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Mit dem Ausruf der «ausserordentlichen Lage» hat der Bund auch die Empfehlung ausgesprochen, auf Fahrten im öffentlichen Verkehr wenn immer möglich zu verzichten. Viele Inhaberinnen und Inhaber eines ZVV-Abos konnten dieses somit nicht mehr nutzen. Die öV-Branche hat sich auf eine national einheitliche Lösung geeinigt und entschädigt Besitzerinnen und Besitzer von Jahres- und Monatsabos mit insgesamt über 100 Millionen Franken.

Die Coronavirus-Pandemie bringt sowohl für die Nutzerinnen und Nutzer als auch für die Anbieter des öffentlichen Verkehrs grosse Herausforderungen mit sich. Nachdem Mitte März das Angebot stellenweise reduziert worden ist, gilt im ZVV ab dem 11. Mai 2020 grösstenteils wieder der reguläre Fahrplan. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann man den öV ab dann wieder nutzen, sofern die Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden.

Im Auftrag des Bundes erbringen die Verkehrsunternehmen im ZVV seit Beginn der Krise jeden Tag einen Grossteil des regulären Angebots und ermöglichen so die Einhaltung der Vorgaben zum Social Distancing. Gleichzeitig verzeichnet der ZVV einen Fahrgastrückgang von rund 80 Prozent und drastische Einnahmenausfälle bei praktisch gleichbleibenden Kosten. Das umfangreiche Angebot im ZVV ist auch unter normalen Bedingungen nicht kostendeckend und muss mit Steuergeldern subventioniert werden.

Trotz dieser schwierigen Situation möchte der ZVV seinen treuesten Kundinnen und Kunden entschädigen. Inhaberinnen und Inhaber eines ZVV-Jahresabonnements erahlten einmalig 15 zusätzliche Tage an ihr Abo angerechnet. Auch Monatsabonnentinnen und -abonnenten erhalten einen Rabatt in der Höhe von 15 Prozent auf den Kauf ihres nächsten Monatsabos.

Wer hat diese Entscheidung getroffen?

Die gesamte Schweizer öV-Branche hat sich auf eine gemeinsame Entschädigungsregelung für Abonnenten geeinigt, die infolge der Coronakrise ihr Abo nicht wie geplant benutzen konnten (vgl. Medienmitteilung der Alliance SwissPass vom 8. April 2020).

Ist die Lösung in der gesamten Schweiz gleich?

Inhaber eines Jahresabonnements (GA, Verbundabo, Streckenabo, Modulabo) erhalten in der ganzen Schweiz einmalig 15 Tage zusätzlich Kulanz. Den GA-Kunden werden die zusätzlichen Tage bei der Erneuerung angerechnet. Bei den anderen Jahresabos verlängert sich die Gültigkeitsdauer um 15 Tage. Bei den Monatsabos lag der Entscheid bei den Verbünden. Sie konnten hier wählen, ob sie einmalig einen Gutschein über 15 Franken oder 15 Prozent abgeben.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Alliance SwissPass.