart hätten werden können.
pÄndleR


Beigetreten: 05/11/2008 12:30:41
Beiträge: 33
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War es unbedingt notwendig, von der Haltestelle Bhf-Oerlikon Nord (ehem Eisfeldstrasse) ein Tramtrasse zur Thurgauerstrasse zu erstellen, wo Dieses ein das Trasse einmündet, welches vom
Hallenstadion her kommt? Klare Antwort: Nein

Doch... Sonst könnte man von der Glatttalbahn nicht so einfach auf die S-Bahn umsteigen in Oerlikon.

Natürlich könnte man die Linie 11 zum Flughafen fahren lassen. Da die Linie 11 aber VBZ und die Linie 10 VBG ist, ist das etwas schwieriger. Ausserdem würde die VBG dann bis Realp fahren, wass auch etwas unsinnig wäre.

Ich hatte mal ein Thema gestartet, dass diese Organisation eine Geldverschwendung ist:
http://www.zvv.ch/forum/posts/list/51.page
Zugchef Zürich

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Beigetreten: 22/07/2008 10:24:17
Beiträge: 67
Standort: Luzern
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Sven wrote:War es unbedingt notwendig, von der Haltestelle Bhf-Oerlikon Nord (ehem Eisfeldstrasse) ein Tramtrasse zur Thurgauerstrasse zu erstellen, wo Dieses ein das Trasse einmündet, welches vom
Hallenstadion her kommt? Klare Antwort: Nein

...
pÄndleR wrote:
Doch... Sonst könnte man von der Glatttalbahn nicht so einfach auf die S-Bahn umsteigen in Oerlikon.


Genau da liegt der Punkt:
Die Glatttalbahn stellt eine ideale Anbindung an das bestehende S-Bahnnetz mit dem Übergang in Zürich Oerlikon her. Es war ausdrücklich in der Planung beabsichtigt, sowohl das Tram Nr. 10 wie auch später das 12er Tram (Stettbach - Flughafen) ideal an das S-Bahnnetz anzubinden.

Das Gesamtkonzept ist vorgängig den Bürgern der Stadt und des Kantons Zürich vorgestellt worden und es erfolgte eine Abstimmung über die Umsetzung. Da die Bevölkerung das Konzept mit einer deutlichen Mehrheit so angenommen hat, ist es eher müssig, nun im Nachhinein das Planungskonzept ändern zu wollen. Eine Änderung der Linie 10 wie oben vorgeschlagen zum heutigen Zeitpunkt wäre bedeutend unsinniger als der Bau des Trassees, da damit ein teuer finanziertes Bahntrassee plötzlich brachliegen würde.

Nur ein konstruktiver Kritiker bezweckt wirklich etwas mit seiner Kritik!
[ICQ]
Insider

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Beigetreten: 03/07/2008 22:41:42
Beiträge: 32
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Gerade gestern (08.01.) bei der Kollision zwischen Leutschenbach und Glattpark hat sich diese Verbindung als genial erwiesen. Die Tramzüge der Linie 10 konnten elegant
wenden. Auch die Schleife beim Hallenstadion konnte für das Wenden der Linie 11 verwendet werden.
Glaube kaum dass die Verbindung zur Thurgauerstrasse Geldverschwednung ist. Schlussendlich bietet die Haltestelle Oerlikon Nord optimale Umsteigeverbindungen (Tram14 sowie S-Bahn und diverse
Buslinien).

Gruss aus dem Limmi

(Wünsche mir endlich die Limmattalbahn)
Sven


Beigetreten: 03/07/2008 12:42:45
Beiträge: 43
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Nun, die Linie 10 Fährt bis zum ZH Hauptbahnhof, also fährt die VBG bereits auf dem Gebiet der Stadt Zürich

Mit der Linie 11 währe ja die Verbindungg Tram S-Bahn beim Bhf Zch-Oerlikon gegeben.

Einzig die Verbindung Bhf-Oerlikon Tram no 10 währe entweder mit Umsteigen oder einen Fussmarsch von 200m verbunden.

Ich habe auch nichts gegen die Haltestelle Bhf Oerlikon Nord (ehem Eisfeldstrasse) gewettert, sondern gegen die Querverbindung zur Thurgauerstrasse).


Es ist ja erfreulich dass Abstimmungen z.G. des öffentlichen Verkehrs in der Stadt gutgeheissen werden, doch spätestens seit dem Schwamendinger-Tram habe ich das Gefühl, dass
man einfach ja sagt weil es -zugegebenerweise- eine gute Sache ist, den Oe.V. zu fördern, aber werden von den Stimmberechtigten die Unterlagen genau studiert? Wie viele haben ja
gesagt zum Tram Züri-West und kommen dann auf die Welt, wenn sie sehen dass unter der Hardbrücke Parklplätze aufgehoben werden (oder liege ich da fasch) die auch sie fleissig benützen?

