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Gesendete Beiträge von: oberländer
Forum-Index » Profil für oberländer » Gesendete Beiträge von oberländer
Autor Beitrag
Vielen Dank für diese informative und umfassende Antwort und den Einblick hinter die Kulissen. Mir leuchtet die Problematik ein.
Vorerst mal ein Dankeschön an LimmatBus, dass sie hier Stellung nimmt. Dann möchte ich doch gleich die Gelegenheit nutzen, einige Fragen zu stellen:

Und zwar geht es um die Buslinien 303 und 309. Mir ist aufgefallen, dass die dort mehrheitlich eingesetzten Busse viel zu klein sind. So auch heute: Ich wollte heute mit der Buslinie 303 von Dietikon zum Schoppingcenter fahren. Ich war nicht der einzige, der das wollte, die Nachfrage war gross. So gross, dass der Normalbus komplett überfüllt war und ich nicht mehr mitfahren konnte und auf den nächsten Kurs warten musste. Mir ist bekannt, dass die LimmatBus AG mehrere Gelenkbusse einsetzt, diese jedoch reichen offensichtlich nicht aus, um die Nachfrage auf den genannten Linien zu befriedigen. Deshalb frage ich direkt, warum die Beschaffung grösserer Gefässe wie Gelenkbusse für diese Linien nicht forciert wird, und ob grundsätzlich eine komplette Umstellung der Linien 303 und 309 auf Gelenkbusse ein Thema ist. Denn auf das aktuell vorherschende Sardinenbüchsenfeeling würde ich als zahlender Fahrgast (und die Bilette sind nicht billig!) nur zu gerne verzichten.

Ich hoffe auf eine Antwort (gleicher Inhalt ging auch an ZVV).
Ja, die werden auch nach Schaffhausen fahren, aber nicht als S-Bahn, sondern als vierteilige RE-Variante als Ersatz des bisherigen IR.
Können Sie sich auch nur anährend vorstellen, was für einen Aufwand es wäre, wenn es innerhalb der Busgelder noch abstufungen gäbe? Da könnte ja jeder kommen, und wegen irgendwelcher Ausreden eine Abstufung verlangen. Ob jetzt Inhaber einer Jahreskarte, in der falschen Klasse sitzend, oder ähnliches: Die Regeln sind klar, es weiss jeder, was die Strafe ist. Da ist jede Diskussion überflüssig: Es darf keine Extrawürste geben, alle Schwarfahrer müssen nur schon der Gerechtigkeit wegen gleich behandelt werden.

Im übrigen als Tip: Wieso leisten sie sich nicht ein Jahresabo inklusive Bus? Laut ihren Erläuterungen ist es ja nur eine Zone mehr. Damit fahren Sie garantiert günstiger, als mit dem Autoparkschein.
Schubiduu mag den Ton nicht ganz getroffen zu haben und sein Argument, dass DGT und Tram gleichgross sind verhebet auch nicht, aber trotzdem hat sein Post einen wahren Kern:

Fakt ist, dass diese Analysen von Profis gemacht werden, die von Frequenzen, Fahrgastpotentialen, usw. viel mehr Ahnung haben, als Ihr hier. Eure Aussagen sind so oder so sehr subjektiv gefärbt.
Fakt ist, dass Ausbauten gewichtet werden müssen. Und da ist ein Tram Hardbrücke nunmal wichtiger, da Tangentialverbundung.
Fakt ist, dass seitens des ZVV regelmässig die Auslastungen der Linien überprüft werden. Wäre die Lage wirklich so prekär, wie hier behauptet, hätte man längstens was dagegen unternommen. Hat man aber nicht, weil der Trolleybus die nächsten Jahre völlig ausreicht.
Fakt ist, dass der 32er eben noch nicht komplett auf DGT umgestellt wurde. Das sind nur vereinzelte Fahrzeuge des 31ers. Ansonsten ist es ja nicht so, dass nichts gemacht wird. Im Gegenteil! Ihr unterschätzt den Trolleybus massiv!


