Helen Dahm Museum, Oetwil am See
Helen Dahm zählt zu den eigenwilligsten und vielseitigsten Künstlerinnen der Schweizer Moderne. Als erste Frau erhielt sie 1954 den Kunstpreis der Stadt Zürich. Ihr über 2200 Werke umfassendes Schaffen reicht von expressionistischen Landschaften über mystische Blumenbilder bis zu experimentellen Arbeiten und ist bis heute überraschend aktuell.
Das Werk von Helen Dahm beschränkt sich nicht auf Malerei und Druckgrafiken. In der Saison 2026 zeigt das Helen Dahm Museum in Oetwil am See textile Arbeiten von Helen Dahm und der Kunstweberin Franziska Gehr. Gewobenes, Gesticktes und Genähtes, kunstvoll, überraschend und voller Geschichten.
Franziska Gehr, Tochter des Künstlers Ferdinand Gehr, hat zahlreiche seiner Entwürfe gewoben. Eine dieser Arbeiten ist in der Ausstellung zu sehen. Weitere gewobene Wandbehänge hat sie selbst entworfen und ausgearbeitet.
Und wer Lust bekommt, selbst tätig zu werden, findet in der eigens für die Ausstellung eingerichteten Textilwerkstatt alles, was es dafür braucht. Stricken, Sticken, Nähen oder Weben, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der Museumsbesuch kann gut mit einem Spaziergang auf dem Panoramaweg am rechten Zürichseeufer verbunden werden.
- Helen Dahm hat als erste Frau den Kunstpreis der Stadt Zürich erhalten
- Werk mit über 2200 Arbeiten
- Aktuelle Ausstellung "TEXTILES – Helen Dahm und Franziska Gehr" bis am 25. Oktober 2026
Adresse & Anreise
Helen Dahm Museum
Chilenrain 10
8618 Oetwil am See
Verein muse-um-zürich
Mit der S-Bahn bis Uster, danach mit dem Bus bis «Oetwil am See, Zentrum».
Kundendienst
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Öffnungszeiten: Mo. – So. von 6 bis 22 Uhr