Gruss ex-Schwamendinger
Sven
pÄndleR


Beigetreten: 05/11/2008 12:30:41
Beiträge: 33
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Sven wrote:Wie viele haben ja
gesagt zum Tram Züri-West und kommen dann auf die Welt, wenn sie sehen dass unter der Hardbrücke Parklplätze aufgehoben werden (oder liege ich da fasch) die auch sie fleissig benützen?


Ich benötige diese Parkplätze nicht. In der Stadt bin ich eigentlich nie mit dem Auto unterwegs. Vor allem auch weil der ÖV gut ist.

Sven wrote:Nun, die Linie 10 Fährt bis zum ZH Hauptbahnhof, also fährt die VBG bereits auf dem Gebiet der Stadt Zürich

Ich wäre ja auch dafür gewesen, dass die Glattalbahn nur Bhf Oerlikon <--> Flughafen fährt. Die Verbindung Flugahfen - Bhf Oerlikon - Zürich HB macht nicht wirklich Sinn, vor allem wenn das Tram noch solche Umwege (zwischen Bhf Oerlikon und HB) fährt. Eine Verbindung Flughafen <--> Oerlikon wäre in meinen Augen sinnvoller gewesen.

Sven wrote:Ich habe auch nichts gegen die Haltestelle Bhf Oerlikon Nord (ehem Eisfeldstrasse) gewettert, sondern gegen die Querverbindung zur Thurgauerstrasse).

Diese Verbindung ist aber nötig, wenn man das Tram via dieser neuen Station führen will.
Dein Argument ist ja dass der private Verkehr dadurch behindert wird. Durch das neue Tramtrassee ist die Behinderung nicht wirklich höher als früher. Während dem das Tram über die Kreuzung fährt, können ja Autos auch fahren. Zumindest Binzmühlestrasse - Thurgauerstrasse (beide Richtungen) / Binzmühlestrasse -> Hagenholzstrasse. Alle Autos miteinander konnten ja vorhin auch nicht fahren.
Üetlibergbahn


Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
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Wenn man etwas nicht versteht/verstehen will, dann posaunt man gleich "Verschleuderung von Steuergeldern" in die Welt hinaus. Dabei kann man mit ein klein wenig Recherche die Überlegungen der Verkehrsplaner nachvollziehen.

Ausgangslage: Die Linie 11 bedient bereits den Bahnhof Oerlikon, die Linie 10 nicht direkt, ebenso die Linie 14 nach Seebach. Aufgrund des Bedürfnisses nach einer direkten Anbindung an die SBB wird deshalb in der Schaffhauserstrasse unter den SBB-Brücken ein Umsteigeknoten zwischen Bus, Tram und SBB eingerichtet, mit direkten Zugängen zu den Perrons. Damit werden sowohl die Linie 10 als auch die Linie 14 sowie mehrere Buslinien bessere Umsteigemöglichkeiten vermitteln.

Der Umsteigeknoten Oerlikon kann aber erst dann fertiggestellt werden, wenn die DML realisiert ist, da das Projekt auch zwei neue Bahnhofsgleise vorsieht. Zur Zeit werden die baufälligen SBB-Brücken über die Schaffhauserstrasse ersetzt. Als Vorinvestition wird die Anlage auf die Bedürfnisse des Umsteigezentrum konzipiert, was heute Geld kostet, morgen aber für einige Einsparungen sorgen wird.

Grundlegende Infos können hier abgerufen werden:
http://www.stadtzuerich.ch/content/ted/de/index/taz/bauen/gebietsm_oerlikon.html
http://www.stadtzuerich.ch/content/ted/de/index/taz/bauen/baustellenliste_a-z.html (Schaffhauserstrasse)
http://infra.sbb.ch/durchmesserlinie

Die weitsichtige Planung scheint den Horizont mancher autofreudiger Steuerzahler zu überstrapazieren ...

... konstatiert die Üetlibergbahn.

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill)
Sven


Beigetreten: 03/07/2008 12:42:45
Beiträge: 43
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@uetlibergbahn

Zu deiner Orientierung möchte ich dir mal sagen, dass ich auch zu denen gehöre, welche sich jeden Tag mit der verspäteten S-Bahn (6) in die Stadt pendeln, also Autofreudig ist hier das falsche Wort, nur brauche ich halt auch ab und zu das Auto, oder schleppst du mir z.B. meine Eishockey-Ausrüstung durch Zug und Tram? Ich würde sagen ich gehöre zu denen, die die Stadt als OeV-Benützer wie auch als Autofahrer kennen.