Wer in Affoltern wohnt, sieht noch schnell nur bis zur eigenen Nasenspitze, bzw. nur bis zum eigenen Quartier. So hat Affoltern bereits einen S-Bahnhof mit zukünftigem Viertelstundentakt in der HVZ, mit dem die Affoltern sicher besser bedient sind, als ein Tram, welches zuerst noch quer durch die Stadt muss. Es ist doch ganz sicher nicht die Idee, dass der 32er, bzw. ein Tram auf der gleichen Trassee die Aufgabe hat, das gesamte Gebiet Affoltern zu erschliessen. Dafür hat man die S-Bahn, die ja den Viertelstundentakt kriegt. Die ist viel schneller im Zentrum (HB/Stadelhofen) als ein Tram/Trolley. Schlussendlich ist der 32er nur eine von mehreren Buslinien, die Affoltern erschliessen, zudem ist das Kosten/Nutzen Verhältnis eines Trams (ca. 3 Km neue Gleise Radiostudio-Holzerhurd), die mit 10 min Fahrzeit ein Zürcher Aussenquartier erschliesst, nicht das Beste.Da ist es ungleich sinnvoller, die so schon knappen Gelder für neue Tramlinien dort einzusetzen, wo es wirklich brennt, nämlich über die Hardbrücke/Rosengartenstrasse, wo nicht eine Trolleylinie, sondern zwei!! nicht mehr ausreichen, um die Nachfrage abzudecken.Irgendwie mag ich die angeblichen Horrorszenarien nicht so recht glauben.

Die VBZ hat sich stets bemüht, den öV nachfragegerecht auszubauen, und vor allem: Die VBZ sind die letzten, die Interesse an überfüllten Bussen haben. Wenn die Trolleys die Nachfrage nicht mehr abdecken können, sind die VBZ die letzten, die sich einem Tram in die Querre stellen. Mit den DGT kommt man immer noch auf eine Kapazität von 1536 Personen in der Stunde, das sollte also bis auf weiteres reichen. Ein Bus ist nicht überfüllt, wenns im Bus eng wird und die Leute stehen müssen (das ist in der HVZ normal), er ist überfüllt, wenn Fahrgäste draussen stehen gelassen werden müssen, weils im Bus kein Platz mehr hat, und dies habe ich in den jetzigen Gelenkbussen des 32ers noch nie gesehen, ergo wird dies in den DGT erst recht nicht der Fall sein.

Wir haben also zwei Meinungen: Die Subjektiv gefärbte Meinung eines 32er Benützers aus Affoltern, bei dem ein voller Gelenkbus gleich überfüllt ist, gegen die Objektive Beurteilung eines Experten, der die jetzigen und zukünftigen Verkehrsflüsse genaustens untersucht hat. Wenn der mir sagt, laut Studie xy mit belegbaren Zahlen und Berechnungen braucht's kein Tram, dann glaube ich ihm das. Da kann ich ob der Unterstellungen, die VBZ habe keine Ahnung von Verkehrsplanung nur lachen...
Aber eben, man findet in den Dokumenten halt nicht die Antworten, die man hören möchte, also ist die Studie falsch und der Experte unfähig. Die Welt kann so einfach sein...

Noch was zur VBZ Vision:
Das ist nichts weiteres als der Wunschzettel der VBZ, der alles andere als verbindlich ist. Da muss die Politik diese Vorschläge genehmigen (gerade fürs Tram Hardbrücke/Rosengartenstrasse siehts nicht mehr so gut aus), dann muss man es noch finanzieren.
Oder nehmen wir doch als Beispiel die Linie 15 die laut Studie angeblich eingestellt werden soll. Dies könnte man nur machen, wenn man die Forchbahn verlängern würde. Doch genau diese Verlängerung wird von der Forchbahn abgelehnt, und mit dem Umbau des Stadelhoferplatzes ist diese Idee auch vom Tisch. Der 15er wird in Zukunft nach wie vor zum Bucheggplatz fahren.
Kurz: Die Zeittermine lassen sich so oder so nicht einhalten, nach dem Tram Züri West wird ziemlich sicher erst die Limmattalbahn/Tramlinie 1 gebaut, dann wohl das Tram Hardbrücle. Der Rest? Alles nur mal Ideen, die sich im Laufe der Zeit wieder ändern können. Also bitte nicht diese Vision für bare Münze nehmen.
Sven wrote:Wie du mir attestierst, gibt es Gründe um mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Du kannst mir glauben, dass ich nicht freiwillig in dieser Stadt autofahre, aber wenn ich z.B. im Winter abends auf dem Dolder
oder im Heuried ein Spiel habe, da benutze ich halt nun mal das Auto, oder trägst du mir die Eishockey-Austrüstung? Ganz abgesehen davon dass es mit dem OeV eine Weltreise von Buchs ZH
auf den Dolder oder in's Heuried ist.. . Da müsste ich meine Ausrüstung schon am morgen mitnehmen.....und das im Zug! Oder erkäre den Handwerkern, wieso sie wegen dir jetzt ihr ganzes Material
auf den Leiterwagen durch die Stadt karren sollen... . Ganz abgesehen davon, stehen diese auch unter Termindruck, und haben das Recht in einer gewissen Zeit von A nach B zu gelangen.

