Zürcher S-Bahn

Die Zürcher S-Bahn bildet das Rückgrat des Zürcher Verkehrsverbundes und verbindet seit 30 Jahren die Gemeinden in der Region mit den Städten und untereinander.  

Die Zürcher S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Grossraum Zürich und die beste Verbindung zwischen Stadt und Land. An normalen Tagen reisen heute täglich fast 500 000 Fahrgäste mit der S-Bahn von und nach Zürich. Das sind mehr als dreimal so viele Personen wie bei der Einführung. Sie fahren zur Arbeit, zur Ausbildung oder benützen die S-Bahn in ihrer Freizeit.

1981 sagte das Stimmvolk Ja zur Zürcher S-Bahn, einem integrierten Bahnprojekt mit einem dichten Taktfahrplan auf sämtlichen Eisenbahnlinien der Agglomeration sowie einer neuen Linienführung im Hauptbahnhof Zürich und durch die Innenstadt. Nach dem Spatenstich 1983 und einer Bauzeit von sieben Jahren nahm die Zürcher S-Bahn am 27. Mai 1990 ihren Betrieb auf – als erste «Mutter» aller anderen S-Bahnen der Schweiz.

Fahrgäste steigen von der S-Bahn auf einen VZO-Bus um.

Zwischen 1990 und 2019 wurde das Angebot in vier sogenannten Teilergänzungen kontinuierlich ausgebaut. Der Halbstundentakt wurde zur Norm und auf manchen Linien rund um Zürich wurde der Viertelstundentakt eingeführt. Seit 2002 kennt die Zürcher S-Bahn am Wochenende keinen Betriebsschluss mehr. Dank des Nachtangebots fährt sie rund um die Uhr. Im Grossraum Zürich stehen rund 6‘500 SBB-Mitarbeitende für die Zürcher S-Bahn im Einsatz.