Das Problem in der Stadt Zürich ist halt, dass ein Gebäude, Bahnhof oder weiss ich was nicht als erschlossen gilt, sobald man mehr als 50 meter laufen muss. Es währe den Passagieren von SBB und VBZ absolut zumutbar gewesen, vom Bh-Oerlikon bis zur Haltestelle Sternen-Oerlikon zu laufen, aber
eben: lieber eine Haltestelle mehr statt weniger, heisst das Motto der VBZ, mit ein Grund wieso man nicht vorwärts kommt (siehe auch der 5er, hält jetzt neu 2x
beim Bh-Enge, oder das Limmatquai). Ich bin ein Befürworter des OeV's, aber bitte alles mit Mass und es gibt Leute (Kurriere, Schichtarbeiter, Behinderte etc) die sind auf das Auto angewiesen und möchten auch innert nützlicher Frist von A nach B kommen.

Gruss
Sven (Bonuskartenbesitzer und Mitglied i.G. Buchser-Bus)
Üetlibergbahn


Beigetreten: 22/02/2009 10:23:24
Beiträge: 35
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Die Üetlibergbahn ist verwirrt: Einerseits werden da ein attraktiver, pendlerfreundlicher ÖV gefordert, andererseits sollen die Leute doch einfach laufen, das tut den faulen Säcken sowieso gut.

Nun, da paart sich Unwissenheit mit Polemik. Fakt ist, der ÖV ist dann attraktiv, wenn ideale Umsteigeverhältnisse geschaffen werden. Und dies ist bei der Umsteigeplattform Oerlikon Nord absolut der Fall; nicht nur auf Tram-, sondern auch auf Busverbindungen.

Die Aufgabe von Tram und Bus bestehen in der Feinverteilung, nicht wie bei einer U- oder S-Bahn einer Mittelverteilung. Deshalb sind die Haltestellen in einem dichten Netz angeordnet, was auch den Bedürfnissen der Benützer entspricht. Die VBZ wird sich auch Gedanken darüber gemacht haben bzw. beschäftigt sich vermutlich immer wieder damit, ob es z.B. eine Haltestelle Börsenstrasse, Kinkelstrasse oder Helmhaus braucht. Meine Eindrücken nach werden alle diese Haltestellen gut frequentiert. Der Haltevorgang dauert auch nicht minutenlang, sondern deutlich weniger als eine Minute. Dementsprechend verschlingen die Halte nicht dermassen viel Zeit, zumal die Streichung einer Haltestelle weniger als eine Minute Fahrzeit spart. Der erwähnte Halt Enge-Bederstrasse des 5er hat auch seine Berechtigung, in der Bedienung der angrenzenden Kantonsschule. Das ist ÖV nach Mass.

Wo aber wirklich Zeit verloren geht und der Eindruck von Langsamkeit, ist in den Räumen Bürkliplatz-Bellevue und Hauptbahnhof-Central. Hier behindern sich Fussgänger, Autos, Velos und der öffentliche Verkehr gegenseitig. Das Central entspricht in seiner Gestaltung den 50er-Jahren. Der Kanton hat sich seither gegen jegliche Umbaupläne gesperrt, welche die Verhältnisse verbessert hätte. Meines Wissens wird die Stadt eine Abklärung in Auftrag geben, wie sich das Central umgestalten liesse.
Beim Bellevue müssen die Trams auch warten, bis die vorderen Kompositionen bei Rotlicht für die Autos ausfahren können und gleichzeitig ein weiteres Rotlicht für den motorisierten Individualverkehr die Einfahrt für die Trams aus Richtung Bürkliplatz freigibt.

Seit das Limmatquai autofrei ist, sind auch die Linien 4 & 15 pünktlich unterwegs.

Natürlich soll man auch mit dem Auto in die Stadt fahren dürfen, nur sollte man sich als Landbewohner nicht anmassen, überall freie Fahrt und mindestens zwei freie Gratisparkplätze für sich zu fordern. Die Stadtbewohner sind innerhalb der Stadt nicht mit dem Auto unterwegs, und schätzen es auch, wenn der Autoverkehr auf das Nötige reduziert wird. Auch die Städter haben das Recht auf Lebensqualität ...

... meint die in der Stadt lebende Üetlibergbahn

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance. (Winston Churchill)
 
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