Das hast Du schon einen Beitrag weiter vorne erzählt, das bestreite ich auch nicht. Der Punkt ist: Ich habe mit keinem Wort diesen genannten Beispielen "verboten", das Auto zu benützen, genauso wenig sehe ich alles durch die "grüne" Brille und verlange, dass jeder nur den öV zu benützen hat. Ich fahre auch Auto, wenn es sinnvolle Gründe gibt, das Auto zu benützen, dann sträube ich mich nicht dagegen und fahre halt damit. Nur sollte die Benützung des Autos an Orten in Zürich, wo ein hervoragender öV vorhanden ist und so oder so die Umweltbelastung hoch ist, aufs Minimum mit deinen genannten Ausnahmen beschränkt werden.
Aber: Was hat das mit der Hochbahn zu tun? Was hat das mit deiner Kritik an der öV Bevorzugung zu tun? Wieso soll die abgeschafft werden? Was hat das mit den angeblich schwach ausgelasteten Quartierbussen zu tun,nwiefern spielen bei der Hochbahn der Quartierbus eine Rolle? Aus deiner Kritik schliesse ich nunmal, dass du diese Punkte geändert haben willst.

Sven wrote:Was die Auslastung gewisser VBZ Fahrzeuge anbelangt, spreche ich von Quartierbussen, nicht von Trams oder Doppelgelenkbussen, welche doch einige Passagiere pro Fahrt befördern.

Zum Beispiel? Welche Linie? Die Frequenzen jeder Buslinie werden laufend überprüft, der ZVV kann es sich nur schon aus finanziellen Gründen nicht leisten, Buslinien zu betrieben, die immer leer fahren. Natürlich kommt das vor, doch dies ist in der Regel ausserhalb der Stosszeit.

Sven wrote:Eine Hochbahn als solche bringt effektiv eine enorme Zeiterspanis, oder überlege dir mal ob nicht mehr Leute auf den OeV umsteigen, wenn die Fahrzeiten kürzer werden (ich könnte auch mit dem
Thema U-Bahn kommen, ober die ist in Zürich ja leider "mehr als gestorben")?

Viel kürzer werden die Fahrzeiten nicht werden, eben weil schon Heute das Tram überall "freie fahrt hat". Die kurzen Haltestellenabstände machen schnelle Fahrzeiten zunichte, dies ist nicht mit einer Strecke wie der Glatttalbahn zu vergleichen, wo mehr Platz vorhanden war und die Strecke auf Eigentrassee verlegt werden konnte.
Überhaupt, der Kostenfaktor:Wer solls finanzieren? Bei jedem geplanten Ausbau stellt man sich die gleiche Frage: Wie können wir mit den zu verfügung stehenden Mitteln am meisten "herausholen"? Welche Variante bietet das beste Kosten-Nutzen verhältnis? Die VBZ kann froh sein, wenn sie ihr geplanten Projekte durchbringt, da ist kein Geld für teure Luxuslösungen wie Hochbahnen vorhanden. Eine Hochbahn kostet bedeutend mehr, als die "normale" Variante, da neben Gleise und Leitungen auch noch der Viadukt und die Infrastruktur an den Haltestellen (Treppen, Lifte) finanziert werden muss. Die Glatttalbahn beispielsweise wird übrigens nicht teilweise als Hochbahn gebaut, um der Hochbahn Willen, sondern weil es am Boden kein Platz hat, da an zwei Stellen (Balsberg; Glatt) die Autobahn überquerrt werden muss.
Und zum Thema U-Bahn: Auch dies scheitert an den Kosten. Zürich hat jetzt wie auch in Zukunft nicht die Mittel (wir reden von Milliarden) dafür. Einen Ausbau des bereits bestehenden und bewärten Tramnetzes ist da die Variante mit dem besten Kosten-Nutzen Verhältnis und deshalb am sinnvollsten.

