Etappierung

Die 4. Teilergänzungen werden bis Ende 2018 in drei Etappen umgesetzt. Alle Etappen werden begleitet von einem Ausbau des Busangebotes in den Regionen. Denn das S-Bahn-System erreicht seine volle Leistungsfähigkeit nur, wenn Busse und Trams gute Anschlüsse an den Bahnhöfen bieten.

Im Juni 2014 erfolgte der Ausbau am linken Zürichseeufer und in der Region Zimmerberg. Im Dezember 2015 werden die Linien ins Knonaueramt, Limmattal, Furttal, Unterland, ans rechte Seeufer und nach Pfäffikon ZH aufgewertet. Die dritte und letzte Etappe wird im Dezember 2018 umgesetzt. Sie verbessert das Angebot auf den Linien zwischen Zürich und Winterthur und um Winterthur.

Karte, die zeigt, wo im Kanton Zürich die 1. Etappe der 4. Teilergänzungen der S-Bahn Auswirkungen zeitigt.

Etappe 1: Mitte Juni 2014

Davon profitieren in erster Linie die Fahrgäste am linken Zürichseeufer, in der Region Zug und dem Glarnerland.

  • Eröffnung Bahnhof Löwenstrasse und Weinbergtunnel
  • Schnellere Verbindungen vom linken Zürichseeufer nach Zürich Nord
  • Ausbau Busbetrieb Zimmerberg
  • Reduktion des S-Bahn-Angebots in Zürich Wipkingen
Karte, die zeigt, wo im Kanton Zürich die 2. Etappe der 4. Teilergänzungen der S-Bahn Auswirkungen zeitigt.

Etappe 2: Dezember 2015

Verbesserungen im S-Bahnnetz für die Regionen Knonaueramt, Limmattal, Furttal, Zürcher Unterland, Pfäffikon ZH und rechtes Zürichseeufer.

  • Neue S-Bahn-Linien und Linienführungen
  • Viertelstundentakt zwischen Zürich HB und Oberglatt 
  • Während den Stosszeiten Viertelstundentakt zwischen Zürich HB und Pfäffikon ZH, Stäfa/Meilen*, Regensdorf
  • Halbstundentakt zwischen Zürich HB und Rafz, Niederwenigen und zwischen Flughafen und Winterthur
Karte, die zeigt, wo im Kanton Zürich die 3. Etappe der 4. Teilergänzungen der S-Bahn Auswirkungen zeitigt.

Etappe 3: Dezember 2018

Verbesserungen im Raum Winterthur. Kapazitätssteigerungen zwischen Zürich und Winterthur sowie im Limmattal und Zürcher Unterland.

  • Viertelstundentakt zwischen Zürich und Winterthur (via Zürich Stadelhofen)
  • Angebotsverdichtung der Regionallinien ab Winterthur
  • Halbstundentakt im restlichen Kanton
  • 50 neue Doppelstockzüge in Betrieb
 

* Verzögerungen infolge Einsprachen

 

Viele Faktoren beeinflussen die Realisierung der 4. Teilergänzungen. Einerseits politische Entscheide auf Bundes- und Kantonsebenen, andererseits die Freigabe der notwendigen finanziellen Mittel, aber auch die Verfügbarkeit des Rollmaterials, was essenziell ist für die Einführung des neuen Angebots. Schliesslich ist das Gesamtprojekt auch abhängig von den Ausbauten HGV-Anschluss, Durchmesserlinie und ZEB.