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Medienmitteilung vom 27. November 2018  

Schliessung von zwei Verkaufsstellen in der Stadt Zürich

Die Verkaufsstellen am Goldbrunnen- und Schwamendingerplatz werden per Ende 2018 geschlossen. Die persönliche Beratung und der Verkauf von Tickets bleiben in der Stadt Zürich jedoch an vier ZVV-Verkaufsstellen und fünf Schaltern an SBB-Bahnhöfen möglich. Damit ist eine Grundversorgung mit bedienten Verkaufsstellen und somit ein angemessener Service Public in der Stadt Zürich sichergestellt.

Nur noch knapp 1 von 10 Tickets wird im ZVV an einer bedienten Verkaufsstelle gekauft. Der Schalterverkauf verliert gegenüber den Selbstbedienungskanälen wie Ticketautomaten oder Smartphones immer mehr an Bedeutung. Durch die geringere Anzahl verkaufter Tickets sinkt die Wirtschaftlichkeit von Verkaufsstellen markant. Das trifft auch auf die Stadtzürcher Verkaufsstellen zu – und dies, obwohl die Bevölkerungszahl in der Stadt Zürich in den letzten Jahren gestiegen ist. Dieser Frequenzrückgang hat sich an den Verkaufsstellen am Goldbrunnen- und Schwamendingerplatz in den letzten Monaten sogar noch weiter akzentuiert. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) werden die beiden Verkaufsstellen daher per 29. Dezember 2018 schliessen.

Politischer Auftrag für eine Grundversorgung wird in der Stadt Zürich erfüllt

Die Schliessung der beiden Verkaufsstellen ist Ausfluss der Vertriebsstrategie des ZVV, die vom Zürcher Kantonsrat im März 2018 zum dritten Mal beschlossen wurde. Sie beinhaltet, dass der ZVV die Digitalisierung des Vertriebs fortführen, aber gleichzeitig eine Grundversorgung mit bedienten Verkaufsstellen im Kanton sicherstellen soll. Dieser Service Public ist in der Stadt Zürich durch die verbleibenden neun Verkaufsstellen an zentralen Orten gewährleistet. So sind vom Goldbrunnen- und Schwamendingerplatz die nächsten bedienten Schalter am Paradeplatz oder in Oerlikon in rund zehn Minuten mit dem öV erreichbar.

ZVV-Vertriebsstrategie weiterhin gültig und verbindlich

Die Pläne zur Schliessung der beiden Verkaufsstellen sind seit rund einem Jahr bekannt. Ein anfangs des Jahres im Kantonsrat eingereichtes Postulat zur Überprüfung des Schliessungsentscheids wurde vom Regierungsrat mit Verweis auf die geltende Vertriebsstrategie klar zur Ablehnung empfohlen. Der Kantonsrat hat sich seither nicht mehr mit diesem Geschäft befasst. Gestützt auf den klaren Entscheid des Kantonsrats zur Strategie des ZVV werden deshalb die seit langem vorbereiteten Massnahmen wie vorgesehen umgesetzt.

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