Sven wrote:Und noch was: Bitte die Anstandsregeln beachten

Ich beachte stets die Anstandsregeln, mein Post mag etwas scharf sein, unanständig ist er nicht.Wenn Du dich angegriffen fühlst, da bleibt mir nur eines zu sagen: Wer austeillt, muss auch einstecken können. Wer mit starken Worten und teilweise unwahren Argumenten gegen VBZ und Co. poltert, wie hier:
sven wrote:ob es ein Schildbürger.- (Dummheit) oder ein Lausbubenstreich (Absicht) ist, dass die Glattalbahn in Dübendorf
die Ueberlandstrasse ebenerdig kreutzt, so dass in Zukunft tagtäglich wohl hunderte von Autos wegen der Glattalbahn abbremsen und
wieder anfahren müssen (die Umwelt lässt grüssen). Ich tippe mal darauf, dass es Absicht ist...

der sollte halt damit leben können, dass er mit dieser Meinung anekt und Reaktionen auslösst, die nicht immer positiv sind. So bezeichnest du die Planer der Glatttalbahn der Dummheit, beschwerst dich aber auf der anderen Seite, wenn deine Meinung kritisiert wird. Zumal ich weder in meinem noch in Uetlibergbahns Post eine Verletzung der Anstandsregeln feststelle. Und als persöhnlicher Angriff sind meine Posts im übrigen nie zu sehen. Ich kritisiere deine Argumente, nicht Dich selber. Nimms also nicht persöhnlich.
Sven wrote:Dass bei einer Hochbahn die Haltestellen unattraktiver werden glaube ich kaum, und der Mehraufwand an Energie lässt sich vertretten.

Du hast da etwas angesprochen, wo sogar ich als Befürworter des Oev's ab und zu auch mal rot sehe: die Bevorzugung von Tram und Bus!
Macht es umweltpolitisch sinn, wenn wegen eines Quartierbuses mit 2 Fahrgästen an einer Kreuzung ein dutzend Autos anhalten müssen?

Das ist ein Extrembeispiel, das eine Ausnahme ist. Der öV ist in der Stadt praktisch immer sehr gut ausgelastet. Der öV hat einen Fahrplan, der er einhalten muss, Anschlüsse, die stimmen müssen. Dies kann er nur, wenn er dem MiV bevorzugt wird. Was würdest Du als Bus- und Trambenützer sagen, wenn der Bus, oder das Tram bei jeder Kreuzung anhalten müsste, um die Autos vorbeizulassen? Oder ist dir das als Autofahrer schlicht egal? Gegenfrage: Macht es umweltpolitisch Sinn, mit dem Auto in Zürich herumzufahren, wobei es doch ein hervorragendes öV-Angebot gäbe? In einen Bus passen 100 Nasen, würde es den nicht geben, dann würden 100 Autos mehr in Zürich fahren.
Sven wrote:Ich würde sagen, nein. Generell darf man nicht vergessen, dass nicht alle aus bequemlichkeit mit dem Auto in der Stadt unterwegs sind, sonder
weil es nicht anders geht (Handwerker, Verterter, Kuriere, Schichtarbeiter etc), und auch diese haben das Recht innert einer bestimmten Zeit
von A nach B zu kommen, schliesslich sind es ja die "Autos", welche die Strasse mit ihren Abgaben finanzieren, und nicht VBZ und Co.

Das erinnert mich doch sehr an die Argumente der Autolobby, die den öV überall dort bekämpft, wo er den Autos in die Querre kommt. Dir scheinen all die Emissionen, die dichten Staus in Zürich egal zu sein, hauptsache der Herr Sven kann ungestörrt mit seinem Wäglechen quer durch Zürich brausen. Willst Du, dass Zürich unter einer Abgaswolke erstikt? Es arbeiten eben nicht nur Leute in Zürich, viele leben auch dort.
Jetzt weiss ich auch, weshalb der Vorschlag mit der Hochbahn von Dir kommt. Du willst den ungeliebten öV in die Höhe verbannen, damit Du und dein Auto vom öV ungestörrt in der Stadt herumfahren können. Klar, gibt es Situationen, in denen man keine andere Wahl hat, als das Auto, aber das ist doch kein Grund, deswegen den öV zurückbauen zu wollen.


Sven wrote:So darf man sich z.B. fragen , ob es ein Schildbürger.- (Dummheit) oder ein Lausbubenstreich (Absicht) ist, dass die Glattalbahn in Dübendorf
die Ueberlandstrasse ebenerdig kreutzt, so dass in Zukunft tagtäglich wohl hunderte von Autos wegen der Glattalbahn abbremsen und
wieder anfahren müssen (die Umwelt lässt grüssen). Ich tippe mal darauf, dass es Absicht ist...

Ja, genau, man will schliesslich dem Autofahrer das leben vermiessen. Es lebe die SVP-Polemik! Ach ja, die Glatttalbahn wurde im übrigen auch gebaut, damit man den dichten Verkehr etwas eindämmen kann.


Sven wrote:...ich als Befürworter des öV's

Nichts gegen deine Meinung, aber schmücke Dich bitte nicht mit fremden Federn! Wenn ich mir deine Argumente anschaue sehe ich vielmehr einen Autofahrer, der sich am öV in der Stadt störrt und diesen Weg haben will: Das Tram in die Höhe, damit mehr Platz für Autos, den angeblich schwach ausgelasteten Quartierbus einstellen, die übrigen Busse dem MiV gleichstellen, die sollen wie die übrigen Autos im Stau stehen ohne Extrawürste.
Kurz: Deine Ideen sind das pure Gegenteil eines öV-Befürworters!
opera84 wrote:was soll denn die DM für einen Nationalen Nutzen haben? Da fahren doch eh nur S-Bahnen durch und keine Intercity Züge.
Diese werden weiterhin über Wipkingen fahren. Mit dem 1/4 Takt werden einfach mehr S-Bahn Geleise benötigt und diese führen neu durch die DM.

Falsch. Jeder IC/IR von Zürich in Richtung Ostschweiz fährt zukünftig via DML. In Sachen S-Bahnen werden nur deren vier (S2, S8, S14, S19) via DML verkehren.

opera84 wrote:Städte wie Berlin, London und Tokio machens vor - es gibt nichts tolleres als eine Ringbahn...

Da man aber schlecht einen Tunnel von Altstetten nach Wiedikon und dann noch von Enge unter dem See durch nach Stadelhofen graben könnte müsste diese nicht ganz im Sinne des Erfinders über den HB geführt werden.

Tokio, Berlin und London haben andere Bedürfnisse als Zürich. Dort dient die Bahn als Verteiler. In Zürich muss die S-Bahn in 1. Linie die Pendler aus der umliegenden Agglo in die Stadt Zürich und am Abend wieder verteilen. Dafür ist das jetzige Sternnetz Ideal, da brauchts keine Ringbahn, da durch überlappung verschiedener Linien bereits gute Verbindungen innerhalb der Stadt bestehen.
Zu Volketswil: Dein Vorschlag hat mir den Feierabend versüsst.
ich meinte eher dass Volketswil es viel eher "verdient" als z.B. Kaiserstuhl. Und sag nicht geht nicht. Alles geht, auch wenns nicht danach aussieht.
Es muss nur irgendwie Industrie oder sonstwas (kenne die Gegend da nicht - ist ja nur ein Gedankenspiel) neu hinzukommen wofür die Strassen nicht ausgelegt sind. Ergo: Stau, Busbetrieb kann nicht mehr pünktlich garantiert werden. Spätestens da get es dann. Es bliebe da nur durchgängige Busspur oder etwas bahnmässiges, und wenn Busspur geht, gehen auch Schienen.

Ähm, du kennst Volketswil nicht mal, behauptest aber, Volketswil müsse unbedingt einen Schienenanschluss haben? Tu mir einen Gefallen, lerne die Gegend um Volketswil zuerst kennen und dann diskutieren wir weiter, ja? Es geht hier nicht darum, wer einen Schienenanschluss "verdient". Ein neues Tram macht nur dort Sinn, wo es nötig und sinnvoll ist, also wo die jetzigen Verkehrsmittel (Auto/Bus) wegen Stau ans Limit kommen. Bei Volketswil, welches übrigens Viertelstündlich per Bus an Schwerzenbach angeschlossen ist, definitiv nicht der Fall. Busspuren hat man nun eingeführt, kapazitätsmäsig hat man auch keine Probleme, es reichen sogar Solobusse! Und gerade die Industrie ist längs der Bahnlinie angesiedelt, da bin ich in fünf Minuten beim Bahnhof Schwerzenbach, also bitte!
Volketswil mag zwar keinen Schienenanschluss haben, liegt aber gerade mal 2-3 Km vom nächsten Bahnhof entfernt, der Stadtbus braucht keine 10 Minuten dafür!
Volketswil eine Grossstadt? Guter Mann, Volketswil selber hat gerade mal 10'000 Einwohner! Per Definition ist eine Ort erst eine Grossstadt, wenn mehr als 100'000 Einwohner, also wie Zürich und Winterthur.

Dann kommen wir noch zu den Finanzen. Es kostet ziemlich sicher einen dreistelligen Millionenbetrag, da man extra für diese drei Kilometer eine neue Strassenbahn aufbauen müsste. Wenn wir nun bedenken, dass für den öV die Gelder sehr beschränkt sind, ist es ein Witz, für ein Kleinstädtchen wie Voketswil so eine grosse Summe in ein Luxusmittel wie eine Bahn zu stecken, wenn man die Bedürfnisse mit Busverbundungen genauso gut abdecken kann. Da sind die Gelder in 4. Teilergänzung, DML, später ev. Brüttener Tunnel viel besser investiert. DORT hat man Kapazitätsprobleme, in Volketswil sehe ich beim besten Willen keine.

Vor allem sollte man Grossstädte wie z.B. Volketswil per Schiene anschliessen. 400-Seelen-Gemeinden wie z.B. Kaiserstuhl AG hätten nicht unbedingt einen Bahn-Stundentakt nötig.

Äh, wie meinen? Was hat Volketswil mit Kaiserstuhl am Hut? Alles was weniger als 400 Einwohner braucht keinen Schienenanschluss, oder ein öV-Angebot aus der Steinzeit? Was nötig ist und was nicht wird nicht nur anhand der Einwohnerzahlen festgelegt, sondern anhand der Frequenzen.
Wie kannst Du ohne Kentnisse der Regionen mal schnell über den Daumen beurteilen, was die Region benötigt und was nicht?

Das musst du näher erläutern. Wo hat die Strecke übern Flughafen mehr Kapazität als die direkte über Wallisellen (wenn du da jetzt mal die Baustelle wegdenkst)? Könnte ich mir nur vorstellen wenn die eine bereits ETCS häte und die andere nicht. Und wenn es alle 30min eine Direktverbindung gäbe, wäre diese mind. 5min schneller und damit auch schneller als die S12/11 (die wegen des überlasteten Zürichbergtunnels in der HVZ ohnehin verspätungsgefährdet ist), folglich würde die auch nicht mehr so voll sein (bzw. man könnte sich die in 15 Jahren tägliche S11 sparen), und man hätte Platz für direkte Schnellzüge.

In Walisellen hast du noch S-Bahnen, die den Schnellzügen in die Querre kommen. S12/S11 dienen in erster Linie für Pendler in der Region Zürich, die Schnellzüge für Pendler, die über Zürich und Winterthur hinaus verkehren. Wenn diese Schnellzüge nun auch noch die S-Bahn Pendler aufnehmen müssten, dann Gute Nacht. S11 dient nicht für Zürich-Winterthur, sondern als Entlastung für die S12, die kannst du nicht so einfach streichen, da diese die S-Bahn Bahnhöfe bedient, wo die Schnellzüge nicht hinkommen.
Die Idee lässt sich ganz schnell beantworten: Nicht machbar aus finanziellen Gründen.
Verlängerungen von Bahn- oder Tramlinien kommen heutzutage nur noch in Frage, wenn der Bus für die Strecke zu klein ist. Das ist entlang der Fochbahn der Fall, deshalb fährt dort Heute eine Bahn und kein Bus, aber sicher nicht im Oberland. So eine Bahn nach Rapperswil würde grob geschätzt 500 Millionen kosten, da kann man nicht einfach Gleise verlegen und gut ist. Wieso soll der Kanton für mehrere 100 Millionen Franken die Forchbahn verlängern, wenn die Bedürfnisse genausogut mit dem Bus abgedeckt werden können.
Das gilt auch für eine Verlängerung nach Oetwil. Diese Idee ist nicht neu und wurde auch schon geprüft. Auch hier ist's eine Kostenfrage. Der Kanton hat so schon nur begrenzt Mittel für Ausbauten zur Verfügung, da muss das Geld dorthin fliessen, wo die Kapazität zu klein ist, was im Oberland nicht der Fall ist.
Die Forchbahn hat die Aufgabe, die Forchregion mit Zürich zu verbinden. Für das Oberland mit den diversen kleinen Dörfern und Städtchen ist sie zu unflexibel. Da passt ein Busnetz, welches die Leute im Gegensatz zur Bahn direkt vor der Haustüre abholen kann besser. Der Bus hat den grossen Vorteil, dass er das erstens Oberland flächendeckend abdecken kann, laufend den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden kann und zu guter letzt nicht an ein Trassee gebunden ist.

Das Argument mit den Schadstoffen ist witzig. Die heutigen modernen Dieselbusse mit Partikelfilter erfüllen die Euro 5 Norm und sind damit umweltfreundlicher als so manches Auto. Der Strom für die Bahn muss auch gemacht werden, in der Schweiz wird ein grosser Teil davon von den nicht sonderlich umweltfreundlichen Atomkraftwerken hergestellt.


Ich möchte ja schon noch wissen, wo du zwischen Thalwil und Pfäfikon SZ eine NBS hinstellen willst. Diese Region ist dicht besiedelt und notwendig ist es auch nicht.

Abgesehen davon schlägst du den Zimmerberg-Basistunnel II (Thalwil-Baar) * UND den Hirzel-Basistunnel (Baar-Wädenswil) * vor. Der eine macht den anderen ziemlich überflüssig.

NBS Strecken haben ein kleines Problem: Sie kosten Milliarden von Geldern. Geld, dass für den öV zu wenig vorhanden ist. Also versucht man mit den knappen Geldmittlen die bestehenden "alten" Strecken bestmöglickst auszunützen und greift erst zum Mittel NBS wenn es aus Kapazitätsgründen gar nicht mehr anders geht, wie bei den bereits realisierten und in Bau befindenden Opjekten der Fall.
Ausserdem muss man priorisieren. Es gibt kein Geld für alle Projekte, also wählt man die dringensten aus.
Logisch besteht er, aber es finden keine Kreuzungen mehr statt. Wir können noch lange darüber diskutieren, fakt ist, dass mit den bestehenden Bahnanlagen in Wald vom BAV her Kreuzungen verboten sind. Wenn das Initiativkomitee das Gegenteil behauptet, dann stellen sie die Gesetztgebung in Frage.
Es ist nicht so, dass schienenfreie Übergägne nicht gestattet sind, nur müssen sie gesichert sein (Schranke/Unterführung). Courgenay kenne ich zuwenig.
Der Hacken ist, dass es bei bestehenden Bahnhöfen noch erlaubt ist, bei neuen Kreuzungsbahnhöfen nicht mehr. Übrigens wird Brünig aktuell gerade umgebaut, so dass das dort auch der Vergangenheit angehören wird.
Ich denke, es ist an der Zeit, hier mal ein paar Sachen ganz grundlegend klarzustellen. Es geht nicht darum, dass man dem Tösstal den Halbstundentakt verweigern will. Der Halbstundentakt kommt auf der S26 und S29 definitv, und zwar 2018, auf der S5 2013. Nur ist das den Iniitianten nicht genug, es soll noch früher sein, obwohl ein Halbstundentakt im Tösstal ab 2012 nicht möglich ist. Die Gründe werde ich nachfolgend ausführen.
@fsg:
Woher willst du wissen, dass der Halbstundentakt im Tösstal so einfach realisiert werden kann? Die Kreuzung wäre in Wald, dort dürfen aber wegen dem fehlenden schienenfreien Zugang keine Fahrgäste mehr auf Gleis 2 einsteigen. Den von den Initianten geforderten IHinketakt ist genau wegen Wald nicht möglich, da das Bundesamt für Verkehr dafür keine Bewiligung gibt. Und ohne Bewiligung keinen Hinketakt, so einfach ist das!

Wart ihr schonmal in Sihlwald/Sihlbrugg? Diese Bahnhöfe liegen auf der grünen Wiese! Dort fuhren die Züge schon immer leer!
Halbstundentakt nach Bad Zurzach ist schon möglich, doch den müsste der Kanton Aargau finanzieren, der Kt. Zürich hört nach Zweideln auf.

Die 4. Teilergänzung kann man nicht vorverschieben, das Kernstück, die Durchmesserlinie wird erst 2013 fertig. Die Initiative ist deshalb gar nicht umsetzbar, da die Termine seitens der SBB gar nicht einhalten werden können.

Die Reaktivierung von Hinwil-Bauma ist wohl der grösste Blödsinn von allem Vorschlägen! Die Linie ist zwar elektrifiziert, wird aber seit über 30 Jahren nur noch vom ansässigen Dampfverein genützt. Ich habe grosse Zweifel, ob diese Strecke für einen fahrplanmässigen Halbstundentakt mit den schweren DTZ ausgelegt ist. Da wäre ziemlich sicher zuerst eine Sanierung angebracht.

Kannst du mir bitte erklären, wer die Strecke für was benutzen soll? Die Bäretswiler und Baumer sind mit direkten Bussen nach Wetzikon besser bedient. öV in Ehren, aber irgendwo gibts Grenzen. Sihlwald-Sihlbrugg und Bauma-Hinwil wurden wegen zu schlechten Frequenzen eingestellt, und daran hat sich bis Heute nichts genändert. Schau dir die Strecken zuerst mal an, bevor du deren Reaktivierung befürwortest. Gerade Bäretswil hat aktuell mit Viertelstundentakt aktuell ein besseres Angebot, als die Bahn mit Umweg in Hinwil bieten könnte. Schlussendlich ist es eine Kostenfrage. Auf der S14 wäre eine zusätzliche Komposition notwendig.

Die Initiative selber gehört abgelehnt. Es gibt kein einziges vernünftiges Argument, weshalb man einen Ausbau vorziehen sollte. Es macht viel mehr Sinn, statt dem Hinketakt einen sauberen halbstundentakt mit guten Anschlüssen in Winterthur zu machen. Die S26 und S29 müssen sich an die anderen S-Bahnen anpassen, nicht umgekehrt. Der Nachteil des späteren Ausbaus (2018 ) ist angesichts der kommenden Vorteile zu verkraften.
Wenn sich das wirklich so zugetragen hat, hätte ich an deiner Stelle das nicht auf mir bewenden lassen. Tja, der ZVV ist der Sache vermutlich schon nachgegangen, aber eben, nur weil man so einen Vorfall meldet, heisst das noch lange nicht, dass man auch eine Entschuldigung kriegt. Da wird zuerst abgeklärrt, ob die Schuld wirklich beim Chauffeur liegt. Kann dieser den Vorfall erklären, hast du schlechte Karten. Gerade wenn die Angaben ungenau sind und man nicht genau belegen kann welcher Chaufeur das war, (Name angeben! - jeder Chaufeur hat im Fahrzeug oder an der Uniform ein Namensschild), dann wirds schwierig. Im Zweifelsfalle stellt sich der Betreiber sowieso hinter seinen Chauffeur.
Überhaupt, solche Sachen sollte man der Betreibergesellschaft melden (in deinem Falle die VBZ). Meine Vermutung: Der ZVV ist dem Fall nachgegangen, hat keine bestätigenden Hinweise gefunden und damit ist der Fall für sie erledigt.

Soll keine Entschuldigung sein, aber es gibt halt leider auch unter den Buschaufeuren schwarze Schaffe. Hatte gerade heute in einem Postauto einen Chaufeur, der zweimal (!) trotz Halteanforderung nicht oder zu spät angehalten hat, laut herumgeflucht hat und in einem dermassen Mordstempo geblocht ist, dass man sich gut festhalten musste.
 
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